ANZEIGE
Avatar

Haelics Dog Trainer mieten. Wo?

  • ANZEIGE
    Zitat von "RuJeMa"


    Weil wir einen Jagdterrier-Mix mit besch**sener Vergangenheit aus dem Tierheim haben, dem auch der Schwanz coupiert wurde und er eine hammerharte Leinenagression hat.


    Zur Beruhigung: Wir sind im Training bei einer hochdotierten Hundeschule und gehören zu den Bewussten.


    Also wenn es eine hochdotierte Hundeschule ist (was ich jetzt schon stark bezweifle) dann will ich Dir nur mal sagen, das man solche Geräte wenn überhaupt dann bei "jagdambitionierten Hunden" einsetzt aber ich würde sowas als Trainer nie bei einer Leinenagression verwenden.


    Das puscht den Hund doch noch höher und er hängt sich erst richtig in die Leine. Ich denke solche Geräte machen wenn überhaupt nur Sinn, wenn man sie benutzt weil der Hund nicht mehr in Reichweite ist (weil er z. Bp. etwas hinterher jagt) um ihn dann auf die Distanz zu beeindrucken.


    Niemals aber wenn Du direkt auf den Hund einwirken kannst würde ich sowas empfehlen oder Gut heissen.

    Man kann ohne Tiere leben - aber es lohnt sich nicht !


    (Heinz Rühmann)

  • ANZEIGE
  • Die kupierte Rute muß nichts mit böser Vergangenheit zu tun haben...


    Nicht böse sein, ja!? Ich mein es nicht als Angriff... Aber was reitet einen, um sich einen Jagdterrier (oder Mix) zu holen? Also wieso holt man sich so einen Hund, wenn man ihn nicht jagdlich führen kann/will?

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Zitat von "RuJeMa"

    Kann mir mal jemand seine Abneigung gegen das Sprühhalsband erklären?
    Ich sehe das Problem nicht?


    Die Frage ist, was du damit machen und erreichen möchtest ? Ich persönlich würde mit Sprühhalsband nicht arbeiten wollen, ich sähe keinen brauchbaren Verwendungszweck dafür.
    Alles, was ich zur Hundeerziehung brauche, habe ich bei mir. Wenn ich als Person nicht auf den Hund einwirken kann, mir eine "hochdotierte Hundeschule" nicht helfen kann, dann würd ich mir anderweitig Gedanken machen, als zu einem Sprühhalsband zu greifen.


    Willst du die Leinenaggression mittels Sprühhalsband therapieren ? Da kann ich nur warnen, die Chance, daß es sich damit verschlimmert liegt bedeutend höher als wenn du gar nix machen würdest.


    Wer ist denn die "hochdotierte Hundeschule", die ein Training mit Sprühhalsband empfiehlt, aber keins zum Verleihen hat ??


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • ANZEIGE
  • Zitat von "wheatenfan"

    Benutz einfach die Suchfunktion!


    Ich stöber gerne heute Abend mal ein bißchen intensiver.


    Das Sprühhalsband sehe ich bis jetzt als ein genauso heikles Werkzeug an wie Disc-Scheiben, Klimperkettchen, Rasseldosen oder Wasserpistolen: Alles zur Negativ-Verknüpfung gedacht!

    Schönen Gruß, Rudi, Jessie und MaX
    -------------------------------------------------
    Rudi = Jagdterrier-Schnauzer-Mix, 3 Jahre,
    seit 01. November 2008 bei uns.
    -------------------------------------------------

  • Zitat von "RuJeMa"

    Ich stöber gerne heute Abend mal ein bißchen intensiver.


    Das Sprühhalsband sehe ich bis jetzt als ein genauso heikles Werkzeug an wie Disc-Scheiben, Klimperkettchen, Rasseldosen oder Wasserpistolen: Alles zur Negativ-Verknüpfung gedacht!


    Genau, und deswegen solltest du keines dieser "Werkzeuge" benutzen.
    Nimm dir lieber Zeit, mit deinem Hund so zu arbeiten. Und zuerst vergrößere die Distanz, wenn du an anderen Hunde mit der Leine vorbeigehst. Du wirst sehen, ist die Distanz zunächst groß genug, wirst du es schaffen, deinen Hund auf dich zu konzentrieren.


