Beiträge von Lilalina

    Gerade fiel mir auf das ich dir zu all deinem fragen noch nicht geantwortet habe. Verzeih!


    1. Auch draußen werden fremde Menschen verbellt, wenn sie Lina zu doll anstarren. Vor allem dann, wenn man irgendwo steht und sie angeleint ist.

    Entspannter ist sie bei Menschen mit Hunden und wenn sie frei läuft. Da macht sie halt einfach den Bogen so groß wie sie mag.

    Im Haus ist es so, dass sie automatisch zum Kennel läuft sobald es klingelt. Sobald sie hört dass die Menschen rein kommen, bellt sie los. Sie bleibt aber in ihrem Kennel. Bis vor ein paar Monaten war es so, dass sie sich zwar irgendwann beruhigt aber es sofort wieder los ging, wenn der Besuch aufstand. Das ist jetzt nicht mehr so. Meist guckt sie dann zwar, sagt aber nichts mehr. Sie bleibt von sich aus in 80% der Fälle im Kennel wenn jemand da ist.


    2. Mein Gefühl sagt mir meistens dass sie nur guckt was wir machen. Aber irgendwie stresst es auch und dann kommt doch immer wieder die Sorge auf, ob sie vlt nicht doch kontrolliert. Besonders anstrengend wird es für uns alle, wenn sie nicht weiß beim wem sie gucken soll? dann läuft sie gerne hin und her.



    3. Sie sagte es sei die Art wie Lina sich draußen bewege. Sie markiert auch und wir haben ständig versucht es zu unterbinden. Die Trainerin meinte bei einer großen Runde, dass sie nicht Besitzansprüche hat, sondern Wegpunkte setzt. Quasi an Kreuzungen und immer im zick zack (linke Seite - rechte - linke).

    Die Trainerin meinte das kenne sie nur von Straßenhunden und Lina hat sich das sicher bei der Mama abgeschaut. Das macht man ja nicht im Shelter ??‍♀️


    Meistens ist der Kennel freiwillig. Ausser wenn Besuch kommt. Da bekommt sie ja das Stück Pansen von uns und während sie den kaut, machen wir zu. Wir haben festgestellt dass sie dann weniger schlingt. Ein paar mal hab ich auch zu gemacht wenn sie einfach nicht auf "bleib" hören wollte und ich aber beschäftigt war und sie nicht alle 2 Minuten wieder zurück schicken kann. Ich öffne ihn dann wieder sobald sie entspannt liegt

    Bezüglich des Barf und der Kauartikel: Informier dich mal darüber, wie man mittels der Ernährung das Aktivitätslevel eines Hundes beeinflussen kann. Eventuell bringt eine Reduktion des Fleischanteils und/oder Erhöhung der Kohlenhydrate ja auch ein bisschen was.


    https://www.sitzplatzfuss.com/…rapie-aus-dem-futternapf/

    https://www.tierpsychologie-mu…uf-aggression-von-hunden/

    Vielen lieben dank. Werde mich da mal einlesen :)


    Den Plan haben wir mit Hilfe unserer Trainerin erstellt. Darum kümmert auch eher der Mann. Dem schicke ich die Links also auch mal :)


    Eben hat unserer Trainerin auch geschrieben das Hundeschulen ab dem 22.2. Vermutlich wieder arbeiten dürfen. Ich hab direkt einen Termin mit ihr gemacht.

    Danke an alle hier, für den Input, die Ohren, Ideen, Standpunkte und manchmal auch einfach nur fürs trösten und das Verständnis!! Ich hab bisher viel für mich mitgenommen ❤️

    Achso. Sie bekommt Barf. getrocknete Haut oder getrockneten Pansen und so Sachen bekommt sie als Leckerchen.


    Spielzeug bekommt sie jeden Tag eins. Also im wechsel. Mal eine Kong ring, mal einen Futterball, mal einen Kaustock. Knochen bekommt sie nur am Abend, da sie da so steil drauf geht dass sie sowohl Katze als auch Kinder anknurrt, wenn sie den Raum betreten. Ich und der Mann können ihr den problemlos wegnehmen.

