Beiträge von tinari

    Habe ich nicht. Nie habe ich wissentlich gesagt. Ich habe nur die Vermutung, bzw. es kommt mir komisch vor, dass er es verhindern will, dass man nachschaut. Und ich als Nichtzüchter dachte oder denke halt, dass wenn die Nachzucht krank ist, dass es ja nicht von irgendwo her kommt. Deswegen habe ich ja auch gefragt ob man so was beim Verband anzeigen muss oder nicht.


    Bis auf Landlue hat mir keiner von euch wirklich weiter geholfen. Wörter im Mund umdrehen und mich auf meine medizinische Unwissenheit und die Unwissenheit in Sachen Verbände und Züchter aufmerksam zu machen, bringt mich ehrlich gesagt überhaupt nicht weiter.


    Es geht mir in erster Linie um die Gesundheit meiner Hündin und wie ich mit der ganzen Sache umgehe und ob einfach irgendjemand schon Erfahrung mit dieser OP hat und ob der Hund danach ein normales Leben führen konnte.

    Ja, die Aussagen des Züchters gehen mir auf die Nerven und ja vielleicht war das etwas zu hart gegenüber ihm. Aber selbst meine TA wollte wissen woher die Hunde kommen, dass sie diese Zuchtstätte nicht weiterempfiehlt. Ob sie jetzt Schuld sind oder nicht sei mal dahingestellt. Fakt ist einfach dass 2/3 Hüftprobleme haben.


    Dieses Forum macht überhaupt keinen Spaß, wenn es immer Leute gibt, die auf Aussagen herumhaken, die einfach schlecht ausgedrückt wurden.

    Wieso ist denn bei einer Rassehündin ein Zuchtverbot im Vertrag? Müssen potenzielle Züchter mehr bezahlen, oder wie? Deine Hündin hätte, abgesehen von der Erkrankung, ja ebenso die Möglichkeit gehabt, in die Zucht zu gehen.


    Und ob das so legal ist, weil Eigentum und Co. Wage ich auch zu bezweifeln.


    Jedenfalls, lass den Zuchtverband darüber wissen, ggfs. Deine Hündin auswerten und vermerken. Schütze andere.

    Gute Frage. Wir hatten auch bei einem anderen Züchter angefragt, der hatte auch Zuchtverbot im Vertrag. Ich dachte das ist normal.


    Falls bei der anderen Hündin nächste Woche rauskommt, dass sie auch HD hat, werden die das übernehmen, weil die gute Kontakte im Verein haben. Falls bei ihr nichts rauskommt werde ich das übernehmen.

    Ich finde halt auch dass man das dann nicht verschweigen darf. Ich will dem Züchter auch überhaupt nicht unterstellen, dass er das vorher wusste. Ich denke das kann er auch gar nicht, außer die Papiere sind gefälscht. Und es kann auch sein dass wir einfach Pech hatten, aber wenn 50% betroffen sind ist wohl der Wurm drin und dann sollte entweder Vater oder Mutter halt keine Welpen mehr zeugen. Meine Meinung.

    Gefüttert immer an der untersten Grenze. Sie war immer sehr schlank. Und Sport haben wir keinen gemacht. Kein Springen usw. So wie es halt empfohlen wurde.


    Es wurde bisher nur die Hüfte geröngt.


    Wie bitte schön "fühlt" man HD und welcher Stresstest wurde da gemacht?


    Nicht böse sein, aber wenn man die Beschreibung hier so liest, kann man verstehen, dass der Züchter - falls du es ihm/ihr genau so geschildert hast wie uns - da mehr als skeptisch hinsichtlich Diagnose und OP war.

    Denn im ersten Beitrag hast da ja noch extrem betont, dass auf den Röntgenbildern nichts zu erkennen war.

    Da spürt man halt wie der Kopf raus geht und zurück in die Pfanne springt. Aber genau kann ich dir das nicht erklären ich bin kein Veterinärmediziner.


