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Rüden raufen extrem!!!

  • Hallo,


    wir haben zwei gleichaltrige Rüden, einen Boxer und einen Siberian Husky (beide 5 Monate alt) die in letzter Zeit EXTREMST raufen.


    Heute erst hat einer seine Wolfskralle verloren und der andere einen Zahn. Die ganze Küchenzeile war Blut verschmiert und die "zwei" nicht auseinander zu bekommen.


    Erst nach einer geschlagenen halben Stunde konnten sie wohl nicht mehr und haben dann auf gehört, völlig ausgepowert und fertig im wahrsten Sinne des Wortes.


    Meine Frau war alleine zu Hause und konnte deswegen auch in keiner Form dazwischen gehen. Heute ging es ums "Futter" !!!
    Das Hunde "Futterneid" haben ist uns wohl bekannt, aber unsere zwei "fighten" bis aufs Blut so wie heute und sind nicht zu stoppen. Beide haben aber einen eigenen Futternapf!


    Aber auch in anderen Situationen, die wir nicht wirklich nach voll ziehen können, bzw. wo wir nicht wirklich einen "Grund" sehen oder ein Verhalten was die Rauferei auslöst erkennen, gehen sie plötzlich aufeinander los und wir haben wieder den Salat. Alles fliegt was nicht niet- und nagelfest ist und die zwei Raufen wie zwei blutrünstige "Kampfhunde"


    Leider wissen wir nicht was wir tun können und so ganz normal kann das ja nicht mehr sein. Das zwei Rüden ab und zu mal "raufen" ist ja sicherlich normal, aber gleich so extrem, als ginge es um Leben und Tod und das mit nur 5 Monaten!


    Ein aussen stehender würde glauben wir veranstalten Hundekämpfe so brutal geht es da zur Sache!


    Wir haben vor mit 6 Monaten in die Hundeschule zu gehen, nur wird es dadurch besser?! Wir gehen natürlich nicht nur deswegen dort hin um es nicht falsch zu verstehen.


    Auch wenn wir zu zweit sind und sie mal wieder kämpfen wie die Berserker haben wir kaum eine Chance die zwei auseinander zu bekommen!
    KEINE CHANCE, auch nicht mit Tricks wie "Hinterläufe weg ziehen" oder mir dem "Eimer Wasser dazwischen schütten" Das lässt sie völlig kalt! Ausser einem überschwemmten Boden oder zwei nur mehr auf den Vorderläufen stehenden Hunden geht es ungehemmt weiter!


    Die zwei sind aber seit der 10. Lebenswoche beieinander muss ich dazu sagen!


    Wir würden uns über gut gemeinte Ratschläge freuen, da wir nicht wirklich wissen, wie wir diesem "Phänomen" entgegnen sollen, geschweige denn nicht verstehen warum sie das tun!! Wie gesagt "raufen" ja aber nicht in diesem Ausmass!


    Nur eins wollen wir nicht, die beiden TRENNEN!!! Ansonsten vertragen sich die zwei ja, sowohl beim "Gassi" gehen als auch sonst, aber in letzter Zeit eben kriegen sie sich so in die Wolle das die Fetzen fliegen!!


    Was ich vielleicht noch hin zu fügen sollte ist, dass der Husky meistens die Haare aufstellt wenn der Boxer in die Nähe kommt und auch ab und zu knurrt, aber auch erst seit sie so raufen wie oben beschrieben!

  • Mal so aus der Ferne ...


    Zwei Rüden, die zusammen aufwachsen, im gleichen Alter, da ist es fast vorprogrammiert, daß die sich nicht vertragen.
    Die zwei kennen sich in- und auswendig, jeder die Stärken und Schwächen des anderen, da nützt keine Show, keine simples Drohen oder Provozieren, Da knallt meist direkt und richtig.


    Scheinbar ist das bei euch der Fall und sobald es um eine Ressource geht, gibt keiner nach und es escalliert.


    Was ich euch raten kann ist SCHNELLSTENS einen kompetenten Trainer ins Haus holen !