    Es kann aber auch ganz anders sein...

    Von Lilalina kam keine Antwort. Bis dahin dachte ich, der Hund hat nicht alle Latten am Zaun.

    Beide würde euer Programm in den Wahnsinn treiben.

    Der Meinung bin ich seit spätestens gestern auch. Hier wir ein Hund in den Wahnsinn getrieben. Da gibt es Erziehungsprobleme bei den Menschen.

    Wo treibe ich meinen Hund denn in den Wahnsinn?



    Futter bekommt Lina am Abend wenn die Kinder im Bett sind. Leckerchen wenn wir arbeiten und/oder draußen als Belohnung immer mal wieder.


    Die Runde mit Baby ist gerade nicht so stressig, da ich den kleinen in der Trage habe. Solange er das noch gut mich sich machen lässt, empfinde ich es als recht entspannt da beide Hände frei. Dann hat auch Lina keinen Stress. Der kommt wenn z.B. Kinderwagen oder großes Kind dabei ist und sie angeleint.


    Also ich weiß nicht wie sich manche das mit Kindern vorstellen. Aber hier herrscht nicht 12 Stunden am Tag gekreische und gepolter. Der kleine schläft zwei Mal täglich, der große spielt auch mal leise.


    Das kontrollieren ist tatsächlich das hinterherrennen (wo mein Blick sich ja gerade verändert.) abends wenn der Große nochmal runter kommt, setzt sie sich gerade auf, fixiert die Treppe und brummt / knurrt. Wenn die Katze irgendwo drauf springt rennt Lina oft sofort hin und knapst in die Luft. Und draußen junkt und zerrt sie, wenn wir gemeinsam gehen (was wir gerade ja aufgrund der Situation oft verhindern bzw nur die kleinen Pipi Runden zusammen gehen)


    Lina schläft / döst nachts komplett, dann liegt sie den Vormittag viel im kennel. Ob sie da immer tief schläft oder nur döst weiß ich nicht genau. Sie scheint aber entspannt zu sein.

    Und abends ab 19 Uhr pennt sie quasi nur noch. Ausser sie "muss" die letzte Pipi Runde machen.

    Mal ganz ab vom Hundethema: Kann es sein dass du gerade ohnehin arg im Stress und schlecht bei Nerv bist? Als meine Tochter ein Baby war, fühlte ich mich Ende des ersten Lebensjahres derartig ausgelaugt, wie nie wieder danach in meinem Leben. Die ständige Verantwortung, dieses ewige Verfügbarseinmüssen, der gut eingespielte, aber langweilige Tagesablauf usw. hatten mich ein bissl mürbe gemacht. Und du hast ja nun noch deinen Großen und zusätzlich auch den Hund zu managen. Da wäre bei mir wirklich die Belastungsgrenze erreicht gewesen. So ein Hund ist ja in der ersten Zeit eigentlich wie ein zusätzliches Kind. So vieles muss bedacht, geleistet und gemanaged werden. Vielleicht ist dein derzeitiges "Tief" gar nicht in erster Linie im Hund begründet, sondern eher ein allgemeines Problem?


    Nun ist eure Lina ja ein junger Hund mit viel Energie. Mir erscheint sie eigentlich als ganz normal, erinnert mich an eine unserer Bobtail-Hündinnen. Dazu kommen Läufigkeit und eventuell Scheinträchtigkeit. Das wirft alles nochmal wieder durcheinander. Auch wenn sie ein Hund vom Züchter wäre, würde sie vermutlich noch ein, zwei Jahre brauchen, bis sie ein gefestigter Hund wäre und gute Chancen bestünden, dass sie auch etwas ruhiger wird. Für junge Familien mit kleineren Kindern finde ich genau aus diesem Grund eigentlich einen erwachsenen, ruhigen Hund geeigneter als einen Welpen. Die gibts auch aus dem Tierschutz, aber das nur nebenbei.