    Naja. Das war halt ein bisschen übertrieben. Wie gesagt sieht man schon was, aber rein von den Bildern würde man nicht vermuten dass die Hüfte so locker ist.

    Und medizinisch kann ich wirklich keine Aussagen treffen weil keine Medizinerin bin und nur das so wiedergeben kann wie es die Ärztin mir versucht hat zu erklären für Laien.

    Das einzige was ich weiß ist, sie hat schon lange gehumpelt hat und das immer mit der selben Seite und wenn sie mal mit anderen Hunden gespielt hat lag sie den ganzen Abend rum und hat gewinselt.

    Wir haben probiert sie zu schonen und sind nur noch kurze Strecken an der Leine Gassi gegangen. Nach 2 -3 Wochen schonen hat sich aber rein gar nichts geändert. Und wenn mir zwei TA sagen da stimmt was nicht, die hat Schmerzen eine OP ist unumgänglich, dann muss ich das glauben. Fertig.


    Und ehrlich gesagt will ich hier nicht über die medizinischen Aspekte diskutieren, wozu ich fachlich auch überhaupt nicht in der Lage bin. Ich wollte unsere Geschichte erzählen und mich mit anderen die ein ähnliches Problem haben austauschen.

    Monster hatte auch Probleme mit den Gelenken und der Hüfte in den Alter, deshalb stand ja HD im Raum. Das erste Röntgen beim Haus-TA war nicht aussagekräftig genug und wir wurden an die Klinik verwiesen. Dort gab es neben dem erneuten Röntgen eben ein ausführliches Aufklärungsgespräch über die möglichen Behandlungswege.


    Dass die Mutter in der Jugend also auch Wachstumsprobleme hatte, kann gut und gerne sein und spricht nicht für eine kaputte Hüfte.


    Mich würde nur stören, dass der Züchter verhindern will, dass deine Hündin ausgewertet wird. Ich würde dir das aber unbedingt raten, auch damit zukünftige Verpaarungen mit der Linie (z.B. über gut ausgewerteten Geschwister) eben ein solches Ergebnis haben und man sich ggfs. Dagegen entscheidet mit Nachkommen der Mutter und des Vaters zu züchten. Das wäre für den Züchter ziemlich blöd, für andere Züchter aber durchaus positiv und gewinnbringend. Nichts ist schlimmer, als kranke Welpen weil man über Vorbelastungen nichts wusste.

    Wir hätten ihr die OP auch am liebsten erspart, aber die HTA und die Chirurgin haben beide bestätigt, dass sie halt jetzt schon Schmerzen hat. Und das muss echt nicht sein :(


    Das ist auch das was mich stört. Und die TA hat uns schon gesagt sie empfiehlt uns das nicht zu züchten aber hatten wir sowie so nicht vor + Zuchtverbot im Vertrag. Von dem her. Es kommt halt einfach so rüber als würde er nicht wollen dass man was findet. Ich will ihm aber jetzt nichts unterstellen. Vielleicht stimmt es ja auch gar nicht und ich interpretiere zu viel rein.

    Die Ahnentafel ist unauffällig. Das komische ist halt nur dass 2/6 schon HD haben und bei dem dritten Geschwisterchen wird es auch vermutet. Die wird nächste Woche untersucht. Und wenn die Hälfte auffällig ist dann muss ja was nicht stimmen.

    Er hat es mir per Whatsapp geschrieben:

    Ich: Nur wenn sie langsam läuft. Beim schneller laufen sieht man es gar nicht. (Auf die Frage wie sich das Humpeln bemerkbar macht)

    Er: War bei [Mutter] genauso, hat dann zwei Wochen an die Leine müssen. Danach war wieder alles ok.

    Mal was zur zwei bis dreistündigen Auslastung. Ein Hütehund in einer Schäferei würde in den Alter noch lange nicht trainiert und schon gar nicht gearbeitet. Das Problem ist also selbstgemacht.

