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1. Läufigkeit - was nun??

  • Hallo,


    unsere Mili ist jetzt mit 14 Monaten zum 1. Mal läufig. Seit Montag tröpfelt das Blut :D . Anfangs wusste sie nicht so recht, was los ist. Mittlerweile leckt sie sich ausgiebig (sogar ganz verschämt den Boden, wenn sie merkt, dass da Blutströpfchen sind :gott: )
    Eigentlich ist das für uns kein auch kein Problem, wir haben ja überall Laminat- bzw. Fliesenböden. Und die paar einzelnen Teppiche haben wir für diese Zeit einfach aufgerollt und zur Seite gelegt. Der Putzeimer steht auch immer parat. -> für uns definitiv kein Grund zur Kastration! Wir hatten eigentlich beschlossen, der Natur ihren Lauf zu lassen (natürlich ohne Nachwuchs-Planungen)
    Nun habe ich aber im Internet recherchiert (um mir über die Läufigkeit mehr Infos einzuholen, es ist für uns ja alle das erste Mal :D ) und mit Entsetzen gelesen, dass man Hündinnen möglichst vor der 1. Läufigkeit kastrieren lassen sollte, um das spätere Risiko von Brustkrebstumoren möglichst gering zu halten. Bei Kastrationen zwischen der 1. und der 2. Läufigkeit bedeutet das dann schon ein 8%-Risiko!!! :schockiert:
    Jetzt bin ich echt besorgt und unsicher ... natürlich werde ich nach dieser Läufigkeit (ich werde mit ihr so nicht in das Wartezimmer sitzen und die evtl. anwesenden "Herren" verrückt machen) mit meinem Tierarzt die Vor- und Nachteile besprechen, wollte vorab aber auch mal eure Meinungen hören .....
    Besorgte Grüße
    Petra + Mili, die zur Zeit echt k.o. in der Ecke liegt und pennt.


    P.S. Das "Verrückte" während dieser Läufigkeit ist, dass sie endlich brav ihr Trofu frisst! :gott: Vorher war sie echt mäkelig. Sie folgt auch (bis jetztzumindest) besser - von wegen taub..... Alles in allem ist sie ruhiger, noch verschmuster geworden ...

  • Hallo,


    ich habe meine Hündin nach der zweiten Läufigkeit kastrieren lassen. Eigentlich wollte ich schon nach der ersten, aber sie kam kurz darauf schon in die zweite und ich musste warten bis sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert hatte. Ronja wurde auch immer scheinschwanger und daher habe ich es dann auch machen lassen.


    Für mich war klar, dass ich meine Hündin nicht vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen wollte, da sie erstmal erwachsen werden sollte. Ist einfach meine Einstellung. Die Hormone, dienen ja auch zu etwas und von daher möchte ich schon, dass meine Hunde sich vom Junghund zum erwachsenen Hund entwickeln können.


    Auch hat eine Freundin von mir ihre Hündin vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen und diese Hündin blieb immer ein Kindskopf. Dies wurde mir auch schon von vielen anderen Haltern erzählt, die es nicht mehr machen würden. Allerdings gibt es auch die Halter, die darauf schwören.


    Ist halt alles Ansichtssache.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Ja, so denke ich auch (dass die Natur sich schon was dabei gedacht hat).
    Deshalb war das für mich auch kein Thema, sie überhaupt kastrieren zu lassen. Nur als ich das mit den Brusttumoren gelesen habe, bin ich nun schon am Zweifeln, was denn nun das Beste für Mili ist ....


    Vielleicht melden sich andere noch zu diesem Thema.


    Gruß
    Petra

  • @ Petra,


    ich denke, Du wirst noch sehr viele pro- und contra Antworten zu dem Thema bekommen. :-)


    Meine persönliche Meinung:


    Kimi würde ich niemals ohne medizinischen Grund kastrieren lassen. Sie ist eine gesunde Hündin, warum sollte ich ihr ein gesundes Organ prophylaktisch entfernen lassen ? Es mag stimmen, dass eine frühe Kastra gewissen Tumoren vorbeugt, aber das ist keine Garantie für ein langes und gesundes Hundeleben, zumal eine Kastra auch Nachteile mit sich bringt bzw. das Risiko an einem anderen Krebs zu erkranken ist damit ja nicht aus der Welt.


    Lesenswert hierzu:


    Qelle: http://foxred-labrador.de/index.php?kastration






    Und:


    Zitat

    Kastrierte Tiere haben statistisch gesichert eine etwa 1 Jahr
    längere Lebenserwartung als unkastrierte!



    Quelle: http://www.schattenhunde.de/hp/kastration-sterilisation.html




    Eine Garantie für ein bedeutend längeres Leben ist eine Kastra also nie.


    Kurzum: Ich persönlich lasse meiner Hündin also erst dann ein Organ entfernen, wenn es medizinisch notwendig ist. Und das sage ich als HH, die ihre Maus mehr liebt als ihr eigenes Leben. Wenn man sich mal anschaut, wieviele Hunde im Alter an Krebs sterben (kastriert wie auch unkastriert), dann mache ich mir erstmal Gedanken darum, warum das so ist. Bei uns Menschen sieht das ja nicht viel anders aus: Krebs ist eine Geißel der Menscheit und ich denke, man kann nur eins tun um prophylaktisch gegenzusteuern: Gesunde Ernährung, viel Bewegung und regelmäßige Kontrollen beim Doc.


    Ich versuche also meine Maus gesund zu ernähren, wobei ich der Meinung bin, dass es die (ausgewogene) Mischung macht. Sprich, ich stehe BARF z.B. sehr positiv gegenüber und obwohl ich Kimi kein rohes Fleisch füttere (hat Gründe, die jetzt nicht so wichtig sind), so bekommt sie jeden Tag frisches Obst und Gemüse. Und ich gebe ihr auch regelmäßig Granatapfelsaft - ich selbst schwöre seit Jahren drauf. Warum ? Das kann man hier nachlesen (unter "Medizinische Bedeutung"):


    http://de.wikipedia.org/wiki/Granatapfel



    Naja, letztendlich muss jeder selbst entscheiden was er für richtig hält. Es tut mir nur in der Seele weh wenn ich höre (gerade erst kürzlich von einer entfernten Bekannten), dass ihre Hündin jetzt nach der ersten Läufigkeit kastriert wird weil die (Originalzitat): "Sauerei mit den Blutflecken auf dem Teppich stört". :/ Ihr erster Hund, ebenfalls eine Hündin, war schon kastriert als sie sie im Alter von 1,5 Jahren bekommen hat - die arme Maus ist dann übrigens mit 9 Jahren an Schilddrüsenkrebs gestorben. :/




    Liebe Grüße,


    Karin

    Die moralische Größe und den Fortschritt einer Nation erkennt man daran, wie sie ihre Tiere behandelt. [M.Ghandi]

  • Haben die erste Läufigkeit fast hinter uns. Ich hatte vor Kurzen hier auch die selbe Frage und bin zum Entschluss gekommen unsere Hündin nicht kastrieren zu lassen- solange es nicht medizinisch indiziert ist.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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