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Calzium Phosphor Verhältnis und Berechnungen update

  • Hallo zusammen!


    Kann mir bitte einer erklären, woher man weiß wieviel P der Hund durch seine Nahrung (Fleisch??) aufnimmt und wie ich passend dazu den Ca Anteil selber ausrechnen kann?


    -ich weiß schon das pro kg Hund 80mg Ca pro Tag gegeben werden soll
    stimmt das immer mit dem Phosphor Teil überein?



    Der Energiebedarf liegt bei 3% des KG- ist hiermit nur Fleischmasse gemeint oder alles komplett mit KH und Gemüse und Obst?
    Wenn dem so ist, bekommt meiner (3kg) also insg. ca 90 Gramm Futter pro Tag. (danke HUmmel ;) )


    Ich hab jetzt gelesen das ca 2-3g Protein pro Kg gefüttert werden sollen und das bei einem 10kg HUnd ca 125 gr pro Tag sind. Das wären bei meinem dann ca 37 gramm.-> das ist aber nicht mal die Hälfte von den 90 gr die er bekommen sollte, was ja wieder nicht mmit der 60-70% Regel passt. :???: Was nun??


    doofe frage: ist doch richtig, dass ich die Menge vom Reis nehme nachdem er gekocht ist ist und nicht vorher?


    Vielen Dank

    Liebe Grüße,
    Maria & Peppi


    mein Schatz: Peppi *12.12.2006 (Yorkshire Terrier)


    Dich werd ich nie vergessen:
    Teddy 02.04.2000- 09.09.2005


    “Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.”

  • Hi Maria,


    den Phosphorwert für Fleisch,Getreide ect. kannst du aus diversen Tabellen entnehmen.


    Dann sprichst du hier von 2 verschiedenen Fütterungen.


    Einmal die 3%Futtermenge(nicht Energiebedarf) das sind Barferpauschalformeln.


    Dann 2-3 gr vRp das ist ein wissenschftlicher Wert zum Proteinbedarf des Hundes und wäre bei deinem exakt 3,3 gr vRp je Kg Körpergewicht und entspricht nur dem reinen Fleischanteil.


    Lieben Gruß
    Christina

    Wer etwas will sucht Wege,wer etwas nicht will sucht Gründe.



    Lieben Gruß
    Christina und ihre Jungs


  • Bezüglich des Phosphors im Fleisch:


    http://www.hbnweb.de/naehrwerttabelle/analyse.php?i=775


    Das steht in jeder Nährwerttabelle, muss man immer ein Bisschen suchen.
    Bestimmt steht es auch in Büchern über rohe Fütterung oder Barf.


    Ich hab das mit dem Proteinbedarf auch mal gelesen, auch dass dort steht, man möchte wolfsnah füttern.
    Dann stand da einerseits, es wäre unheimlich wichtig, auch zu 1/3 pflanzliches Eiweiß zu füttern (Hülsenfrüchte haben zb eine hohe biologische Wertigkeit), andererseits fresse der Wolf ja in Notzeiten hauptsächlich Obst und sonstige pflanzliche Geschichten in geringen Mengen in Form von Grasfresser- Kot.


    Da seh ich verhältnismäßig wenig pflanzliches Eiweiß.


    Hm, wahrscheinlich ist das unter bestimmten Bedingungen so mal berechnet worden. Falsch ist daher die Rechung bestimmt nicht, aber wenn mein Hund knapp 15g Rohprotein braucht, bekäme sie ca 80g Fleisch am Tag.


    Hat man vor, große Anteile Hülsenfrüchte/Getreide zu füttern, bitteschön.


    Bekommt mein Hund mal ausnahmsweise n Stückchen Kartoffel, kommt das um und bei auch in etwa hin.


    Ich halte das aber für Blödsinn und ein Bisschen zu theoretisch.


    Meiner Meinung nach sollte man eher darauf achten, unterschiedliche Eiweißzusammensetzungen und -verhältnisse zu füttern, Fell, Federn, Haut, Sehnen, Bindegewebe etc.


    Eine Frage, wie viel Reis und warum willst du füttern?
    Ich vermute einfach mal, du würdest polierten, also weißen Reis nehmen.


    Der ist ziemlich nährstofflos, liefert ausschließlich Energie in Form von Kohlenhydraten.


