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Kennt Ihr diese Frustphasen?

  • Wir haben uns total auf unseren Welpen gefreut und sind alles in allem auch superglücklich. Aber kennt Ihr sie auch, diese Frustphasen, in denen man das alles in Frage stellt? Tage, an denen wirklich überhaupt nichts klappt? Bei uns ist heute so ein Tag. Heute Nacht hat Ronja eine neu angebrachte Wandleiste heruntergerissen und so lange randaliert, bis einer von uns aufgestanden ist, und ich glaube, wir haben heute noch nicht EIN Kommando gegeben, auf das sie gehört hat. Als ob sie alles vergessen hat. Es ist einfach nur nervig. Gibt es solche Phasen bei Euch auch und was tut Ihr so gegen diesen Frust?

  • das ich mal sauer war - das passierte öfters, und auch immernoch *g* aber ich war noch nie lange sauer auf ihn... meist bloss paar minuten. er kann doch auch nix für, er weiss noch nicht was los ist und wie was läuft. musst ein bischen verständniss aufbringen, der kleine ist ganz neu auf der erde...


    lg nina

    Fina, Geboren am 18. Oktober 2004, SWH/WSS

  • Mmh, sowas ehrlich gesagt nicht.


    Ich lasse meinen Zwerg aber auch nirgends unbeaufsichtigt, wo er "Dummes Zeug" anstellen kann.


    Und Kommandos erteile ich nur, wenn ich weiß, dass sie funktionieren werden.


    Das einzige, was ich wirklich verlange und durchsetze ist "Nein". Und das funktioniert auch.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Wie alt ist der/die Kleine denn?
    Ja ich habe hier auch vergangene Woche auch gepostet und gejammert.
    Aher mir wurde durch die Antworten sehr vieles klar.
    Wenn man hier eines lernt: Geduld!
    Es sind Babies.
    Und noch ein Satz meiner HUndetrainerin:
    NICHT DER HUND SOLL MENSCHLICH WERDEN; SONDERN WIR MENSCHEN MÜSSEN HÜNDISCHER WERDEN!
    DAs habe ich mir sehr zu Herzen genommen und seitdem klappt es wunderbar.

  • Zitat von "flying-paws"

    Ich lasse meinen Zwerg aber auch nirgends unbeaufsichtigt, wo er "Dummes Zeug" anstellen kann. Und Kommandos erteile ich nur, wenn ich weiß, dass sie funktionieren werden.


    Wie stellst Du das denn an? Bist Du rund um die Uhr direkt neben Deinem Welpen? Und woher weißt Du, wann ein Kommando funktioniert? Ich kann sowas leider nicht voraussehen und wenn an einem Tag wie heute weder "Sitz" noch "Komm" funktioniert und man den ganzen Tag nur damit beschäftigt ist, den Hund von irgendwoher wegzuholen, dann nervt mich das kolossal. Denn es liegt nicht daran, dass er die Kommandos nicht kennt, sondern daran, dass er sie nicht kennen WILL.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wenn ich sie nicht beaufsichtigen kann, dann kommt sie in einen Raum (bei mir ist das Garage mit sicherem Auslauf), wo sie nix anstellen kann oder aber sie ist eingeknastet in ihrer Kennelbox.


    Ich sage mal so, ich "verlange" keine Kommandos. Ich belohne sie, wenn sie es zufällig eh grad macht. Das heißt, ich mache ihr das "Angebot" sich zu setzen. Aber nur, wenn keine Ablenkung da ist oder sie eh grad rumhibbelt. Noch besser: Sie erwartet was von mir und setzt sich dabei zufällig grad hin. Genauso beim Ranrufen. Ich rufe sie eigentlich nur dann, wenn sie eh grad auf mich zuläuft. Das "zufällig Richtige" belohne ich dann.


    Zitat von "FridaGT"

    Denn es liegt nicht daran, dass er die Kommandos nicht kennt, sondern daran, dass er sie nicht kennen WILL.


    DAS würde ich allerdings in Frage stellen. Mein Zwerg ist jetzt knapp über vier Monate alt. Ich behaupte mal, sie bekommt jetzt eine Ahnung davon, was "Sitz" und "Zu mir" tatsächlich heißen könnte.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat von "flying-paws"

    Wenn ich sie nicht beaufsichtigen kann, dann kommt sie in einen Raum (bei mir ist das Garage mit sicherem Auslauf), wo sie nix anstellen kann oder aber sie ist eingeknastet in ihrer Kennelbox.


    Na ja, Du musst schon zugeben: Das ist Geschmackssache.
    :???:
    Natürlich sollten Räume, in denen sie sich auch mal unbeaufsichtigt aufhält insoweit "welpensicher" sein, dass sich Welpi nicht verlezten kann, ich meine keine rumhängenden Kabel etc. und im eigenen Interesse tunlichst nirgendwo Menschenfutter etc. rumliegt, aber gleich in die Garage in dem Alter? Würd ich nicht machen.


    Zitat

    Ich sage mal so, ich "verlange" keine Kommandos. Ich belohne sie, wenn sie es zufällig eh grad macht. Das heißt, ich mache ihr das "Angebot" sich zu setzen. Aber nur, wenn keine Ablenkung da ist oder sie eh grad rumhibbelt. Noch besser: Sie erwartet was von mir und setzt sich dabei zufällig grad hin. Genauso beim Ranrufen. Ich rufe sie eigentlich nur dann, wenn sie eh grad auf mich zuläuft. Das "zufällig Richtige" belohne ich dann.


