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Vergebliche Mühe?

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    Hallo,


    ich hätte gerne ein paar Meinungen zum Hund eines Freundes gehört. ES ist ein großer Mischling den er mit ca 6 Mon. auf einem Bauernhof mitgenommen hat, weil die ihn weggeben wollten. Hund hat danach weder Hundespielgruppe noch andere Ausbildung erhalten, der Freund hat aber noch 3 Hunde (er meinte das reicht).


    Jetzt ist der Hund fast 2 Jahre (Rüde, unkastr.) und fällt jden anderen Hund an und verbeisst sich ihn den (Welpe, Rüde Hündin macht keinen Unterschied), er rennt auch weite Distanzen um andere Hunde anzugreifen (locker mal 50-100 Meter), es gibt allerdings keine blutenden Wunden, nur ausgerisssene Harrbüschel. Einen prof. Trainer will er nicht, macht lieber selber irgendwas obwohl es dadurvch glaub ich nicht grad besser wird. Er meint er soll sich mit anderen prügeln, dann lernt er richtig zu reagieren. Wenn er sich nicht prügeln darf, gibts Leinenruck am Würger.


    Ich glaube ich könnte ihn dazu bringen mit besseren Methoden zu arbeiten, abr ich bin mir etwas unsicher, ob dem Hund noch zu helfen ist, zumal ich die Motive für seine Aggression nicht einschätzen kann (Angst, Domninanz ...) Würdet ihr versuchen das zu beheben oder is besser Hund einfach (wie bisher) zu Hause lassen und nix tun? Kann man ein so festgefahrenes Verhalten noch ändern?


    Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Ansichten schreibt.


    Liebe Grüße


    Destiny

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  • :hallo: Hallo sicher kann man so ein Verthalten noch ändern aber die Frage müßte wohl eher lauten kann man das Verhalten deines Freundes noch ändern? Denn so wie du das schreibst hat dein Freund ja gar kein Interesse daran etwas zu ändern-oder hab ich das falsch verstanden? Du alleine wirst da nämlich nichts bewirken können da es sich meiner Meinung nach um ein Halterproblem handelt und das setzt nun mal voraus das sich der Hundeführer ändert in seinem verhalten! Wie sind denn die beiden anderen Hunde deines Freundes ? Denke da mußt du dich erst mal mit deinem Freund auseinandersetzen und imhm verständlich machen das das so nicht geht!Wenn es erst mal zu einer bösen Verletzug kommt hat er ein echtes Problem.LG Beate

    Der Verstand ist wie eine
    Fahrkarte: Sie hat nur dann einen
    Sinn, wenn sie benutzt wird.

  • Hallo Beate,


    ist mir schon klar wo der Fehler liegt, aber dieser Freund, lässt sich zum Glück sehr leicht beeinflussen. Leider genause leicht von Leuten, die einfach Blödsinn reden. Interesse besteht durchaus daran, den Hund zu therapieren, aber a) fehlt das Geld für einen richtigen TRainer und b) fehlt das Wissen um das Verhalten von Hunden und das Interesse sich selbst zu informieren. Da wird einfach lieber ausprobiert was Nachbarn, Freunde und selbsternannte Hundetrainer vorschlagen. So gesehen dürfte es kein Problem sein ihn zu beeinflussen, wie geschickt er sich dabei anstellt ist wohl eher die Frage...


    Ich hätte ihm vorgeschlagen, den Grundgehorsam zu verbessern (auf Motivationsbasis) und vor allem Leinenführigkeit zu trainieren. Dann das Vorbeigehen in großem Abstand zu üben und den Abstand langsam zu verkürzen. Dazu hätte ich auch noch eine Sicherungsleine um den Körper gewickelt, damit er den Hund nicht immer am Halsband reisst.


    Ich muss allerdings dazu sagen, ich hab noch mie mit einem Hund trainiert, der so richtig auf andere losging. Die Hunde die ich kenne sind unsicher und ängstlich und weichen eher aus wenn man es zulässt. Dieser Hund tut das nicht, deshalb hab ich mich gefragt ob er einfach bereits eine Grenze überschritten hat in der Usicherheit in ein Angriffsverhalten übergeht und ob man das dann überhaupt je wieder ganz aus dem Hund rausbekommt? Oder kann es kein, dass er für immer an der Leine bleiben muss?


    Ich möchte hier nur noch dazu sagen, dass ich in diesem Fall das Wort Freund sehr stark strapaziert habe. Ich möchte ihm nicht helfen weil ich ihn so nett finde, sondern weil mir der hund leid tut.


