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Interessante Beobachtungen

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    Hallöchen ihr Lieben,


    ich habe etwas (zumindest für mich) sehr interessantes an Tucker beobachtet.
    Bis ich ihn übernommen habe, bekam er ja MeraDog, was verhältnismäßig getreidelastig ist. Mir ist auch nix aufgefallen, dass er sich besonders häufig kratzen würde, oder gar fellfreie oder blutige Stellen gehabt hätte.
    Also dacht ich mir, ok, wenn er es verträgt, bekommt er auch weiterhin regelmäßig kleine Mengen Getreide mit bei (Dinkelflocken, Haferflocken, Vollkornnudeln).
    Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass er sich häufiger kratzt wenn es Getreide gab. Zuerst glaubte ich, ich bilde mir das ein- höre Flöhe husten. Aber ich hab es dann explizit getestet und Tatsache: Gibt es kein Getreide kratzt er sich fast gar nicht, füttere ich Getreide kratzt er sich. Allerdings wirklich nicht übermäßig, eher in nem Ausmaß was man bei Hunden durchaus als "normal" einstufen würde...
    Starker Allergiker ist er also nicht.
    Fand ich aber hochinteressant. Man sollte glatt mal ne Studie starten, ob Hunde die allgemein nicht als Allergiker auffallen, sich unter getreidefreier Fütterung weniger kratzen. Finden wir das nur normal, weil wir Hunde gewöhnt sind die Getreide bekommen? Und weil es keine starken Reaktionen sind?
    Bei uns wird Getreide jetzt natürlich gestrichen, offenbar hat es ja doch unangenehme Auswirkungen auf den Süßen, wenn auch nur "geringfügig".


    Was meint ihr? Konntet ihr sowas auch schon beobachten?


    lg Susanne

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  • Und du hast ihn mehrere Tage mit Getreide gefüttert und Kratzen feststellen können, währned du nach tagelanger Fütterung ohne Getreide kein Kratzen mehr festgestellt hast?


    Ist immer schwierig, könnte bei so "kleinen" Änderungen auch subjektiv sein, aber falls das wirklich der Grund war, würd ich fast doch auf eine Unverträglichkeit hinraten.


    Meine kratzt sich von Getreide nicht, ich halte tägliche Getreidefütterung dennoch für überflüssig. Von daher, schaden wirds dem Hundi definitiv nicht^^


    Wie ist das mit Allergietests bei Hunden? Kann man eine Getreideunverträglichkeit überhaupt testen AUSSER durch ein Ausschlussverfahren?

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Ja! Ich hab ja am anfang selber gedacht ich fang an zu spinnen. also hab ich es wirklich ausgetestet, mehrere Tage gar kein Getreide, dann wieder Getreide dazu- kratzt der sich öfter... wieder ohne Getreide, kratzt sich so gut wie gar nicht.
    Das Getreide nicht notwendig ist, weiß ich, ich fands einfach interessant, wie gesagt, man kann jetzt auch nicht von drastischen allergischen Reaktionen reden, aber er kratzt sich häufiger (aber nicht so häufig wie es unter Flohbefall wäre oder bei ner schlimmen Allergie). Mir ist das eher zufällig aufgefallen, es gab halt einige Tage kein Getreide und er kratzte sich wirklich so gut wie gar nicht. Daraufhin hab ich dann genauer beobachtet.
    Allergie kannst du nur sicher mit Ausschlußdiät ermitteln, die Bluttests sind enorm ungenau.
    Für mich ist das Thema Getreide halt einfach durch, ich probier da jetzt auch nicht mehr rum. Ich werd mal noch gucken wie es mit Reis aussieht und ansonsten sparen wir uns das.
    Ich finde es halt wirklich interessant, würde ich ständig Getreide beifüttern, hätte ich das gar nie mitgekriegt, es sei denn es hätte irgendwann massivere Ausmaße angenommen.


    lg Susanne

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  • Nur mal zu bedenken: normalerweise dauert es viel länger als einen Tag, bis Symptome auftreten oder gar verschwinden. Von daher kann es reiner Zufall sein oder selektive Wahrnehmung..... Um etwas sagen zu können, muss man schon etwa 10 Wochen ohne das verdächtige Futtermittel füttern.

