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Impfung

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    Hi,


    gestern auf der Hundewiese stand zur Diskussion:


    Muss der Hund wirklich jedes Jahr die kompletten Impfungen bekommen oder würde nicht nur die Tollwutimpfung ausreichen?


    Die Meinungen gingen da ziemlich auseinander.


    Ich kenne es nur so, dass der Hund immer im Wechsel jährlich eine große oder kleine Impfung bekommt.


    Gestern meinte jedoch Jemand, dass nur die Tollwut wirklich jedes Jahr aufgefrischt werden müsste und die anderen Impfungen nur alle paar Jahre.


    Kennt Ihr Euch damit aus? Wie seht Ihr das, bzw. wie haltet Ihr es mit den Impfungen und was empfiehlt Euer TA?


    LG
    agil

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  • Hallo,


    rein theoretisch gibt es auch Tollwut-Impfstoffe die nur alle paar Jahre aufgefrischt werden müssen, so in England bloss alle 2 Jahre, in der Schweiz sogar nur alle 3 Jahre.
    Bisher war es so, dass in D trotzdem jedes Jahr geimpft werden musste. Neuerdings soll es laut Internet (weiss nicht mehr wo ich das her hab) so sein, dass Hunde aus dem Ausland die dort geimpft wurde auch mit ihren gültigen Tollwut-Impfungen rüber dürfen, selbst wenn sie nicht alle 12 Monate geimpft wurden. Wie das mit heimischen Hunde ist weiss ich aber nicht sicher.


    Die anderen Impfungen sind im Grunde nicht gesetzlich vorgeschrieben. Für Welpen und Junghunde, sowie Zuchtiere oder Hunde die viel auf Ausstellungen oder sonstigen Hundetreffen oder in Hundepensionen unterwegs sind ist es jedoch wirklich ratsam!
    Hängt natürlich davon ab ob du viel reist, in manchen Gebieten gibt es manche dieser Krankheiten so gut wie gar nicht mehr und somit könnte man sie rein theoretisch auch unter den Tisch fallen lassen.
    Aber will man das Risiko eingehen?
    So viel kostet es dann nun doch nicht und wenn der Hund das gut wegsteckt seh ich keinen Grund damit aufzuhören. Je nachdem wie offen dein TA für sowas ist kann man bei einem fitten Hund solche Impfungen auch ruhig bloss alle 16 Monate machen, das reicht für einen gesunden und somit Abwehrstarken Hund normal aus.


    Ich hoffe das war hilfreich.

  • Es kommt immer auf die Impfpräparate an.
    Die meisten Präparate sind Mehrfachimpfstoffe. Die meisten von Ihne halten mehrere Jahre, andere nur ein oder zwei Jahre. Es kommt also quasie zu einer Überimpfung.
    Immer mehr Tierärzte lehnen jährliche Wiederholungsimpfungen ab (unserer nicht, der braucht Geld) und verwenden Einzelimpfstoffe. Diese können bis zu drei oder vier Jahre halten. Es kommpt immer auf die Empfehlungen des Impfstoffherstellers und die Konstitition des Hundes an.
    Ausschließlich die Tollwutimpfung sollte jährlich wiederholt werden. Aber auch hier kommen immer mehr Produkte auf den Markt, bei denen eine zweijährige Wiederholung ausreicht. Am besten eine Titerbestimmung machen lassen.


    An Deiner Stelle würde ich mich weder von Hundehaltern, sog. Fachleuten, noch vom Tierarzt dummquatschen lassen. Google lieber mal nach den Impfstoffen und schau Dir die Empfehlungen über die Wiederholungsimpfungen auf den Herstellerseiten an. Dann bestehst Du beim TA auf die Verwendung der Dir genehmen und aus Deiner Sicht besten Produkte.


    Mit einer ständigen Überimpfung nimmt man nur dem Imunsystem die Arbeit ab und schwächt es überflüssiger Weise.


    Einen Komplettschutz gibt es sowiso nicht. Wenn z.B. der Staupeimpfstoff auf die Erregertypen A,B,C und D ausgelegt ist und der Hund wird mit einer importierten Erregermutation E infiziert, hilft nur das körpereigene Abwehrsystem.

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  • Ich habe bisher auch immer alle Impfungen machen lassen.


    Es geht mir hier auch nicht um das Geld, sondern einfach um unnötige Impfungen. Wenn die chemische Keule nicht jährlich sein muss, dann würde ich sie ihm gern auch ersparen.