    Liebe Grüße

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  • :hallo: Also ich finde es auf jeden Fall gut das du was tun willst und helfen willst.Ich würde meinem Freund erst mal wirklich erklären was für ein Problem er hat das nämlich sein Hund mal einen anderen sehr sehr schwer verletzen kann und er als Halter dann dafür gerade stehen muß. Dann würde ich als erstes mal das Halsband wechseln und es mit einem Geschirr versuchen. Dann mal geziehlte Bindungsübungen machen wie Fuß -Sitz und Platz. auf keinen Fall würde der Hund im Moment abgeleint werden-die Verletzungsgefahr wäre mir echt zu hoch -versuche im zu erklären mir Lecker und mir Stimme zu arbeiten damit der Hund besser auf ihn reagiert.So im Moment fällt mir sonst nichts ein aber wenn er das schon mal schaffen würde währe ihm und dem Hund schon viel geholfen.Wenn du noch Fragen hast frag ruhig denke aber das noch mehr Antworten kommen.LG Beate

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  • Was für ein Problem er hat it ihm wohl klar. Wenn er einen anderen Hund nur sieht, kriegt er schon Panik, noch mehr als der Hund denke ich. Er schreit auf ihn ein und zerrt ihn herum, obwohl der Hund eh schon nix mehr hört und sieht, weil er so angespannt ist. Die Frage ist bloß ob er jemals wirklich verstehen wird, dass er es ist der die Schuld trägt und nicht der Hund ... wenn er mal gschnallt hat dass der den Hund nur ändern kann, wenn er sich selbst und seine Einstellung ändert, siehts ja vielleicht nicht so schlecht aus ?


    LG Destiny

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • :gut: Genau das meinte ich. Also Geschirr an das er nicht mehr so zerren kann,und Tesa über den Mund und dann üben. :love: LG Beate

    Der Verstand ist wie eine
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  • Ich denke, Beate hat Recht, da kann man durchaus was tun.
    Zuallererst würde ich dem Besitzer mal ein paar gute Bücher zu dem Thema empfehlen. Das bringt oft schon mal den Willen, etwas zu ändern.
    Und dann sollte er anfangen, die Spaziergänge mit seinem Hund interaktiv zu gestalten. D.h. nicht nur vor sich hinlatschen und der Hund schnüffelt so dahin und sucht sich natürlich auch Abwechslung, die er dann bei anderen Hunden findet.
    Durch diese Spiele kann er dann auch den Grundgehorsam aufbauen und hat so schon mehr Kontrolle.
    Weiterhin fände ich es wichtig, die Distanz zu anderen Hunden langsam zu verkleinern. Nicht auch noch Atacken zu provozieren, indem man zu dicht an anderen Hunden vorbeigeht.
    Und vielleicht findet er ja Spass an einer Obedience Gruppe im Hundesport Verein ? Das ist dann nicht so teuer wie ein personal Trainer.


    Rede mit ihm, aber klage ihn nicht an. Versuche ihm ein bisschen unter die Arme zu greifen. Verständnis zeigen bringt im ersten Moment mehr als anzuklagen.


    Viel Erfolg !!!!!
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

  • Ich habe hier auch so einen kleinen Schläger neben mir sitzen...


    Das Üben von Grundkommandos wie Sitz,Platz,Fuß,Hier,Bleib hat auch bei meinem Hund bis zu einem gewissen Punkt was gebracht.Zumindest hat er dadurch gemerkt,daß auch Kommandos vom anderen Ende der Leine kommen können und das es Leckerli gibt,wenn man darauf hört.


    Ich hab dann in der Verhaltenstherapie ein Halti verpasst bekommen.Damit mußten wir erst Fuß clickern,wobei Fuß heißt:Hund läuft neben mir und schaut mich an.Wichtig ist,daß die Leine am Halti und Halsband durchhängt.Ich habe erst einige Wochen das Fuß nur geübt,wenn keine anderen Hunde da waren und wenn Hundebegnung unausweichlich war,Haltileine abmachen.


    Jetzt läuft er mit Halti meistens brav an anderen Hunden vorbei und auch ohne Halti funktioniert Fuß an Hunden vorbei recht gut.


    Aber da dein Freund noch zum Leinerucken neigt,ist ein Halti vielleicht nicht so ganz das Richtige.Ich finde aber auch,daß der Würger weg muß.Den Hund anschreien bringt auch nicht so recht was.