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

    Welsh Springer Spaniels Reloaded!

  • Ich bin mir durchaus bewußt darüber wie eine korrekte ausschlußdiät aussieht- schließlich bin ich Ta- Helferin und habe relativ häufig mit sowas zu tun.
    Einzelne Symptome sind aber definitiv wahrnehmbar- sonst würde ja erst gar niemand auf die Idee kommen ne Ausschlußdiät zu machen. Gegen die Einbildung spricht, dass ich überhaupt nicht zu den "Getreideverteuflern" gehöre- sonst hätte ich kaum welches gefüttert.
    Es ist ja auch lediglich eine Beobachtung. Im ersten Post schrieb ich bereits: "Es wäre interessant darüber mal eine Studie anzulegen".
    Natürlich könnte ich jetzt mit ner Ausschlußdiät loslegen, aber wozu? Um mir zu beweisen, dass ich nicht spinne? Und das evtl. auf Kosten des Hundes und für ein Futtermittel was gar nicht unbedingt notwendig ist?
    Nee, das kommt nicht in Frage.
    Das was ich beobachtet habe, reicht mir völlig aus um Getreide einfach zu streichen. Sollte ich mir das wirklich einbilden, hat der hund dabei ja nix verloren- umgekehrt, wenn es stimmt und ich teste jetzt fröhlich vor mich hin, ist das sicher nicht so prickelnd für meinen Stinker.


    Mich hätte ja nur interessiert ob jemand ähnliches beobachten konnte. Ob irgendwer unter Rohfütterung auf Sachen gekommen ist, die sonst viellt. nie rausgekommen wären.


    lg Susanne

    • Neu

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    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja,ich habe etwas ganz ähnliches bei meinen Hunden beobachtet.


    Was sich wirklich von einem Tag auf den anderen geändert hat: Bodo hat keine Blähungen mehr, wenn er getreidefrei gefüttert wird.


    Eigentlich hatte ich wegen Bodo auf BARF bzw. auf getreidefreies Trofu umgestellt, unter anderem auch, weil er immer sehr "hibbelig" war - nach einiger Zeit (kann jetzt nicht mehr sagen, ob Tage oder Wochen), fiel mir auf, dass Balu sich nicht mehr am Ohr kratzt.


    Als ich mal nicht rechtzeitig bestellt hatte und einige Tage Trofu mit Getreide geben musste, fing es prompt wieder an.


    Zum Rohfleisch gebe ich ausser Gemüse noch Hirse, Buchweizen, Reis, gelegentlich gekochte Kartoffel, was alles sehr gut vertragen wird.


    lg Marion

  • Hallo! :winken:
    Ich habe bei Faxe auch eine Veränderung festgestellt.
    Nach ca. einer Woche Umstellung auf Rohfutter, hatte er eine aufällig, schöne, rote Zunge!
    Habe meine Freundin irgentwann mal davon erzählt und ihr ist das selbe bei ihrem Hund aufgefallen. Sie hatte ihre Hündin ungefähr eine Woche später umgestellt.

    Liebe Grüsse
    Maren+Faxe




    Alle Tiere wissen es, nur der Mensch nicht, dass das höchste Lebensziel Freude ist.
    Samuel Butler

  • Hallo. Bonny kratzt sich auch sofort am nächsten Tag, wenn sie gegen etwas allergisch ist und hört aber spätestens 2 Tage nach absetzen wieder
    auf.
    LG
    Christine

  • Missy hat drei Tage lang getreidehaltige Leckerlistangen bekommen.


    Tag eins 5 oder so, die Tage danach jeweils immer ein paar weniger.


    Für den Superschalchtpfiff.


    Ich möchte bitte als erstaunliche Beobachtung "melden", dass mein Minihund teilweise 5 mal am Tag gekackt hat.


    Gestern innerhalb einer halben Stunde drei mal!!!


    Und was für Haufen, mein lieber Scholli! Konsistenz wie Pferdeäpfel... Größe kommt dem auch nahe ;)


    Die tat mir richtig leid, jetzt gibts getrocknete Hühnermägen.

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

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