Hinter mir bleiben

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    Ich möchte, dass mein Hund hinter mir läuft, es sei denn, ich erlaube ihm, nach vorn in "meinen Bereich" zu kommen. Dabei ist es egal, ob er an der Leine ist oder nicht.


    Nun ist er ein leidenschaftlicher Vorausrenner.


    Bitte, hat jemand einen heißen Tip, wie ich ihm klarmachen kann, was ich will?

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • :?: Vertsehe ich jetzt nicht so genau wieso willst du denn das dein Hund hinter dir bleibt dann weißt du ja gar nicht was dort passiert? Aber du kannst mit ihm das Komando zurück trainieren,das hat mir in vielen Situationen schon geholfen -würde mich aber sehr freuen wenn du mir erklärst warum er hinter dir laufen soll.LG Beate

    Der Verstand ist wie eine
    Fahrkarte: Sie hat nur dann einen
    Sinn, wenn sie benutzt wird.

  • Hi!


    Würd mich au interessieren...ich hab eher des Problem das meiner oft hinter mir ist weil ich ziemlich schnell laufe und er oft grad am Anfang vom Weg ewig schnüffelt...find vorne laufen eher besser, zumindest solange er sich abrufen lässt!


    Kleine

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  • Hallo,


    verstehe ich auch nicht ganz, warum dein Hund hinter dir laufen soll.


    Manchmal ist das ja ok. Auch auf der Treppe im Haus hat mein Hund gelernt, hinter mir zu laufen, weil sie ständig an mir vorbeidrängelte. Das war mir auf Dauer zu gefährlich. Unterwegs läuft sie manchmal hinter mir. Wenn sie frei läuft, trödelt sie ab und an auch hinter mir her.
    Aber es ist schon normal, dass Hunde vorne drauß springen. Wenn du willst, dass dein Hund in deinem Einflußbereich bleibt, dann lobe ihn entsprechend mit Spiel und Leckerchen. Mache unterwegs spannende Sachen, wie spielen, verstecken oder auch Sitz-Platz-Übeungen etc. und Hier-Übungen.


    An der Leine kann dein Hund auch vorne laufen, solange er nicht zieht. Ansonsten ist Fuß, also an der Seite, immer noch die beste Varriante. Dass dein Hund nicht zieht, erreichst du, indem du umdrehst, wenn er zieht oder solange stehen bleibst, bis er nachgibt und sogar zu dir kommt. Erst dann gehts weiter.


    Gruß Kindhund

  • Ich bin der Rudelführer, also ist es doch eigentlich mein Job, das Rudel anzuführen. Ich habe den Eindruck, dass der Hund einfach die Führung übernimmt, indem er nach vorne geht, kaum dass wir aus der Tür sind. Er zieht dann schon mal an der Leine, wenn er was tolles sieht oder riecht, und er läuft mitunter woanders hin als ich will - wie soll er auch wissen, wo ich hin will, wenn er immer vor mir ist?


    Wenn ich gestrengen Schrittes des Wegs laufe, dann sollte er ja eigentlich sowieso nichts anderes tun, als mir folgen. Dann sollte auch nicht ausgiebigst geschnüffelt werden - ich geh wohin, und der Kerle geht mit. Nicht andersrum. Das klingt jetzt fürchterlich streng, ist es aber eigentlich gar nicht. Natürlich darf er schnuppern, und natürlich darf er voran laufen oder rennen - wenn ich es ihm sage. Im Grunde möchte ich einfach einen Zustand erreichen, wo er gewohntermaßen seinen Platz stets hinter mir hat, aus dem heraus ich ihn aber nach vorne holen kann, wenn ich ihm die Freiheit gebe, nicht einfach nur mir folgen zu müssen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi,


    wenn dein Hund mit dir vor die Tür geht, dann ist er mit dir im Prinzip auf der Jagd. Damit du Rudelführer bist und bleibst, ist es nicht nötig, dass dein Hund hinter dir geht. Aber, er muß schon gucken, wohin du gehst.


    Also, wenn du aus der Tür gehst, dann geht dein Hund hinter dir raus. Warum? Weil, du sichtest, ob da Gefahr ist. Das macht der Rudelführer. Wenn dein Hund zuerst rausgeht, dann übergibst du ihm diese Aufgabe. Unterwegs darf dein Hund ruhig riechen und"Zeitunglesen". Das ist notwendig für deinen Hund. Mit einem netten "Komm" rufst du ihn dann , um weiterzugehen. Damit dein Hund lernt, wo du hinwillst und dir folgt, nimm ihn an die Schleppleine und mache sponte Richtungswechsel. Aber du sagst nichts. Er muß lernen zu gucken, wohin du gehst. An Wegkreuzungen, gehst du stillschweigend in die andere Richtung, die dein Hund einschlägt. Wenn er an dir vorbeiläuft, kannst du ja wieder in die Richtung gehen, in die du wolltest. So bist du Rudelführer geblieben, weil du ja gezeigt hast, wo es weitergeht. Wenn dein Hund arg weit vorne draus läuft, dann verstecke dich und laß ihn dich suchen. So schnell wird er dich dann nicht wieder aus den Augen lassen. Und wenn er mal gar nicht kommt, geh in die andere Richtung weg, irgendwann kannst du ihn ja mal rufen. Der wird schon gesprungen kommen. Quatsch deinen Hund ja nicht voll, sonst lernt er dich zu überhören. Unterwegs macht spannende Spiele, sodass du für deinen Hund das Tollste gibt, was er sich vorstellen kann.
    Wenn du deinen Hund frei läßt, lass ihn vorher hinsitzen. Erst, wenn er dich anguckt, dann darf er los. Und noch was, viel mit Leckerchen loben, wenn er es gut macht!


    Ansonsten muß ich mich schon über deine Vorstellung als Rudelführer wundern.


    Gruß Kindhund

  • Ich finde Rookie's Idee nicht schlecht.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest Du, dass Dein Hund statt frei oder an der Leine NEBEN Dir zu laufen, eher HINTER Dir läuft, in Deinem Tempo und ohne sich ablenken zu lassen, auf Kommando, bis Du ihm erlaubst, frei zu laufen.
    Finde ich gut, dadurch kann man das Rumpreschen und ziehen gut eindämmen.
    Ich hab's selber bei Duran so gemacht, dass ich immer, wenn er nach vorne wollte, meinen Körper gegen ihn gedreht habe, mit der gegenüberliegenden Hand 'geblockt' habe (vor sein Gesicht halten) und ruhig 'zurück' gesagt habe. Dabei natürlich stehenbleiben - hette ich vergessen zu erwähnen. Er hat das schnell kapiert.
    Heute halte ich nur noch während dem Laufen die Hand raus, die auf der Seite des Hundes ist, d.h. ohne Körperdrehung, und er re-orientiert sich gleich wieder zurück.
    Das hilft gut bei hibbeligen Hunden oder Nervenbündeln und sie werden viel ruhiger :freude:


    Viel Glück
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html


  • DAS meinte ich. Vielleicht hab ich mich ein bisserl komisch ausgedrückt.


    Das mit der Körperdrehung klingt gut, das werd ich probieren. Danke für den Tip!

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