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Zuviel vielseitige Beschäftigung?

  • Hallo!


    Also so langsam mach ich mir ja schon Gedanken... Meine kleine Foxterrier-Mix-Hündin und ich erkunden gerade die weite Welt des Hundesports und sind von SO vielen Sachen begeistert, dass wir am liebsten alles gleichzeitig machen wollen würden.


    Daher: Kann man einen Hund mit zuvielen unterschiedlichen Aufgaben schaden?


    Klar macht sie Sachen besser und andere schlechter und natürlich hat sie auch ihre Ruhetage und vor allem auch ihre Ruhephasen über den Tag verteilt.


    Wir machen momentan Unterordnung, Agility (Einsteiger), Zughundesport, etwas Fährtenarbeit, die alltäglichen Suchspiele und kleine Tricks.
    Jetzt würde uns aber auch noch Dogdance und Schutzdienst interessieren. Dogdance weils so süß ist und Schutzdienst weil es in meiner Hundeschule SOSO toll gelehrt wird und der kleinen Spanierin einiges an Selbstbewusstsein geben würde. Ich weiß dass sie dazu eigentlich etwas zu klein ist aber naja... Turnierhundesport wäre auch was, aber das ist dann definitv ZU viel.


    Wieviel unterschiedliche Sachen kann ich denn machen? Achja.. als Reitbegleithund ist sie auch noch im Einsatz.


    Lieben Gruß


    die Wilden :irre3:

  • Also ganz ehrlich: Ich finde das viel zu viel. Ich bin dafür eine Sache zu machen, maximal 2 und dazu zähle ich auch clicker-sessions und anderes. Und auch das nur ein bis drei Mal die Woche. Sicher hat jeder Hund andere Ansprüche und das ist auch nur meine bescheidene Meinung. ;)

  • HuHu,
    Ich stehe ja nicht so auf die rundumbeschäftigung
    für Hunde aber das hört sich ja jetzt schon extrem viel an.
    Aber ich habe nicht so viel Ahnung.


    LG Gaby und die 12 Pfoten.

    LG Gaby und die 12 Pfoten.


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    Meine Hunde sind mein Leben - aber die Regeln müssen eingehalten werden.

  • Ich hab letztens irgendwo gelesen, dass der Hund Ruhephasen benötigt, um das Gelernte überhaupt zu verarbeiten. Ich frag mich ernsthaft, wie das bei eurem Pensum gehen soll ?
    Das würde bedeuteten, dass ihr jeden Tag was anderes macht... für mich hört sich das nach viel zu viel an...und zuviel Stress für deinen Hund !


    Dieser hohe STresspegel auf Dauer ist übrigens auch gesundheitsschädlich... vielleicht solltest du über einen Zweithund nachdenken ? :D

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Ob euer Pensum nun wirklich schädlich ist weiß ich nicht, allerdings ziehst du dir so einen absoluten Beschäftigungsjunkie heran und das fänd ich auf Dauer einfach nur anstrengend!

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hm ich denke: das ist definitiv zu viel!


    Ob du dir auf der einen seite, wie Björn schreibt einen Beschäftigungsjunkie heranziehst (der sich eine enorme Kondition anschafft und dann immer mehr und mehr und mehr fordert und braucht (das Phänomen gibt es bei Sportlern auch!) oder ob dein Hund dermaßen gestresst reagiert irgendwwann und deswegen nervös, aufgedreht und unruhig bis sogar aggressiv wird/werden kann zeigt beides enorm negative Seiten der extremen Beschäftigung!


    Es gibt z.B. auch Eltern die ihren Kindern jeden Tag eine andere Aktion "ermöglichen", diese Kinder haben nichtmal annähernd Zeit ihre Erlebnisse zu verarbeiten und daraus wirklich lernen zu können.
    Das ähnelt den Hunden sehr, denn Hunde brauchen viel Ruhe! Ein Hund pennt/ruht und liegt am Tag zwischen 14-18 Std.!
    Das ist schon ziemlich enorm, aber sie brauchen es.
    Um zu verarbeiten , was man z.b. daran erkennen kann das Hunde und auch Kinder sehr lebhaft und "laut"/"aktiv" träumen wenn es größere Ereignisse an einem Tag gab!
    Träumenund Schlafen dient nicht nur der Erholung, sondern auch der Revitalisierung, Verarbeitung und Reinigung.


