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Im Haus bin ich für sie die Königin...

  • Hallo Ihr!


    Ich habe eine Frage zu meiner Springer Hündin. Sie ist jetzt 8 Monate alt und total lieb und einfach nur klasse. Sie kann schon viel und übt auch sehr fleißig mit mir.


    ALLERDINGS, und das ist das PROBLEM: sie macht das nur DRINNEN!!! Dort kann sie richtig schön apportieren, sitz platz und bleib usw. Wenn wir aber DRAUSSEN unterwegs sind und sie ohne Leine laufen kann, dann ist alles andere vieeeeel interessanter. Sie macht dann schon mal so 1-2 Übungen mit, aber dann riecht es auf einmal rechts in der Wiese so spannend, da kann ich hüpfen, singen tanzen, und bin trotzdem total uninteressant.


    WAS KANN ICH ALSO tun, damit sie auch draussen schön konzentriert ist und auch draussen ihre übungen macht, ohne sich immer gleich ablenken zu lassen???? :???:


    Ich würde mich total über tips und tricks von Euch freuen!!!


    Ganz liebe Grüße,
    Olive

  • Du musst einfach Geduld haben. Es ist völlig normal. Lob sie für jeden kurzen Blick zu dir und jede Reaktion auf dich. Du musst mit gaaaanz kleinen Schritten anfangen und die Anforderung dann immer steigern.


    Clickerst du??


    LG.

  • Nein, bisher nicht. Ich habe auch schon überlegt, zu clickern, aber irgendwie denke ich, dass man ja auch Worte als Konditionierung nutzen kann, oder?[/code]


    Ich sag natürlich nicht "code", das ist irgendwie eben vom PC alleine reingekommen...

  • Naja, zu Hause übst Du mit Ihr in reizarmer Umgebung. Draussen gibt es tausend interessante Dinge :D . Ich würde mir draussen eine reizarme Umgebung suchen und mit Leckerchen üben oder (wie ich es mache) mit einem Ball. Anouk führt die Übung aus, dafür wird ihr als Belohnung der Ball gewofen . klappt einwandfrei. Dann langsam die Aussenreize steigern...das wird schon, sie ist doch erst 8 Monate jung.

    Liebe Grüße, Katha und Anouk.


    Anouk/English Toy Terrier *11.10.2007


    Dum spiro spero.

  • Mit dem Clicker kannst du eben genau den Moment abfangen, den du belohnen willst. Aber bevor du mit dem Clicker nach draußen gehst, musst du eh erst in Ruhe zu Haus arbeiten.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zunächst einmal ist das natürlich recht normal.


    Wenn du daran arbeiten willst, solltest du zuhause keine großen Spielchen mehr mit ihr machen. Probier' mal aus, sie zuhause vollständig zu ignorieren. Mal schauen, ob du dann vielleicht plötzlich interessant bist, wenn du dich draußen mit ihr beschäftigst.


    Grüße
    Elke

  • Hallo,


    Filou konnte sich draußen auch nicht konzentrieren. Hat zwar einen anderen Hintergrund, aber vielleicht ist meine Vorgehensweise auch etwas für Dich/Euch.


    Als erstes würde ich sie an die Schleppleine legen, dort kann sie sich entfalten und toben, aber Deine Befehle nicht ignorieren.


    Den Spaziergang habe ich immer so aufgeteilt:
    Als erstes Schleppleine und den Hund nach Lust und Laune rennen lassen. Ab und an ein Hier oder ein Halt und gut wars.
    Nach einiger Zeit, wenn der Hund sich ausgepowert hatte, habe ich ihn an die kurze Leine gemacht und geübt. Ich habe auch darauf bestanden, dass er die Übungen ausführt, egal wie lange er brauchte.
    Nach 10 Minuten üben kam er wieder an die Schleppleine und durfte wieder rennen, oder wir haben gespielt. Wichtig ist allerdings, dass wenn Du mit ihr spielst, sie nicht von sich aus aufhört, sondern Du aufhörst bevor sie die Aufmerksamkeit verliert.
    Lass sie dann einfach weiter an der Schlepp rennen.


    Irgendwann als es nach dem Auspowern zu Beginn des Spazierganges klappte, habe ich die Übungenseinheiten vor dem Laufen an der Schlepp gemacht. Dies war bedeutend schwieriger, da der Hund vor lauter Power und Vorfreude sich nicht konzentrieren wollte/konnte.
    Egal wie lange er gebraucht hat bis er das Kommando ausführte, ich blieb hart.


    Mittlerweile (nach Monaten) hat er immer besser reagiert, auch wenn er die Nase auf dem Boden hatte. Kam ein Pfiff von mir war er da. Forderte ich ein Sitz auf Entfernung wurde auch das ausgeführt.


    Wichtig ist einfach nur Deine Konsequenz, Deine Geduld und Dein Durchsetzungsvermögen. Versuche immer ruhig zu bleiben und strafe sie nicht wenn sie nicht gleich reagiert. Sie wird lernen, dass nur das Ausführen Deiner Befehle zum Ziel (Freilauf, Spiel, was auch immer) führt.


    Zum Affen hab ich mich nie gemacht und werde es auch nicht tun. Klar freu ich mir ein Loch in den Bauch wenn der Hund ein Kommando unter Ablenkung ausführt oder von sich aus nach mir schaut, aber wenn er gar nicht reagiert, dann verschwinde ich lieber hinter einem Busch oder laufe kommentarlos in eine andere Richtung.
    Wenn ich an der Stelle bleibe und hüpfe und mache und tue, dann hört Dein Hund, dass Du in der Nähe bist und muss sich nicht anstrengen um Dich im Auge zu behalten, denn Du bist ja da und wirst es auch bleiben.


    Vielleicht ist ja was brauchbares für Dich dabei.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • @ Steffi: Vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps, werd ich mal versuchen. Ich habe mich in der Zwischenzeit auch mal ein wenig mit dem Thema Schleppleine befasst und fürchte, dass ich da nicht drum rum kommen werde. Bäh.... ich hatte gehofft, dass ich ohne die klar komme. :/


    Nun ja, ich werd es versuchen!


    Danke und liebe Grüße,
    Olive

  • Hallo Olive,


    so schlimm ist es gar nicht. Man gewöhnt sich recht schnell an die schmutzigen Hände und die Matschspuren an den Hosen. :D


    Kleiner Tipp noch:
    Bei Matschwetter renn ich immer in Regenklamotten durch die Gegend, denn die sind abwaschbar.
    Handschuhe sind auch nicht schlecht und schau ob Du eine Gurtschleppleine bekommst. Die kleinen, dünnen, gedrehten Leinen sind aus Nylon und schneiden beim durchrutschen ganz schön in die Hand.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


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    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

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