    Die Tollwutimpfung müssen wir auf jeden Fall machen, da wir jedes Jahr für vier Wochen nach Dänemark fahren und dafür ist sie nun mal notwendig.


    Ich hatte auch vor dem Gehörten von Gestern noch nie mit dem Gedanken gespielt die Impfungen nicht machen zu lassen. Nur nach dem ich Gestern soviele unterschiedliche Meinungen gehört habe, da bin ich doch ins Grübeln gekommen. Was ist notwendig und was nicht. Letztendlich zählt doch nur die Gesundheit der Hunde und es gibt doch oft einige, die um Geld zu sparen auf wichtige Untersuchungen verzichten. Ich bin jedoch nicht so. Ich bin ehrer der Typ, der lieber einmal zuviel zum TA rennt als zu wenig.


    LG
    agil

  • Hallo!


    Mmh, hatten wir dieses Thema nicht vor einiger Zeit schonmal?
    Ich werde aber meine Ansicht zur Impfpraxis deutscher Tierärzte gerne nochmal aufschreiben.
    Die Dauer des Impfschutzes nach einer Impfung gegen Staupe, Parvo und Hepatitis beträgt nach gesicherten US-Studien mindestens sieben Jahre, eher noch länger.
    Spricht man deutsche Tierärzte darauf an werden sie in aller Regel schnell abwiegeln, aber das ist ja auch nur allzu verständlich - zwischen 30 und 40% des Umsatzes einer Tierarztpraxis machen die Impfungen aus und diese sichere Einnahmequelle möchte man doch behalten.
    Sind die obengenannten Infektionskrankheiten wirklich lebensbedrohlich sieht die ganze Sache bei Krankheiten wie Zwingerhusten und Leptospirose, gegen die in Deutschland auch jährlich geimpft wird anders aus. Diese Krankheiten verlaufen im Normalfall nicht tödlich und lassen sich durch durch Antibiotika in den Griff kriegen, warum soll ich gegen solche Krankheiten bloß impfen lassen? Gerade im Hinblick auf viele Impfschäden!
    Der absolute Hohn, in diesem Zusammenhang ist für mich die Leptospirose-Impfung. Es gibt über zehn verschiedene Leptospirose-Erregertypen, aber nur gegen zwei kann geimpft werden, ausserdem hält diser Impfschutz oft nur einige Monate und nicht ein Jahr.
    Ausserdem gibt es keinerlei wissenschaftliche Grundlage, keinerlei Studien die belegen, dass es notwendig wäre gegen Infektionskrankheiten in einem jährlichen Rhythmus nachzuimpfen - oder kann das jemand von euch wiederlegen?
    Meiner Meinung nach geht es in der Hauptsache darum, dass einige Pharmafirmen und die meisten Tierärzte ihre Gewinne sichern wollen.
    wie schon ausführlich geschrieben kann es auch mit jährlicher Impfung keinen hundertprozentigen Schutz geben, da einige Impfstoffe nur einige Monate wirken, gegen viele Errregertypen gar kein Impfstoff existiert oder Hunde auf einen Impfstoff einfach nicht ansprechen, ohne das es auffällt.
    Der hundertprozentige Schutz ist eine Illusion der Pharmakonzerne um Geld zu verdienen!!!
    In Deutschland ist es ja üblich, sogenannte Kombi-Impfungen zu verabreichen. Das heißt, dass mit einer Spritze im Regelfall gegen 5-7 Krankheiten geimpft wird. Der Taktgeber zur jährlichen Wiederholungsimpfung war bisher die Tollwut, da es bis Ende letzten Jahres die Reglung gab, dass Hunde die nicht jährlich gegen Tollwut geimpft wurden (obwohl dieser Impfstoff nachgewiesener Weise mindestens drei Jahre Schutz bietet) bei Kontakt mit einem tollwütigen Tier hatten sofort euthanasiert werden konnten.( Diese Regelung besteht so nicht mehr!!!) Nun ist es aber so, dass der Impfstoff für Krankheiten wie z. B. Staupe, Parvo oder Hepatitis mindestens sieben Jahre, wenn nicht länger Schutz bietet, der Impfstoff gegen Leptospirose, der mit der gleichen kombispritze verabreicht wird aber nur einige Monate.
    Google dich einfach mal durch Netz, du wirst eine große Anzahl impfkritischer Berichte finden!
    Emma und Janosch sind beide grundimmunisiert und werden nur noch jährlich gegen Tollwut geimpft!
    Liebe Grüsse,
    Björn

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

    • Neu

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  • Hi


    Also Impfungen sind schon ein verzwicktes Thema.


