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Letzter Ausweg Trennung?

  • Zitat von "Florian genz"

    Was meinen die andren hier?


    Aus der Hand füttern ist eigentlich nicht verkehrt, aber da bei euch etliche kleine Baustellen zu vorhanden sind, Mutter und Oma ebenfalls miterziehen und euer Hund bereits mehrfach ernsthaft gebissen hat, solltet ihr euch aus meiner Sicht Anleitung holen und nicht mehr weiter selbst nach Lösungen suchen.


    Es ist oft auch einfacher, Eltern und Großeltern von etwas zu überzeugen (z.B. der Notwendigkeit von Konsequenz), wenn man sich dafür einer Fachkraft (hier: Trainer) bedient. Ich glaube, dass hier kein Weg an einem Trainer vorbeiführt.


    Jemand hat hier vorgeschlagen, den Hund von Möbeln runterzuwerfen - nein, würde ich nicht tun. Nicht, solange kein Experte sich die Situation angesehen hat. Euer Hund würde solch einen Platzverweis womöglich als grobe Respektlosigkeit auffassen und entsprechend reagieren.
    Auch mit einem Maulkorb wäre ich vorsichtig, bis ein Trainer sich den Hund angesehen hat. Zum Maulkorbanlegen muss man sich dem Hund sehr nähern. Probiert nur, ihn daran zu gewöhnen, wenn er absolut gelassen bleibt. Alles andere wäre hier zu gefährlich.

  • Seit 2 Jahren? Also schon vom Welpenalter an ?


    Da hat sich dann schon ganz schön was verfestigt.


    Hatten einen Hund in der Familie,mit ganz ähnlichen Problemen. Es wurde eine Tier- Verhaltenstherapeutin hinzugezogen, wir hatte das Glück, das sie eine zusätzl. Ausbildung für Problemhunde hatte.
    Aber die gibt es sicher auch bei Dir.


    Dann wurde Futter umgestellt und eine Tierheilpraktikerin hinzugezogen die mit ihm eine Bioresonanztherapie machte.


    Heute ist das Leben mit diesem Hund völlig normal.
    Ich sage Dir das nur zur Beruhigung, es geht.


    Allerdings werdet Ihr ohne fachliche Hilfe nicht mehr weiterkommen.
    Da ist schon viel zu viel verfahren.


    Und diese ganzen Expertentipps, ich kenne sie und habe sie auch bekommen. Hauptsache DU weisst es heute besser und gehst genau SO nicht mehr vor. Wünsche Euch viel Glück

    Es grüssen Sylvi, Chandro und Charly tief in unseren Herzen


    Zu finden sind wir auf Seite 14 in der FOTOGALERIE DER USERHUNDE



    Man kann in Tiere nichts hineinprügeln. Aber man kann alles aus ihnen herausstreicheln (Astrid Lindgren)


    (Leonardo DaVinci)

  • Moin,


    Silke


    Zitat

    Deine ganz sicher slash
    Warum bedrängt man den Hund, wenn er nicht will?


    Wenn man den Hund bedrängt und wird gebissen ist man selber
    schuld, kein Zweifel. Aber die Leute werden angeknurrt wenn Sie
    sich nur bewegen, d.h. das der Hund die völlige Kontrolle hat.
    DAS hat nichts mit bedrängen zu tun.


    Zitat

    Warum muss man Hunde überhaupt schlagen???


    Man muß Hunde nicht schlagen, absolut nicht. Aber es ist einige
    der ganz wenigen Möglichkeiten um eine kippende Situation noch mal
    kurzfristig in die eigene Richtung zu drehen.


    Zitat

    Sicher ist es nicht ok, wenn mich mein Hund beisst, wenn ich an ihm vorbei gehe, aber da ist im Vorfeld schon eine ganze ganze Menge falsch gelaufen!


