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Terrierterror wird zusehens schlimmer :(

  • Hallo ihr Lieben !


    In letzter Zeit fällt mir auf, dass meine JRT Phoebe (2,5 J) immer giftiger gegenüber anderen Hunden wird.
    Wir haben auf der Hundewiese regelmässig viel Kontakt zu anderen Hunden, auch alle Größen. Bisher versteht sie sich auch mit allen wunderbar. Nur wenn sie einen Hund nicht kennt, läuft das so ab:


    Wenn b. ein anderer Hund samt seinem Menschen in unsere Richtung kommt, guckt sie erst, und legt sich dann sofort ab. Meistens kommt der andere Hund dann zum Schnüffeln, doch sobald er nahe ist, fletscht sie ganz doll, und macht einen blitzartigen Scheinangriff. Manche reagieren dann wie "ach komm, die ist böse", und gehen weiter.
    Ist sie angeleint, ist das IMMER so.
    Wenn ich abends mit ihr eine kleine Runde im Viertel mache, versuche ich schon weitestgehend, anderen Gassigängern auszuweichen. Denn an der Leine wird nicht nur gefletscht, sondern auch gebellt.


    Auch beim Tierarzt wird immer gerne gebellt. Oder vom Balkon, sobald sie ein Geräusch unten wahrnimmt. Ich weiss einfach nicht, wie ich ihr klarmachen kann, dass das nicht so toll ist.


    Oft werden wir von Großhundehaltern beschimpft, oder es wird gedroht, oder Vogel gezeigt. Das wiederum macht mich traurig, denn ich mag alle Hunde. Andererseits kann ichs aber auch nachvollziehen. Für Hundeschule oder Trainer hab ich leider kein Geld übrig.
    Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tips geben ?


    Liebe Grüße Micha und Frechterrier Phoebe

  • Hallo,


    Was machst Du denn in den Situationen, sprich wie verhälst Du Dich?


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Zitat von "MichaJena"


    Für Hundeschule oder Trainer hab ich leider kein Geld übrig.


    Hast du dich denn schonmal schlau gemacht, was die Preise angeht? In meiner HuSchu zahle ich für eine 10er Karte 70 Euro und das finde ich durchaus okay und ich merke, dass es meinem Hund gut tut.


    Was das bellen angeht.... in Absprache mit unserem Trainer unterbinden wir das mit einem scharfen "nein" und loben, sobald Ruhe ist sofort - da ist das Timing allerding unheimlich wichtig. Denke aber schon, dass da die Meinung eines Trainers hilfreich sein kann - bei unserem klappt das so recht gut, bei anderen Hunden reicht schon das totale Ignorieren des Verhaltens.


    Und sei mir bitte, bitte nicht böse, aber wenn du kein Geld für HuSchu/Trainer hast, was machst du, wenn mal eine große Tierarztrechnung fällig ist?

  • Danke für die schnellen Antworten.. Also beim Bellen habe ich folgendes probiert : wortloses Wegziehen, Maul zuhalten, Kommando "Aus".. ohne Erfolg. Auf Ablenken, wie Leckerli reagiert sie gar nicht.


    Beim Zusammentreffen mit anderen Hunden ist das ähnlich. Inzwischen gehe ich dem wie gesagt aus dem Weg, nachdem mir schon Schläge angedroht wurden.


    Bei uns kostet so ein Kurs in der HuSchu 170 Euro, und das kann ich mir nicht leisten. Beim TA ist es auch schon heftig gewesen, aber da hab ich die Unterstützung meiner Eltern und Freunde gehabt bisher.
    Ich habe mtl etwa 250 E zum LEBEN^^

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich kann nur sagen, was bei uns geholfen hat, als ich merkte, dass Missy anfing, sich in diese Richtung zu entwickeln.


    1. Beifuß- mit- ansehen festigen und sie damit RECHTZEITIG ablenken bei Begegnungen.


    Das heißt nicht erst, wenn Hund die "Gefahr" bereits bemerkt hat, sondern vorher.


    2. Wichtig bei uns ist auch, dass ich zwischen Hund und "Gefahr" gehe.


    3. - und das ist nur meine persönliche Thorie:


    Ihr in einem völlig anderen Bereich dafür wieder Verantwortung zusagen, denn es klingt so, als wolle sie dafür sorgen, dass euch nichts passiert.


    Mund zuhalten ist wirklich keine schöne Variante, wegzerren auch nicht. Lieber rechtzeitig handeln.

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Hallo, Update.


    Ich habe mir eure Antworten und das Thema "Leinenaggression" mehrfach studiert, und versucht, umzusetzen. Leider bisher ohne Erfolg. Auch andere Threads zu diesem oder ähnlichem Thema haben mich nicht wirklich weitergebracht, da jeder eine andere Methode hat. Einerseits soll der Hund abgelenkt werden, andere sagen, dass der Hund "die Gefahr" bewusst wahrnehmen soll.
    Ich denke, dass meine Phoebe versucht, mich und sich zu beschützen.
    Sie sieht einen anderen Hund, möchte auch gerne hingehen, und schnüffeln, und während dem Beschnüffeln sträubt sie manchmal schlagartig das Fell und wird böse. Der andere Hund wird regelrecht überrascht.
    Ich überlege, ob ich mit ihr und dem freilaufenden Rudel des örtlichen Tierheims üben kann, also dass sie lernt, sich ggü anderen Hunden unterzuordnen, bzw entspannter zu sein, oder haltet ihr das für unsinnig?


    Liebe Grüße Micha

  • Hallo,


    die Idee finde ich nicht schlecht. Würde einfach mal mit dem Tierheim sprechen und nachfragen.


    Ansonsten kann ich auch nur sagen, dass Du eventuell doch mal eine Trainerstunde nehmen solltest. Manchmal reichen da ein oder zwei Stunden aus um Dir zu zeigen wie Du in diesen Situationen mit ihr umgehen sollst.


    Wenn Du bald Geburtstag hast, dann lass Dir doch eine Trainerstunde schenken.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

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