ANZEIGE

Schleppleine schleifen lassen

  • Hallo!


    Chipsy büxt ja gerne mal für ein paar Minuten aus beim Gassi gehen, wenn er irgendeine Spur in der Nase hat oder ein Vogel hochfliegt. Daran, dass er sich dann auch wieder abrufen lässt arbeiten wir derzeit. Ich versuche mich dabei größtenteils an das Buch Antijagdtraining von Pia Gröning zu halten.
    Zur Erklärung, ich möchte nicht, dass Chipsy komplett gegen seinen Instinkt handelt, er ist nunmal ein Jagdhundmix und wird auch dementsprechend ausgelastet. Zu Hause darf er den Futterbeutel suchen und wir machen Geruchsunterscheidungsspiele. Draußen muss er absitzen, während ich Leckerlis verstecke, die er dann suchen soll. Sobald ich es geschafft habe, dass sich sein Grundgehorrsam etwas verbessert habe, möchte ich auch Fährtenarbeit mit ihm machen.



    Jetzt meine Frage:


    Frau Gröning trennt ihr Schleppleinentraining ja in 3 Abschnitte. Schleppleine in der Hand, Schleppleine schleifen lassen und zuletzt Schleppleine ausschleichen. Wir sind derzeit noch meilenweit von Stufe 2 entfernt, aber irgendwann wird es ja hoffentlich mal so weit sein. Ich habe aber Angst, dass er dann doch mal mit der Schleppe als Anhang stiften geht. Aus welchem Grund auch immer, seis das eine Horde wildgewordener laut krächzender Vögel neben uns hochfliegt oder sonstwas. Fast überall wo wir Gassi gehen, ist viel Gestrüpp und teilweise auch Stacheldrahtzäune, um (leere) Weiden abzugrenzen. Chipsy hat kapiert, das die Dinger weh tun wenn man rein rennt und kriecht immer vorsichtig drunter durch. Die Schleppe würde sich doch aber ziemlich schnell entweder im Zaun oder im Gestrüpp verheddern. Und dann sitzt Chipsy da irgendwo und kommt nicht mehr weg.
    Was mach ich dann? Ich weiß, dass Chipsy bisher ohne Leine immer recht schnell wieder da war. Wenn er sich aber verheddert, darf ich stundenlang durch die Gegend laufen, in der Hoffnung ihn irgendwo zu finden. Schlimmstenfalls ist er irgendwo, wo ich als Mensch nicht wirklich hinkomme, und dann?


    Ich hab wirklich derzeit ziemliche Horrovorstellungen beim Schleppleine schleifen lassen. Meint ihr, ich kann den Schritt einfach weglassen? Meine Idee wäre jetzt, wenn er soweit ich, dass er an der Schleppe super hört, dass ich dann einfach anfange, beim Gassi gehen die Schleppe kurz abzumachen. Am ersten Tag vielleicht nur 1 Minute, am nächsten Tag dann 2, usw. Bis er halt irgendwann ohne schleppe läuft.

    Schöne Grüße!
    Myriam mit Chipsy & Béla


    Bilder gibts unter Chipsy & Béla

  • Zitat

    Ich hab wirklich derzeit ziemliche Horrovorstellungen beim Schleppleine schleifen lassen. Meint ihr, ich kann den Schritt einfach weglassen? Meine Idee wäre jetzt, wenn er soweit ich, dass er an der Schleppe super hört, dass ich dann einfach anfange, beim Gassi gehen die Schleppe kurz abzumachen. Am ersten Tag vielleicht nur 1 Minute, am nächsten Tag dann 2, usw. Bis er halt irgendwann ohne schleppe läuft.


    Mach es so. Ich lasse die Schleppleine auch fast nie Schleppen und bin mitlerweile so weit, dass Sana in übersichtlichen Gebieten ganz ohne läuft.

    Viele Grüße, Sana und Anne :)


    You'll never walk alone!

  • Der Trick ist doch, das du deinen Hund lernt sich aus allem und jedem abrufen oder stoppen zu lassen. Bedeutet, das wenn dein Hund losspurtet und du rufst, er dann zurück kommt oder stehen bleibt und auf dem Weg bleibt.
    Das bedeutet, du hast die Leine solange in der Hand, bis dieses 1000%ig klappt und das du dir selber sicher sein kannst, das egal was passiert, das der Hund zu stoppen ist. Erst dann lässt du die Leine schleifen.


