Musste meinen Hund abgeben. komme mir sooo schlecht vor !

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    Hallo !


    Gestern ist was ganz schlimmes passiert, ich hoffe ich kann mir hier mein Herz ausschüten.
    Bis gestern hatte ich 3 Hunde, eine Westie-Dame 8 Jahre alt, einen Yorki 6 Jahre alt und eine 2 jährige Mischlingshundin.
    Die ganzen Jahre hatten wir überhaupt keine Probleme mit den Wauzis, das "Rudelleben" funktionierte super auch als vor 8 Monaten meine Tochter zur Welt kam.
    Dann so vor 3 Monaten fing die Westie-Dame agressiv zu werden. Nicht immer, man konnte schon fast sagen sie hatte "Anfälle".
    Sie hat schon mehrere Hunde angefallen und auch unsere anderen beiden zum Schluß. Da sie aber dies Anfälle auch aus dem Schlaf heraus hatte, hatte ich die Vermutung daß sie krank ist ( dachte da an ein Gehirntumor ) sind auch mit ihr zum Tierarzt. Der sagte aber daß, sie gesund ist und es wohl am Charakter liegt, man könnte nichts machen.
    In den letzten zwei Wochen wurde es immer schlimmer so daß, ich jetzt wirklich schon Angst um meine Tochter, die jetzt krabbelt, hatte.
    Gestern morgen schlief Bonny ( so heißt sie ) ganz friedlich im sessel bis sie auf einmal wie aus heiteren Himmel aufsprang und die Mischlingshündin anfiel. Sie hat sofort mehrmals zugebissen. Natürlich hat sich Flecki gewehrt. Mein Mann hatte Mühe sie ausaeinander zu bekommen. Er ist mit Bonny dann in den Garten damit sie sich wieder beruhigen kann. Hat sie leider nicht dafür hat sie dann meinen Mann gebissen !!!
    Es war ein mega-Chaos und richtig schlimm. Wir haben sie dann erstmal weggesperrt und "Kriegsrat" gehalten.
    Was soll man mit einem Hund machen der sooo agressiv ist und auch Menschen, auch noch dazu sein Herchen beißt und wirklich eine Zeitbombe ist ?
    Weggeben wollte ich sie nicht gerne. Sie hatte bis jetzt ein sehr schönes Leben, sie durfte im Ruddel leben, im Garten buddeln, im teich schwimmen und alles machen was ein Hundeherz höher schlagen läßt ( unsere Hunde sind keine getrimmten Sofakissen )
    So beschloßen wir daß, sie so schwer das auch ist lieber eingeschläfert werden sollte.
    Mein Mann ist dann mit ihr zur tierklinik gefahren.
    Die Tierärztin dort meinte aber daß, dieses Verhalten eben für westies typisch wäre und ob wir sie vielleicht nicht doch lieber weitervermitteln wollten. Sie wüste auch daß, sich ein älteres Ehepaaar ohne Kinder auf der Warteliste vom hiesigen tierheim befindet, das sich einen Westie wünsch.
    Also noch mal überlegt. Na gut, ich möchte ja für den Hund nur Gutes und wen sie da auch ein schönes Leben führen kann, dann soll es so sein.
    es wurde hin und her telefoniert und es war alles so weit klar.
    Bis zu der "Übergabe-Untersuchung"
    Bonny hat KREBS !!! Und zwar an der ganzen Gesäugeleiste !
    Wir können den armen Hund aber jetzt nicht mehr zurücknehmen ( haben wir versucht doch leider hat sie dann meinen Mann noch einmal gebissen und ist wieder auf die anderen Hunde los ) Leider gibt es in der Familie oder Freundeskreis keinen der bereit war sie zu nehmen.
    Sie wurde im Tierheim aufgenommen, soll Anfang nächster Woche operiert werden und kommt dann wenn sie die OP überstanden hat zu diesem Ehepaar.
    Ich komme mir jetzt sooooo schäbig vor ! Der arme Hund, nicht nur daß, sie jetzt die Trennung verkraften muss ( egal was sie getan hat, das hier war ihr Zuhause ) jetzt muss sie auch noch alleine in ihrer Box hocken und so eine Op über sich ergehen lassen ohne daß, sie jemanden hat der ihr beisteht.
    Das ich sie besuche, davon wurde uns vom Tierheim abgeraten, es wurde dem Tier jedesmal wieder schwer fallen wenn ich gehe.
    DAS wollte ich niemals für ein Tierchen !!!
    Ich sitze seit gestern hier und bin nur am heulen. Ich weiß zwar jetzt daß, diese atakken zu 99 % von Schmerzen kammen oder eben sie hat wirklich schon Gehirmetastasen und dadurch die Wesensveränderung kam, aber ich muss auch an meine Tochter denken. Wenn die Bonny auf sie losgegangen wäre , hätte ich es mir auch nie verziehen.
    Egal wie ich es drehe, es ist einfach nur grausam !