    Der muß sich vor Ort die Hunde anschauen, sie einschätzen und abwägen können, wie verfahren die Angelegenheit ist.


    Mit Glück, gutem Management und viel Hundeverstand kommt das wieder hin und die zwei arrangieren sich. Das ihr euch von einem trennen müßt ... ich würde mir zumindest Gedanken darüber machen, umso besser, wenn es nicht nötig wird.


    Holt euch Hilfe !!


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Zitat

    Wir haben vor mit 6 Monaten in die Hundeschule zu gehen, nur wird es dadurch besser?! Wir gehen natürlich nicht nur deswegen dort hin um es nicht falsch zu verstehen.


    Wieso erst mit 6 Monaten. :???:
    Warum wart ihr nicht schon von Anfang an in eine Hundeschule. :???:

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Hallo,


    ihr habt zwei gleichaltrige Rüden!!!
    Oh, oh, da habt ihr euch eine ganz schöne Aufgabe ins Haus geholt!
    Warum wollt ihr jetzt erst in die Hundeschule?
    Ok, nun ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
    So wie das klingt, ist euch mit einer Hundeschule nicht geholfen!!!
    Euch scheint die Situation über den Kopf zu steigen.
    Von daher empfehle ich euch dringenst eine sehr gute Hundetrainerin nach Hause kommen zu lassen, alleine werdet ihr das kaum schaffen.


    Beide Hunde baruchen einen festen Schlafplatz, festen Futterplatz, ganz klare Grenzen, wer wann wo was macht!
    Kein Futter, kein Spielzeug darf frei zugänglich sein.
    So viel wie möglich mit beiden einzeln spazieren gehen, erziehen und beschäftigen.
    Ihr müsst die Kampfhähne ständig im Auge behalten und eingreifen, bevor sie aufeinander losgehen!! Könnt ihr sie nicht beobachten, würde ich sie, bis ihr Hilfe bekommt, erst mal trennen.
    Wartet mal ab, bis sie pubertieren, da wird noch mehr Blut fließen, wenn ihr euch nicht schnellstmöglich eine Trainerin kommen lasst!
    Ich habe auch zwei Rüden, nicht weit auseinander.
    Du musst ganz klare Verhaltensgrenzen setzen, bis zum Knurren lasse ich alles zu. Aufeinander losgehen wird von mir immer abgebrochen.


    Gruß


    Leo

  • Wie Staffy schon sagt.....holt Euch einen kompetenten Fachmann ins Haus der die Sache beobachtet und Euch Verhaltenstips gibt.


    An Abgabe wuerde ich (vorerst) nicht denken da mann solches Verhalten mit fester Struktur und guter UO beider Hund sehr gut in den Griff bekommen kann.


    PS...die Hunde raufen nicht sondern kaempfen ernsthaft.

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also Fachmann auf jeden fall!!!


    Ich würde sie warscheinlich in getrennten Zimmern füttern und erst zusammen lassen wenn sie fertig sind.
    Ich weiß das stößt jetzt nicht auf nächstenliebe aber wenn es wirklich zu schlim wird würde ich warscheinlich beide einen Maulkorb verpassen wenn sie zusammen sind bevor noch was wirklich schlimmes passiert.Oder wirklich erstmal getrennt halten.

    Dass mir der Hund das Liebste ist, sagst Du oh Mensch sei Sünde.
    Doch der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

  • von dem erstmal trennen halte ich auch net soooviel,weil ich dadurch schon leider manchmal miterleben konnte,des dann beim nächsten aufeinandertreffen gar nichts mehr ging
    ich habe ja ähnliches problem gehabt,alles mögliche probiert und leider war bei mir das problem nur durch die kastration des "stressators" möglich...aber darauf will ich auch gar nicht hinaus....ich denke auch,hol dir einen guten kompetenten trainer ins haus und ich drücke euch alle daumen das bei euch bald ruhe einkehrt mit den beiden(eben vllt auch ohne kastration^^)


    was ich allerdings abraten möchte...das an den hinterläufen ziehen habe ich bisher bei den "hunde-keilereien",die ich trennen musste,nie als hilfreich empfunden...aber da spreche ich auch nur für mich..kann ja ebensogut jemanden geben,wo es wunder gewirkt hat....wovon ich aber bisher noch nicht gehört habe(wenn bitte meine aussage korrigieren ;) )

    liebe grüsse,bianca und ihre drei lappen



    meine crew

  • Hallo,


    ich klinke mich hier mal ein, da wir selber ebenfalls 2 auf den Tag gleichalte Rüden haben.


