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Hat gebissen

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    Hallo zusammen!!!


    Ich habe folgendes Problem:
    Seit dem 09.01.2009 wohnt ja Susi bei uns, eine kleine Mischlingshündin die im Mai 5 Jahre alt wird.
    Sie kommt aus nicht wirklich guter Haltung, und macht mir so ein bisschen Sorgen.
    Wenn wir draussen sind macht sie bei anderen Hunden einen riesen Aufstand, wird teilweise richtig agressiv und bellt wie verrückt.
    Das ist nicht bei allen Hunden so, aber bei vielen.
    Wenn ich sie mal schnüffeln lasse bin ich immer auf Hochspannung, weil ich auch schonmal beobachtet habe das sie ein bisschen nach den anderen Hunden schnappt.
    Es ist noch nichts passiert, zumindest bei den Hunden nicht!
    ABER: Dienstag morgen im Kiga.
    Ich hab die Kleiner rein gebracht, die grosse hat draussen mit Susi gewartet.
    Eine andere Mutter geht in der Zwischenzeit raus, der Hund bellt wie verrückt, und haps, hat der Mutter wohl ordentlich in den Oberschenkel gebissen.
    Zum Glück hat es DIE Mutter erwischt, jede andere hätte mich angezeigt glaube ich.
    Ich hab mit ihr gesprochen, sie hat auch 2 Hunde, davon einen Problemhund, und wollte nur das ich es weiss weil es ja auch ein Kind hätte erwischen können.
    Ich glaube das sie vielleicht auf meine Tochter aufpassen wollte, weil sie sich schon ganz doll an uns gewöhnt hat, wobei sowas trotzdem auf gar keinen Fall passieren darf, das ist schon klar.
    Aber sie ist eigentlich so ein lieber, eher ängstlicher Hund, deshalb war ich so erschrocken.
    Ich will sie auch nicht gleich wieder aufgeben, sondern lernen mit dem Verhalten umzugehen und sie noch zu erziehen.
    Aber da weiss ich nicht wie ich es angehen soll??
    Vielleicht kann mir hier jemand helfen???
    Viele liebe Grüsse
    Yvonne

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  • Zitat von "YvonneH"

    Aber sie ist eigentlich so ein lieber, eher ängstlicher Hund, deshalb war ich so erschrocken.
    Ich will sie auch nicht gleich wieder aufgeben, sondern lernen mit dem Verhalten umzugehen und sie noch zu erziehen.


    Hall Yvonne,


    Du schreibst es ja selbst: Sie ist ängstlich - und da Hunde i.d.R. keine typischen Fluchttiere sind (wie z.B. Pferde) gilt: Angriff ist die beste Verteidigung!


    Da sie aus schlechter Haltung kommt ist sie anscheinende nicht oder nur wenig sozialisiert. Das bedeutet, sie kennt weder Kontakt zu anderen Hunden (oder nur schlechten) - noch andere Menschen, unseren normalen Alltag mit Spaziergängern, Walkern, Radfahrern, Kinderwagen, Inlinern, Mofas, Kinderwagen usw.usw.usw.


    Wenn Du Dir da selbst so unsicher bist, wirst Du vor Ort nen guten Trainer brauchen, der Dir ein paar Tricks beibringt.


    Aber als vorbeugende Management-Maßnahmen kannst Du auch jetzt schon ohne Trainer folgendes beachten:
    1. Kein Kind (egal wie groß Deine größere Tochter ist) kann einen irgendwie aggressiven Hund führen. Das liegt vor allem daran, das der Hund dem Kind nicht zutraut, notfalls Schutz bieten zu können und die "gefährliche" Situation regeln zu können.


    2. Sollte es organisatorisch unvermeidbar sein, den Hund in solche Situationen zu bringen, dann nur noch mit Maulkorb. Daran muss der Hund zunächst schrittweise gewöhnt werden.
    Ein weiteres "Erfolgserlebniss" durch Beissen musst Du unbedingt verhindern.


    3. Besser ist es allerdings, den Hund erst garnicht in solche Schwierigkeiten zu bringen. Für ihn war das eine bedrohliche Situation, in der er sich nicht mehr anders zu helfen wußte.
    Du musst Deinen Hund ganz langsam, zunächst mit sehr großen Abstand, an andere Hunde und an Menschen gewöhnen. Die Anwesenheit von anderen Hunden und Menschen wird Stress bei ihm auslösen - das wird er Dir auch deutlich durch Körpersprache zeigen. Du musst daher den Abstand so groß halten, das er fast keinen oder nur ganz wenig Stress zeigt und dann dafür sorgen, das er sich besonders wohl fühlt (mit Leckerlies, mit Spielen, mit Streicheln - nicht mit Reden!)
    Nach und nach (aber wirklich sehr langsam) kann man dann nach Wochen oder Monaten den Abstand verringern.


