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Chef-Allüren mit 4,5 Monaten?

  • Hallo Zweibeiner,


    schon wieder eine Frage.


    Weiß nicht so recht, was ich davon halten soll:


    Jule, ein Wäller, bei dem deutlich der Briard zu überwiegen scheint, nun 4,5 Monate , hat seit Anfang an (wir haben sie mit 8 Wochen bekommen) sehr fröhlich und wild mit anderen Welpen gespielt...
    (erwachsene Hunde wurden heftig genervt, bis dann Jule eins auf die Nase bekam, dann war es meistens gut)...es gab blutige Welpen-Nasen, Ohren, Hälse...aber ohne Mobbing.


    Nun beginnt sie bei manchen Hunden zu "zicken", d.h. sie ist sehr bestrebt, die Chefin zu sein. Wenn`s zu arg wird, bremse ich sie oder in der HuSchu die Trainerin, was gut wirkt (aber nur 2 Minuten!).


    Erkenne ich hier spätere Chef-Allüren oder ist das normal bei selbstbewussten Hunden in diesem Alter?


    Mit uns Menschen gab es erst recht wenige "Zickenanfälle", die mit einem grinsenden Schulterzucken im Sand verlaufen sind.

    Liebe Grüße von Antonia


  • Das ist absolut normal das ein Welpe in dem Alter austestet wie weit man gehen kann mit individuellen Hunden.
    Wie reagiert sie denn wenn sie auf einen Hund trifft der sich dagegen wehrt?

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

  • Zitat von "tagakm"

    Das ist absolut normal das ein Welpe in dem Alter austestet wie weit man gehen kann mit individuellen Hunden.
    Wie reagiert sie denn wenn sie auf einen Hund trifft der sich dagegen wehrt?


    Tja, gute Frage.


    Sehr verschieden je nachdem, ob ihr der Hund Respekt einflößt oder eben nicht.


    Einen erwachsenen Ridgeback wird sie nicht belästigen, soooo blöd ist sie nicht.
    Aber einen evtl. älteren aber kleineren Hund schon...sie testet, klar. Lässt sich aber auch verscheuchen.


    Und wegen deiner Frage, wie sie auf Abwehr reagiert: sie weicht zurück, schießt aber bald wieder vor, sie will offenbar nicht als "Verliererin" aus der Begegnung gehen und steckt dann recht viel Energie da hinein.


    Ihre Spitznamen (nicht von uns!) sind Hexe, Zorniggel, Teufelchen. Das sagt schon einiges.

    Liebe Grüße von Antonia

  • Zitat von "Juline"

    Zorniggel.


    Kommst Du aus der Pfalz??? :schockiert::D



    Dein Welpe hoert sich absolut normal und weder gesteigert Aggressiv noch all zu poebelhaft an.

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

  • Zitat von "tagakm"

    Kommst Du aus der Pfalz??? :schockiert::D



    Dein Welpe hoert sich absolut normal und weder gesteigert Aggressiv noch all zu poebelhaft an.


    Nö, Bergstraße, so in der Mitte zwischen Heidelberg und Darmstadt.


    Na, schön zu hören, dass du das normal findest.
    Mein erster Welpe war ganz anders und es ist ewig her, und andere Welpen lernte ich nie so nah kennen.


    OT gibt`s in der Pfalz so viele Zorniggel? Dann ziehe ich dahin, bin dann (manchmal) in bester Gesellschaft, und die freche Jule auch!

    Liebe Grüße von Antonia

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Juline"

    OT gibt`s in der Pfalz so viele Zorniggel?!



    Naaa....mir sann rescht friedlich :D ....aber das Wort "Zornegiggel" kenn' ich aus meiner Kindheit :)

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

  • Hallo,


    das klingt für mich auch völlig normal, ich würde auch nicht ständig eingreifen, sondern eher dafür sorgen, dass sie viel Kontakt bekommt mit souveränen Hunden, die ihr auf unaggressive Weise Grenzen aufzeigen.


    Ich denke da wird auch zuviel vermenschlicht, wenn ein Welpe einen anderen zwickt, dass dann gleich "Teufelchen" usw gesagt wird, da schnappt oft auch nur der "Mutterinstinkt" bei den Welpenbesitzern über.


    Klar sollte dein Hund keine anderen verletzen oder total verängstigen dürfen, aber mit ein paar rauen Gesellen umgehen zu lernen kann einen schüchternen Hund auch stärken als wenn man bei jeder Rempelei gleich hinrennt und ihn "rettet".


    Chefallüren äußern sich anfangs eher unaggressiv, also nicht durch Schnappen, sondern durch überlegene Gestik.


    Beobachte doch mal die Körperhaltung und Mimik deines Hundes beim Schnappen.

    Liebe Grüße, Dirk
    mit den drei Hütemonstern

  • Zitat von "Chippendale"

    Hallo,


    das klingt für mich auch völlig normal, ich würde auch nicht ständig eingreifen, sondern eher dafür sorgen, dass sie viel Kontakt bekommt mit souveränen Hunden, die ihr auf unaggressive Weise Grenzen aufzeigen.


    das hat sie täglich mit der erwachsenen Golden Retrieverin, die im Haus wohnt plus etlichen anderen erwachsenen Hunden.
    Gehe auch 2-3x/Woche auf den Hundeplatz/-schule.


    Zitat

    Ich denke da wird auch zuviel vermenschlicht, wenn ein Welpe einen anderen zwickt, dass dann gleich "Teufelchen" usw gesagt wird, da schnappt oft auch nur der "Mutterinstinkt" bei den Welpenbesitzern über.


    ...das ist mehr als zwicken! Deshalb beunruhigt es mich ja.
    Sie geht viel heftiger mit anderen um als der Rest der Rasselbande, daher ihre Spitznamen.


    Zitat

    Klar sollte dein Hund keine anderen verletzen oder total verängstigen dürfen, aber mit ein paar rauen Gesellen umgehen zu lernen kann einen schüchternen Hund auch stärken als wenn man bei jeder Rempelei gleich hinrennt und ihn "rettet".


    Bin bestimmt nicht überängstlich, zum Glück auch die Leute, mit denen ich bislang Kontakt hatte nicht. Nö nö, lass die Zwerge mal raufen.


    Sie verletzt (Nägel im Schnabel, zum Glück fallen die jetzt aus), aber sie verängstigt nicht.
    Ihre beste Freundin, 4 Wochen älter, hat einen blutigen Hals...


    Zitat

    Chefallüren äußern sich anfangs eher unaggressiv, also nicht durch Schnappen, sondern durch überlegene Gestik.


    Beobachte doch mal die Körperhaltung und Mimik deines Hundes beim Schnappen.


    Mimik sieht man wenig bei den Millionen Haaren. :D
    Körperhaltung: Hütehund-typisch, als wollte sie einem Beutetier auflauern (geduckt, gespannt, Kopf gerade und gesenkt, wie man es sehr oft bei Border Collies sieht), um es dann zu fassen (schnelles Vorpreschen, meist sofort "Genickbiss"), und los geht das Getobe.


    Was meinst du mit "überlegene Gestik"? Pfote auf die Schulter, anrammeln, umrempeln...???

    Liebe Grüße von Antonia

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