Stubenreiner Hund macht plötzlich wieder in die Wohnung

  • ANZEIGE

    hallo ihr lieben,



    wir haben seit einem monat einen etwa 8 monate alten labradormischling aus dem tierheim.


    er war von anfang an stubenrein, wurde meist 2x täglich (manchmal noch ein drittes mal vor dem schlafengehen) ausgeführt.


    da ich voll berufstätig bin und mein mann als freelancer auch manchmal außer haus unterwegs ist, wollten wir ihn nicht an mehr als 2-3 mal gassigehen gewöhnen. das war bisher auch gar kein problem, aber -


    vor ein paar tagen hat sheffa plötzlich nachts zwei häufchen in die wohnung gemacht :shock:


    wir wollten es zunächst als ausrutscher werten, aber heute ist es dann nochmals passiert, als mein mann tagsüber für ein paar stunden außer haus war.


    woran könnte das liegen?


    kann es sein, dass sheffa nicht zwischen garten und wohnung unterscheiden kann? im garten hatten wir ihm anfangs nämlich "erlaubt" seine bedürfnisse zu erledigen, aber ich fürchte wir müssen ihn jetzt doch auch gartenrein erziehen.



    für hilfe wäre ich dankbar,
    hadassa

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
    ANZEIGE
  • Hallo!


    Ich denke nicht,daß euer Hund nicht zwischen Garten und Wohnung unterscheiden kann.Das müßte er eigentlich können,wenn er stubenrein ist.Vielleicht ist e ja auch noch nicht ganz 100%ig sicher stubenrein?


    Kommt euer Hund wirklich nur 2mal am Tag raus?Oder darf er zwischendrin auch mal in den Garten,um sich zu lösen?


    Wann bekommt euer Hund denn sein Futter?Wenn man abends zu spät füttert,kann es schon mal passieren,das ein Häufchen "daneben geht".Wann kommt er denn abends das letzte Mal raus?


    Was den Zwischenfall tagsüber angeht,könnte das vielleicht Protest gewesen sein,weil er alleine bleiben mußte?


    Ich würde mir nicht zu große Sorgen machen,wenn es bei den beiden Zwischenfällen bleibt.Ich kenne ein paar Leute,deren Hunde haben auch noch mal ab und an ins Haus gemacht,bis sie ca. ein Jahr alt waren.


    Liebe Grüße,Tamora

  • Hallo!


    Grundsätzlich kann ich Tamora nur zustimmen, möchte aber auch nochmal genau wissen, ob euer Hund wirklich nur zweimal am Tag ausgeführt wird?
    Versteh mich jetzt bitte nicht falsch, aber das halte ich auch für arg wenig! Das wäre ja nur morgens und abends! Ich kann mir ziemlich gut vorstellen, dass euer Problem daherkommt. Wieviel Zeit liegt denn bei euch im Durchschnitt so zwischen zwei Gassi-Gängen?
    Liebe Grüsse,
    Björn

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • ANZEIGE
  • Uff - also einen Hund nur 2 Mal am Tag auszuführen ist sogar u. U. gesundheitsschädlich, da der Urin z. B. viel zu lange im Nieren / Blasentrakt verbleibt und somit Schäden hervorgerufen werden können.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • also, es ist so....



    der hund wird morgens nach dem aufstehen meist 1/2 stunde, nachmittags 1 stunde + und vor dem schlafengehen fast immer nochmals 1/2 stunde ausgeführt. da er noch ziemlich jung ist und auch noch mit einem ausklingenden zwingerhusten aus dem tierheim kämpft, denke ich nicht, dass er momentan mehr auslauf braucht.


    bisher hatten wir meistens die terassentür offen (auch wenn wir beide nicht zuhause waren), damit er in den garten raus und rein kann wie er möchte.


    allerdings hatte ich nun die letzten tage das gefühl, dass es ihm viel bequemer ist, alle geschäfte im garten (bzw. jetzt womöglich auch im haus) zu verrichten, da er auf den spaziergängen fast gar nicht mehr musste. dafür würde ich ganz gerne eine lösung finden...


    ich stelle es mir aber sehr schwer vor ihn dahingehend zu trainieren, im garten nur zu pinkeln und die großen geschäfte auf den spaziergängen zu erledigen.


