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  • Meine Lilly (Jack Russell Terrier, 6 Monate alt) darf noch nicht ganz frei laufen, da ich vermeiden will das sie Leute anspringt oder zu anderen Hunden hin rennt. Deshalb ist sie momentan immer entweder an der kurzen Leine oder, an Orten an denen sie eigentlich "frei" laufen könnte zur Absicherung, an der 15 Meter Schleppleine.


    Momentan habe ich aber nicht immer den Nerv bei einem schönen Feld- oder Waldspaziergang mit einer total nassen und matschigen Schleppleine zu hantieren und wenn der Hund um einen herum läuft hat man den ganzen Matsch auch noch an den Hosen hängen. Natürlich gehe ich trotzdem ab und an mit ihr auf eine große Wiese, Schleppleine dran, und lasse sie rennen bzw. übe Abrufen oder Apportieren mit ihr, nehme dann eben den Matsch in kauf aber man möchte ja z.b. auch mal mit mehreren Leuten schön spazieren gehen.


    Jetzt würde ich mich aber mal dafür interessieren wie ihr das handhabt. Würdet ihr sie dann auf einem Waldspaziergang mit mehreren Leuten z.b. an der kurzen Leine lassen? Sie ist noch nicht perfekt leinenführig, deshalb muss ich ständig "Entertainment" bieten was auf Dauer ganz schön anstrengend wird. Oder könnte man sie nicht einfach an der Flexi Leine laufen lassen?


    Ich nutze die Flexi dann wie die Schleppleine, d.h. den Hund ran rufen, wenn jemand entgegen kommt und Leine fest stellen oder sogar gegen die normale Leine tauschen. So haben wir das zumindest die ersten Wochen gemacht, bevor wir dann auf Schleppleine umgestiegen sind. Da war allerdings auch Sommer und weniger Dreck und Feuchtigkeit.


    Ich habe nur Bedenken das ich mir die Leinenführigkeit damit erschwere, denn wie schon gesagt läuft sie noch nicht 100% richtig. Wir haben super intensiv daran gearbeitet und es ist jetzt vieeel besser aber eben noch nicht perfekt.


    An der Schleppleine läuft sie eigentlich ganz normal mit, mal 3-5 Meter hinter mir, mal davor. Beim Spaziergang ist auch nur Schnüffeln, mitlaufen etc. erlaubt, zum Spielen bleiben wir normalerweise extra stehen.


    Oder würdet ihr empfehlen eine längere normale Leine (vielleicht 2,60m) oder so was zu nehmen damit sie etwas Freiheit hat.

    Gruß Bates

  • Hallo,


    ich verwende normale Leinen, Schleppleinen und auch Flexileinen.
    Die Schleppleine ist halt super, weil die Hund sich wirklich viel bewegen können. Jetzt bei diesem Wetter hab ich eine spezielle Hundehose und auch Hundeschuhe an. Eine Hundejacke gibt es auch noch und wenn es gar zu arg regnet oder matschig ist, dann ziehe ich noch einen Regenhose drüber, denn die kann man abwaschen.


    Die Flexi benutze ich in unseren Naturschutzgebieten und im Wald, da ich da mit der Schlepp nicht wirklich weit komme und ständig nur am entwurschteln bin.


    Die Hunde haben erst an der normalen (2,5m) Leine gelernt ordentlich und ohne zu ziehen zu laufen. Dann habe ich es an der Schleppleine geübt und zum Schluss an der Flexi. Sie ziehen nirgends mehr und wenn sie es mal vergessen, dann reicht eine kurze Erinnerung meinerseits aus, um sie wieder an das ordentliche Laufen zu erinnern.


    Wenn wir mit mehreren Menschen unterwegs sind, dann laufen sie entweder frei oder an der normalen Leine.


    Es gibt auch viele HHs die der Meinung sind, dass die Hunde an der Flexi erst lernen zu ziehen, weil sie ja einen kleinen Widerstand überwinden müssen um mehr Leine zu bekommen.
    Ich kann das so nicht bestätigen, denn Hunde die ziehen liegen richtig in der Leine und die ganze Körperkraft geht nach vorne. Ein Hund kann durchaus unterscheiden was wir unter ziehen verstehen, auch an der Flexi.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Hi, da ich auch Russell Terrier führe, kann ich das gut verstehen :)


    Also, wir haben zum einen eine 3,00m Leine angeschafft und demnächst kommt noch eine 4,00 Leine.
    ich persönlich habe aus faulheit auch ne zeitlang mal die Flexi benutzt.
    Dadurch das ich die Flexi aber benutzt habe wie eine normale Leine, nur das sie eben länger war und sowieso viel über Körpersprache gearbeitet habe ist mir die Leinenführigkeit bei Amadeus nie verloren gegangen.
    Bei Crazy Clou hingegen wars eher Mist, da hilft es hingegen das er an ner normalen längeren Leine "mehr Platz" zur verfügung hat.