    Martina Nagel und Clarsissa v. Reinhardt haben dazu ein Buch herausgegeben (Stress beim Hund) und dazu gab es vorher eine Studie.
    Hier haben sie herausgefunden das Hunde die mehr als 2/3 verschiedene Aktivitäten in der Woche machen und weniger als 15std. ruhen können ein erweitertes Stresslevel zeigen.


    Ich würde die Aktivitäten schon runterschrauben, nicht nur wegen des Stresses sondern auch weil ich persönlich keine Lust hätte das meine Hunde zu kleinen Arbeitsjunkies würden, die immer mehr und mehr wollen.
    Und das "nur" weil gesagt wird: "Das ist doch ein XY, der braucht doch gaaaanz viel Arbeit, Sport, Spiel, Auslastung...!"


    Meine Hunde (davon zwei Russell Terrier, welchen man ja auch ein hohes Aktivitätslevel zuspricht) machen verschiedene Sachen (Dummy/Futterbeutel, DogDancing/Trickdogging und Mantrailing), aber nicht ständig (also abwechseln 3-6 mal die Woche) und diese Aktivitäten sind und werden ständig auf ihre individuellen Bedürfnisse und Ressourcen angepasst.


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

  • Hey!
    Danke für eure Meinungen!


    Naja jeden Tag machen wir eigentlich auch nicht Verschiedenes. Momentan sieht es eher so aus:


    Jeden 2. Tag (ausser am Wochenende, da ist Pause) wird Zughundesport gemacht.
    1x in der Woche ist Unterordnung mit Agility dran
    1x in der Woche kommt sie mit zum Ausreiten (momentan aber nicht)
    2x in der Woche wird bisschen mit Spielzeug was gemacht (herbringen,..)
    und bei jedem Spaziergang etwas die Unterordnung gefordert (also ganz normales Abrufen und Hinsetzen wenn zB ein Radler kommt, oder Fuß gehen wenn wir an eine Straße kommen,...)


    also würdet ihr sagen dass das reicht und dass ich nicht zusätzlich noch was machen sollte. Dann werde ich mich wohl zwischen Agility und Dogdance entscheiden.


    Und ja... ich glaub ich brauch nen zweiten Hund :D


    Ich geh jeden Tag von 18 Stunden Ruhe aus. Also das bekommt sie schon. Ich muss ja schließlich auch noch studieren, arbeiten und schlafen :D


    Also dann festige ich das was ich jetzt mache und reduziere die ganzen Sachen noch etwas.. die Unterordnung fällt dann ja eh raus und dafür nehmen wir dann Agility (od Dogdance) mit rein.


    Dann wären das
    3x/Woche Zughundesport
    1x/Woche Agility
    2x/Woche Spielen (zB Ballspiele/Apportierspiele/Zerrspiele)


    und dann kommt sie halt abundan noch mit zum Reiten.


    Sieht das jetzt besser aus? =)


    GLG
    Nikki

  • Bei uns ist das so:


    2x die Woche Agility
    1x die Woche Unterordnung
    Die restlichen Tage ca. 20 Minuten Clickern/Dogdance


    Dann mal an Wochenende Turniere, aber nicht so oft.
    Ausreiten würde ich persönlich jetzt nicht als Extra zählen, da es ja praktisch wie spazierengehen ist. Also vomKopf her wird der Hund ja da eher nicht so gefordert.


    Ich hab mal irgendwo gelesen, dass ein Hund nicht mehr als 4 Stunden amTag beschäftigt sein sollte, also 20 Stunden Ruhephase. Ich finde 6 Stunden am Tag schon sehr viel.


    LG

  • ich denke auch, das es zu viel für deinen Hunde wird. Konzentrier dich lieber auch etwas weniger, dafür dann intensiver.


    ich mache 2 x die Woche Agility, 1 x Obedience und zwischendurch noch Obedienceübungen zuhause. Ansonsten geht er nur Gassi und Bällchen spielen.
    Wenn ich z.B. Sonntags auf einem Agilityturnier war, gehe ich Montags nicht zum Obediencetraining. er hat dann einfach keine Konzentration, weil er vom Vortag die ganzen Eindrücke noch verarbeitet. Der Tag nach einem Turnier ist ein Ruhetag mit nur Gassi gehen.


    Mit meinem anderen hund mache ich noch Fährte und hab auch schon überlegt, ob ich das mit Luca auch noch anfange, habe dann aber beschlossen, das Agi und Obi reichen.


    Schaff dir nen 2. Hund an ;-)


    LG thoja

    Wo Gewalt anfängt, hört das Wissen auf!

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