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Kläffen im Auto

  • Hallo erstmal an alle!


    Ich habe seit kurzem ein echt nerviges Problem mit Chuck, meinem dreijährigen Springer Spaniel-Mix. U.a. auch rassebedingt ist er ein eher quirliger Zeitgenosse, immer in Bewegung und leicht zu stressen. Bis vor ein paar Wochen war Autofahren noch kein Problem, er blieb zwar auch nicht ruhig sitzen aber hat wenigstens nicht gekläfft. Mittlerweile wird allerdings jede noch so kurze Fahrt zur Geduldsprobe, er kläfft in einer Tour und in den höchsten Tönen. Offensichtlich hat er viel Streß, ich denke, aufgrund von hohem Erwartungsdruck. Denn in letzter Zeit sind wir immer zu "besonderen" Ereignissen gefahren (Spaziergänge durch unbekanntes Gebiet mit vielen anderen Hunden z.B.).


    Hat jemand einen Tipp wie ich ihm das wieder abgewöhnen kann? Ignorieren bringt rein gar nichts, wenn er ruhig ist und ich ihn lobe legt er gleich wieder los. Auch die Box, die ich für´s Auto besorgt habe, beruhigt ihn nicht.


    Vielen Dank!


  • HI,


    ich kenne das Problem Gott sei Dank selber nicht, aber habe mir letztens die DVD von Martin Rütter angeschaut "Eine Couch für alle Felle - Teil 1" und da wird genau dagegen was getan.


    Es fängt damit an, dass der Hund sein Futter nur noch im Auto bekommt. Dies muss lange geübt werden. Vielleicht kannst du es dir mal anschauen. Der Erfolg kommt - wenn auch etwas später :-)


    lg cinderella


    PS: war irgendwas, dass er jetzt plötzlich anfängt zu bellen? ausser, dass ihr keine "spannenden" ausflüge mehr macht?

  • :D Jaja, die besonderen Fahrten zu besonderen Orten...


    Genau das ist jetzt euer Problem. Autofahren verknüpft euer Hund nun mit tollen Aktionen und ist entsprechend aufgedreht.
    Da hilft es meist, wenn diese Verknüpfung wieder aufgelöst wird.
    So nervig es ist, fahrt in nächster Zeit viel Auto, aber vermeidet erstmal diese tollen Aktionen.
    Es ist ja zum Glück jetzt Herbst/Winter, da kann Hund ja auch mal im Auto warten und nimmt keinen Schaden. Natürlich soll er nicht ewig im Auto schmoren, also den großen Wochenendeinkauf dann besser doch ohne Hund machen ;) .
    Aber Tankstelle, Post, Bäcker, Metzger, usw. sind in der nächsten Zeit die optimalen Ziele. Macht mit dem Hund eine kleine Pipirunde und dann fahrt zu einer "langweiligen" Sache, bei der der Hund nichtmal aussteigen muss. Danach gehts wieder heim.
    Autofahren sollte eine ganz normale Sache in seinem Leben werden.
    Probleme beim Fahren bekommt man oft, wenn der Hund die Fahrt klar verknüpft. Wenn es immer nur zu tollen Spaziergängen geht, wird Stress im Auto genau so wahrscheinlich, wie wenn es immer nur zum TA geht.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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