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Massive Aggression gegenüber anderen Hunden

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    Hallo,


    unsere Abbie (zweieinhalbjährige Schäferhundmischlingsdame aus Kreta) wird an der Leine gegenüber anderen Hunden immer aggressiver. Das Beschnuppern lassen wir nur noch selten zu, da sie die anderen Hunde nach ein paar Sekunden zähnefletschend und bellend anspringt. Beißen tut sie bislang noch nicht, weil wir sie natürlich zügig wegziehen. Wir haben einfach Angst davor, dass sie einen anderen Hund mal verletzen könnte. Abbie wiegt etwa 20 Kilo, hat die Farben eines deutschen Schäferhundes, jedoch viel zierlicher und kurzes Fell. Ein bisschen Windhund dürfte auch zu Abbie beigetragen haben. Selbst ein 55 Kilo schwerer Doggenmix wird in der Hundeschule wild angepöbelt, weil sie einfach vor anderen Hunden überhaupt keinen Respekt hat. Da die freundliche Maßregelung nun seit vier Monaten keine Früchte trägt, haben wir uns jetzt vorgenommen, sie mit einem Nackengriff runterzudrücken, wenn so etwas wieder vorkommt. Das geht so nicht weiter.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat einen guten Rat zur Besserung?

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  • Zitat

    Da die freundliche Maßregelung nun seit vier Monaten keine Früchte trägt, haben wir uns jetzt vorgenommen, sie mit einem Nackengriff runterzudrücken, wenn so etwas wieder vorkommt. Das geht so nicht weiter.


    Diese Methoden sind äußerst kontraproduktiv und bringen auch nichts, wie du bestimmt schon festgestellt hast. :/
    Ich würde das lassen.
    Du gehst doch in die Hundeschule, :???: was wurde dir denn da zu diesem Problem geraten. :???:

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Eine Hündin pöbelt, weil sie mit der Situation nicht umzugehen weiß. Du engst sie durch die Leine ein, bringst sie in eine Begrüßungssituation und zeigst ihre keinen Ausweg, wie sie den Kontakt abbrechen und weggehen kann. Durch Dein Wegzerren und Strafen bestätigst Du zudem ihr Gefühl, keinen Ausweg zu haben.


    Du solltest Hundebegegnungen an der Leine nicht zulassen, weil Du ihr nicht die Freiheit zu kommunizieren geben kannst. Daher lass sie nur in Kontakt, wenn sie ohne Leine ist. Und dann lass die Finger raus aus dem Geschehen. Unter Aufsicht einer kompetenten Person wirst Du vermutlich viel über Hundeverhalten lernen ;)


    Zum Beispiel, dass auch ein Hund dem anderen "Nein" sagen darf.


    Viele Grüße
    Corinna

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  • Hallo,
    Aggression ist oft nur ein Zeichen von Unsicherheit (das müsste man in Deinem Fall mal klären, aber es hört sich bei Dir eigentlich genau danach an).
    1. Maßnahme: Der Hund darf an der Leine keinen Kontakt zu anderen Hunden haben (an der Leine fühlen sich Hunde teilweise ausgeliefert und haben oft keine andere Wahl, als dann zum Selbstschutz zu knurren oder auch mal zu beißen!). Nimm den Hund auch immer auf die Seite, auf der der anderen Hund NICHT geht, so dass Du immer zwischen Deinem und dem Fremden Hund geht.
    Mache um angeleinte Hunde einen großen Bogen und lobe Deinen Hund, wenn er sich ruhig und brav verhält.
    Sollte Euch ein unangeleinter Hund begegnen und Du kannst ihm nicht ausweichen - Leine aus der Hand fallen lassen und aus der Situation rausgehen.
    Nicht an der leine zerren (Du hast ja geschrieben, Du ziehst ihn weg); das bedeutet für den Hund, dass Dir die Situation bzw. der fremde Hund auch nicht geheuer ist und Du machst dem Hund zugleich Stress!
    Bleibe ruhig und gelassen, kein ziehen und zerren, das ist ganz wichtig.


    Mein Hund hat auch Leinenaggression, und wir arbeiten derzeit mit einer Hundeschule (Hundepsychologin) zusammen und haben es mit diesen kleinen, aber effektiven Tipps schon gut hinbekommen.


    Wünsche Dir viel Glück.

  • Ich sehe das genauso wie meine Vorredner. ;)


    Deine Hündin ist sehr unsicher und denkt sich wohl: "Angriff ist die beste Verteidigung."


    Lass auf jedenfall die Finger weg von irgendwelchen Handgreiflichkeiten! Dadurch machst du die Begegnungen mit anderen Hunden für deine Maus nicht gerade angenehmer, findest du nicht?
    Sie muss lernen, dass sie dir bei sowas vertrauen kann und dass ihr nichts schlimmes passiert, wenn ein anderer Hund auftaucht. Wenn du ihr unsicheres Verhalten auch noch bestrafst, wird sie weder Vertrauen zu dir aufbauen, noch ihre Aggressivität abbauen.


    Glaub mir, ich weiß von was ich rede. Ich hatte nämlich auch so ein Exemplar. :D


    Mittlerweile haben wir das Gott sei Dank geklärt. Ein ruhiges, aber bestimmtes "Schluss" oder "Nein" und einfach am anderen Hund vorbei. Keine große Sache draus machen. Es ist immerhin nix besonderes, wenn man einen anderen Hund trifft. Und Kontakte an der Leine würde ich erst wieder zu lassen, wenn deine Hübsche sich deutlich beruhigt hat! Früher denke ich hat das keinen Sinn. Und dann am besten mit einem Trainer und einem souveränen Hund.


    Wünsch dir viel Glück, du machst das schon! ;)

    Liebe Grüße,


    Iris & Elinore


    'Wenn du einen hungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.'
    (Mark Twain)
    _______________________________________
    Bilder gibt's in "Elli's Tagebuch" im Fotoalbum!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Eigentlich wurd schon alles wichtige gesagt.


    Les zudem nochmal staffys Bericht zu Leinenaggression !


    LG Jana

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

  • Danke für eure Antworten. :)


    In der Hundeschule sind wir in einem Grundkurs, da wird individuell auf die Hunde leider nicht stark eingegangen. Uns wurde aber empfohlen, es mit einem Super-Leckerli zu versuchen, so dass sich der Hund nur noch für das Leckerli interessiert, aber nicht für andere Hunde. Derzeit wage ich noch zu bezweifeln, dass es so ein Leckerli gibt, das in der Situation Ablenkung verschafft.


    Ich ziehe den Hund übrigens erst weg, nachdem er den anderen Hund anfällt. Der Auslöser für das Anfallen bin ich nicht, da ich einfach nur abwarte, was passiert und sogar darauf achte, dass die Leine nicht stramm ist.


    Den Hund ableinen ist etwas schwer, weil immer mal wieder Autos mit Anhängern vorbei fahren, was Abbie bellend rumhüpfen lässt und es ein, zwei Minuten dauert, bis sie sich wieder beruhigt. Ich nehme an, dass sie früher mal unsanft n einem Anhänger transportiert worden ist und sie damit einfach eine sehr negative Erfahrung verbindet.


    Ich weiß natürlich selbst, dass eine Maßregelung unter Körpereinsatz nicht besonders toll für den Hund ist und ich bin von Natur aus überhaupt kein aggressiver Mensch, aber nach langem Überlegen sind wir mit mehreren Leuten, die auch Hundeerfahrung haben, zum Entschluss gekommen, dass diese härtere Schiene scheinbar angebracht ist, weil der Hund es ja selbst auch nur so kennt, wie er eindrucksvoll unter Beweis stellt.


    Einem älteren Herrn im Dorf wurden sogar mal Tierschützer auf den Hals gehetzt, weil dieser seinen Collie-Mischling bei der anfänglichen Erziehung stets auf den Boden drückte, wenn dieser nicht auf Kommando saß, Platz machte oder rückwärts ging. Dies erzählte er uns bei einem Gespräch beim Gassigehen. Dieser Mann war also von Beginn an äußerst hart und streng zu seinem Hund, aber der Hund pariert derart gut, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe und spielt schwanzwedelnd, so dass man davon ausgehen kann, dass er sich wohl fühlt. Dies nur als kleine Anekdote, weil man immer wieder hört, dass man Hunde positiv handelnd erziehen soll.

