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Hund beißt und greift an!

  • Hallo,


    habe einen Junghund und langsam fühle ich mich total überfordert mit dem Tier. Er beißt mich ständig und greift mich regelrecht an...


    Meinem Freund gegenüber zeigt er sehr viel Respekt, leider funktioniert das bei mir mal so gar nicht. Beispiel: mein Freund geht aus dem Raum, er steht auf. Ich sage er soll Platz machen und bleiben (er beherrscht diese Sachen) .. er tut so, als würde er mich nicht hören und wenn ich dann etwas lauter werde, fängt er an mich zu beißen, er springt rum, will mich wohl ins Gesicht beißen, knurrt, fletscht die Zähne und ist einfach nur komplett wie ausgewechselt.


    Ich nehme ihn dann (auch etwas grob), "werfe" ihn auf den Boden, halte ihn an der Kehle und schimpfe dabei. Sobald er ruhig ist und sich nicht mehr regt, höre ich auf und wende mich von ihm ab.


    Doch sobald ich wegschaue fängt es wieder an... er beißt wieder und es wird nicht besser, sondern immer schlimmer!! Mit beißen meine ich nicht so ein bisschen Schnappen oder sowas ... er fügt mir schon leichte Verletzungen zu damit.


    Wie auch immer, ich wiederhole die ganzen Geschichten, auf den Boden, am Hals festhalten und warten bis er sich nicht mehr rührt.


    Es interessiert ihn einfach nicht. Er macht weiter und es wird eben von mal zu mal schlimmer...


    Ich zeige auch keine Angst ihm gegenüber, daran kann es also auch nicht liegen.



    Ich weiß echt nicht mehr weiter und bin ernsthaft am Überlegen ihn abzugeben... :hilfe:


    Über Erfahrungen oder Hilfe wäre ich sehr sehr dankbar.

  • Ich komme aus Leipzig.


    Wir sind gerade umgezogen und haben den Hund auch noch nicht so sehr lange. Bisher haben wir auch noch keine Hundeschule mit ihm besucht, da er alles auch so verstanden hat. Wir fanden es nicht richtig erst in eine und dann in eine andere Hundeschule zu gehen, wegen des Umzuges.


    Ich dachte eine feste Hundeschule ist auch für ihn besser...

  • Ich denke, dass es an deiner Reaktion liegen könnte. Aber da gibt es hier einige, die dir viel bessere Tipps und Erklärungen liefern können.


    Die Reaktion, die du beschreibst, habe ich bei meinem Hund auch genau ein einziges Mal gemacht. Er hatte mal wieder an der Tür gebellt und ich war einfach am Ende mit meinem Latein (hatte auch schon Beschwerden von Nachbarn deswegen und war mit den Nerven auch am Ende). Mein Hund fand das gar nicht toll. Er hat auch nach mir geschnappt, allerdings nicht böse, sondern nur so: "Ey, lass das. Ich finde das nicht gut". Erreicht habe ich mit meiner Handlung auch nichts., außer das ich mich mit ihm "gestritten" habe. Ich kam schon bald auf den Trichter, dass ich eine bessere List brauche, um ihm das abzugewöhnen - oder eine andere Wohnung.


    Wenn ich es mir genau überlege, fände ich es auch nicht toll, wenn jemand sowas bei mir machen würde. Ich denke, der Hund versteht einfach nicht, was du von ihm möchtest und warum du so reagierst.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Oh man, wenn ich sowas lese.
    Würdest du bitte damit aufhören den Hund ständig auf den Rücken zu werfen und ihn zu misshandeln. :motz:
    Wie du selber merkst sind solche Methoden äußerst kontraproduktiv und du erreichst höchstens das Gegenteil von dem was du erreichen willst. :/
    Sowas macht dich in den Augen des Hundes unberechenbar, und es ist kein Wunder das der Hund dir gegenüber so misstrauisch ist.


    Wie alt ist der Hund eigentlich, und um welche Rasse handelt es sich dabei.

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Hallo,


    ich komme auch aus Leipzig. Ich denke Dein Verhalten dem Hund gegenüber ist nicht gerade das, was Eure Beziehung verbessert. Ich kenne eine sehr gute Trainerin...Schreib mir eine Mail und ich kann Dir nähere Auskünfte geben ;) .

    Liebe Grüße, Katha und Anouk.


    Anouk/English Toy Terrier *11.10.2007


    Dum spiro spero.

  • Zitat

    Ich nehme ihn dann (auch etwas grob), "werfe" ihn auf den Boden, halte ihn an der Kehle und schimpfe dabei. Sobald er ruhig ist und sich nicht mehr regt, höre ich auf und wende mich von ihm ab.


    Der Hund versteht nicht, was du mit solchen Aktionen bezwecken willst. Im Gegenteil - du wirst dadurch für ihn nur unberechbar und zu jemandem, dem nicht zu (ver)trauen ist. So gesehen ist es dann kein Wunder, dass der Hund anfängt, sich zu wehren.
    Lass das "Werfen" und Festhalten sein und geh in eine Hundeschule oder suche dir einen Trainer, der zu euch kommt - bevor die Situation noch mehr aus dem Ruder läuft.
    Mit Demonstration vermeintlicher körperlicher Überlegenheit wirst du den Hund nicht erziehen.

  • Warscheinlich reagiert dein Hund so weil er totdesangst bekommt wenn du ihn umwirfst und an der Kehle packst und ist dann einfach nur heilfroh noch am Leben zu sein und ziemlich verunsichert weil er mit deinem Verhalten nichts anfangen kann.


    Niemals würde normal ein Hund einen anderen umwerfen und den dann auch noch am Hals packen. Unterwerfungen machen die Hunde freiwillig und dann ist auch eigentlich gut und sie werden nicht noch gepackt.
    Sowas als Mensch erzwingen zu wollen ist mehr als schlimm für den Hund.

  • Erstens mal misshandle ich meinen Hund nicht. Ich habe es mit allen Mitteln versucht... "Nein", "Pfui", usw. Nichts hat etwas gebracht! Irgendwann ist man eben soweit, dass man es härter versucht.


    Ich bin über Hinweise oder Tipps wirklich dankbar, aber ich möchte nicht als Tierquäler oder sonstwas dargestellt werden. Was soll ich denn tun, wenn er es nicht verstehen will? Ich habe es wirklich sehr lange und intensiv mit ihm versucht... dafür lasse ich mich nicht von ihm beißen und angreifen.


    Der Hund ist ca. 8 Monate alt und Ein Ridgeback/Schäferhund Mix.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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