    Ich kann dir versichern, dass es mit Sprühhalsband auch nicht funktionieren wird.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • RuJeMa:


    Machs dir doch einfach mal selbst um den Hals und probiere die verschiedenen Sprühstärken. Das solltest du mindestens tun, wenn du damit deinen Hund traktieren möchtest.
    Zudem wirst du einen Hund haben, der bei Geräuschen, die denen des Sprühhalsbandes ähneln, zusammenzuckt. Clarissa von Reinhardt hat dazu mal einen guten Text verfasst.
    Aber bitte, nur zu...


    Köpfchen statt Knöpfchen...


    ...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.


    Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!


    Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:


    Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!


    Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.


    Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlsäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...


    Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.


    Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.


    Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.


    © Clarissa v. Reinhardt
    animal learn


    P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt"


    http://www.animal-learn.de/Spruehhhalsbaender.php

    Patrick, you're a genius!" "Yeah, I get called that a lot." "What? A genius?" "No, Patrick." <Spongebob>

  • Boah, ich seh´ schon. Das ist ja lustig hier.


    Was ein Internet-Forum wohl kaum schafft, ist ohne Vorurteile und Klischeedenken auf eine Frage zu antworten.


    Außer mir kennt hier keiner den Hund, die Gegebenheiten und die bisherigen Trainingserfolge.


    Das scheint genauso ein Problem zu sein, wie wenn ich mit Rudi am Halti durch die Stadt gehe und er bemitleidend angeschaut wird. Fehlt nur noch, dass mich einer Tierquäler nennt.


    Ich würde mich ja gerne einzeln Euren Bedenken stellen, aber das sprengt leider den Rahmen.


    Es wäre schön, wenn die Forenmitglieder mir einen entsprechenden Vertrauensvorschuss geben, dass ich weiß, was ich tue… Mit allen Konsequenzen.


    Aber eigentlich wollte ich nur wissen, wo man das Haelics-Teil am besten mietet. :hilfe:

    Schönen Gruß, Rudi, Jessie und MaX
    -------------------------------------------------
    Rudi = Jagdterrier-Schnauzer-Mix, 3 Jahre,
    seit 01. November 2008 bei uns.
    -------------------------------------------------

  • Zitat von "RuJeMa"


    Es wäre schön, wenn die Forenmitglieder mir einen entsprechenden Vertrauensvorschuss geben, dass ich weiß, was ich tue… Mit allen Konsequenzen.


    Offensichtlich weißt du es eben nicht. Sonst würdest du nicht nach dem Halsband fragen.


    Und: keine Ahnung, wo man sowas mieten kann. Wenn du dir so viel davon erhoffst, dann sollte es dir das Geld doch wert sein. Kannst es ja danach weitervermieten.

  • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das mit Vorurteilen und Klischeedenken auf sich hat.
    Was du letztendlich machst, ist auch deine Sache. Der Text sollte ein Denkanstoß sein, nichts weiter. Ich kann mir vorstellen, dass die Erziehung deines Hundes nicht nur auf der Positiv-Schiene funktioniert.


    Gerade ich bin nun nicht jemand, der nur "Wattebauschwerfen" propagiert.
    Im Gegenteil. Aber gerade beim Sprühhalsband kann ganz viel schief gehen.


    Also denke doch bitte nur nochmal drüber nach. Und gerade bei Leinenaggression sollte man ganz anders vorgehen. Die wird durch das Halsband höchstwahrscheinlich schlimmer werden.


    LG, Anna

    Patrick, you're a genius!" "Yeah, I get called that a lot." "What? A genius?" "No, Patrick." <Spongebob>

  • Zitat von "RuJeMa"

    Was ein Internet-Forum wohl kaum schafft, ist ohne Vorurteile und Klischeedenken auf eine Frage zu antworten.


    Vielleicht gibts hier einfach ne Menge Leute, die sehr viel Ahnung von Hunden und deren Erziehung haben und die einfach wissen, daß dein Vorhaben nicht der richtige Weg ist - ohne dich und den Hund zu kennen.


    Wenn du den Mitgliedern keinerlei Kompetenz zutraust, dich lieber auf deine hochdotierte Hundeschule verläßt ...


    Viel Glück dem Hund !!

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE