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Muss Gemüse püriert sein??

  • Hallo ihr Lieben,


    seit 7 wochen mache ich eine Ausschlussdiät mit Suse (nur Pferdefleisch mit Kartoffeln). Ihre Hautprobleme haben sich dadurch schon ein wenig gebessert. Allerdings hat mich das Barfen nun total überzeugt und werde das beibehalten.
    Nun aber zu meiner Frage... ich habe bei allen, bis jetzt, das nur so mitbekommen, dass ihr das Gemüse oder Obst im Mixer klein püriert.
    Jetzt frage ich mich ob das sein muss...also ob dadurch die Vitamine etc. besser aufgenommen werden können oder ob eure Hundis das sonst nicht mitfressen würden????
    Ich besitze nämlich keinen Mixer und würde mir auch keinen zulegen wollen wenn das nicht einen Grund hätte.
    Ich würde das Gemüse/Obst dann recht klein schnibbeln allerdings brauch ich mir bei Suse keine Gedanken machen ob sie es frisst oder nicht. Sie frisst das ganze sehr gerne und nimmt es auch in großen Stücken.


    Also eine Frage an die alteingesessenen Barfer!!!
    Gemüse püriert oder nicht unbedingt?????


    Lieben Gruß Sina mit Suse :D

  • hi sina!


    ja, das pürieren des gemüses hat einen sinn: dem hund fehlen pflanzenfresser-typische enzyme im verdauungstrakt, die die zellwände der pflanzlichen bestandteile der nahrung "knacken" können, um an den wertvollen zellinhalt zu gelangen. deswegen muss dies im vorhinein mechanisch geschehen, entweder durch hitze oder durch "zerschreddern" mithilfe eines mixers.


    eine alternative zum pürieren wäre also auch das abkochen des grünzeugs - hierbei werden allerdings viele wertvolle vitamine zerstört. demnach ist pürieren, auch wenn es etwas umständlich ist, in meinen augen die bessere variante :^^:


    bezüglich der gemüseportion auch wichtig zu erwähnen: immer einen schuss fett, am besten pflanzliche, kaltgepresste öle, mit dazu geben, damit auch die fettlöslichen vitamine absorbiert werden können!

    grüße von veni mit
    lotta (*21.05.2007)


    "Ob Menschen wohl zur Treue taugen,
    so lang voll Reiz das Neue ist?
    Schau in Deines Hundes Augen -
    sie sagen Dir, was Treue ist!"

  • Ich bezweifle das ja... :D
    Wenn es wirklich so wäre, dass Caniden keine pflanzlichen Bestandteile verwerten können, dann frage ich mich, warum die Natur es so eingerichtet hat, dass sie auch in freier Wildbahn durchaus Obst fressen und das gar nicht mal in kleinen Mengen!
    Habt ihr schonmal Fuchskot im Juni/Juli gesehen? Der besteht teilweise zum Großteil aus unverdaulichen Kirschkernen, d.h. der Fuchs hat sich zu einem nicht unerheblichem Teil von Kirschen ernährt...warum sollte er das tun, wenn er die Kirschen gar nicht verwerten kann?

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • hehe.... öhmmm...


    erstmal nachdenken... mmh...



    vielleicht tun freilebende caniden das auch einfach aus freude am geschmack? lotta würde auch jedes fallobst in sich reinhauen, wenn ich sie lassen würde, einfach, weils scheinbar toll schmeckt.. ob der hundeorganismus davon etwas hat, ist ja eine andere sache..


    und ich denke, man muss vielleicht auch unter den pflanzensorten unterscheiden: bei sehr saftigen früchten/gemüsen tritt der zellsaft ja schon durch die ausübung von sehr geringem druck aus. aus einem unpüriertem stück mandarine kann der hund sicherlich mehr rausziehen als aus einem unpüriertem stück zucchini oder einem grashalm...


    mh keine ahnung...
    ich hab den verdauungstrakt der hunde leider nicht selbst studiert, sondern mehr oder weniger das nachgeplappert, was ich einmal in büchern o.ä. gelesen hab und das meine eigene logik abgesegnet hat... bevor ich allerdings versuche, diese thesen im eigenexperiment zu widerlegen, geh ich lieber den umständlicheren weg und vetrau ihnen :P

    grüße von veni mit
    lotta (*21.05.2007)


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  • Hmm fressen Wölfe denn Karotten z.B.? Die nehmen sie, wenn überhaupt, ja über die Beutetiere auf und die dürften das dann ja schon gespalten haben!? :???:

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
    (©Lockenwolf)



    Peter Pan (Weimaraner-Mix *15.06.2011), Kalle Wirsch (Malinois *13.06.2012), Foudre (Malinois *19.02.2014), Itsy Bitsy (Malinois *20.12.2014)


    Die Malis und der Pan

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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  • Zitat von "Murmelchen"

    Hmm fressen Wölfe denn Karotten z.B.? Die nehmen sie, wenn überhaupt, ja über die Beutetiere auf und die dürften das dann ja schon gespalten haben!? :???:


    joo genau, vorverdaute pflanzennahrung ist kein problem.


    aber björn hat schon recht, nebendem pflücken sie sich auch ab und zu ein paar beerchen o.ä.....

    grüße von veni mit
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  • Ja ich weiß schon. Ich denke auch wie Björn, das sie sehr wohl davon einen Teil verwerten können. Und das es - wie du sagst - evtl. auch auf die Art des Obstes ankommt. Mir kamen da nur eben Karotten und so Zeug in den Sinn. Und das klaut doch kein Fuchs, Wolf, oder?

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  • nee, also ich hab noch nie etwas darüber gelesen, dass wölfe den boden umgraben, um an irgendwelche knollen oder rüben zu kommen... :D

    grüße von veni mit
    lotta (*21.05.2007)


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  • hmmm...ist echt spannend diese Diskussion, zumal ich beide Ansichten logisch und akzeptabel finde... :???:


    Also wahrscheinlich sollte ich mir lieber doch einen Mixer holen oder eine gute Raspel um auf Nummer sicher zu gehen. Möchte ja, dass meine Maus auch alle wichtigen Vitamine erhält.


    Vielleicht kommen ja noch mehr Wortmeldungen!!!! :hilfe:

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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