    Ich kann dem was andere vorher geschrieben haben nur zupflichten - einen Trainer holen, der sich das zu hause vor Ort anschaut.


    Das wars dann aber auch schon, was die Gemeinsamkeiten von den Vorschreibern angeht.


    Ja es stimmt.....2 gleichaltrige Rüden, die gleichzeitg in die Pubertät kommen....da KANN es Stress geben. Ich aber kann das NICHT bejahen. Unsere Beiden vertragen sich bestens, wir können beide zur gleichen Zeit im selben Raum füttern ohne dass es nur den Ansatz von Streiterei gibt.


    Natürlich haben sie es mal versucht, das kann ich ganz klar bestätigen. Aber wir haben diese Situation sofort unterbunden, was auch schon mal bedeutet hat, dass der Metallnapf zwischen die beiden gefeuert wurde. Die Ansätze waren ganz sicher da, aber wir haben es gottseidank früh genug erkannt und haben gehandelt.


    Ich kann euch nur empfehlen, hier eine wirklich kundige Hand herbeizurufen, dich euch bei diesem Problem behilflich sein kann.


    Was beobachtet ihr denn? Wer ist in euren Augen der Chef von den beiden? Bevorzugt ihr einen der Hunde in irgendeiner Form? Bei solch einer Konstellation wie ihr sie derzeit erlebt, wäre auch ein Gespräch mit dem TA eine Option. Eine Kastration könnte hier tatsächlich eine Option sein, aber dann ist es wichtig, dass der richtige Hund kastriert wird. Die beiden Hunde haben untersich eine Rangordnung. Hier sollte jetzt der rangniedrigere Hund für die Kastra herangezogen werden und nicht der andere, ranghöhere Hund. Dieser wird seine Position nicht hergeben wollen - nur über den Kampf halt und dann wäre das Problem trotz Kastra immer noch vorhanden.


    Daher unbedingt einen Trainer heranziehen, der genau erkannt, wer "Chef" im Ring ist.


    Ich wünsche euch viel Geduld und Konsequenz beim Durchsetzen ;-)


    Lg
    Volker

  • Hallo,


    zum Thema Kastration:
    Wenn die zwei Rüden solche Kämpfe gegeneinander haben, wird es wohl nicht klar sein, welcher ranghöher/rangniedriger ist.
    Von daher wird es wohl schwierig zu entscheiden, welcher kastriert werden sollte.
    Außerdem ist es keine Garantie, dass sich etwas ändern wird.
    Vorerst sollte da ein Fachmann richtig analysieren, bevor einer der Hunde unter's Messer muss.
    Ich habe selbst zwei unkastrierte Rüden, die acht Monate auseinander sind.
    Ich kann heute nicht mal sagen, welcher Hund welchen Rang einnimmt.
    Sie haben gelernt, miteinander zu leben.
    Klar, anfänglich hatten sie sich auch mal gerauft.
    Ab diesen Tag habe ich sie stets gut beobachtet und eingeriffen, wenn's knisterte.
    Das ist vermutlich in diesem Fall nicht passiert.
    Vielleicht wurden die ersten Rangeleien schon unterschätzt, nach dem Motto "es sind noch Welpen" oder "die müssen das klären".
    Nun eskaliert es.
    Wie auch immer, es sind Mutmaßungen.
    Da hilft nur ein guter Trainer, da sind wir uns ja alle einig ;-)


    Gruß


    Leo

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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