    Überspringen würde ich diesen Schritt nicht, man kann eher den 3. Schritt überspringen.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Zitat von "Saiyuki"

    Ich habe aber Angst, dass er dann doch mal mit der Schleppe als Anhang stiften geht. Aus welchem Grund auch immer, seis das eine Horde wildgewordener laut krächzender Vögel neben uns hochfliegt oder sonstwas. Fast überall wo wir Gassi gehen, ist viel Gestrüpp und teilweise auch Stacheldrahtzäune, um (leere) Weiden abzugrenzen. Chipsy hat kapiert, das die Dinger weh tun wenn man rein rennt und kriecht immer vorsichtig drunter durch.


    Das würde ich ihm abgewöhnen. Meine Hunde dürfen den Weg nicht verlassen. Im Gestrüpp rumkruscheln oder auf Weiden/Felder rennen auch nicht.


    Solange er noch hinter Vögeln her will, bist Du übrigens noch längst nich soweit ohne Schleppleine zu gehen :wink:


    Zitat

    Meine Idee wäre jetzt, wenn er soweit ich, dass er an der Schleppe super hört, dass ich dann einfach anfange, beim Gassi gehen die Schleppe kurz abzumachen. Am ersten Tag vielleicht nur 1 Minute, am nächsten Tag dann 2, usw. Bis er halt irgendwann ohne schleppe läuft.


    Auf diese Art bringt man einem cleveren Hund ziemlich schnell zuverlässig bei zu unterscheiden - Schleppleine dran/Schleppleine ab
    Was gleichzusetzen wäre mit - Freiheit/keine Freiheit


    Solange Dir überhaupt noch der Gedanke kommt, dass Chipsy abhaut, bist Du weit entfernt von "Schleppleine weglassen" :wink:


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat

    Auf diese Art bringt man einem cleveren Hund ziemlich schnell zuverlässig bei zu unterscheiden - Schleppleine dran/Schleppleine ab
    Was gleichzusetzen wäre mit - Freiheit/keine Freiheit


    Ich glaube nicht, dass es viele Hunde gibt, die das nicht wissen.
    Mein Hund weiß das ganz genau ;)
    Trotzdem klappt das Gehorsam auch ohne SL immer besser,
    Außerdem könnte ich Sana NIE nur an der Schleppleine auslasten!

    Viele Grüße, Sana und Anne :)


    You'll never walk alone!

  • Zitat von "sanafrauchen"

    Aber wenn man sich eh schon ganz sicher ist, warum sollt man die Leine noch schleifen lassen?


    Um im Zweifelsfall doch noch eingreifen zu können, wenn Hund dann doch mal versucht sich durchzusetzen und versucht stiften zu gehen.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Zitat

    Um im Zweifelsfall doch noch eingreifen zu können, wenn Hund dann doch mal versucht sich durchzusetzen und versucht stiften zu gehen.


    Wäre bei Sana praktisch nicht durchzuführen... Wenn sie durchbrennt, brennt sie durch, und die Schleppleine liegt selten genau vor meinen Füßen.

    Viele Grüße, Sana und Anne :)


    You'll never walk alone!

  • Zitat von "sanafrauchen"

    Ich glaube nicht, dass es viele Hunde gibt, die das nicht wissen.


    Es geht nicht um das Wissen beim Hund, sondern um das Unterscheiden! Und das ist im Training des Hundeführers zu suchen... :wink:


    Wenn ich meinem Hund "zeige", dass es einen Unterschied macht, dann lernt es und bezieht das auch auf die Kommandos. Es macht dann also für den Hund einen Unterschied, ob er sie an der Schleppleine ausführen soll oder ohne.


    Diese Unterscheidung macht der Hund nicht aus böser Absicht, sondern weil er es so gelernt hat :wink:


    Viele Grüße
    Corinna, derzeit auch wieder mit geschleppleintem Hund...

  • Zitat

    Diese Unterscheidung macht der Hund nicht aus böser Absicht, sondern weil er es so gelernt hat



    Das verstehe ich nicht so ganz.
    Sana weiß das zum Beispiel auch. Wenn sie an der Schlepp ist, hält sie den 10m Radius ein. Wenn sie frei ist, Hat sie einen Radius bis 15/20 Meter. Finde ich Okay ;)
    Aber trotzdem hört sie besser bzw schon sehr ordentlich, obwohl sie eigentlich doch weiß, dass sie jetzt durchbrennen könnte :???:

    Viele Grüße, Sana und Anne :)


    You'll never walk alone!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


ANZEIGE