    Trotzdem rate ich eher von der benutzung der Flexi ab, weil es extrem gefährlich sein kann eine zu benutzen und ich die auch nicht optimal finde, weil man kein gespür für den Hund haben kann durch den dicken Plastikkasten.


    Ich würde also schon eher eine längere normale Leine benutzen oder die Flexi wie eine norm Leine und nicht bloss zum rumzwutschen des Hundes, wie das ganz viele Leute machen. Also auch dort auf die Leinenführigkeit achten und gerne mal die Flexi kurz ahben.
    Da die Leinenführigkeit bei euch noch nicht sitzt könnte es allerdings auch sein das dadurch der Prozess verlängert wird durch das "anziehen".
    Muss aber nicht!


    Ich hab da aber noch ne Frage, wie bringst du deinem Hundi denn das "nicht anspringen" und "frei laufen" bei?
    In der Regel lernt ein Hund ordentliches Freilaufen und nicht anspringen mit super Abruf auch NUR indem man ihn frei laufen lässt ;)
    Was er nämlich vorher nicht lernt, heißt ja nicht das ers automatisch dann weiß später.
    Und auch Russells kann man von Anfang an laufen lassen, genauso wie man nicht unbedingt ne Schleppi nutzen muss wenn man über eine Russellgerechtemethode arbeitet.
    Deswegen frage ich, wie das bei euch aussieht.


    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen,


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

  • Ich habe die Schleppleine nur als Sicherung dran. Sie schleift in ganzer Länge (15 Meter) auf dem Boden und ich habe nur das Ende in der Hand. Das mache ich, weil wir zwar "Feld" in der Nähe haben aber in der Nähe trotzdem noch Straßen sind, außerdem will ich den Moment abpassen in dem der Jagdtrieb erwacht. In der Hundeschule, die bei uns mitten im Feld da "mobile Hundeschule" stattfindet, läuft sie ganz frei und kommt auch direkt wenn ich sie rufe außer sie ist total ins Spiel mit anderen Hunden vertieft da arbeiten wir dran.


    Lilly lässt sich gut abrufen und entfernt sich so gut wie nie weit von mir, die 15 Meter nutzt sie also nie aus. Kommt mir jemand entgegen stelle ich mich z.b. manchmal mit ihr an den Rand, lasse sie absitzen und trete locker auf die Leine FALLS sie los sprinten sollte. Kommt jemand mit Hund leine ich sie an um sie dann weiter hinten wieder abzuleinen.

    Gruß Bates

  • Zitat

    Sie schleift in ganzer Länge (15 Meter) auf dem Boden und ich habe nur das Ende in der Hand.


    Ich würde die ganz schleppen lassen und ggf. auch nur mit dem Fuß "bedienen" wenns sein muss.


    Zitat

    außerdem will ich den Moment abpassen in dem der Jagdtrieb erwacht.


    Das kann unter Umständen Jahre dauern!
    Ich kenne nicht wenige Terrier bei denen der trieb erst langsam mit 2-3 Jahren erwachte ;)


    Zudem würde ich es darauf gar nicht erst ankommen lassen und schon von vorneheerein Jagdersatzarbeit als Auslastung anbieten. Somit läufst du nicht die Gefahr das es jemals soweit kommt und du irgendwann nen abgezischten Hund hast und erst DANN gegenarbeiten musst ;)
    Bzw. es dann merkst und dann erst Gegenarbeitest.
    So würde ich von vorneherein den Trieb lenken, denn Terriertypisches Verhalten legt deine Maus sicherlich auch an den Tag oder?


    Impulskontrolle können sie eh alle ganz gut gebrauchen - dazu muss man keinen Hund mit extremem Jagdtrieb haben :)


    Aber des ist nur meine Meinung.


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich kann dir empfehlen, eine ca. 3-5 m-Leine zu benutzen bei solchen Gelegenheiten. Bei meiner Hündin habe ich deutlich das Gefühl, dass sie einen Spaziergang an der 2m-Leine ziemlich ätzend findet. Natürlich übe ich das trotzdem mit ihr, aber wenn ich ihr Spaß, Entspannung und etwas mehr Freilauf bieten will, dann nehme ich meine 4m Leine, das macht gleich einen riesigen Unterschied.
    Gerade bei noch nicht perfekt leinenführigen Hunden klappt es mit einer etwas längeren Leine gleich viel besser, ich kenne einige Hunde, die dann automatisch viel weniger "in die Leine rennen".


