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angst vor großen, freilaufenden hunden

  • hallo ihr lieben,


    wie man ja wieder in einem anderen thread lesen kann, gibt es mittlerweile leider doch sehr viele nicht- bis schlecht sozialisierte hunde!


    auch ich habe solche erfahrungen leider schon zu genüge machen müssen, zwar noch nicht mit meiner süßen (welpe), aber mit der ersten und der jetztigen hündin meiner eltern!
    nun meine frage: wie kann ich verhindern, dass sich meine doch oft unterschwellige angst vor großen hunden (wurde schon von einem angegriffen) auf meinen welpen überträgt...und falls es mal zum ernstfall kommt, wie schütze ich meine kleine am besten?
    soll ich sie wirklich von der leine lassen oder sie doch schützend hinter mich packen? man hört so viele unterschiedliche meinungen!


    und gibt es vielleicht irgendeine möglichkeit, dass ich selbst meine eigene angst vor allem vor gro0en hunden und davor verliere, dass meine süße angepackt wird?


    vesteht mich nicht falsch, ich hab wirklich nichts gegen große hunde, ich liebe eigentlich alle hunde, aber bei manchen rassen krieg ich einfach sofort ein mulmiges gefühl...und ist luna (der hund meiner eltern) oder meine süße dabei, bekomm ich die angst leider bei fast allen großen, freilaufenden hunden :hilfe: !


    wäre für ratschläge echt dankbar!


    lg, julia


    p.s.: falls das thema in der falschen sparte eingestellt wurde, bitte verschieben...war mir nicht sicher...ein problem ist es ja jedenfalls ;) !

  • Hey...


    ich denke du musst er mal an deiner eigenen Angst arbeiten, den deine Angst und deine Unsicherheit übertragen sich auf deinen Hund, egal was du versuchst...Vor einem Hund kannst du dich nicht verstellen, dafür sind ihre Sensoren zu fein...


    Vielleicht schaust du mal, ob hier jemand im Forum ist, der aus deiner Nähe kommt und selbst einen großen Hund hat, dann könntet ihr ja vielleicht mal zusammen spazieren gehen und du lernst dadurch evt auch Stück für Stück deine Angst abzulegen.


    Ich kann z.B. von meiner Mutter und unserer Nachbarin sprechen, die auch Anfangs große Angst vor großen Hunden hatten, jetzt nachdem sie Bowie kennen, hatte sich diese Angst Stück für Stück gelegt.Bowie unterscheidet da auch sehr gut, ob nun jemand vor ihm steht, der Angst hat oder nicht...Bei Leuten die keine Angst haben, ist er freudig aufgedreht und zeigt sein ganzes Temperament, bei Leuten, die Angst haben ist er dann ein ganz anderer, er ist ruhig, sehr vorsichtig im Umgang mit den Leuten und sorgt damit dafür, dass die Leute ihre Angst ablegen.


    Das ist jetzt nur ein Beispiel und ich denke, wenn du einfach mal mehrere große und auch gut sozialisierte Hunde kennenlernst und diese auch mit deiner Maus mal spielen, dann wirst auch du irgendwann deine Angst ablegen können...

    Liebe Grüße Selina und der Saarlooswolfhund Kennel Cana Lupa
    mit Magyar Vizsla Bowie*2004 , Saarlooswolfhund Diego *2008 und Saarlooswolfhund Fiona *2010
    Wir sind in freudiger Erwartung und sind gespannt wie viele kleine "Wölfchen" Fiona uns schenken wird

  • hallo darkangel,


    ja, das ist ja das problem, meine eigene angst!
    weiß gar nicht, wie ich das am besten erklären soll. also ich hab schon ein paar freunde mit großen, teils wirklich riesen hunden...da hab ich dann auch keine angst, weil ich meinen bekannten vertraue, wenn die sagen, dass sie nichts machen! sind auch wirklich alle voll die lieben!


    angst bekomme ich nur, wenn mir ein fremder, großer hund ohne leine entgegen gerannt kommt und ganz schlimm wirds, wenn ich eine meiner beiden süßen dabei habe, dann muss es keine bestimmte rasse sein, da reichts schon, wenn er größer ist und einfach so angespurtet kommt... :???: !
    ich weiß, ich muss das dringend abstellen, aber wie? meine kleine mit einem großen ausgewachsenen hund spielen zu lassen, der womöglich viermal so groß ist...allein schon bei dem gedanken wirds mir ganz mulmig :hilfe: !
    letztes hat mir zb eine bekannte erzält, dass sie gesehen hat, wie ein welpe gestorben ist, weil der mit einem sehr großen hund gespielt hat und der irgendwie nicht richtig aufpasste! also, wenn das schon in einem freudigen spiel passieren kann, wie schauts dann erst aus, wenn der andere keinen bock mehr hat...!?
    außerdem hat mir letztens eine hundetrainerin erzählt, dass ich das mit dem welpenschutz-gerede kann schnell vergessen soll-sei ein weit verbreiteter irrglaube! würde ich auf einen schlecht sozialisierten hund treffen und der würde meine kleine nicht mögen, hätte sie schlechte karte... :schockiert: !???