    Ich weiß daß, mir hier keiner von Euch helfen kann aber es tut gut sich daß von der Seele zu schreiben.
    Ich vermisse Bonny so ! Sie war mein erster Hund und ich hab sie so gern !

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  • Moin, moin Fiona,
    habe deine Geschichte gelesen, da dreht sich mir das herz um, hatte selbst mal eine W-Hündin die ich einschläfern lassen mußte, wegen Krankheit und Alter. Das war schon schlimm kann mir gut vorstellen wies Dir geht. Nee helfen kann Dir keiner, möchte Dir mur sagen hast die beste Entscheidung getroffen.Es ist zwar im Moment hart für die Kleine, aber sie hat ja gute Aussichten auf Heilung und ein neues zu Hause. So ist es doch gut , wird operiert und neues zu Hause ist in Sicht. Es ist nun mal so das der Mensch vorm Hund kommt und wenn was mit Deiner Tochter passiert wäre, hätteste Dir auch nicht verzeihen können. lieben Gruß mitfühlende medi

  • Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, die Diagnose kam später und da war der Hund schon vermittelt. Da hast du keine Schuld.
    Vielleicht sollte das TH gestatten, dass das neue Paar, die den Hund nehmen, sich vielleicht seiner jetzt schon etwas annehmen.
    Aber es gibt vielleicht noch eine andere Lösung, das würde ich machen.
    Mit dem TH noch einmal reden, den Hund nach der OP zu mir nehmen und dann sein Verhalten kontrollieren, vielleicht war es nur ein Schmerz-Beißen! Aber ich würde Kind und Hund erst einmal separat lassen, also kein Risiko fürs Kind und dann weiter sehen.... Aber das ist deine Entscheidung, lindert aber deinen jetzigen Schmerz!
    Gruß Phönix

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  • Hallo, das ist ja richtig doll traurig,was euch da zugestossen ist.Da werden einem ja die Augen feucht.
    Mir drängt sich nur die Frage auf,ob bei der Tierärztlichen Untersuchung die ihr habt durchführen lassen der Arzt diesen Tumor nicht gesehen hat.Als Arzt muss man doch den ganzen Hund untersuchen und nicht nur den Kopf ??
    Aber ansonsten hätte ich bestimmt genau so gehandelt wie ihr,zumal ja auch schon ein neues Zuhause gefunden ist, und nicht das Tierheim jetzt das neue Heim ist.
    Ich wünsche euch viel Glück mit eurer kleinen Familie und das ihr über das Schicksal von Bonny hinwegkommt,.
    LG Silke+Rieke

  • Hallo du,


    das ist ja echt unglücklich gelaufen. Mich wundert, dass dein TA den Krebs nicht festgestellt hat, denn dann wäre ja wohl alles etwas anders verlaufen. Du konntest das Tier nicht behalten, viel zu gefährlich!!! Dein Hund braucht jetzt ganz viel Ruhe und die kann er bei euch mit Kleinkind nicht bekommen!


    Wollen wir hoffen, dass die OP erfolgreich ist und der Hund bei den neuen Besitzern zur Ruhe kommt. Nicht, dass einschläfern doch gleich das Beste gewesen wäre!


    Dass du so traurig bist, kann ich gut verstehen, ist ja wohl alles ein bißchen komisch verlaufen. Aber ich denke für Hund und vor allem für euch(!!!) ist es so das Beste! Was würdest du dir einen Kopf machen, wenn dein Kind gebissen worden wäre! Glaub mir, in Kürze wird sich alles bruhigen und du wirst merken, dass es so richtig war!


    Liebe Grüße und Kopf hoch!
    Kindhund

    • Neu

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  • Ich danke Euch für die lieben Worte !


    Ja, es ist mehr als blöd gelaufen ! Und ja, der erste Tierarzt hat es NICHT festgestellt OBWOHL wir schon da selber ihn auf so etwas hingewiesen haben. Leider habe ich mich auf seine Diagnose verlassen, bis dahin waren wir auch sehr zufrieden mit diesem Tierarzt.
    Natürlich wäre alles ganz anders gekommen hätten wir es schon da gewust !
    Wir hätten sie sofort operieren lassen !!! Meine Tochter war da auch noch soooo klein daß, sie auch nicht direkt gefährdet war da sie meistens in der Wiege oder bei uns auf dem Arm war. Bonny hätte also auch bei uns in Ruhe gesund werden können.


    Phönix. über Deine Lösung haben wir auch ernsthaft nachgedacht.
    Werden wir aber aus zwei Gründen doch nicht machen. Sollte es dann doch nicht funktionieren und sie trotzdem agressiv uns oder den anderen Hunden bleiben würde ich eine nochmalige Trennung noch schlechter verkraften. Ich denke auch für Bonny wäre es noch ein größeres Trauma als es jetzt schon ist. Wieder kommen und dann noch mal "abgeschoben" zu werden.

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