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Vollnarkose oder örtliche Betäubung??

  • Hallo!


    Ich war mit Jesse gestern in der Tierklinik und dort wurde bei ihr ein Tumor in Brusthöhe festgestellt. Ob gut oder bösartig wird man erst nach dem einschicken ins Labor wissen.
    Ich hatte ja gehofft es wäre mal wieder eine Warze oder so ähnlich :|


    Jetzt soll Jesse also nä. Woche operiert werden. Ich habe nur so wahnsinnige Angst, dass sie vllt aus der Narkose nicht mehr aufwachen könnte... auch wenn es nur eine leichte wäre!! :nosmile:
    Es gäbe theoretisch noch die Möglichkeit den Tumor unter örtlicher Betäubung zu entfernen, wovon mir der Arzt der Klinik allerdings eher abgeraten hatte. Jesse müsste sehr stillliegen, damit nicht daneben geschnitten würde.
    Ich bin mir jetzt absolut unschlüssig wie ich mich entscheiden soll...
    :hilfe:

  • Zitat von "viviane"

    Ich habe nur so wahnsinnige Angst, dass sie vllt aus der Narkose nicht mehr aufwachen könnte...


    Gibt es irgendwelche Bedenken des Tierarztes bzgl. der Narkose?


    Falls nicht und Jesse topfit ist, kann ich Deine Befurchtungen durchaus verstehen. Es gibt sicherlich niemanden, der nicht mitfiebert und voller Sorge ist bei einer Vollnarkose.


    Aber man sollte sich dabei nicht von seiner subjektive Sicht leiten lassen, sondern versuchen, durch eine objektive Einschätzung klare Entscheidungen zu treffen.


    Ich persönlich würde an Deiner Stelle dem Rat des Arztes folgen und meine Hündin lieber unter Vollnarkose operieren lassen. Denn mir wäre das Risiko problematischer Verhaltenänderungen durch die Tortur einer lokalen Betäubung zu risikoreich, da meine ein Sensibelchen ist, und ich das Risiko für Komplikationen bei einer Vollnarkose bei meiner geringer einschätzen würde.

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

  • Bei Ops und Narkosen lasse ich immer vorab ein Blutbild erstellen. Fördernd ist auch eine Infusion während der Narkose, so wird das Mittel schnelle rwieder abgebaut.

    Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Euch sehen kann, wann immer ich will.
    Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

  • Also mir wäre das Risiko das sie vom Tisch springt oder ähnliches zu gross bei einer örtlichen Betäubung. Wenn der Hund gesund ist und Du einen TA hast dem Du vertraust dann mach es besser unter Vollnarkose. Die Mittel werden doch mittlerweile so schwach dosiert das die Hunde danach wieer recht schnell fit sind.
    Und für pathologischen Befund drücken wir Dir Daumen und Pfoten =)


    LG Tanja mit Luna

  • Zitat

    Gibt es irgendwelche Bedenken des Tierarztes bzgl. der Narkose?


    Nein, es gibt keine Bedenken seitens des Tierarztes. Jesse ist ,soweit man es beurteilen kann , topfit .
    Allerdings ist ja immer ein gewisses Risiko dabei, auch bei gesunden Hunden...


    Zitat

    Fördernd ist auch eine Infusion während der Narkose


    Kann ich den Tierarzt um eine Infusion bitten?? Denn normalerweise bekommen Hunde doch keine Infusionen während einer Routine Op ,oder?

    Zitat

    Und für pathologischen Befund drücken wir Dir Daumen und Pfoten

    Danke! :^^:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Bei meinem Hund wurde mal ein kleiner Tumor in der äußeren Ohrmuschel unter "Demobilisierung und örtlicher Betäubung" entfernt. Fritzchen wurde sehr stark sediert, bekam eine örtliche Betäubung und dann musste alles ganz fix gehen. Ich blieb bei dieser kleinen OP dabei und habe ihr den Kopf gehalten. Danach gab es eine Aufwachspritze, eine Aufbauspritze und etwas Infusion.


    Eine Narkose wäre zu gefährlich gewesen. Ich glaube, die nervlichen/seelischen Strapazen waren dabei für mich wesentlich höher als bei meinem Hund.


    Sowas ist also durchaus möglich. Ich würde an deiner Stelle aber dem Tierarzt vertrauen und ihn einfach nochmal auf deine Bedenken ansprechen.

    Viele Grüße, Kerstin


    Das Leben besteht nicht aus den Momenten in denen du atmest, sondern aus denen, die dir den Atem rauben.


    Roxy, geb. ca. Mai 2008 Roxys Fotothread: Ein Bayer wird Hesse
    In Gedanken bei Fritzchen, 11.06.1991 - 07.12.2008.

  • Meine Hündin lag in einer Woche zweimal in Narkose. Der TA kann die Dosis so gering wie möglich halten . Ein Restrisiko bleibt bei jedem Eingriff. Sei zuversichtlich, das geht schon gut, ich wünsche viel Glück .Gruß Sigrid

  • Zitat

    Bei meinem Hund wurde mal ein kleiner Tumor in der äußeren Ohrmuschel unter "Demobilisierung und örtlicher Betäubung" entfernt.


    Genau , deswegen überlege ich ja auch ob es nicht auch bei Jesse möglich wäre. Laut Tiererzt aber nur auf mein Risiko.


    Ich werde wohl aber noch mal wegen dieser Infusionsgeschichte nachfragen.
    Sicherer wäre es unter Vollnarkose bestimmt und für Jesse etwas entspannter.. werde mich wahrscheinlich dafür entscheiden.
    Ich habe nur dieses Bild im Kopf, dass sie einfach nicht mehr aus der Narkose aufwacht :(

  • Oh,nee... War Jesse denn noch nie in Vollnarkose? Wüsste auch nicht was ich machen würde.
    Du gehst nicht an dein Handy... ;) Ich wollte jetzt spazieren gehen, bist du dabei?

  • Wie alt ist Jesse denn eigentlich? Lass doch vorher einen richtigen Gesundheitscheck machen, um ein möglichst genaues Bild von ihrem Gesundheitszustand zu haben.


    Bei einem Tumor unter der Haut weiß man halt evtl. auch nicht, ob er ganz klar abgegrenzt ist oder nicht. Wenn Komplikationen beim Entfernen auftreten, ist eine Vollnarkose auf jeden Fall sicherer.


    Wie gesagt, bei Fritzchen war es damals eine Sache von 10-15 Minuten. Und es war die einzige Möglichkeit, immerhin war sie schon 17.

    Viele Grüße, Kerstin


    Das Leben besteht nicht aus den Momenten in denen du atmest, sondern aus denen, die dir den Atem rauben.


    Roxy, geb. ca. Mai 2008 Roxys Fotothread: Ein Bayer wird Hesse
    In Gedanken bei Fritzchen, 11.06.1991 - 07.12.2008.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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