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Brauch mal nen Läufigkeitsrat

  • Hallo ihr lieben,


    ich brauch mal eure Ratschläge,zerbrech mir schon länger den Kopf für die ideale Lösung. :gott:


    Also ich beschreib mal drauf los:


    Es geht um mein CKCS-Mädl,Lucy,2 Jahre,das 3.Mal läufig.


    Mit 6 Monaten schwer erkrankt,..lange fehlbehandelt von der Tierklinik,auf Mitralklappeninsuffizienz,dabei hatte sie einen verschleppten Zwingerhusten,der bleibende Lungenschäden verursacht hat.


    Die Kleine hat viel mitgemacht,und hat damals nur wegen meines engagierten TA,der seitdem mein "Tierarztgott" ist überlebt.


    Natürlich ist sie in ihrer Entwicklung auch zurückgeblieben (sie sieht heut noch aus wie ein Welpi,von der Größe her),aber es geht ihr heute bestens,sie ist gut drauf und geniesst ihr Leben,wobei ich trotzdem sehr auf ihre Abwehr achten muß,und Kälte und Nässe kann schnell zur Verkühlung bei ihr führen.


    So nun aber zum eigentlichen Problem: :hilfe:
    Mein TA meint er würde sie ÄUSSERST ungern kastrieren,da es mit ihrem Lungenschaden nicht ohne ist eine Narkose zu riskieren.
    sie ist jetzt zum 3.Mal läufig,die ersten 2 Mal sind null Problem gewesen,da war Skipper (Aussie,17Mo) zwar interessiert aber nicht leidend,und sie war auch 14 Tage bei meiner Mum auf "Urlaub".


    Da bei ihr gar nicht deutlich zu erkennnen ist (Verhalten),wann sie läufig wird,und sie sowieso ganz wenig blutet (TA meint,bei ihr wird auch der Zyklus nicht so hinhauen),hab ich sie einfach auch diesmal 10 Tage zu meiner Mum gebracht,damit sie Skipper nicht ganz kirre macht...(Sie bietet sich eigentlich IMMER an,so ca 3 Wo durchgehend,Popo hinhalten,animieren)


    Leider hab ich sie jetzt abgeholt und ich denke genau ihre "unwiderstehlichen" Tage erwischt,Skipper war jedenfalls völlig aus dem Häuschen,einfach nur :schockiert::schockiert: .


    hab heute kaum geschlafen,er hat die ganze Nacht um sein Weibi gesudert.(Hab sie naturlich getrennt).


    es geht mir eigentlich gar nicht so um mich,sondern um ihn,ich möchte vermeiden das er soo leidet,und es ihm etwas leichter machen.


    Also kastrieren von ihm kommt nicht in Frage,weil er sonst absolut gut handelbar ist,klar er ist interessiert an Hündinnen -aber eben im Normbereich.
    Hormonspritze,..mmhhh mag ich nicht so gern,er ist ein junger Hund,noch in seiner Entwicklung,irgendwie hab ich was gegen Chemie.


    so,bei Lucy,kommt auch beides kaum in Frage-werd meinen TA jedoch nochmal auf die Kastration ansprechen,vielleicht machen wir nochmal nen Röntgen der Lunge,um das genau zu beurteilen.
    WENN-jedoch was passieren solllte bei der Narkose,würd ich mir das nie verzeihen,weil ich ja vorher wusste,Das was passieren kann.
    Hormonspritze-das selbe-ich denk sie ist so zurück in ihrer Entwicklung,ob ihr so ne Hormondosis da gut tut??


    Ich weiss,es gibt kaum andere Möglichkeiten,als sie zu Trennen.


    Meine Mum nimmt sie auch gerne,null Problemo,..ich hab halt immer das problem die falschen Tage zu erwischen,da sie sich eben so untypisch benimmt,und kaum blutet.


    Vielleicht habt ihr einfach gute Tips wie ihr das macht,bei 2 intakten Geschlechtern???


    Und ev.kennt jemand die NW der Hormontherapie von Hündinnen??
    (Lucy hat 5 kg),gibt es da auch verschiedene Präperate ??(so wie bei uns zb. die Minipille,oder spezielle Präperate für Kleinhunde???)


    LG und vielen lieben Dank
    Daniela

  • Warum hast du darüber nachgedacht, SIE zu kastrieren, IHN aber nicht?
    :???:
    Ich für meinen Teil würde den Rüden kastrieren lassen, dann ist man auf der sicheren Seite. Aber das willst du augenscheinlich ja nicht.


    Wenn die Hündin während ihrer Läufigkeit bei deiner Mutter ist, habt ihr doch ne praktikable Lösung gefunden. Zur Not muss sie halt länger bei deiner Ma bleiben (nicht nur 10-14 Tage, sondern vier Wochen). Und zwar so lange, bis deine Mutter merkt, dass sie fremde Rüden wieder wegbeisst. Das ist das sicherste Zeichen. Dann kannst sie wieder zurückholen. Dass Skipper aus dem Häuschen war, kann auch einfach daran liegen, dass sie noch super gut geduftet hat ;)
    Hab gehört, Chlorophylltabletten, die du der Hündin gibst, sollen deren Duft nach der Läufigkeit neutralisieren. Werden ich bei Bungee nach der nächsten Läufigkeit mal ausprobieren.
    Und hinsichtlich der Hormonthrerapie würde ich eher den TA befragen zu dem du ja Vertrauen hast.

  • Ich finde die Lösung mit Deiner Mutter sehr gut!


    Alternativ bietet sich die Kastration des Rüden an!
    Für Rüden ist die Kastratin nicht so invasiv wie für Hündinnen,bei Hündinnen kommt es häufiger zu Spätfolgen wie Harninkontinenz etc.
    Nicht zu vergessen geldliche Alternative Kastration Rüde ist billiger wie Hündin.


    Für mich persönlich gibt es nur einen Grund einen Rüden nicht zu kastrieren :
    Er ist ein Zuchtrüde und wird in der Zucht eingesetzt !


    Von einer hormonellen Behandlung würde ich absehen ,weil man kann die Spätfolgen nicht so absehen,z.T. führen die Medikamente häufiger zur Pyometria (Gebärmuttervereiterung) usw.

    Einmal ein Staffbull,
    immer ein Staffbull!!!!!

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