    Das kann man gut so machen. Aber bei aufgekratzteren Welpen empfiehlt sich durchaus auch regelmäßige, spielerische "Kopfarbeit" für das Erlernen der Grundkommandos, um sie auszulasten ohne dass sie sich beim Toben aufpuschen. Ich denke, solange es spielerisch und liebevoll geschieht, spricht nichts dagegen. Ich behaupte auch, dass meine mit 13 Wochen die Kommandos Hier, Nein, Platz, Bleib und Halt durchaus schon versteht - nur muss sie halt auch in der Verfassung sein, gerade hinzuhören. Wenn sie zu aufgekratzt oder abgelenkt ist, klappt das natürlich noch nicht.


    Zitat von "FridaGT"

    Denn es liegt nicht daran, dass er die Kommandos nicht kennt, sondern daran, dass er sie nicht kennen WILL.


    Nein, es liegt daran, dass er einfach tausend andere Sachen im Kopf hat und Du eben gerade nicht die fünf Minuten erwischt hast, die er sich schon konzentrieren kann (pro Wachzeit nach meiner Erfahrung). :smile:


    Also, ich kenne soche Frustphasen auch - aber die dauern nicht den ganzen Tag. Ich ruf mir all das, was hier geschrieben wurde, dann immer recht schnell wieder ins Gedächtnis, sag mir, sie ist halt ein Baby, trinke einen Tee und schaue sie mir beim Schlafen an - und spätestens dann ist alles wieder gut!!!! :D


    Viele Grüße
    Kirsten

  • Zitat von "Bumblebee"


    Na ja, Du musst schon zugeben: Das ist Geschmackssache.
    :???:
    Natürlich sollten Räume, in denen sie sich auch mal unbeaufsichtigt aufhält insoweit "welpensicher" sein, dass sich Welpi nicht verlezten kann, ich meine keine rumhängenden Kabel etc. und im eigenen Interesse tunlichst nirgendwo Menschenfutter etc. rumliegt, aber gleich in die Garage in dem Alter? Würd ich nicht machen.


    Ist für sie nichts anderes, als wenn ich sie in irgendeinem Raum unbeaufsichtigt lasse.


    Zitat

    Das kann man gut so machen. Aber bei aufgekratzteren Welpen empfiehlt sich durchaus auch regelmäßige, spielerische "Kopfarbeit" für das Erlernen der Grundkommandos, um sie auszulasten ohne dass sie sich beim Toben aufpuschen.


    Über Auslastung machen wir uns dann so in einem halben Jahr mal Gedanken. Grundkommandos üben wir dann, wenn es anfällt - im Alltag.

    Zitat


    Ich denke, solange es spielerisch und liebevoll geschieht, spricht nichts dagegen. Ich behaupte auch, dass meine mit 13 Wochen die Kommandos Hier, Nein, Platz, Bleib und Halt durchaus schon versteht - nur muss sie halt auch in der Verfassung sein, gerade hinzuhören.


    Siehst Du. Und für mich beginnt das wirkliche Verstehen eines Kommandos erst dann, wenn der Hund es unter Ablenkung zeigen kann. :wink: Wir sprechen also von dem selben...


    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat von "FridaGT"

    Wir haben uns total auf unseren Welpen gefreut und sind alles in allem auch superglücklich. Aber kennt Ihr sie auch, diese Frustphasen, in denen man das alles in Frage stellt? Tage, an denen wirklich überhaupt nichts klappt? Es ist einfach nur nervig. Gibt es solche Phasen bei Euch auch und was tut Ihr so gegen diesen Frust?


    Schlicht und ergreifend: JA !!!


    Das letzte WE war zum kotzen. Rudi hat scheinbar für seinen Geschmack nicht genug Aufmerksamkeit bekommen und benimmt sich stellenweise wie die Axt im Walde. Herrje, manchmal könnt ich platzen!


    Ich achte drauf, dass MEIN Verhalten für ihn verständlich ist. Er will aber manchmal nicht verstehen. Dann könnte ich ihn mit allen 4 Pfoten und Teppichband grad an die Wand kleben. :kopfwand:


    Auch wenn er in den 6 Wochen tolle Fortschritte gemacht hat, ist es beim Training nicht linear, sondern immer 2 vor, einen zurück…


    Und manchmal KANN man auch nicht 100% für den Hund und sein Training da sein. Manchmal muss ich auch noch mein Geschäft führen.

    Schönen Gruß, Rudi, Jessie und MaX
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    Rudi = Jagdterrier-Schnauzer-Mix, 3 Jahre,
    seit 01. November 2008 bei uns.
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  • hallo fridagt,


    hmmm, also genervt in dem sinne war ich nie, eher mit den nerven am ende :D !


    ich hatte nicht mehr richtig geschlafen, weil ich unbedingt immer hören wollte, wenn sie sich nachts meldet und tagsüber konnte ich nichts anderes machen als nach ihr zu schauen, weil sie nur blödsinn im kopf hatte und ich nicht wollte, dass sie sich weh tut etc. :roll: !


    ich hatte teilweise wirklich daran gezweifelt, ob ich so einem kleinen zwerg gerecht werden könnte!
    aber das spielt sich ein! die zweite woche wars schon viiieeel besser und ab der dritten konnte ich sie einschätzen und wusste, wie ich mir den tag einteilen muss, um auch meinem anderen "zeug" (lernen...) gerecht zu werden.
    ihr müsst auch nur aufeinander einstellen! meine kleine weiß mittlerweile ganz genau, wann sie frauchen nicht zu dolle stören sollte, da sie gerade über ihren büchern brütet und spielt dann halt mit sich allein.
    das wird schon, gaaanz sicher! und keine angst, ich hab hier auch einen wilden feger zu hause, der am liebsten den ganzen tag nur blödsinn machen wollen würde, aber da muss dann eben eine konsequente erziehung her, dann wird das immer besser.
    viel spaß noch mit eurer süßen.


    lg

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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