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Mönche von New Skete???

  • Ich kenne das Buch nicht, habe aber vor vielen Jahren (schätzungsweise 15 - 18 ) das Buch "Wer kennt schon seinen Hund" das ebenfalls von den Mönchen von New Skete geschrieben wurde gelesen.


    Soweit ich mich erinnere was es ein recht schön zu lesendes Buch das allerdings weniger gezielte Ratschläge zum Thema Hundeerziehung gab sondern eher ein Bericht über das Zusammenleben der Mönche mit ihren Schäferhunden war.


    Es wurde zwar auch beschrieben wie die Hunde erzogen werden, aus heutiger Sicht sind die Methoden aber sicher ein alter Hut.
    Zwar gab es die, für damalige Zeit moderne Ansicht, das die Hunde den engen Kontakt zu ihrem Mensch brauchen, beim Essen mit ihm Speisesaal liegen, Nachts mit in den Zimmern schlafen, die ein oder andere Methode zur Bestrafung die da beschrieben wurde ist inzwischen allerdings völlig veraltet.
    Und war mir damals schon zu streng.


    Die Mönche sahen ihre Hunde komplett als Tiere die geachtet und sehr gut behandelt wurden aber eben ohne jegliches Gedöhns und Getüttel (zu dem wir ja doch des öfteren neigen) und ich würde auch sagen ohne Individualität dem einzelnen Hund gegenüber.


    Interessant wäre es sicher zu lesen ob sie sich weiterentwickelt haben, ob die neuen Erkenntnise die man seit Entstehung des ersten Buches gewonnen hat von ihnen umgesetzt werden und wenn ja wie.


    Laut Buchbeschreibung ist es eine vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe.
    Leider steht nicht dabei von welchem Buch.


    Sollte es tatsächlich das "Wer kennt schon seinen Hund" Buch sein dann würde ich es als Ratgeber nicht unbedingt empfehlen.
    Denn ein Zusammenleben vieler erwachsener Männer mit ausschließlich Schäferhunden in einem ruhigen Kloster das weitestgehend von der Umwelt isoliert ist ist sicher nicht unbedingt umsetzbar auf die Erziehung von Einzelhunden mit anderem Charakter in Familien mit Kindern und mitten im hektischen Alltagsleben.


    Ich denke auch das die meisten hier (mich eingeschlossen) die Hunde an unserer Seite doch mit etwas anderen Augen sehen als diese Mönche es tun (ohne werten zu wollen welche Sicht nun richtiger ist).
    Ich für meinen Teil gestehe das ich gefühlsmäßig nicht genug Abstand zu meinem Hund habe um rein kopfgesteuert mit ihm umzugehen und deshalb die Methoden der Mönche nicht würde umsetzen können und auch nicht wollen.
    Lesenswert ist dieses Buch aber sicher trotzdem.



    Ich hoffe ich konnte ein kleines bißchen helfen.
    LG
    Tina

    If it`s not a Rhodesian Ridgeback, it`s just a Dog.


    Sayah

  • Danke Tina. Das hat mir schon mal sehr geholfen... einen Ratgeber suche ich schon lange nicht mehr... Ich versuche inzwischen aber Wissen anzuhäufen.. Ich bin regelrecht süchtig nach anderen, neuen, alternativen Sichtweisen in Bezug auf unsere Hunde.. Ich lese ebenso gerne die wissenschaftlichsten Abhandlungen über unsere Stinker wie ein sorgsam geschriebenes "Anfängerbuch"....
    Für mich bedeutet dies wohl, daß ich früher oder später auch nciht um die Anschaffung dieses Buches herum kommen werde... Man ist ja neugierig...

  • Das finde ich auch sehr interessant. Wenn das wer gelesen hat, bitte berichten :-).


    lg Susanne

    lg
    susanne mit Tucker (exklusiver Mix: australischer Betthund X australische Pottsau)


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    ACDs are getting enough attention these days, that a fair number of people are asking about them. And I'm convinced that most people really don't want one. They just think they do.
    (Mark Abbot)

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,


    habe mir das Buch gekauft und nach einigen Kapiteln gleich wieder in die
    Ecke geworfen. Völlig veraltete Methoden aus den Siebzigern.... Sicherlich ist einiges im Buch Beschriebene nach wie vor gültig, aber ich brauche keine Anleitung für den"Klaps unter die Kinnlade", der erst dann richtig ausgeführt wurde wenn der Hund eine Reaktion wie ein "Jaulen oder anderes Zeichen" von sich gibt...


    Ach so, wer es mal lesen möchte dem schicke ich es gerne zu....


    frohe weihnachten


    jürgen

    "Meiner Auffassung nach gehören viele Verantwortliche der Futtermittelindustrie ins Gefängnis. 5 Jahre mindestens und ohne Bewährung."
    Prof. O. Wassermann, Toxikologie Kiel, 1998

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