    Ich habe mir einfach ein dünnes Seil aus dem Baumarkt geholt (es gibt dort viele verschiedene Seile in Meterware zum Selbstabschneiden) inklusive einem leichten Karabiner und habe mir selber eine solche Leine gebastelt, kostet dann weniger als 5 Euro.


    Bei der Flexi kommt es meiner Meinung nach darauf an, was für Ansprüche man hat. Ich möchte bei meiner Hündin wirklich gar keinen Zug an der Leine haben, auch nicht den minimalsten. Klar kommt es auch mal vor, dass sie ein klein wenig in die Leine läuft, sie gibt dann aber sofort wieder nach. So einen leichten Zug, den sie aufbringen müsste, um "gegen" die Flexi zu laufen, wäre bei meiner Hündin schon zuviel.


    Gruß, noname

  • Zitat von "Scherbenstern"


    Zudem würde ich es darauf gar nicht erst ankommen lassen und schon von vorneheerein Jagdersatzarbeit als Auslastung anbieten. Somit läufst du nicht die Gefahr das es jemals soweit kommt und du irgendwann nen abgezischten Hund hast und erst DANN gegenarbeiten musst ;)
    Bzw. es dann merkst und dann erst Gegenarbeitest.


    Das machen wir schon aber sie ist ja auch erst 6 Monate alt und die Schleppleine gibt mir da irgendwie ein "sicheres" Gefühl. Ich muss zugeben das ich da noch vorsichtig bin. Es ist zwar nicht der erste Hund mit dem ich Kontakt habe aber der erste ganz eigene für den ich voll die Verantwortung habe. Ich werde auch noch leicht nervös, wenn sie z.b. durch die Haustür raus schlüpft wenn jemand kommt oder so was und das hört man dann an der Stimme wenn ich rufe (dann kommt sie natürlich auch mal nicht gleich....). Da muss ich noch an mir selbst arbeiten.

    Zitat


    So würde ich von vorneherein den Trieb lenken, denn Terriertypisches Verhalten legt deine Maus sicherlich auch an den Tag oder?
    Impulskontrolle können sie eh alle ganz gut gebrauchen - dazu muss man keinen Hund mit extremem Jagdtrieb haben :)


    Ja natürlich sie ist ein waschechter Terrier, schon von Anfang an =) Wir müssen auch noch zusammen wachsen und gegenseitig mehr Vertrauen aufbauen, da "arbeiten" wir täglich dran und haben jede Menge Spaß dabei.

    Gruß Bates

  • Das kommt mit der Zeit.
    Und die Leute die ich so kenne sagen entweder:Russell? NIE WIEDER! oder Russell? IMMER WIEDER!


    Ich bin total Russell vernarrt obwohl der nächste erstmal wohl keiner werden wird - aber wenn ich mir so die Welpis von den Züchterbekannten ansehe, wird man doch schnell schwach :p


    Russells haben eben ganz "spezielle" Rassetypische Verhaltensweisen, da sie eben für eine bestimmte Art der Arbeit gezüchtet wurden.
    Da kann man auch die Verhaltensweisen gut erklären.
    Wenn man sowas weiß und seinen Hund richtig gut kennenlernt, dann kann man ihm auch Vertrauen oder weiß in welchen Situationen eben nicht so 100% *gg*
    Aber das kommt mit der Zeit und mit der wachsenden Russellerfahrung!
    Da mach dir mal keine gedanken.


    Und manchmal, muss man auch einfach mal etwas riskieren um zu sehen wie sehr man seinem Hundi vertrauen kann ;)


    Das die Schleppi eine absicherung für den besitzer ist, ist auch eigentlich genau SO gedacht.
    Ich empfehle sie jedenfalls nur solchen Leuten die da nen bissel Unterstützung brauchen.
    Denn das reine Abrufen kann man auch anders Trainieren, genau wie den Trieb "steuern" (denn unterdrücken geht ja nicht).


    Das wird schon, ich wünsche euch gaanz viel Spass zusammen! (den hat man mit einem Russell jedenfalls IMMER ;) )


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

  • Bisher würd ich eindeutig sagen IMMER WIEDER :^^:
    Danke für deinen Beitrag, Lilly und ich werden uns noch weiter kennenlernen und dann kommt auch das Vertrauen irgendwann von selbst.

    Gruß Bates

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