  • Zitat von "Der Andi"

    Danke für eure Antworten. :)


    In der Hundeschule sind wir in einem Grundkurs, da wird individuell auf die Hunde leider nicht stark eingegangen. .


    Geht erstmal in Einzelstunden, wo ihr wirklich das Problem behandelt. Alles andere hilft Euch nicht weiter.


    Die "härtere Schiene" ist falsch, weil Euer Hund NICHT aus Bösartigkeit handelt! Hört bitte auf der Stelle damit auf, ihr macht alles noch viel schlimmer und setzt aufs Spiel, dass der Hund Euch nicht mehr vertraut. Vermeide wirklich die Leinenkonatkte; auch wenn die Leine nicht stramm ist, so bist Du doch aufgrund der kurzen Leine nah am Geschehen und bedrängst die Hunde (unbewusst) und der Hund weiß einfach, dass er an der (kurzen) Leine ist. Wenn Du Deinen Hund nicht abhängen kannst, mach eine Schleppleine drauf, dann hat der Hund mehr Freiraum und Du kannst Dich besser aus der Situation raushalten. An der normalen Leine können Hunde nicht richtig kommunizieren, also gibt es dann auch keinen Kontakt. Versuche es, Deinem Hund zu liebe.

  • Versuche wie schon oben geschrieben Leinenkontakt komplett zu unterbinden. Denn mit der Leine schränkst du sie ein, selbst wenn du es nicht merkst (Leine schlaff). Der andere Hund weiss auch, dass sie an der Leine hängt und daher eingeschränkt ist.


    Schau mal in den Thread "warum dürfen Hunde nicht spielen", da geht es genau um den Kontakt von Hunden an der Leine - und warum die meisten es eben NICHT zulassen - nicht mal schnuffeln!


    Gibt es bei dir in der Gegend keine Auslaufmöglichkeit, wo sie mal leinenlos toben kann? Geht sie dauerhaft an der Leine? (So klingt dein Post und die Erklärung mit den Anhängern). Wenn du ihr anderweitig die Möglichkeiten zu Sozialen Kontakten geben kannst, braucht sie die an der Leine nicht mehr - und du kannst suverän vorbeigehen und deinem Hund klar machen, dass du den Weg vorgibst und die Situation bestimmst/löst - nämlich im Bogen am anderen vorbei. Kein Schnuppern, ein Einengen, kein Eindringen in die Individualdistanz der Hunde.

    ~~~~~~What you give is what you get~~~~~~
    Kritik an anderen hat noch nie die eigene Leistung erspart
    ***Lena - Labrador-Dalmatiner-X-Mix geb. 06/2007***

  • Zitat von "Der Andi"

    Einem älteren Herrn im Dorf wurden sogar mal Tierschützer auf den Hals gehetzt, weil dieser seinen Collie-Mischling bei der anfänglichen Erziehung stets auf den Boden drückte, wenn dieser nicht auf Kommando saß, Platz machte oder rückwärts ging. Dies erzählte er uns bei einem Gespräch beim Gassigehen. Dieser Mann war also von Beginn an äußerst hart und streng zu seinem Hund, aber der Hund pariert derart gut, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe und spielt schwanzwedelnd, so dass man davon ausgehen kann, dass er sich wohl fühlt. Dies nur als kleine Anekdote, weil man immer wieder hört, dass man Hunde positiv handelnd erziehen soll.


    und weil es ab und zu solche beispiele zu sehen gibt, sind solche methoden leider nicht auszurotten. dann versucht jeder irgendwie mit gewalt zu erreichen, dass der hund hört.
    auf die idee, dass es auch "netter" geht, wohl aber etwas länger dauert, will man dann nicht kommen. schade eigentlich.....


    gruß marion,
    die selbst ein leinenproblem hat, aber all die "guten" ratschläge (sag ihm mal ordentlich bescheid, verpaß ihm mal ordentlich einen usw.) nicht anwenden will. ;)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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