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Knurren bedeutet immer Aggressiv?

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    Hallo ins DF,


    da ich nur das beste für meinen Hund will, lese ich zusätzlich zum Verhaltenstraining auch noch Bücher über ängstliche Hunde.
    In meinem aktuellen Buch "Der ängstliche Hund" von Nicole Wilde und Alice van Canstein, finde ich nun die Aussage:"Bellen kann Angstagressiv oder Aggressiv erfolgen, Knurren dagegen bedeutet immer Aggressiv".


    Die Aussage hat mich jetzt doch schwer ins Grübeln gebracht.
    Knurren bedeutet ja nicht nur "Alamstufe Rot - ich beiß dich gleich".
    Knurren kann doch auch Ausdruck für etwas ungewohntes sein, die Person, der Artgenosse oder sonstwas ist mir nicht geheuer.


    Was sagt Ihr dazu?
    Bedeutet Knurren immer echte Aggression?


    **fragendindieRundeschau**


    LG
    Liz

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  • Also dass Knurren immer aggressiv ist ist meiner Meinung nach Schwachsinn. Meine Hündin knurrt mich zB im Spiel an, wenn wir zerren und da will sie mich ganz sicher nicht beißen.


    Auch wenn sie was ungewohntes hört/sieht wird schon mal geknurrt und es kommt ein Wuff...abba auch das ist nicht aggressiv sondern ängstlich und wenn was oder jemand auf sie zukommen würde, wäre sie die erste die abdüsen würde :lachtot:

    Liebe Grüße


    Meike


    mit Lucie *27.03.08 (Border Collie)



    Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst;
    er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nicht mehr schmeckt.

  • Ich klink mich mal ein, weil mich das Thema auch sehr interessiert.


    Habe eine unsichere Hündin, die auch leise mit angelegten Ohren und eingekniffenem Schwanz knurrt, wenn sie Angst hat. Ich halte sich in diesem Moment aber keineswegs für aggressiv, lasse mich aber gerne belehren.


    Bin auf andere Meinungen sehr gespannt.


    lg Andrea

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  • Carina knurrt z. Bsp., wenn ich mit ihr Zerrseil spiele. Und dieses Knurren ist keineswegs agressiv gemeint.

    LG
    Tamara


    mit dem Chaoten
    Paco *10.08.2007

  • Knurren ist in meinen Augen definitiv eine Warnung, die mit aggressivem Verhalten nicht gleichzusetzen ist.


    Ein Hund der knurrt kommuniziert und sagt "Vorsicht" oder "letzte Möglichkeit bevor ich angreife". Er vermittelt durch das Knurren, ich habe Angst, mir reicht´s, geh weg usw.


    Wenn ich mit meinen Hunden spiele, wird auch mal geknurrt, die knurren sich auch gegenseitig an, daraus ergibt sich weder eine Rauferei, noch sonst etwas "aggressives".

    Simone mit Akuma & Akira

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  • Nö, ich finde Knurren wichtig und geht bei mir in den Verwarnbereich. der Hund knurrt und signalisiert, dass gleich was passieren könnte. Finde ich enorm wichtig, denn wenn er diese Stufe auslässt., lernt er evtl. sofort zuzubeißen.


    Ich akzeptiere grundsätzlich das Knurren meines Hundes in fast allen Bereichen.


    Bsp. mein Hund schläft, will seine Ruhe. Mein Kind geht hin, will kuscheln. Hund mag aber nicht, will halt seine Ruhe und knurrt mein Kind an. Das ist für mich nicht aggressiv, sondern eine Art Sprache, für in Ruhe lassen. Es ist nun die Aufgabe des Kindes wegzugehen und das zu respektieren. Ich mag auch nicht beim Schlafen gestört werden. Würde mein Kind das nicht respektieren läuft man in gefahr dass der hund lernt, dass knurren nutzlos ist und zwickt evtl. in Zukunft ohne vorher zu warnen.


    Für mich ist ein Knurren eine Verwarnung bzw. Vorwarnung. Knurren sich Hunde an, kann ich weiteres verhindern, wenn ich ihnen signalisiere auseinanderzugehen.


    Knurrt mein Hund mich an, weil ich an seine Ressourcen will, muss ich mir überlegen, wie ich am besten tausche.