    Tatsächlich hab ich gestern Abend mit meinem Mann aufgrund dieses Threads nochmal gesprochen. Und ja,tatsächlich glaube ich, dass es in Phasen in denen es mit Lina schlechter läuft auch bei mir schlechter ist. Wir haben gerade alle ein Lockdowntief und ich denke das übertragen wir arg, weshalb sie gerade auch wieder viel gestresster ist.

    Das zu erkennen kam nur durch die Reflektion hier.

    Also wirklich wirklich wirklich danke an alle hier!!!! ❤️




    Irgendwer schrieb, oh sie mit hoch ins Büro kann. Irgendwie hält sie es da nicht richtig gut aus. Sie junkt nach wenigen Minuten und will raus. Alles ignorieren hilft nicht.


    Türgitter ist schwierig, da wir alles offen haben und lediglich eine große schiebetüre haben. Wenns zu trubelig ist mache ich die auch schon mal zu damit Lina Ruhe hat.


    Das ich so dagegen Kämpfe, dass sie uns nach läuft liegt daran, dass mir immer wieder gesagt wurde ich müsse das unterbrechen. Ich glaub ich muss da auch nochmal mit unserer Trainerin sprechen.

    Wissen sie. Ich glaub sie meinen es echt gut. Aber ich möchte ihre Art der Hilfe nicht.

    Sie lesen m.M.n nämlich nur was sie lesen wollen.

    Und es liegt ihnen Vorwürfe zu machen ohne Grundlage.


    Wir haben uns Lina nicht unüberlegt angeschafft. Wir haben lange darüber nachgedacht. Haben eine Tierschutzorga gesucht die Vertrauenswürdig erschien. Haben den Leuten geglaubt, dass dieser Hund zu uns passt.

    Und übereilte Abgabe... Wir haben Lina nun bald zwei Jahre. Wir tun alles damit das zusammenleben für sie und uns klappt und schön ist.

    Natürlich denke ich manchmal darüber nach ob es nicht besser wäre ein anderes Zuhause für sie zu finden. Aber dieser Thread hat nicht diesen Sinn. Ich bat um input. Konkrete Ideen (wie z.B. lavendeltücher, Parkplatzübungen, BeruhigungsCds usw.) um aufbauende Worte und ein paar Ohren wo ich mich mal ausheulen kann.


    Natürlich bin ich nicht perfekt. Dann müsste ich hier nämlich nicht fragen. Lina ist unser erster Hund. Ich hab zwei Jahre Lina Erfahrung. Nicht 20 Jahre Hundeerfahrung.

    Ich schreib einfach mal einen Standarttag


    Um 06.00 Uhr steht sie mit meinem Mann auf (sie schläft neben unserem Bett). Dann gehen die beiden ca eine 30 minütige Runde. Danach geht der Alltag los. Kinder frühstücken, der große geht ins Homeshooling, ich erledige den Haushalt und der Mann ist im DG im Büro. Dabei liegt Lina meistens in ihrem Kennel und schläft, mal beobachtet sie uns (liegend, entspannt). Manchmal geht sie auch hoch ins Schlafzimmer und schläft da für eine halbe Stunde. Wenn das Kleinkind Vormittagsschlaf macht, nehn ich mir Lina meistens für 10-15 Minuten. Da machen wir Maulkorbtraining, Aportieren im Garten, Blickkontaktübungen o.ä. Je nachdem.

    Gegen 12 Uhr nehme ich den Kleinen und den Hund und wir gehen ne kurze Runde (20-30 Minuten ca).

    Dann wird es meistens wilder bei uns. Weil der große dann auch fertig ist und spielt usw. Dabei liegt sie aber auch oft einfach nur im Kennel. Ausser die Kinder haben Essbares. Dann geht sie auf Krümelsuche? da schicke ich sie aber zurück. Das ist aber oft eine Situation wo sie echt immer wieder raus kommt.