    Sollen es KH in Form von Getreide sein, würd ich dann reichhaltigere Sachen nehmen. Vollkornprodukte, Kartoffeln(<--- seeehr viel gaaaanz tolles Eiweiß... WENN "Getreide", würd ich aussschließlich Kartoffeln nehmen und vielleicht noch Kleie).


    Und theoretisch ist es hauptsächlich Wasser, das du da abwiegst, wenn du Reis erst kochst oder Flocken erst einweichen lässt und dann wiegst, daher... keine Ahnung, wie das in den ganzen Rechnungen vorgesehen ist


    :???:


    ^^

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Zitat von "bernertante"

    Einmal die 3%Futtermenge(nicht Energiebedarf) das sind Barferpauschalformeln.


    Dann 2-3 gr vRp das ist ein wissenschftlicher Wert zum Proteinbedarf des Hundes und wäre bei deinem exakt 3,3 gr vRp je Kg Körpergewicht und entspricht nur dem reinen Fleischanteil.


    Hi Christina,


    vielleicht hast du es nicht so gemeint, aber es kommt so rüber, als würdest du vermitteln wollen, dass "Barferempfehlungen" pauschal sind, während "Wissenschaftlerempfehlungen" exakt auf den eigenen Hund abgestimmt sind. Dem ist nicht so -- das ist dir schon klar, oder?


    Die 2-3g verdauliches Rohprotein pro kg Körpergewicht sind auch nur eine Pauschalempfehlung, das sagen die zwei führenden deutschsprachigen Futterwissenschaftler, die diese Empfehlung in ihrem Standardwerk aussprechen (Meyer und Zentek, Ernährung des Hundes).
    Als Ergänzung zu der von dir zitierten Zahl, hier die Obergrenzen, die diese zwei Herren vorsehen:
    kleine Hunde nicht mehr als 6g vRp/kg/Tag
    mittelgroße nicht mehr als 5g/kg/Tag
    große Hunde nicht mehr als 4g/kg/Tag.


    --Zufälligerweise deckt sich in der Praxis die von Meyer/Zentek vorgesehene Proteinspanne mit der 2-3% Gesamtfutter-Barferempfehlung (nur, dass Letzteres für die meisten Leute leichter umzusetzen ist :roll: )



    Liebe Grüße
    Kay

  • Zitat

    Der Energiebedarf liegt bei 3% des KG- ist hiermit nur Fleischmasse gemeint oder alles komplett mit KH und Gemüse und Obst?
    Wenn dem so ist, bekommt meiner (3kg) also insg. ca 90 Gramm Futter pro Tag. (danke HUmmel )


    Ich hab jetzt gelesen das ca 2-3g Protein pro Kg gefüttert werden sollen und das bei einem 10kg HUnd ca 125 gr pro Tag sind. Das wären bei meinem dann ca 37 gramm.-> das ist aber nicht mal die Hälfte von den 90 gr die er bekommen sollte, was ja wieder nicht mmit der 60-70% Regel passt. Was nun??


    doofe frage: ist doch richtig, dass ich die Menge vom Reis nehme nachdem er gekocht ist ist und nicht vorher?


    Die 3% beziehen sich auf die Gesamtfuttermenge! Da ist dann alles schon drin. Ich würde vorschlagen, du rundest auf 100 Gramm auf. So winzige Hunde haben im Vergleich zu großen oder größeren Hunden einen proportional größeren Bedarf an Energie. "Normalerweise" würde man mit 2% des Körpergewichts anfangen oder mit 2,5% wenn man weiß, man hat einen eher schlechten Verwerter.


    Von den 100 Gramm würdest du dann rund 70 Gramm Fleisch geben.
    Da Fleisch je nachdem zwischen 16 und 22% Eiweiss hat, sind die 70 Gramm nicht zuviel für den Eiweissbedarf. In Fleisch ist neben Fett (davon sollte auch gut was drin oder dran sein) auch sehr viel Wasser.


    Ich würde auch mindestens Vollkornreis nehmen, wenn es Reis sein soll. Ich nehme (bzw nahm) die Mengenangabe für den ungekochten Reis. Obs richtig war, weiß ich nicht. Aber ich denke schon.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013), Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018), Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Vielen Dank für eure Antworten! :^^:
    Ich werds so machen und auf 100 aufrunden, mal sehen wie wir damit klarkommen.
    Was mir schon auffällt, er guckt immer komisch und braucht viel länger wenn Gemüse mit dran ist, bis er da rangeht. :D Mag er wohl dann nicht ganz so gerne.
    Wir waren eben Rinderhack holen, diesmal kein Tartar sondern Normales. Gibts heute zu Abendbrot :)


    dann wird auch mal abgewechelt mit Fleischart und auch mal was anderes außer Reis. Vollkorn werd ich holen oder Hirse .. Kartoffeln .. was gibts noch?

