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Was meint ihr??? Bin überfordert...

  • Hallo, ich schon wieder.


    Seit mich meine kleine gebissen hat mache ich mir immer mehr Gedanken über sie. Und beobachte sie die ganze Zeit.


    Sie hat ja Spondylose und Demenz. Laufen kann sie noch, aber nicht wirklich gut. Wenn sie draußen auf Asphalt läuft hört man halt wie sie die Krallen hinten über den Asphalt zieht. Wenn sie pinkelt taumelt sie oder pinkelt im laufen. Wenn sie ihren Haufen macht passiert das auch im laufen, wenn sie mal dabei stehen bleibt passiert es ab und zu, dass sie hinten wegknickt und drin sitzt.
    Und überhaupt, dass sie rausgeht, da muss man sie schon zwingen sozusagen. Freiwillig geht sie nicht mehr.


    Fressen tut sie normal wie immer. und vor ein paar Tagen hat sie auch noch mit mir Ball gespielt...


    In der Wohnung hat sie natürlich Probleme, da wir überall (außer im Schlafezimmer) Fliesen haben. Sie kommt da natürlich sehr schlecht hoch wenn sie liegt weil sie keine Kraft in den Hinterbeinen hat. Beim laufen rutscht sie die ganze Zeit weg. Bei den Vorderpfoten die Krallen spreizt sie richtig auseinander um irgendwie halt zu bekommen.


    Und sie schläft halt viel, was man von ihr garnicht kennt sonst. (Jack-Russel-Mischling)


    Jetzt mache ich mir halt Gedanken, ob sie sich vielleicht schon quält? Hat sie noch Spaß am Leben? ich finde es so schwer das einzuschätzen... Ich habe Angst zu sagen, gut erlösen wir sie, vielleicht ist es doch noch zu früh? Oder wäre es doch schon das richtige? Ich weiß nicht ein und nicht aus. Es ist das erste mal für mich so etwas zu entscheiden.


    Klar, man sagt der Hund zeigt es einem schon wenn es nicht mehr geht. Aber wie zeigt er es?
    Ich versuche mich in sie reinzuversetzen wie es wohl findet immer wegzurutschen usw.
    Aber ich weiß einfach nicht was ich machen soll...


    LG Krissy


    P.S. Sorry wenn ich damit mal wieder nerve...

  • Ich würde mal untersuchen lassen, ob die Spondylose gebrochen ist.


    Du schreibst, dass Du mit ihr Ball gespielt hat. Meinst Du damit Wegwerfen und den Hund hinterherrennen lassen?


    Wenn ja, dann ist das Gift für einen Hunde mit Spondylose. Genau bei sowas kann es schnell zum Bruch kommen.


    Hast Du mit ihr mal daran gearbeitet, dass sie hinten wieder mehr Koordination und Muskeln bekommt?


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo,


    für uns hier ist das immer sehr schwer zu beurteilen. Wir kennen und sehen Deinen Hund nicht.


    Wie wäre es denn wenn ihr Babsi einige Schlafplätze in verschiedenen Räumen zur Verfügung stellen würdet? Einfache Decken tun es auch. Es geht mir um das Aufstehen, denn wenn sie auf einem Teppich liegt kommt sie bestimmt besser hoch als auf den Fliesen.


    Ein alter Hund schläft mehr und ist auch sonst nicht mehr so agil wie früher. Also "nur" weil der Hund nicht mehr im sitzen pinkeln kann, oder beim großen Geschäft weiterläuft und auf den Fliesen ausrutscht, heißt das nicht, dass sie keine Lebensqualität mehr hat.
    Vielleicht hat sie einfach nur Schmerzen, die man mit einem Schmerzmittel in den Griff bekommen kann?


    Mit dem zeigen wann ein Hund nicht mehr leben will ist es so eine Sache, da geb ich Dir recht. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Hunde einfach nicht mehr wollen, so gar nicht mehr. Sie wollen weder Fressen, noch spielen, noch Gassigehen. Ich hatte auch immer Zweifel wann denn der richtige Moment sei? Es kam aber immer ein Tag andem der Hund mir ganz klar zeigte, jetzt will ich nicht mehr. Ab diesem Tag hatte ich auch keine Zweifel mehr.


    Natürlich lies ich den Hund von meinem TA untersuchen, aber meine Einschätzung war dann immer richtig, laut TA.


    Ich würde auf jeden Fall meinen TA besuchen und mir seine Meinung anhören. Dieser kennt Dich, den Hund und kann das besser beurteilen.


    Liebe Grüße und sei Dir gewiss, jeder macht sich diese Gedanken wenn er sein Haustier liebt.


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Hallo Krissy


    Ich war mal in einer ähnlichen Situation und konnte auch nicht einschätzen ab wann ES eine Erlösung wäre.
    ich habe mich mit meinem TA abgesprochen dass er mir sagt wann es dann Zeit DAFÜR wäre und er hat mir somit die Entscheidung abgenommen. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar.


    LG
    Nicole

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hinten wegknicken, auf glattem Boden ausrutschen, einfach ein bisschen wackjlig auf den Füßen direkt nach dem Aufstehen - das ist bei Freddy (fast 15) auch - wobei wir das hinten wegknicken mittels Horizontaltherapie wieder sehr gut stabilisiert haben - seit der letzten 1 wöchigen Behandlung rutscht er auch nicht mehr so sehr auf glattem Boden aus.
    Auch die Spondylose spricht auf so eine Behandlung sehr gut an - vor allem kannst du dem Hund damit sehr schnell die Schmerzen nehmen - ebenso bei Arhtorse.
    Ob die Sponylose evt.gebrochen ist, sollte natürlich der TA abklären.


    Es ist mit Sicherheit nicht leicht, den richtigen Zeitpunkt zu finden - mir grausts auch schon davor....irgendwann....


    LG


    Ines

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