    Such Dir für dieses Training unbedingt nen guten Trainer - der kann Dir auch die Körpersprache "übersetzen" bis Du es selber gut drauf hast.


    lg
    susa

  • Was ich nich ganz verstehe.. ist das du susi schon voll in euer normales Alltagsleben integrierst.. Nach 8 Tagen find ich das einfach viel zu früh.. und man kann ihre Ängste noch gar nicht abschätzen.


    Ich würde erstmal lieber öfter aber kleine Wege alleine mit dem Hund gehen.. und Vertrauen aufbauen.


    und grad bei Problemhunden.. dessen Vergangenheit man nicht kennt.. würde ich immer zu kompetenter Hilfe raten.. die einen begleiten (Trainer)..


    Im moment sehe ich einfach nur.. das du Susi viel zu viel abverlangst.

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  • Hallo Yvonne,


    da man so ein Verhalten immer schlecht aus der Ferne kommentieren kann bzw helfen kann würde ich dir raten schnellstmöglich eine gute (!!) Hundeschule bzw einen Hundetrainer zu suchen. Heute ist Samstag, das heißt dass heute die meisten Hundeschulen offen bzw eine Hundespielstunde etc haben.


    Würde sagen das wäre eine gute Möglichkeit sich gleich mal eine Hundeschule "in Action" anzuschauen. Vielleicht können sie euch ja gleich vor Ort schon einmal helfen??


    Würde das baldmöglichst in Angriff nehmen...wo kommt sie denn genau her und was heißt schlechte Haltung? Wurde sie dort geschlagen etc??

    Liebe Grüße


    Meike


    mit Lucie *27.03.08 (Border Collie)



    Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst;
    er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nicht mehr schmeckt.

  • Hallo Yvonne


    Ich finde es in solchen Fällen immer sehr schwierig brauchbare Tipps zu geben.
    Da eigentlich niemand deinen Hund beurteilen kann, da niemand die Situation miterlebt hat.


    Das einzig vernünftige das du machen kannst, ist einen guten Trainer beizuziehen, der mit dir am Verhalten arbeitet.
    (Es befinden sich viele kompetente User in diesem Forum. Falls du bekannt geben magst, wo du ungefähr wohnst, bekommst du sicher die eine oder andere Adresse von einem guten Trainer.)


    Bis dahin würde ich solch einen Hund nicht mit der Tochter irgendwo warten lassen.
    Und den Hund auf Abstand vor fremden Leuten halten.
    Zum Schutz des Hundes, zu euerem Schutz und zum Schutz der Mitmenschen.


    Zum Kontakt bei anderne Hunden.
    Macht Susi nur den Anflug einen Aufstand proben zu wollen, gibt es keinen Konatkt.
    Nur dann, wenn sie gelassen und freundlich auf den anderen Hund zugeht.
    An der Leine würde ich jeden Kontakt unterbinden.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    ein Einzeltraining wäre hier auf jeden Fall angebracht - du scheinst dir im Umgang mit ihren Ängsten ja noch nicht wirklich sicher zu sein.
    Dein Hund beisst denk ich mal nicht aus "Aggressivität", sondern aus Angst und Unsicherheit.
    Anbinden am KiGa würde ich sie nicht mehr, vielleicht etwas weiter weg, wenn es sich nicht umgehen lässt. Deine Tochter kann die Leute ja bitten, dass sie sich nicht zu weit nähern sollen.


    Dein Hund ist im Umgang mit anderen Hunden fehlsozialisiert , ich kann mir schwer vorstellen, dass es an Aggressivität liegt.
    Würde man an der Schleppleine laufen lassen, kann ich mir gut denken, dass sie mit eingeklemmten Schwanz versucht dem anderen Hund zu "entkommen".
    Sie zeigt Leinenaggression aufgrund ihrer Unsicherheit, aber genau weiss ich das natürlich nicht - das kann man nur, wenn man sie in so einer Situatuion erlebt.
    Les auf jeden Fall mal staffys Bericht zum Thema " Leinenaggression" !


