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Dürfen wir uns vermehren?

  • Oskar ist ein Boxer-Dogge-Mix(warscheinlich..?)Mutter ist Boxer, Vater ist Mr. Nobody!
    Bis jetzt hat Oskar einen reinen Charakter, ist sehr souverän, gehorsam und ohne Agressionen und Jagttrieb!
    Gesetz dem Fall, Oskar entwickelt sich so weiter, und gesetz dem Fall wir finden eine Boxer- oder Doggen-Hündin, und gesetz dem Fall, wir finden Abnehmer für die Welpen...wäre es verwerflich, unseren Hund zu vermehren?
    Mir ist aufgefallen, dass eigentlich nur Rassehunde vermehrt werden sollen, alle anderen Hundehalter sind Vermehrer und gehören bestraft( O-Ton)!
    Es gäbe genug Hunderassen und man müsse da nicht kreativ sein, zumal die Nachkommen keine Papiere haben( so what, Oskar hat auch keine!)
    Vorteil bei den Rassehunden wäre, dass sie über den Züchter schon in eine bestimmte Richtung entwickelt werden würden, so dass man bei den Welpen schon relativ genau bestimmen kann, was für einen Charakter sie haben.
    Alles dient dazu, die Reinheit der Rasse zu bewahren.....ich habe damit Schwierigkeiten!
    Es ist ein Streitthema, keine Frage......wie steht Ihr dazu???

  • Hallo,


    da du nicht weißt, wer der Vater von Oskar ist, weißt du also auch nicht, ob er irgendwelche Erkrankungen hatte, die vererbbar sind.
    Auch wenn dein Oskar kerngesund ist, könnte er trotzdem die genetische Anlage für eine Erkrankung in sich tragen. Das könnte dazu führen, dass Nachkommen von Oskar diese Erkrankung bekommen.
    Ich denke, man sollte nur dann zwei Hunde miteinander verpaaren, wenn man die Vorfahren ein ganzes Stück weit zurückverfolgen kann, und dadurch ausschließen kann, dass sie vererbbare Krankheiten in sich tragen.

    Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Hund ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde. (Franz von Assisi)
    __________________________________________
    Bona (DSH) *05.03.1997 †09.08.2009
    Darci (ADSH) *11.12.2008
    Emilie (ADSH) *31.12.2008

  • Neben der immensen Verantwortung und Arbeit, die in einer vernünftigen, kompetenten Welpenaufzucht steckt, gäbe es für mich den gesundheitlichen Aspekt.
    Ich würde keine Hunde verpaaren wollen, deren Eltern ich nicht kenne und von denen ich nicht weiß, ob sie irgendwelche erblichen Krankheiten in sich tragen.


    Leider erleben wir es öfter, daß mit ganz tollen Hunden gezüchtet wird und erst im Nachhinein, wenn die ersten Welpen Dauergast bei TA sind, herauskommt, daß die Mutter eine Krankheit vererbt.


    Wenn du schon den Vater von deinem Rüden nicht kennst, dann wäre mir das Risiko viel zu groß, gerade bei einer so großen Rasse.


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Ich bin dagegen.
    Die Tierheime sind voller Mischlinge, eine Geburt birgt Risiken, was passiert, wenn die Welpen krank zur Welt kommen? Und wozu willst du Welpen? Klar sind sie süß, aber das ist kein Grund, welche zu produzieren. Wie gesagt, es gibt genug uind jeden Tag kommen neue dazu.


    Wer weiß, wie gesund die vorhergehenden Generationen waren?
    Mir wär das zu heikel, vom moralischen Aspekt abgesehen.
    Klar sind Mischlinge toll, hatte selber jahrelang einen treuen Mix, aber das ist kein Grund, welche zu produzieren...

    Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt...


    Berger des Pyrènèes Nacho, rumänische Knalltüte


    Havaneser Balou tief im Herzen

  • Ich stehe definitiv negativ dazu.


    Zum einen wäre es tatsächlich "Vermehrung", wenn du deinen Mix eine Hündin decken lässt, aus den von dir bereits genannten Gründen.