    Liebe Grüße,
    Maria & Peppi


    mein Schatz: Peppi *12.12.2006 (Yorkshire Terrier)


    Dich werd ich nie vergessen:
    Teddy 02.04.2000- 09.09.2005


    “Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.”

  • Also ich habe hier:


    Hirse (als Flocken aus dem Reformhaus)
    Amaranth (über Futterfreund von Herrmanns)
    Quinoa (auch Futterfreund/Herrmanns)


    Dann kannst du wenn keine Unverträglichkeit besteht einfach noch Vollkornhaferflocken geben (die sollten aber gaaaaaaanz lange quellen vorher, am besten in heißes Wasser, dann ein paar Stunden weichen)
    oder eben Vollkornreis.


    Edit: Klar gehen auch noch frisch gekochte Kartoffeln (mit Schale, ohne das kochwasser), Vollkornnudeln, Dinkelnudeln, mal ne Scheibe Vollkornbrot (je nachdem wie empfindlich dein Hund ist besser hart getrocknet als Knabberei)... etc pp. Hauptsache keine weißen, leeren Mehle.


    Du kannst auch mal Nüsse fein hacken und zufügen, oder mal ne Messerspitze Leinsamen. Oder Weizen- und Haferkleie.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013), Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018), Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

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    Wer etwas will sucht Wege,wer etwas nicht will sucht Gründe.



    Lieben Gruß
    Christina und ihre Jungs

  • Hi Christina,


    du hast mit dem Stoffwechselgewicht gerechnet, richtig? Bei o.g. Formel geht es aber nicht um das Stoffwechselgewicht, sondern um das ganz normal gemessene Körpergewicht. Also


    Gesunder 40kg Hund
    40 x 4 = 160g vRp als Obergrenze


    Das ist die Grenze, unter der Meyer und Zentek keine negativen Auswirkungen einer Überversorgung sehen. (Oberhalb dieser Grenze treffen sie interessanterweise auch keine klare Aussage zu möglichen Folgen bei gesunden Hunden.) Die beträgt das Doppelte ihrer Fütterungsempfehlung, die wiederum das Doppelte des in Laborversuchen ermittelten Überlebensminimums beträgt. Alles Faustzahlen außer dem auf hässliche Weise ermittelten Minimum.


    Dass sie eine Fütterungsempfehlung von 2-3g verdauliches Rohprotein aussprechen, das streite ich gar nicht ab. Ich finde es aber auch gut zu wissen, dass sie bis zu dem Doppelten dessen als unbedenklich einstufen.


    Sturzes : Entschuldige bitte diese Abschweifungen, im Grunde will ich nur Folgendes klar machen:
    Auch die Futterwissenschaftler sehen kein Problem in ziemlich üppigen Protein-Gaben, es gibt also wirklich keinen Grund, vor Protein Angst zu haben. 3% Gesamtfutter für einen 10kg-Hund, wovon 70% Tierisches ausmacht, liegt noch klar unterhalb der "futterwissenschaftlichen Obergrenze" für Protein, vorausgesetzt du fütterst nicht nur mageres Muskelfleisch.


    Liebe Grüße
    Kay[/b]

  • Soweit ich mich entsinne berechnen Meyer/Zentek den Bedarf an verd. Rp im Verhältnis zur benötigten Energie.


    Steigt der Energiebedarf, so steigt auch der Proteinbedarf und zwar proportional.


    Da Hunde einen recht unterschiedlichen Energiebedarf haben, sollten wir uns vielleicht nicht nur an den Werten für den durchschnittlichen Erhaltungsbedarf orientieren ;)

    LG, Jana und Sascha


    „Ethik ist nicht nur ein Verhalten zum Nebenmenschen im Hinblick auf die Ermöglichung einer möglichst geordneten und glücklichen menschlichen Gesellschaft, sondern ein aus innerer Nötigung kommendes Erleben der Verantwortung gegen alles Lebendige.“
    (Albert Schweitzer)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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