    Zitat

    Die Dauer des Impfschutzes nach einer Impfung gegen Staupe, Parvo und Hepatitis beträgt nach gesicherten US-Studien mindestens sieben Jahre, eher noch länger.


    Je nach Hersteller des Impfstoffs ist das schon richtig. Genauso, wie die Dauer der meisten Tollwutimpfstoffe 2 oder sogar 3 Jahre beträgt (was ja in anderen Ländern auch schon lange so üblich ist). Trotzdem mussten sich die Tierärzte daran halten, was ihnen vorgegeben wurde und das war eben eine jährliche Auffrischungsimpfung. Aber das hat jetzt wohl sowieso ein Ende, da es jetzt "erlaubt" wird, sich an die Hinweise der Impfstoffhersteller zu halten. Wenn also ein Tollwutimpfstoffhersteller nur alle 3 Jahre eine Auffrischung empfiehlt, braucht man jetzt auch nur alle drei Jahre zu impfen. Trotzdem gilt der Hund dann als ausreichend geschützt, was bis jetzt ja nicht der Fall war (aus Sicht der Behörden).


    Zitat

    nd die obengenannten Infektionskrankheiten wirklich lebensbedrohlich sieht die ganze Sache bei Krankheiten wie Zwingerhusten und Leptospirose, gegen die in Deutschland auch jährlich geimpft wird anders aus. Diese Krankheiten verlaufen im Normalfall nicht tödlich und lassen sich durch durch Antibiotika in den Griff kriegen, warum soll ich gegen solche Krankheiten bloß impfen lassen?


    Puh, da wäre ich aber vorsichtig. Gerade Zwingerhusten kann äußerst heftig verlaufen und auch durchaus zum Tode führen. Klar, kann, muss aber nicht. Man sollte aber Zwingerhusten nicht mit einer anderen Infektion der Atemorgane vergleichen, die im Normalfall mit drei oder vier Antibiotikaspritzen behoben werden können. Der Verlauf kann sehr schwer werden und bedarf zum Teil wochenlanger intensiver Behandlung. Was man da an Chemie in den Hund schaufeln muss.... nicht gerade schön. Von den Kosten und dem Befinden des Hundes mal ganz abgesehen.


    Im Endeffekt muss jeder für seinen Hund entscheiden, was und wie oft er impfen lässt. Aber es muss einem auch klar sein, dass man dann eben auch mit eventuellen Konsequenzen leben muss.
    Gerade das Thema Staupe ist zur Zeit bei den Tierärzten (besser bei den Fortbildungen) gerade recht aktuell. Deutschland galt lange Jahre als praktisch Staupe-frei (nicht zuletzt durch die relativ hohe Impfmoral der deutschen Hundehalter). Aber dadurch, dass in den letzten Jahren durch diverse Tierschutzorganisationen immer mehr Hunde aus dem Ausland geholt wurden, ist Staupe in Deutschland wieder verstärkt auf dem Vormarsch.


    liebe Grüße
    Steffi

    Das zärtlichste aller Geschöpfe ist ein nasser Hund
    (Ambrose Bierce)

  • Ich schließe mich Kasha an.


    Was den Zwingerhusten angeht,so ist dieser i.d.R. keine tödliche Erkrankung,aber trotzdem sehr unangenehm für den Hund.Eine Impfung kann zwar nicht sicher gegen den Zwingerhusten schützen,da dieser eine Mischinfektion ist.Allerdings verläuft der Zwingerhusten bei geimpften weitaus milder als bei ungeimpften Hunden.Das konnte ich auch an meinem eigenen Hund feststellen,der bis zu seinem 6. Lebensjahr nur einmal geimpft wurde (war die 1. Impfung der Grundimmunisierung).Ihn erwischte der Zwingerhusten mit voller Härte und zog sich über 3 Wochen hin,während andere,wahrscheinlich von derselben Quelle infizierte Hunde weitaus mildere Symptome hatten und auch nach max. 2 Wochen wieder gesund waren.


    Das sie Leptospirose keine tödliche Erkrankung ist,kann ich absolut nicht unterschreiben.Mal ganz abgesehen vom erheblichen zoonotischen Potential der Leptospirose.Die beiden Leptospirenarten,gegen die geimpft wird,sind auch diejenigen,die bisher am weitesten verbreitet waren und am gefährlichsten für den Hund sind.


    Liebe Grüße,Christiane

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