    lg

  • Hallo,


    ich hatte früher Angst vor allen Hunden, nicht nur vor großen. Und dann hab ich mir selber einen gr. Hund angeschafft und lief unsicher durch die Welt. Leider spricht mein Hund extrem hündisch und sagt allen Hunden öfter mal was geht und was nicht. Und ich musste sehr hart mit mir kämpfen. Über Hundeschule und HUndeverein habe ich gelernt, was sich Hunde untereinander so in etwa sagen und kann es inzw. sehr gut einschätzen, was unter Hunden läuft. Und selbst das wildeste Gerangel ist meistens nicht schlimm, wenn man sich richtig verhält.


    Ich habe meine Angst überwunden, ich habe gelernt meinem Hund zu vertrauen.


    Als Tipp kann ich dir die DVD "Fremdsprache Hündisch" 1 von http://www.beta-dog.de/ empfehlen. Hier sah ich erstmal, was normal ist.


    Dann habe ich entschieden, dass mein Hund nicht jeden Hundekontakt braucht, ich auch mal zur Seite gehen kann. Und vor allem habe ich gelernt, wenn Hunde sich streiten, dass man nie, niemals schreien darf. Das ist anfeuern. Sondern beide Besitzer sollten sich ruckzuck in zwei Richtungen entfernen und ihre Hunde dann rufen.


    Und eines solltest du dir auch klar machen, kleine Hunde wissen nicht, dass sie klein sind. Sie denken, sie sind groß. Demenstprechend können auch kleine Hunde große Hunde reizen. Das geht blitzschnell. Und große Hunde maßregeln eben auch kleine , freche Hunde. Und nicht jeder Hund ist ein gefährlicher Hund.


    LG schopenhauer

  • Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hatte auch viel Angst, die sich noch steigerte, als meine Süße gebissen wurde.
    Glaube mir, dein Hund wird es immer merken, auch wenn du es noch so gut versteckst.
    Da hilft nur an sich selbst zu arbeiten.
    Ich hab mir ne Hundeschule gesucht und somit uns auch die Möglichkeit geschaffen, Kontakt zu größeren Hunden zu bekommen.
    Außerdem hab ich viel über Körpersprache von Mensch und Hund gelernt. Gerade gestern abend hab ich es wieder erlebt. Da kam aus dem Dunkel ein großer Schwarzer auf uns zugerast. Sein Frauchen rief und rieg, nur leider ohne Erfolg. Ich hab gar nichts gesagt, mich nur ganz groß gemacht, Brust raus, Bauch rein :D und mich vor ihm aufgebaut. 5 m vor uns ist er dann stehen geblieben, hat mich angeschaut und hat kehrt gemacht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Majaga"

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hatte auch viel Angst, die sich noch steigerte, als meine Süße gebissen wurde.
    Glaube mir, dein Hund wird es immer merken, auch wenn du es noch so gut versteckst.
    Da hilft nur an sich selbst zu arbeiten.
    Ich hab mir ne Hundeschule gesucht und somit uns auch die Möglichkeit geschaffen, Kontakt zu größeren Hunden zu bekommen.
    Außerdem hab ich viel über Körpersprache von Mensch und Hund gelernt. Gerade gestern abend hab ich es wieder erlebt. Da kam aus dem Dunkel ein großer Schwarzer auf uns zugerast. Sein Frauchen rief und rieg, nur leider ohne Erfolg. Ich hab gar nichts gesagt, mich nur ganz groß gemacht, Brust raus, Bauch rein :D und mich vor ihm aufgebaut. 5 m vor uns ist er dann stehen geblieben, hat mich angeschaut und hat kehrt gemacht.


    :2thumbs: :2thumbs:

  • Deswegen mein Vorschlag mit Leuten aus dem Forum....
    Ansonsten kannst du ja mal schauen, dass du dich in die Hundesprache, die Calming Signals und der Hundeverhalten untereinander etwas rein liest, damit du auch andere Hunde besser verstehst...Vielleicht hilft es dir ja... Eine Hundeschule wäre vielleicht auch eine gute Idee, dort könntest du andere große Hunde kennenlernen und die Trainer haben vielleicht selbst auch noch eine Idee...


