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kein Vertrauen

  • Hallo,ich bin es mal wieder.


    Ich habe ein Problem mit meinem Pflegehund,einem BeagleMix mit vermutlich Labrador.


    Auf dem heimatlichen Hof hört er supergut,lässt sich immer sofort abrufen,sehr aufmerksam usw.
    Draußen allerdings ignoriert er mich total.Sobald wir zum Tor raus sind,schaut er mich nicht mehr an.Das ist auch bei seinen Besitzern so.Wenn er abgehauen ist,müssen sie mit dem Auto hinter fahren und ihn einfangen.(Er fährt super gerne Auto.)
    Wenn ich ihm einen Befehl gebe,führt er ihn zwar meistens auch aus,dreht mir dabei aber stur den Rücken zu.
    Früher hat er auch noch übermäßig gezogen,dass habe ich aber zum Glück in den Griff bekommen,damit ist er auch ein Stück aufmerksamer geworden.
    Ich fahre seit etwas anderthalb Jahren einmal in der Woche zu ihm und gehe mit ihm spazieren.(Meine anderen Pflegehunde hatten schon nach einem halben Jahr Vertrauen zu mir gefasst.)
    Ich glaube immer noch,es liegt am mangelndem Vertrauen.Es hat sich zwar im Laufe der Zeit schon gebessert,allerdings ist es noch nicht zufriedenstellend.
    Ich möchte ihm schon gerne soviel Zeit geben,wie er braucht,aber ich weiß nicht,ob ich in ein paar Jahren noch hier wohne und ihn noch regelmäßig besuchen kann.Wäre das nicht der Fall,würde er das Vertrauen in die Menschen schon wieder verlieren.


    Habt ihr irgendwelche Tipps,um die Vertrauensbildung zu "beschleunigen" oder andere Maßnahmen,die ihr ergreifen würdet?
    Schon mal Danke im Voraus. :bussi:


    LG Castor

    Es grüßt Anne mit Merle (Labrador-Neufundländer) und manchmal Summer (Golden Retriever)


    Niemals vergessen ❤️

    Idefix (JRT-Mix)

    Castor (DSH)

  • Hallo Castor,


    ich habe den Eindruck, dass die Befolgung der Befehle für ihn einfach nicht spannend genug ist bzw. sich aus seinem Blickwinkel nicht genug lohnt.


    Wie wird/ wurde der Kleine für seinen Gehorsam belohnt? Mit Leckerlies oder einem spannenden Spiel?


    Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass es helfen würde, ihm sein Futter nicht mehr komplett über den Futternapf, sondern teilweise unterwegs zu füttern. Jedesmal, wenn er was gut macht, bekommt er was davon. So wird er ziemlich schnell feststellen, dass sich das im wahrsten Sinne des Wortes lohnt. Und den Rücken wird er Dir und seinen Besitzern dann bestimmt nicht mehr zuwenden.


    Genauso kann man auch spielbegeisterte Hunde mit einem Spiel belohnen. Unser Hund ist ganz scharf auf sein Bällchen, aber dafür muss er eben erst einmal etwas tun.


    Vielleicht liege ich auch falsch, aber das ist mir spontan dazu eingefallen.


    Liebe Grüße,
    BB

    Emma - Weiße Schweizer Schäferhündin *08.05.08

  • Danke erstmal für deine Antwort.


    Belohnung sind eigentlich immer Leckerlies.Verspielt ist er überhaupt nicht,andererseits wüsste ich auch nicht so viele Spielideen,abgesehen von Stöckchen und Bällen.Würde dir da noch was einfallen,womit man ihn vllt. begeistern kann?


    Er ist wahnsinnig verfressen.Manchmal schleicht er sich ins Haus und stiehlt sich Essen.
    Seine Besitzer sind sehr nett,allerdings glaube ich eher nicht,dass sie auf die Futterfrage kooperativ reagieren würden.Sie besitzen einen Bauernhof,auf dem doch immer ziemlich viel zu tun ist.Da ist es wahrscheinlich eher nebensächlich,auf die Futterzeiten zu achten.außerdem müssten sie auch das Füttern beaufsichtigen,weil mein größerer Pflegehund(der "Problemhund") dem kleineren immer was wegfrisst.
    Das wäre ihnen wahrscheinlich zuviel Aufwand,zudem ich sie nicht überreden kann.


    LG Castor

    Es grüßt Anne mit Merle (Labrador-Neufundländer) und manchmal Summer (Golden Retriever)


    Niemals vergessen ❤️

    Idefix (JRT-Mix)

    Castor (DSH)

  • Hallo Castor,


    ich gebe BB vollkommen recht. Du mußt Dich für den kleinen "Guck in die Luft" so interessant wie möglich machen, denn zur Zeit ist leider alles andere viiieel interesanter. In der Regel ist das mit positiver Bestätigung und Spiel zu schaffen; da der Kleine ja nicht gerne spielt (?) aber wohl sehr gerne futtert, ist es eigentlich auch ganz leicht ihn über sein Futter "zu kriegen". schade, daß die Besitzer da wohl so wenig Interesse haben. Aber wenn Du mit ihm gehst kannst du es ja mal so versuchen, zumindest wird es dann bei Dir irgendwann funktionieren.
    Meine eigene Kleine ist ein Podenco-Mix aus Spanien, ich hab sie seit Juli diesen Jahres und für Sie ALLES interessant, wirklich ALLES!!! Mittlerweile ich auch zu ca. 70% ;) aber das wird mit der "Futtermethode" immer besser! Irgendwann hab ich die ganzen 100% :/


    Andrea mit Bébé & Xeni und Yacco ganz fest im Herzen :liebhab:

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