    Das ist mein erster Hund. Ich gebe zu, dass ich viele Fehler gemacht habe und noch mache. Ich versuche mich mit jedem Tag zu bessern und Kritik anzunehmen und umzusetzen.


    Man sieht auf den Röntgenbildern schon was. Sie meinte halt nur dass die Bilder nicht so schlimm sind wie es sich anfühlt.
    HD beidseitig. Links aber stärker. Wie das jetzt genau in Fachbegriffen ausgedrückt wurde weiß ich nicht.

    Naja, ob die Aussage "die Mutter hatte als Junghund auch Probleme" gleich bedeutet, dass die Hündin einen verschleierten Hüftschaden, der ominöserweise im Hauptröntgen nicht aufgefallen ist, hat, wage ich zu bezweifeln.

    Wenn da nicht nachgewiesen ist, dass der Züchter wissenrtlich betrogen hat (Röntgenergebnis gefälscht, OP verheimlicht) wirst du dir den Anwalt sparen können. Dass der Züchter gesagt hat, dass die Hündin im Wachstum auch mal gehumpelt hat, wird da nicht ausreichen, um irgendwelche Ansprüche zu erheben.

    Ja das denke ich mir auch. Bei uns war das Röntgenbild ja auch eher unauffällig und nur beim bewegen des Beins hat man gespürt wie der Kopf immer wieder aus der Pfanne springt. Ich bin da halt nur so sauer auf ihn weil er das alles runterspielt und auch gesagt hat wir sollen nicht röntgen, wir sollen nicht operieren, wir machen uns da verrückt und das ist alles unnötig. Er als Züchter sollte doch eigentlich wollen dass die Nachtzucht keine HD hat. Und man hat es ja eigentlich schon sehr früh gemerkt dass da was nicht stimmt.

    Hilft dir jetzt auch nicht weiter, aber: Sofern der Produzent eures Hundes in einem seriösen Zuchtverband (VDH angeschlossen) züchtet, würde ich ihn genau da anschwärzen. Ansonsten kann der Gang zum Anwalt hilfreich sein, dein Hund ist erst 8 Monate alt und hat schon "Mängel". Klingt hart, ich weiß. Die Chance, dass der Züchter die Kosten für die Behandlung übernehmen muss, oder ihr einen Teil des Kaufpreises erstattet bekommt, sind wahrscheinlich nicht schlecht. Wenn ich einen schriftlichen Kaufvertrag habt, würde ich mich da auf jeden Fall beraten lassen. Am härtesten trefft ihr solche unseriösen Gesellen nämlich wenn es ums Geld geht.


    Alles Gute euch!

    In unseren Vertrag steht halt drin, dass wir nur die ersten 2 Wochen auf Mängel aufmerksam machen können und dadurch den Kaufpreis entweder zurück bekommen oder teilweise die Behandlung bezahlt bekommen. Aber das ist ja schon lange rum. Hauptsache sie können keine kranken Hunde mehr weiter züchten. Ich hätte gerne Kontakt zu dem ersten Wurf aber da geben die halt gar keine Kontaktdaten raus. Weil wenn das im ersten Wurf auch schon so war, dann ist es echt hart. Wenn nicht dann kanns ja auch von der Vaterseite aus kommen.


    Ich würde, nachdem ich kurzzeitig auch vor dem Verdacht der HD im Junghundealter (das sich nicht bestätigt hat, gsd) und mich informiert habe, von zu starker Belastung absehen. Mir wurde damals gesagt, dass die Hunde ein normales Leben führen können, aber keine Spitzensportler sein werden.