    Für mich bedeutet Knurren nie echte Aggression. Oft nicht mal Aggression. Auf Deutsch heißt für mich knurren meistens:"Hey, lass mich oder es passiert was!" Das ist für mich nicht aggressiv, sondern hündische Kommunikation.

  • was ich noch vergessen habe:


    ein spielender, knurrender Hund, hat eine ganz andere Körpersprache, als ein ängstlicher, knurrender Hund. Ohren, Rute, Schnauze, Fellsträuben usw. ist anders als bei einem Hund der unsicher ist.

    Simone mit Akuma & Akira

  • Ich denke, da müßte man erstmal über ne Definition von Aggression sprechen... :/


    Ich kenne das angesprochene Buch auch. Und ich habe mir auch schon viele Gedanken über dieses Thema gemacht, da mein Großer ständig motzt und knurrt: wenn er gestreichelt werden will (dabei liegt er auf dem Rücken, legt den Schwanz auf den Bauch und zieht alle vier Beine an), wenn er abgetrocknet wird (drückt sich dabei aber an), wenn er gebürstet wird, usw...



    Ich denke schon, daß Knurren in dem Moment aggressiv ist, da der Hund selber noch nicht weiß, wie er auf etwas reagieren soll. Aber er zieht die Möglichkeit in Betracht, daß er mit Aggression die Situation lösen müßte. Ob er sich im Endeffekt für die Aggression oder für die Flucht entscheidet, oder dafür nichts zu tun, hängt sicherlich mit seinen gemachten Erfahrungen und dem Individuum selbst zusammen.


    Beispiele:
    Hund hört ein seltsames Geräusch, macht Euch mit wuffen darauf aufmerksam und knurrt dann in Richtung des Geräuschs. Passiert nichts, hört er auf. Kommt zu dem Geräusch etwas dazu, reagiert der Hund: er flüchtet, oder setzt sich der "Gefahr" aus. Das Aussetzen der Gefahr sieht jetzt nach Hund sehr unterschiedlich aus: Der Souveräne guckt, wartet ab, entscheidet dann erst weiter. Der Hanswurst kriegt jetzt schon nen Anfall.


    Und vergeßt nicht: Wenn Eure Hunde auch in der Regel flüchten: Was würden sie tun, wenn sie in die Enge getrieben wurden, wenn sie nicht mehr weg können???


    Ich denke, daß knurren sehr wohl aggressiv ist. Im Sinne von: zur Gewalt bereit, aber so lange und gut es geht, diese vermeiden...

  • Das Problem ist nicht die Aussage an sich, denn sie stimmt eigentlich, sondern die unterschiedliche Auffassung von "Aggressiv" !


    Der Begriff "Aggression" ist in unserem Sprachgebrauch 100% negativ belegt, grundsätzlich aber nur eine Ausdrucksform. Hunde benützen in ihrer Kommunikation unterschiedliche Signale.
    Zum "aggressiven Repertoir" eines Hundes gehört nicht nur das Knurren, sondern bereits eine entsprechende Körperhaltung, ein Blick, ... alles feinste Kommunikation und umbedingt nötig.


    Hund wollen nicht kämpfen, kein (normaler) Hund begibt sich in Gefahr, denn Kampf heißt verletzt werden können. Daher dient aggressives Verhalten in erster Linie dazu, Fronten im Vorfeld zu klären und eine ernsthafte Auseinandersetzung zu vermeiden.


    Aggressionsverhalten ist also ersteinmal etwas Positives und gehört zu JEDEM Hund dazu.


    Der entscheidende Unterschied liegt in dem Grund des Knurrens:
    Das absolut harmlose Spielknurren.
    Das warnende z.B. "halt Abstand" mir ists zu eng aus Unsicherheit knurrend.
    Ressourcen bezogenes, verteidigendes knurren.
    ....


    Knurren ist IMMER Kommunikation und nicht pauschal negativ einzuordnen !


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Zitat von "staffy"


    ....


    Knurren ist IMMER Kommunikation und nicht pauschal negativ einzuordnen !


    Gruß, staffy



    Deinem ganzen Beitrag kann ich nur zustimmen und besonders genau hast Du das "Knurren" in Deinem letzten Satz zusammen gefaßt.


    Danke dafür.


    Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Bruno

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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