    Absolute Zustimmung. Wenn ich vernünftig mit einem Hund umgehe
    kommen solche Situationen die solch drastische Mittel erfordern gar
    nicht erst zustande.


    Zitat

    Und durch ein schlagen mit der Hand hätte sich die Situation ganz gewiss nicht verbessert - genauso wenig wie mit Zeitung oder Pantoffel geschlagen zu werden!


    Kurzfristig schon. Langfristig: ein klares NEIN. Hier ist in erster Linie
    ein anderer Umgang mit dem Hund gefordert.


    CU

  • Zitat von "Jessyschatz"

    .
    Und meiner Meinung nach sollte der Hund eh erst mal Maulkorb tragen.


    huhu,
    das hast du jetzt schon zweimal gesagt. :)
    Dann möchte ich noch kurz sagen dass ich davon überhaupt nicht halte. Das verunsichert nur Hund und Familie.
    Jetzt noch an dem Hund herumzufummeln und ihn an den Maulkorb zu gewöhnen ( das geht auch nicht 1,2,3 ) bringt doch gar nichts.
    Es ist ja nicht so dass er aus dem NICHTS heraus anfällt.
    Gaaanz kurz meine Meinung:
    Absofort De-eskalationskurs fahren. D.h : Situationen in denen Geknurre und Beissen vorkommt so gut wie möglich ausschliessen und vermeiden.
    Hund alle erhöhten und strategischen Liegeplätze ( Bett, Sofa, Türschwellen untersagen/ unzugänglich machen
    Wenn es dochmal vorkommt, NICHT runterschubsen, lieber rufen und wenn er kommt belohnen.
    Es gäbe noch eine Menge mehr zu sagen, aber tatsächlich wäre es besser wenn ihr euch vor Ort helfen lassen würdet.
    Viel Glück, ihr schafft das!

  • Zitat von "Florian genz"


    Hi,
    also absprachen gab es schon viele in der Familie, doch meine Oma hält sich an nix, wenn sie isst, füttert sie nebenbei den hund "illegalerweise"
    Also meine Oma umzustimmen, schaffen wir nicht, auch wenn sie nur bisse einstreicht.


    Das hatte ich mir gedacht, und genau da fängt wohl euer Problem an.
    Bei der lieben Oma.
    Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie kommt nicht mehr zu Besuch, bzw. ihr / Oma zieht aus, oder ihr macht ihr ein für allemal begreiflich, dass ihr Verhalten zum großen Teil daran Schuld ist, dass der Hund ängstlich, nervös und aggressiv ist, und Menschen beißt. Sie ist dafür verantwortlich, und sie muss dazu Stellung beziehen.


    Zitat von "Florian genz"


    Ich werde eure Tipss mal versuchen... Und Futter aus der Hand? Nicht das meine hand noch weg ist!


    Du solltest das ganze sachte angehen. Also dem Hund das Futter in ruhigen Bewegungen hinhalten. Ihn öfter mal kurz vorher eine kleine Übung machen lassen. z.B. Sitz oder so. Oder wenn Hund einfach irgendetwas gewünschtes tut. z.B. Hund liegt im Weg, du willst durch, und er geht beiseite. Oder Hund liegt auf der Couch, du wirfst ihm nen strengen Blick zu, und er springt runter und verzieht sich. Oder er steht einfach nur rum, und tut gar nichts. Lauter so Dinge, die ihr euch von ihr wünscht, könnt ihr mit nem Krümel belohnen, oder einfach mit nem Lob.


    Da fällt mir ein - wie wird der Hund von euch üblicherweise gestreichelt?


    Zitat von "sarplaninac"


    Wenn man den Hund bedrängt und wird gebissen ist man selber
    schuld, kein Zweifel. Aber die Leute werden angeknurrt wenn Sie
    sich nur bewegen, d.h. das der Hund die völlige Kontrolle hat.
    DAS hat nichts mit bedrängen zu tun.