    Achte unbedingt darauf, dass deine Maus wirklich Ruhe hält. Versuche, das Kopfarbeitspensum herunterzuschrauben, das scheint mir exzessiv viel zu sein. Monster hätte damit auch Probleme gehabt, aber immer mehr wird nicht die Lösung sein. Begrenze sie räumlich, ggfs. durch einen Kennel. Frust ist blöd, ja, aber es nützt ja nichts.


    Ob du den Züchter melden solltest, kommt auf den Zuchtverband an. Welche Papiere hat die Hündin? Aus welchem Verband kommt sie?

    Findest du? Es sie rennt halt sonst extrem in der Wohnung rum, wenn wir sie zu wenig auslasten. Oder meinst du dann dass sie jeden Tag mehr verlangt? Es ist ne sau schwierige Situation. Sie ist halt jung und will viel spielen. weary-dog-face Kennel kenne ich nicht. Muss mich da erst mal informieren was das ist.


    Sie ist vom VDH und hat Papiere bekommen.

    Hallo Leute,


    Meine Schweizer Schäferhündin (8 Mo) und ich haben einen langen Tierarztmarathon hinter uns. Wie schon in meinen anderen Beiträgen zu lesen, hat sie mit ihrem Hinterbein gelahmt und mir wurde von vielen Tierärzten immer wieder gesagt, dass das Wachstumsprobleme sind und das wird sich wieder legen. War aber nicht so. Unsere Haustierärztin hat daran auch nicht geglaubt und dachte sich dass da was schlimmeres dahinter verbirgt (Sie selber macht nur Impfungen und ähnliches und konnte die nötigen Untersuchungen leider nicht selber machen). Sie hat sich für uns jetzt ziemlich reingehängt und uns bei einer guten Orthopädin sehr schnell einen Termin ausgemacht. Dabei ist eine schwere HD rausgekommen. Das Problem: Man sieht NICHTS auf den "normalen" HD Röntgenbildern. In einer Stressuntersuchung hat sie dann aber gemerkt, dass ihr Oberschenkelgelenkt aus der Hüftpfanne hüpft. Prognose ohne OP: Sie wird wahrscheinlich die nächsten Jahre extreme Schmerzen haben. Und das bei einem Zuchthund dessen Vorfahren angeblich HD frei sind. Der Züchter hat mir dann den Rest gegeben als er gemeint hat die Hündin (Mutter) hatte auch Probleme als sie jung war. (Wer züchtet bitte mit einem Hund der als Junghund Hüftauffällig war?! Das hätte er mir gerne früher sagen können.) Das beste kommt noch. Einer der Geschwister hat auch HD. Zwar nicht so schlimm wie bei unserer aber trotzdem. Kann man die Züchter da irgendwie melden, sodass die Hündin ein Zuchtverbot bekommt? Bzw. Sollte man das machen?


    Auf jedenfall war die OP, eine zweifache Beckenosteotomie, unumgänglich (Kosten: 2000€ für die, die es interessiert) und letzten Dienstag (04.11.19) war es so weit. Sie war von 8 bis 16 Uhr in der Klinik. Drei Stunden davon die OP und der Rest am Tropf. Es geht ihr mittlerweile zu gut und sie will wieder rennen und springen. Es ist sehr schwer sie ruhig zu halten. Mindestens 2 bis 3 Stunden Kopfarbeit pro Tag muss sein.

    Ich bin sehr enttäuscht von unseren Züchter, der wohl nur auf die Kohle aus war und von den Tierärzten, die die Sache verharmlost haben.


    Jetzt nach meinem Gelaber noch eine Frage: Kennt ihr Hunde die eine zweifach bzw. dreifache Beckenosteotomie hinter sich haben und wenn ja, wie geht es den Hunden heute? Hatten sie trotzdem Hüft- bzw. Arthrose Probleme? Konntet ihr mit ihnen ganz normal Sport machen?


    Danke fürs durchlesen. Falls irgendjemand vor der selben Entscheidung steht und wissen will wie sich das alles bei uns entwickelt, gebe ich gerne mal ein Update.