    Ansonsten kann ich dir nur raten einen Hundetrainer aufzusuchen, mit dem du deiner Hündin die Angst vor fremden Leuten nimmst.
    Aufgeben sollst du sie natürlich nicht, du hast Arbeit vor dir, aber nicht nicht unlösbare ;)


    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

  • Zitat von "YvonneH"

    Wenn ich sie mal schnüffeln lasse bin ich immer auf Hochspannung, weil ich auch schonmal beobachtet habe das sie ein bisschen nach den anderen Hunden schnappt.


    Das musst Du unbedingt lernen, abzulegen oder zu verändern. Deine Hündin braucht Sicherheit von Dir und keinesfalls darf sie spüren, dass Dir die Situation selbst nicht ganz geheuer ist.


    Ich rate Dir dringend zu einer guten, aber gewaltfrei (also ohne Schnauzgriff, Leinenruck, auf den Rücken drehen usw.) arbeitenden Hundeschule.


    Wo kommst Du her, vielleicht kann Dir hier einer einen Tipp hinsichtlich einer Hundeschule geben.


    Unabhängig davon - es wurde auch schon geschrieben: In den letzten Tagen prallten Welten auf diese Hündin ein. Neue Umgebung, neue Menschen, neue Gerüche ... überfordere sie nicht, indem Du sie gleich mit noch viel mehr neuen Eindrücken konfrontierst, sondern lass sie erst mal bei Euch "ankommen", also heimisch werden und geh es langsam an!


    Viel Erfolg!


    Liebe Grüße


    schlaubi


    PS: Bitte schreibe doch künftig in einer neutralen Farbe und nicht fettgedruckt. Danke ;-)

  • Wir waren heute zusammen spazieren und ich finde,das es eine ganz nette Hündin ist und ich habe wirklich den Eindruck,das sie nicht viel Hundekontakt hatte bisher.An der leine ist sie wirklich eher auf Angriff,aber im Freilauf super lieb und veträglich.
    Ich bin ja selber nicht sehr erfahren,aber man merkt ihr schnell an,das sie eher unsicher ist,wenn Hunde auf sie zu kommen.


    Ihr habt Yvonne da sicher falsch verstanden,soweit ich weiss,stand ihre Tochter nur dabei und musste sie nicht festhalten.Niemals würde sie das machen.
    Bei uns ist es auch so,das mein Sohn ab und an bei Emma bleibt,wenn ich meine Tochter in den Kiga bringe.Aber da kommt keiner direkt vorbei.

    LG von Julia mit Sheltie Merle (geb.12.6.12)

  • ähm.. Schlaubi.. wieso sollte die Themenstarterin nicht in einer anderen Farbe schreiben dürfen oder fettgedruckt? Das sollte man doch jedem selber überlassen wie er was schreibt.. dazu sind die Möglichkeiten dieses zu tun ja da ;) Kommt ganz schön arrogant rüber deine Bitte das sie das unterlassen soll :D

  • Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
    Ich habe mich da wohl ein bisschen ungeschickt ausgedrückt, beim schreiben und lesen kommt vieles ja auch manchmal nicht so rüber wie man es eigentlich rüberbringen möchte!
    Wie Valentina schon sagt waren wir heute zusammen unterwegs, und an der Leine ist es ein echtes Problem, da will sie meist auf die anderen Hunde drauf, warum auch immer.
    Aber ich hab es dann einfach gewagt und sie los gemacht, denn es kamen uns alle Hunde ohne Leine entgegen und ich hatte 2 Möglichkeiten.
    Entweder ich dreh um und geh nach HAuse oder ich lass sie laufen...
    Und Möglichkeit Nr. 2 hat sich als richtig raus gestellt, denn sie ist erstens abgefegt wie der Wind und man hat richtig gemerkt wie sehr sie das brauchte.
    Andere Hunde waren jetzt total in Ordnung, sie hat gespeilt, geschnüffelt und bei Emma ab und an verwarnt, aber nicht gebissen.
    Ich denke wenn sie wirklich bissig wäre hätte Emma jetzt die ein oder andere Macke.
    Und auch das rufen hat prima geklappt, sie hat echt gut gehört.
    Und das mit dem Kiga wurde auch falsch verstanden, meine Tochter ist nur draussen bei ihr stehen geblieben, ich hatte sie am Zaun kurz fest gemacht.
    Aber das werde ich jetzt auch weiterhin machen müssen, nur dann an einer anderen Stelle, wo die anderen Kinder und Mütter nicht direkt an ihr vorbei laufen.
    Und wieso sollte ich sie nicht in den Alltag einbringen?
    Ich hab doch gar keine andere Wahl und das jetzt auch nicht als falsch angesehen.


    bluemchen
    Das habe ich mich auch gefragt!!!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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