    Was auch noch ganz gut funktioniert,wenn ein Erzfeind vorbeikommt,ist das Kommando "Schau".Der Hund muß vor oder neben einem sitzen,am Besten so,daß man ihm die Sicht auf den "feindlichen" Hund versperrt und einem auf "Schau" ins Gesicht sehen.Natürlich muß der Hund "schauen",bevor er auf 180 ist.Man steht unter Umständen schon mal ein bißchen länger rum.Das solange machen,bis der andere Hund vorbei ist.Das kann man einem Hund mit Clicker gut beibringen.


    Am Anfang ist es meiner Erfahrung nach besser den anderen Hund vorbei gehen zu lassen und nicht selbst mit Hund drauf zu zugehen.


    Es gibt auch noch sogenannte Disturbation Tubes.Das Plastiktuben,die man mit Leckerlis,am Besten Leberwurst o.ä. befüllen kann.Diese kann man in Notfällen einsetzen,z.B. wenn man merkt,daß der Hund durch nichts vom entgegen kommenden Hund abzubringen ist.Dann den Hund auf sich aufmerksam machen(bei mir geht`s mit Schnalzen oder so was),so daß er kurz hinschaut,Tube hinhalten.Mein Hund findet Leberwurst aus der Tube schlabbern immer amüsanter,als andere Hunde anpöbeln.


    Wichtig ist auch,daß ihr euch möglichst davon macht,wenn ihr einen nicht angeleinten Hund erblickt.Erfahrungsgemäß kann man nicht darauf zählen,daß der andere Hundehalter seinen Hund davon abhält,zu einem hin zu laufen.


    Wenn ihr als Fernziel habt,den Hund auch mal frei laufen lassen habt,muß man auch noch Abrufen in allen Lebenslagen üben.Ich würde den Hund erst wieder laufen lassen,wenn ihr ihn von was ganz Tollem,z.B. dem ultimativen Lieblingsspielzeug,abrufen könnt.Dann auch erst mal nur mit Maulkorb.


    Das waren so die groben Eckpunkte vom Therapiekonzept meines Hundes.Aber jeder Hund ist ja anders,vielleicht passt das ja auf euren nicht so 100%ig.


    Auf jeden Fall viel Erfolg!

  • Danke für die Antworten,


    ich hatte ja meist so ungefähr das gleiche im Sinn was ihr da sagt. ich bin froh dass ihr auch der Meinung seid, dass sich das beheben lässt. Ich hoffe bloß auch er lernt sich etwas geschickter anzustellen, er neigt dazu wenn etwas nicht sofort Wirkung zeigt auf die nächste und nächste und nächste Methode überzugehen ... naja, wolln wir mal hoffen, dass er einsicht zeigt.


    Eine Frage hätt ich aber noch: Würdet ihr den Freilauf momentan völlig bleiben lassen oder ihn mit Maulkorb zu anderen lassen, damit er sieht, dass auch ohne Leine nix passiert? Odre verunsichert ihn der Maulkorb noch mehr?


    Liebe Grüße


    Destiny

  • Wie groß ist denn der Hund?Mit Maulkorb kann ja dem anderem Hund nicht viel passieren,es sei den eurer wiegt 30kg und der "Überfallene" nur 5kg.


    Es kann aber durchaus passieren,daß ihr mal an den falschen Hund geratet und euer Hund verletzt wird.Ich persönlich finde das ziemlich riskant.Es könnte dazu führen,daß euer Hund merkt,daß man nicht jeden Hund so dreist überfallen kann und unterläßt seine "Frechheiten" in Zukunft.Es könnte aber auch sein,daß der Hund zu dem Schluß kommt,daß alle anderen Hund tatsächlich "böse" sind;was dann wiederum dazu führen könnte,daß euer Hund verstärkt andere Hunde angeht.


    Solange ihr den Hund nicht soweit habt,daß ihr ihn an der durchhängenden Leine bei Hundebegegnungen auf euch konzentrieren könnt,würde ich das mit dem Maulkorb lieber lassen.


    Gibt es bei euch nicht bestimmte Wege oder Uhrzeiten,an denen keine anderen Hunde unterwegs sind?


    Dein Freund muß unbedingt einsehen,daß man einige Wochen wirklich jeden Tag und bei jedem Spaziergang üben muß,ehe man einen Erfolg sieht.Wenn dein Freund tatsächlich unter dem Verhalten seines Hundes leidet,dann müßte er doch zu überzeugen sein?Ansonsten hast du mit deinen Bemühungen schlechte Karten...

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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