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Erfahrungen bei chronischer Magen-Darm-Entzündung

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    Hallo ihr Lieben,
    ich suche verzweifelt Leute mit Erfahrungen bei chronischer Magen-Darm-Entzündung bei Hunden!
    Mein kleiner Rüde Yago, 3 Jahre alter Mischling leidet darunter (ich hatte vor einiger Zeit schon einmal wg Futtersuche gepostet!) und zur Zeit bin ich einfach mal wieder völlig ratlos und fühle mich so hilflos.


    Also Yago leidet darunter seit wir ihn haben , er kam mit 3,5 Monaten zu uns, anfänglich Giardien ohne Ende, immer wieder blutige schleimige Durchfälle.....usw
    Dann kamm die erste "große Krise" in der er durch den Durchfall so zusammenbrach, dass wir ihn beinahe verloren hätten.....innere Blutungen, Bauchspeicheldrüse versagte....
    Es folgten Magen und Darmspiegelungen und es bestätigten sich massive Entzündungen im Magen und Darm.
    Auch eosinophile Zellen wurden gefunden, die auf eine Autoimmunkrankheit mit Unverträglichkeiten/Allergien deuten.
    Der Magen waren auch mit Helikobakter übersiedelt.
    Beim Allergietest schlug er heftig auf Milben aller ART an!


    Wir machten über 1 Jahr eine Ausschlussdiät (frisch kochen)
    Yago vertrug eigentlich die meisten tierischen Eiweisse nicht oder nach kurzer Zeit nicht mehr ( ist zumindestens meine Ansicht!)


    Schübe in kleinerer Form gab es immer wieder, zäher Schleim umhüllt dann den Kot, es folgt manchmal Durchfall und erbrechen


    Mittlerweile bekommt er von Hills das z/d ultra hypoallergen Nassfutter und eine Faser/Pektinmischung von der Uni München und das geht gut (bis jetzt!?)


    Eine Zeit lang nach der Spiegelung wurde Yago dann auf Kortison (Prednisolon) und Immurek (ein Immunsystem unterdrückendes Medi) gesetzt aber auch darunter kam es erst zu kleineren Schüben und dann wieder zu einer großen Krise bei der wir ihn beinahe wieder verloren hätten.......
    Antibiotika behandlungen gab es auch immer wieder


    Medis wurden wieder alle abgesetzt nur Omeprazol (Magensäureblocker) und Ulcogant (zum Schleimhaut abdecken) bekommt er zur Zeit noch


    Yago hat natürlich Probleme mit dem Gewicht, er ist viel zu dünn, nimmt nicht zu und wenn dann beim nächsten Schub sofort wieder ab,
    er hat Probleme mit der Haut und den Ohren ab und zu Entzündungen und Juckreiz.....


    Während eines Schubes geht es ihm natürlich nicht gut,
    aber trotzdem ist er noch ein fröhliches kleines Kerlchen, dass, wenn es ihm geht, munter durch sein kleines Hundeleben hüpft


    Es ist einfach zum verzweifeln!!!!!




    Jetzt hat er seit 1 Woche wieder Durchfall mit Schleim und Blutungen und ich muss mher oder weniger "tatenlos" zusehen und habe tierische Angst dass es wieder in einer riesen Krise endet!!!!!
    Das ist so schlimm.........


    Kennt jemand von euch das auch!?! Diese Ungewissheit und Hilflosigkeit......!?!


    Liebe traurige grüße Tanja und Yago

    Schöne Grüße Tanja und Yago

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  • Och ihr Armen!!!


    Fühlt euch virtuell mal gedrückt, vor allem der Yago. Wirklich was qualifiziertes zu der Krankheit kann ich nicht sagen. Ich wollte nur mal fragen, ob ihr 1. schon mehrere Ärzte habt draufschauen lassen (ich denke mal, das habt ihr, oder? Wenn nicht, würde ich evtl mal schauen obs nen Spzialisten auf dem Gebiet gibt. Meistens gibts sowas.)
    Und 2. wollte ich sagen, dass uns damals (es ging nicht um den Magen-Darm-Trakt aber um ganz viele andere Baustellen mit den Organen) eine Tierheilpraktiker auch sehr geholfen hat. Die TÄ hat immer "brav" die einzelnen Krankheiten bzw symptome bekämpft, die THP hat dann versucht herauszufinden, was am gesamten Körper so nicht stimmt.
    Es hat Pepe damals super gut geholfen! Es war auch im Blutbild nachweisbar, dass das Dinge deutlich verbessert und wieder ins "Soll" gebracht hat.
    Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit, dort mal vorstellig zu werden.
    Da solltet ihr allerdings auch nach jemandem gucken, der sich schon positiv hervorgetan hat und seriös ist. Sollte aber auch kein Problem sein, einen solchen zu finden.



    GUTE BESSERUNG!!!!!!

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

  • Hallo, Tanja. Dein Kleinerist ja schlimm dran. Bist du sicher, das er das jetzige Futter verträgt? Wie ging es ihm während der Ausschlussdiät? Unsere Bonny kann kein Hundefutter vertragen, auch nicht die teuren, die es nur beim TA gibt. Irgendein Zusatzstoff muss im Futter sein, das überall drin ist, aber nicht angegeben sein muss. Bonny hatte auch immer solche Schübe, nur nicht so schlimm. Seit wir barfen (etwas Rind, sonst Pferd) hat sie ihr Normalgewicht und ist seit August 08 beschwerdefrei. Haut-, Ohren- und Analdrüsenprobleme sind auch weg. Gute Besserung für ihn.
    LG Christine

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  • Hummel :
    Danke für deine Antwort! also wir haben eine gute THP die schon mit einer Konstitutionstherapie angefangen hatte, aber wir mussten unterbrechen, da wieder eine Krise dazwischen kam! Ich wollte jetzt im Dez/Jan eigentlich wieder beginnen, da er da ja auch keine "harten" Medis mehr bekommen hatte, aber dann kam ja wieder ein erneuter Schub! Aber wir bleiben auf jeden Fall dran! Da Warten ist auch so eine schwierige Sache an dem ganzen.....immer langsam und abwarten, das zährt!!


    Christine: Hm also bis jetzt hat er das Futter wirklich gut vertragen.......ich habe jetzt natürlich schon Angst und Bedenken, dass er das nun nicht mehr tut!! Meine Tierärztin schließt das aber eigentlich aus!?!
    Gebarft haben wir ja bis dahin immer......nur war es auch da so, dass er nach einer gewissen Zeit auch auf Eiweissquellen reagiert hat die er vorher vertragen hat! Eine Zeit lang (bis Hills) war praktisch Kartoffel seine Nahrungsquelle Nr.1 aber auf Dauer....!?! Man hatte auch Angst wegen Mangelerscheinungen, jetzt könnte ich ja wieder Baustein für Baustein testen, nur ich gebe dir da Recht :
    Ich frage mich auch, ob es jetzt halt auch das Hills Futter ist!!!
    Wenn ich das jetzt weglasse, weiss ich aber nicht was ich ihm dann füttern soll.... es gibt eigentlich nichts von dem ich sicher sein kann, dass er es wirklich verträgt!?
    Auch bin ich so verunsichert, da ein Arzt meint eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sei nicht erwiesen (obwohl ich 1,5 Jahre Ausschlussdiät gemacht habe) die Reaktionen könnten auch einfach so gekommen sein und der andere meint, dass aufgrund der Zellen eine Allergie und/oder Unverträglichkeit sehr wahrscheinlich ist!
    Ich bin mit Yago bei 2 verschiedenen Ärzten, wovon der eine ein Spezialist für Innere Medizin ist, sein Fachgebiet, der andere unser Hausarzt

    Schöne Grüße Tanja und Yago

  • Bei Allergien sind sich die TÄauch sehr unsicher. Ich war in 2 Tierkliniken und beide wußten nicht weiter,die Tests waren negativ. Solange sie Antibiotika, Kortison und Magensäureblocker bekam war sie fit. Sie vertrug auch eine gewisse Zeit Hundefutter und dann ging es wieder los. Durch dieses Forum bin ich zum Barfen gekommen und seitdem läuft es.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • na da habt ihr ja wirklich ein ordentliches packen zu tragen...


    wie ist denn aktuell die giardien situation?
    wie der helicobacter?
    wie die bauchspeicheldrüse?


    natürlich kann man mehrere baustellen gleichzeitig haben...


    mit dem futter sind futterallergien ausgeschlossen, das hills ist ja so verändert das sich die allergieauslösenden boten nicht "andocken" können...(wenn ich mich recht erinner :???: )
    weißt du welche pankreas werte gemacht werden? werden sie nur in akutem zustand gecheckt, oder auch mal im augenscheinlich "gesundem" zustand?

  • Ich kann Dir nur den Tipp geben, Dich mit diesem komplexen Anliegen mal im GH-Forum vorzustellen ;) Dort findest Du sicher Ideen und Hilfe.

  • Hallo


    Stand denn schon die Diagnose IBD (INFLAMMATORY BOWEL DISEASE) im Raum ? Wenn Du dazu Studien haben möchtest, schicke ich Dir gerne eine PN mit entsprechenden Links.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Axel : die letzten Testungen betreff der Giardien waren immer negativ, aber ich weiss, dass das unter Umständen nicht so viel aussagt
    Helicobakter wurde nach der Spiegelung nicht mehr getestet-kann man das denn auch ohne Spiegelung?
    Es wurde auch schon überlegt, ob man eine Zeitlang "prophylaktisch" alle 3 Monate eine Metronidazolkur macht
    Die Bauchspeicheldrüse scheint o.K und funktioniert normalerweise,
    sie "versagt" nur in den schlimmen Schüben und bereitet dann ganz arge Schmerzen
    Getestet wurde auch in den guten Phasen jeweils Pankreas Lipase und Elastase, das war dann aber unauffällig


    Ach ja es gibt auch Probleme mit den Nieren, da wurde in letzter Zeit öfters der Urin kontroliert, da dieser zu wenig konzentriert war


    Die Blutwerte stimmen natürlich auch nicht immer so ganz, da waren die Leukos zu niedrig und die Thrombos und der Natrium-Kalium Spiegel hat nicht gepasst....in den akuten Schüben, letztes Bild vor paar Wochen war aber o.k


    Ja bei z/d ultra sind wohl alle Bausteine so hoch aufgespalten, dass sie nicht mehr allergen wirken dürften......


    Bisher ging es auch wirklich gut mit dem Futter, und ich war sehr sehr skeptisch am Anfang!!!


    Ninii : Ja diese Unsicherheit der Ärzte bei Allergien erlebe ich, und ich kann es ja auch verstehen......aber ich hätte so gerne etwas konkretes an der Hand und nicht nur diese Spekulationen......ist garnichts gegen die Ärzte, die sind beide spitze!!! Nur für mich wäre es einfacher, so muss ich immer rätseln und kann mir letzendlich nie sicher sein woran es jetzt wieder liegt, und das macht das reagieren darauf so unheimlich schwer!!
    Wie gesagt, gebarft, bzw ich habe gekocht, denn roh ging garnicht, haben wir ja lange lange Zeit, aber auch das ging nicht gut auf Dauer......es gab dann zum Schluss Kartoffeln, Möhren tierisches eiweiss war schwierig und musste gering gehalten werden (strauss), die Uni München hat mir dann ein spezielle Vitamin-Mineralstoffmischung gemixt, aber dann kam wieder so eine heftige Krise(tagelang Tierarzt stationär, Infusionen, AB, Schmerzmittel) und es ging Yago so so schlecht....als das überstanden war, wurde entschieden, dass nun mit Hills angefütter wird (er hatte tagelang nichts mehr gefressen) und seit dem (5 Monate) ging es gut


    Es gab zwischendurch kleine Schübe, vor allem wenn er draußen wieder etwas aufgelesen hatte, und jetzt halt mal wieder heftiger.....wobei es ihm recht gut geht gerade für den Durchfall! Nur als die Blutungen waren hat er auch Bauchschmerzen gehabt.....


    Es ist echt schwierig


    @wembley : was ist denn das GH-Forum?


    mollrops: IBD wurde so noch nicht ausgesprochen, aber ich habe auch schon daran gedacht, und überlegt ob es das ist!?
    Gibt es da irgendwelche diagnostikmöglichkeiten, dass man genau sagen kann das ist es?
    Über Links wäre ich dankbar!!

    Schöne Grüße Tanja und Yago

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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