    Ansonsten muss dein Hund nicht Kontakt zu jedem Hund haben, machen wir auch nicht. Du entscheidest, wann und mit welchem Hund dein Hund Kontakt hat....


    Wir haben auch einen ausgewachsenen Rüden und einen Welpen und es kommt auch manchmal dazu, dass der große mal etwas genervt auf den kleinen reagiert und ihn zurecht weist..Das sieht meistens recht heftig aus, ist auch manchmal kurz etwas laut, danach ist dann aber ruhe...
    Die kleinen müssen so etwas auch lernen und nicht nur von Hunden die kleiner sind als sie...


    Seit unser großer mehrfach angegriffen wurde bin ich natürlich auch gewissenhafter in meiner Auswahl geworden... Ich beobachte dann meistens schon den Besitzer von weitem wie er mit seinem Hund umgeht und auch wie sich der Hund verhält. Klar, kann es selbst dann auch mal nicht passen, aber wenn das so ist, dann geht man getrennte Wege und meistens geht dann alles ruhig von statten...
    Wenn jemand den Erstkontakt an der Leine möchte, dann gehe ich direkt, weil ich persönlich davon nichts halte...Ohne Leine haben die Hunde dann auch die Möglichkeit die Distanz einzuhalten, die sie möchten..Bei Bowie ist das dann auch so, wenn er einen anderen Hund nicht riechen kann zeigt er das, dann geh ich einfach weiter, Bowie kommt mit und es ist ok...

    Liebe Grüße Selina und der Saarlooswolfhund Kennel Cana Lupa
    mit Magyar Vizsla Bowie*2004 , Saarlooswolfhund Diego *2008 und Saarlooswolfhund Fiona *2010
    Wir sind in freudiger Erwartung und sind gespannt wie viele kleine "Wölfchen" Fiona uns schenken wird

  • hallo ihr beiden,


    danke für eure antworten!


    zunächst @ schopenhauer:
    da bin ja froh, dass ich nicht die einzige bin...!
    ohja, ich weiß, dass auch kleine hunde, große hunde extrem reizen können...! letztens war zb die hündin meiner eltern da und meine kleine hat einfach keine ruh gegeben, da hätt ich an lunsa stelle auch irgendwann die nase voll gehabt. die kleine kennt einfach noch keine grenzen und weiß nicht, wann schluss ist! und was ist, wenn das bei anderen hunden passiert, die dann nicht "nur" luftschnappen zur warnung wie luna sondern gleich richtig zur sache gehen :schockiert: !


    die dvd werd ich mir auf jeden fall schonmal zulegen...danke für den tipp :p !


    Majaga :
    ich weiß, die hunde merken sooo viel, das ist ja das schlimme! und ich will echt nicht, dass die kleine zum gleichen angsthasen mutiert wie ich :roll: !
    bin schon in einer welpenspielstunde und da spielt meine kleine natürlich immer mit dem größten und kräftigsten der welpen :roll: !
    aber da hab ich irgendwie auch kein problem mit, sind ja alles welpen und immer leute da, die wissen, was im ernstfall zu tun ist...hmmm!?


    ich muss mir auf jeden fall dringend literatur zum thema hundesprache, zusätzlich zu der dvd besorgen...vielleicht gehts dann besser!?


    wie ist das jetzt eigentlich mit dem "welpenschutz"? gibts den oder nur irrglaube?


    lg


    DarkAngel :
    das mit dem einlesen werd ich auf jeden fall tun...und extrem an mir selbst arbeiten!
    das mit den leuten aus dem forum ist keine schlechte idee...mal schauen, was sich ergibt!
    eine welpenspielstunde für den anfang ist ausreichend, oder?


    lg, julia

  • Super, du wirst schon den richtigen Weg finden und irgendwann auch viel gelassener durch die Welt laufen! Du schaffst das....
    Klar, erst mal eine Welpenspielstunde, dass ist auch wichtig für die kleine, damit sie den richtigen Umgang mit anderen Hunden lernt und wie gesagt, wenn du eine gute Schule hast, dann können dir die Trainer auch viel helfen die Hunde besser zu verstehen...


    Wir gehen ja auch mit Diego in die Welpenspielstunde, weil Bowie alleine ihm so etwas nicht bieten könnte...

    Liebe Grüße Selina und der Saarlooswolfhund Kennel Cana Lupa
    mit Magyar Vizsla Bowie*2004 , Saarlooswolfhund Diego *2008 und Saarlooswolfhund Fiona *2010
    Wir sind in freudiger Erwartung und sind gespannt wie viele kleine "Wölfchen" Fiona uns schenken wird

  • Es gibt keinen Welpenschutz. Den gibt es nur im eigenen Rudel.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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