    Nein, aber dabei darf man nicht nur das aktuelle Verhalten sehen, sondern das was im Vorfeld immer wieder gemacht wurde von den Menschen. Das Verhalten des Hundes steigert sich doch nach und nach. Und nur weil er jetzt im übertriebenen Maße reagiert, bzw. inzwischen schon agiert, heißt das doch nicht, dass er es "von sich aus" macht, oder "grundlos". Sondern es wurde ihm über die Jahre so beigebracht.


    Zitat von "sarplaninac"


    Man muß Hunde nicht schlagen, absolut nicht. Aber es ist einige
    der ganz wenigen Möglichkeiten um eine kippende Situation noch mal
    kurzfristig in die eigene Richtung zu drehen.

    :no:
    Es kann funktionieren, wenn mehrere Faktoren stimmen. 1. Wenn der Halter weiß, wie er insgesamt mit seinem Hund umzugehen hat. 2. Wenn die Maßregelung präzise und kurz eingesetzt wird. 3. Wenn danach ein Alternativverhalten aufgezeigt / angeboten wird, bzw. dem Hund eine Aufgabe zur Auflockerung/Entspannung wie auch immer gegeben wird. usw.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi :)


    Nun, ich würde so verfahren denn mir wäre die Sicherheit meiner Familie (und natürlich auch meine eigene) wichtiger als die Frage, ob ich damit meinen Hund verunsichern würde.


    Und meiner Meinung nach geht es gar nicht, dass ein Hund droht oder sogar schnappt/beisst wenn man ihn anfasst oder (wie geschrieben wurde) sich im Bett zu ihm umdre´ht, an ihm vorbei läuft usw....


    Da besteht dringend Handlungsbedarf!
    Und vielleicht sind es bis jetzt "nur" Hände, Arme, Füße....wo reingekniepelt wird. Irgendwann ist es vllt. mal das Gesicht - und dann?

    Take it easy Dawg

  • Alina

    Zitat

    Nein, aber dabei darf man nicht nur das aktuelle Verhalten sehen, sondern das was im Vorfeld immer wieder gemacht wurde von den Menschen. Das Verhalten des Hundes steigert sich doch nach und nach. Und nur weil er jetzt im übertriebenen Maße reagiert, bzw. inzwischen schon agiert, heißt das doch nicht, dass er es "von sich aus" macht, oder "grundlos". Sondern es wurde ihm über die Jahre so beigebracht.


    Das ist zwar korrekt was hier sagt, trifft aber auf die Situation nicht zu.
    Hier geht es um m. E. nach um ein erlerntes Kontrollverhalten des
    Hundes, der gelernt hat seine Menschen durch Drohnung/Biss zu
    manipulieren.

    Zitat

    Man muß Hunde nicht schlagen, absolut nicht. Aber es ist einige
    der ganz wenigen Möglichkeiten um eine kippende Situation noch mal
    kurzfristig in die eigene Richtung zu drehen.


    Jein, den wenn er es wüsste wäre diese Situation eigentlich gar
    nicht erst enstanden...

    Zitat

    2. Wenn die Maßregelung präzise und kurz eingesetzt wird.


    Natürlich, die Maßregelung soll nichts anderes signalisieren wie "Stopp, so nicht"

    Zitat

    3. Wenn danach ein Alternativverhalten aufgezeigt / angeboten wird, bzw. dem Hund eine Aufgabe zur Auflockerung/Entspannung wie auch immer gegeben wird. usw.


    Eigentlich auch selbstverständlich, sonst fährt sich die Situation im
    besten Falle fest, im schlimmsten eskalierte sie zu einem direkten
    Angriff durch den Hund.

  • Hallo. Hm, da ist was von Welpenbeinen an schief gelaufen.
    Sicherlich wart ihr, auf Grund ihrer Erkrankung mit 6 Monaten sehr vorsichtig mit ihr, und habt dem "armen Hund" viel durchgehen lassen...weil..er ist ja so krank.
    Mit 2 Jahren habt ihr es nun schwerer, aber es ist nicht aussichtslos.