    Wenn der Mann mittags fertig ist geht er entweder mit ihr joggen (10km) oder ich mit ihr ne große Runde durch den Wald (eine Stunde ca).


    Bis abends passiert nicht mehr viel. Nach dem Abendessen bekommt sie ihr Futter und wenn die kids endlich im Bett sind und wir auf dem Sofa, darf sie auch zu uns auf die Couch zum kuscheln.


    Wir wohnen am Rand einer Kleinstadt. 10 Minuten bis in den Wald. In die andere richtung liegen Felder.


    Besuch bekommen wir gerade quasi garnicht. Mal von meiner Mama. Aber die wird von Lina geliebt!!


    Post kommt häufiger. Aber das hat sie gelernt. Also das der Postmann wieder geht. Da bleibt sie recht entspannt. Sie läuft lediglich beim klingeln in den Kennel (so geübt).


    Richtig jagen tut sie nicht. Vögel läuft sie mal hinterher. Unsere Trainerin hat sich das angesehen und meinte es wäre nicht klassisches jagen. Es wäre eher ein Spiel. Sie gibt da auch schnell auf.


    Manchmal hat sie Tage, an denen sie häufiger aus dem Kennel kommt. Da hilft es auch nicht, nochmal mit ihr zu spielen/arbeiten. An den Tagen schicke ich sie einfach immer wieder auf den Platz. Zwinge sie quasi zur Ruhe. Oft schafft sie es dann auch irgendwann runter zu fahren.



    Ihr Platz (Kennel) ist im Wohnzimmer. Die Spielecke im anliegenden Esszimmer (dort halten wir uns auch am meisten auf).

    Im EG können wir uns auch bewegen ohne das sie nach läuft. Aber sobald alle oben sind, kommt sie nach. Und manchmal ist man ja nur oben 2as holen. Ich möchte nicht, dass sie so viel Treppe läuft. Ein Türgitter kann unten nicht angebracht werden. Nur oben ist eins. Das mache ich dann auch zu. Aber sie steht dann auf der Treppe und junkt. Ich muss sie dann sicher 5 bis 10 mal auf den Platz schicken bis sie wirklich geht.

    Aber dann liegt sie nicht entspannt auf dem Platz. Dann geht sie immer wieder an den Fuß der Treppe gucken. Nur wenn es ganz lange dauert bis wir runter kommen, geht sie.

    Da würde ich das Testergebnis auch nicht wörtlich nehmen. Bei so einem Test wird das DNA-Material abgeglichen mit einer Datenbank, in der die am häufigsten vorkommenden Hunderassen aufgenommen worden sind. Problem: es gibt unterschiedliche Datenbanken, mit denen verglichen wird, es sind längst nicht alle Rassen vertreten, und der "normale" Straßenhund hat sich schon über viele Generationen durchgemischt aus den vor Ort vorhandenen Ursprungshunden. Den Husky z.B. würde ich mal getrost vernachlässigen, ist jetzt in Bulgarien nicht der gängigste Hundetyp. ;)

    Huskies sind ganz schön beliebt im ehemaligen Ostblock, ebenso DSH und der Osteuropäische Schäferhund (und zunehmend die Tschechen...). Game of Thrones lief auch da, und der Schattenwolf-Craze hat seine Straßenhuskies hinterlassen, in einem Land, in dem eben nicht jeder Hund zum Tierheim gebracht wird wenn man ihn nicht mehr will. Und gerade Huskies sind ziemliche Überlebenskünstler und durch die hübsche Optik gute Bettler. Ganz unwahrscheinlich ist es tatsächlich nicht, so einen Mix aus Bulgarien zu erhalten.

    Super interessant, die Info. Danke!


    Ich hatte das vor allem erwähnt, weil irgendjemand schrieb, dass man so eine Mischung eben nicht nimmt.