    Zitat

    Was den Zwischenfall tagsüber angeht,könnte das vielleicht Protest gewesen sein,weil er alleine bleiben mußte?


    könnte schon sein, aber er blieb bereits einige male problemlos allein, das allein kann also nicht der grund gewesen sein.



    vielen dank auf jeden fall für eure antworten,
    hadassa

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Hallo sheffa,


    also meine ganz ehrliche Meinung: Du schriebst, dass der Hund nicht immer vor dem schlafen gehen noch raus kommt, sondern in der Regel nur 2 mal, also Nachmittags somit in einigen Fällen das letzte mal. Ich denke, die Zeitspanne ist dann bis zum nächsten morgen für einen jungen Hund viel zu lange! Mich wundert es dann jedenfalls nicht, dass er dann Nachts in den Garten oder in die Wohnung macht.
    3 mal am Tag Gassi gehen sollte schon das absolute Minimum sein, gerade für einen so jungen Hund.


    Liebe Grüße
    Sinia

  • Sinia sie geht zwar nur 2 bis 3mal spatzieren aber der Hund kann jederzeit in den Garten um sich zu lösen -also ich find das ok.LG Beate

    Der Verstand ist wie eine
    Fahrkarte: Sie hat nur dann einen
    Sinn, wenn sie benutzt wird.

  • Hallo Beate :o)


    Ja, wenn es denn so ist, bin ich ganz deiner Meinung, oder naja...fast ganz ;o)
    Nur habe ich das.....


    " im garten hatten wir ihm anfangs nämlich "erlaubt" seine bedürfnisse zu erledigen"


    und


    "bisher hatten wir meistens die terassentür offen"



    so herausgelesen, dass es dem Hund nun nicht mehr möglich ist jederzeit in den Garten zu gehen.


    Wenn ich da was falsch verstanden habe, dann tut es mir leid :flehan:


    Aber auch dann bin ich der Meinung, dass in den Garten Pipi und AA machen, nicht den Spaziergang mit Herrchen und Frauchen ersetzt. :sport:


    Er ist noch so jung... vielleicht vergisst er es ab und an einfach raus zu gehen.... und schläft lieber weiter. Nachts ist dann die Blase oder der Darm über voll und er schafft es dann nicht mehr nach draussen?! Wenn man ihn ausführt, kann er es gar nicht vergessen... Nur so eine Vermutung ;o)

  • Viele Hunde entwickeln mit der Zeit von sich ein "ich geh nicht in den Garten zum lösen". Ist z. B. bei Pebbles so. Die Tür steht den ganzen Tag offen, aber sie nutzt das so gut wie nie. Sie versucht alles zu erledigen, was geht, wenn wir im Wald sind. Bin ich mal krank oder anderweitig out of order, dann geht sie vielleicht einmal am Tag freiwillig in den Garten pieseln - ist für sie eine echte Tierquälerei.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Zitat

    also meine ganz ehrliche Meinung: Du schriebst, dass der Hund nicht immer vor dem schlafen gehen noch raus kommt, sondern in der Regel nur 2 mal, also Nachmittags somit in einigen Fällen das letzte mal.


    er kommt später am abend eigentlich fast immer noch raus, nur eben manchmal nur noch eine schnelle viertelstundenrunde, wenn er am frühen abend bereits seinen langen spaziergang hatte.


    ansonsten ist es für uns schon der idealfall, dass er tagsüber jederzeit in den garten kann. er hat ja zusätzlich seine spaziergänge mit uns auf denen er sich austoben kann. wir waren jetzt nur etwas verunsichert ob die erlaubnis in den garten zu machen eventuell zu den beiden unfällen im haus geführt hat...


    was den abstand zwischen den spaziergängen angeht, so bin ich jetzt etwas verwirrt. ich meine, nachts kann der hund doch viel länger durchhalten, also sollte es doch in ausnahmefällen auch kein problem sein, ihn mal tagsüber ein paar stunden alleine zuhause zu lassen :ka:


    gruß, sheffa

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!