    ICH würde folgendes grundlegend ändern:
    1. Couch oder Sessel sind tabu, genau wie Bett
    2. Ihr verwaltet alle Ressorucen (Futter, Spielzeug). Ihr entscheidet, wann gespielt und gefressen wird, und wann nicht.
    3 den Hund nicht ständig anstarren
    4. der Hund erhält einen Platz in der Wohnung, von dem aus er nicht "sein Revier" überblilcken kann
    5. sämtliche Aktionen gehen vom Menschen aus, der Hund soll lediglich reagieren
    6. beim knurren nicht zurückweichen, ignorieren und selbstsicher weitergehen
    7. der Hund hätte bei mir ständig eine lange Leine am Halsband, damit ich mein Komando "runter" (Couch, Sessel) auch hundertprozentig durchsetzen kann, ohne mich in Gefahr zu bringen.
    8. den Hund nicht bei jedem Freilauf spielen lassen, weil "er es ja will"
    9. Loben momentan nur verbal


    Naja, ich könnte noch einiges aufschreiben, aber ich denke, dass ihr es vielleicht nicht versteht, da es euer erster Hund ist. Hört auf, ihn zu vermenschlichen. Hunde sind Egoisten, er wird euch nicht aus Dankbarkeit verschonen, wenn er seine Position in eurer Familie verbessern will.


    Lässt er sich kämmen?


    Versucht euch kompetente Hilfe zu holen, denn Ferndiagnosen sind immer schwer.


    Nochwas...euer Hund zeigt ein ganz normales Verhalten. Ihr seid es, die sich ändern müssen. In den Augen eures Hundes seit ihr nicht in der Lage ihn sicher zu führen und zu schützen. Somit übernimmt er die Rolle.


    Beobachtet euch selber mal sehr kritisch. Schreibt auf, in welcher Situation welche Verhaltensweisen des Hundes gezeigt werden. Damit ihr beim Erstgespräch mit einem Trainer auch alles genau aufzeigen könnt.


    ich wünsch euch und vor allem dem Hund alles Gute, Yvonne

  • Mir stellen sich hier gerade die Nackenhaare auf!


    Ich rate Dir dringend zu einem guten Trainer, der sich die Sache vor Ort ansieht. Hier ist einiges schief gelaufen, aber das lässt sich auch in vernünftige Bahnen lenken. Nur Ihr schafft es nicht allein! Und so enorm wichtig ist es auch nicht, dass Deine Oma nun alle "Regeln" einhält, die mit einem Trainer besprochen werden, wenn der Rest der Familie mitzieht!


    Unterlasse bitte bis zu dem Gespräch mit dem Trainer alle Versuche, Euren Hund in eine Situation zu bringen, in denen er reagieren MUSS (aus seiner momentanen Sicht). Und ein Maulkorb ist momentan absolut kontraproduktiv!


    LG Regina

    Lieben Gruß, Regina

  • Zitat von "BBS-Fan"

    wenn sie schmerzen hätte würde sie sich draußen genauso verhalten, was sie ja nicht tut...


    Das ist nicht gesagt - evtl. ist in dem Moment die Erregung bzw. Ablenkung so gross, dass die Schmerzen in dem Zeitraum einfach "vergessen" sind.



    Florian
    Ich würde euch zu einem Tierarzt raten, der sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat. Denn diese Tierärzte haben gegenüber "normalen" Hundetrainern den Vorteil, dass sie eben auch tiermedizinisch geschult sind und ggf. körperliche Probleme deutlich besser und schneller feststellen können als der Standardnormal-Hundetrainer.


    Adressen spezialisierter Tierärzte findest Du unter
    http://www.gtvt.de


    Viele Grüße
    Cindy

    Viele Grüße
    Cindy

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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