    Zum anderen mag es zwar sein, dass dein Hund soweit gesund ist, die Hündin evtl. auch, doch wie die Gene insgesamt zusammenpassen, davon habt ihr keine Ahnung, auch im Hinblick auf irgendwelche Erbkrankheiten, die gern mal eine Generation überspringen, habt ihr keinen Überblick.


    Des Weiteren gibt es nun weiß Gott genügend Mischlinge jeder Art und Größe in Tierheimen, so dass sich die potentiellen Interessenten m.E. erst einmal diesen zuwenden sollten, da sie eh schon da sind. Da müssen nicht noch neue Hunde "produziert" werden.


    Ich kann schon verstehen, dass man die tollen Charaktereigenschaften seines eigenen Hundes gerne "weitergeben" würde.... doch wie gesagt - es gibt Tausende und Abertausende von Hunden mit tollstem Charakter und allen guten Anlagen, die sich ein HH nur wünschen kann - die jedoch seit langem traurig auf Familienanschluss warten.


    Ich bin übrigens auch kein Freund der Rassehunde-Zucht - aus den genannten Gründen und da selbst viele sog. seriöse Züchter nicht wirklich sorgsam recherchieren, bevor sie ihre Hunde decken lassen. Ergebnis ist eine Zunahme von Erbkrankheiten - keine Abnahme, wie man meinen sollte. Die Nachfrage bestimmt eben das Angebot und da wird dann oftmals drauflosproduziert.
    Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel - keine Frage.


    cazcarra

    Gewalt ist die letzte Zuflucht der Inkompetenten


    (Isaac Asimov)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • HuHu,
    das ist echt ein schwieriges Thema.
    Es gibt ja schon genug Hundeelend
    Zahllose Hunde,auch Welpen,sitzen in den TH.
    Ich gehe sogar so weit zu sagen das ein generelles Verbot der
    Hundevermehrung für mindestens 10 Jahre ausgesprochen werden sollte.
    Dau zähle ich auch die so genannten Rassehunde.
    Aber leider darf und kann jeder Mensch Hunde erzeugen wie es ihm beliebt.
    Sorry aber das ist meine Meinung.


    LG Gaby und die 12 Pfoten.

    LG Gaby und die 12 Pfoten.


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    Meine Hunde sind mein Leben - aber die Regeln müssen eingehalten werden.

  • Oskar ist 18 Wochen und noch lange nicht bereit für solche Aktionen und ich frage einfach nach dem Meinungsbild.....mehr nicht! Aber die Antworten sind interessant!


  • Dieser Aussage schließe ich mich uneingeschränkt an.


    So lange Hunde aller Rassen und Mischlinge jeden Alters im Tierheim ihr Dasein fristen, halte ich jede Art der Vermehrung für verwerflich!


    Und noch was: Nur, weil Dein Hund all diese von Dir so positiv beschriebenen Eigenschaften hat, heißt das noch lange nicht, dass die Welpen die auch haben.


    schlaubi

  • Mir wäre viel zu unsicher, ob die im Vorfeld bereits ach so toll vermittelten Welpen dann tatsächlich ein Zuhause finden! Denn nach der ersten Begeisterung der potenzieller Abnehmer erlahmt das Interesse leider oft sehr schnell und es wird nach Ausreden gesucht, den Welpen jetzt doch nicht nehmen zu müssen. Stell Dir vor, dass passiert Dir bei (nur) 5 Welpen (nur) zwei Mal! Würdest Du die dann behalten? Im Tierheim "entsorgen" wäre ja wohl mehr als unfair - nur weil man mal flauschige Welpis haben wollte.


    Auch allen anderen Argumenten "dagegen" schließe ich mich an.


    Liebe Grüße vom Wauzihund

  • Zitat von "Congi"

    Oskar ist 18 Wochen...


    Dann kannst Du den grenzenlosen Gehorsam, die fehlende Aggression und auch den fehlenden Jagdtrieb aber (noch) nicht so stehen lassen.


    Mit einem Blick auf die Seite unseres Tierheims würde ich auch sofort sagen: nein, lass die Vermehrerei sein.

    Ayumi Ende 2006 - 29.11.2010
    I think about you every day. Nothing is the same since you're away.
    Rest in peace, sleep well my friend... there will be a day we'll meet again.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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