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Wie funktioniert euer Rudel?

  • Hallo Zusammen,


    Angeregt durch den NaturalDogmanship Threat kopiere ich mal meinen langen text hier rein, in der Hoffnung auch ein bisschenw as über euer Rudellleben zu erfahren.
    Werden die Hunde bei euch "klein gehalten" oder haben sie spezielle Aufgaben, die sie übernehmen müssen?


    Wie denkt ihr insgesamt über die Möglichkeit ein "Mensch-Hund" Rudel zu haben - ist das in euren Augen Möglich oder geht das nicht?
    Ist euch der Hund eher untergeben oder gleichberechtigt? Wer trifft welche Entscheidungen bei euch?


    Ich denke, dass ein Alphatier nicht alles übernehmen kann- dann wäre ja auch gar keine Rudelbildung nötig, wenn es alles eh alleine machen könnte.


    Bei uns ist es auch genauso - jeder im Rudel hat seinen festen Job.


    Ich bin der Futterverwalter und das Alphatier :) Ich übernehme auch jeden Job der anderen - ab und an. Sobald ich den Job übernehme halten sich die anderen zurück.


    Mein Mann ist der Kumpel zum spielen und toben - er gibt zwar auch Kommandos oder übenrimmt kurzweilig die Leitung - aber die Hunde schauen, wenn ich dabei bin, erstmal was ich wohl dazu sagen.


    Meine Tochter ist die Schmusebeauftragte. Sie spielt und kuschelt und knuddelt. Wenn die Hunde gern geknuddelt werden wollen, gehen sie zu ihr. Körperpflege insgesamt ist eigentlich ihr Gebiet. Sie bürstet und so weiter. Wenn sie Kommandos gibt, dann schauen die Hunde erst mich an- wenn ich nicht da bin evt meinen Mann (aber eher selten) - sie führen die Kommandos aber dann zuverlässig aus. Meine Tochter kann die Hunde ohne Probleme kontrollieren.


    Lady ist dafür zuständig das Rudel zusammen zu halten und darauf aufmerksam zu machen, wenn jemand fehlt. Versteckt sich zB jemand aus dem Rudel bleibt Lady stehen und bellt was das Zeug hält. Rennt jemand zuweit voraus nimmt sie Kontakt mit mir auf. Sie zwickt nicht aber sie macht sich bemerkbar und sagt= hey Leute- wir müssen zusammen bleiben. Das ist ihr Job. Ist das anmaßend? Ich find nicht. Ich kann schliesslich zu ihr sagen "ist alles ok" und dann geht sie entspannt weiter.


    Liska ist unser "abchecker". Sie geht oft einige Meter voraus - um zu schauen ob alles ok ist. Sollte es das nicht sein (zB ein anderer Hund kommt auf uns zu) legt sie sich ins Platz und wartet bis das Rudel da ist. Sie sagt also auf diese Art bescheid, dass nun eine Situation kommt, wo jemand anders handeln muss. Im Haus ist sie der "Melder" - sie sagt bescheid, wenn jemand kommt oder auf dem Hof rumwandert.


    Ich kann dabei jede Position übernehmen. Also das Rudel zusammen halten oder die Lage checken - dann wird mir immer der Vortritt gelassen.


    Ich will keine Hunde um mich haben, die nichts dürfen und können. Ich find ja immer Dogs needs Jobs :-) Deswegen hat jeder hier seine Aufgaben.


    Wobei das Rudelgefüge im Moment ab und an bröckelt. Lady und Liska sind sich teilweise uneins, wer Omega ist.


    Mich würde wirklich interessieren, wie es bei euch so funktioniert. Egal ob ihr einen Hund habt oder mehrere und wie groß die Familie ist - oder ob ihr ein Duo seid!


    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

    "Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick meiner Hunde"

  • Ich habe kein Rudel, ich bin kein Alpha und ich habe keinen Alphahund !


    Bei mir leben zwei Hunde, ich stelle die Regeln auf und innerhalb dieser kann jeder tun und lassen was er möchte. Genauso handeln die Hunde (auch bei Gast- oder Pflegehunden) untereinander.
    Jeder hat Ressourcen, die ihm wichtig sind, jeder geht seinen Weg ... man arrangiert sich. Der eine ist neugieriger, der andere schaut sich erstmal alles in Ruhe an, die Rollen wechseln je nach Situation.


    Vollkommen unspektakulär, oder !


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !


  • :2thumbs:


    Genauso.


    Wir bilden mit unseren Hunden eine Gemeinschaft, eine Gruppe.. aber keinesfalls ein Rudel.


    Ich sehe mich absolut nicht als Alphatier,Schmusebeauftragte etc.,
    sondern viel eher als Freund, Wegweiser und Beschützer meines Hundes.

  • Hm... ich nenn unsere kleine Familie auch gern Rudel...


    ^^


    Klar hat bei uns jeder seine Aufgabe und das ist wichtig fpr jeden von uns.


    Ich bin Chef die meiste Zeit.


    Mit mir wird "Rücksprache gehalten", wenn irgendwas ist. Wenn mein Freund ein Kommando verlangt, muss es von mir abgesegnet sein.


    Macht Missy uns darauf aufmerksam, dass sich jemand im Flur befindet, kann nur ich die Lage entspannen, in dem ich ihr sage, dass ichs vernommen hab und mit ihr in die selbe Richtung sehe, sie beruhigend.



    Missy ist draußen die Vorhut.


    Sobald sie draußen ist, schärft sich jedes Sinnesorgan.


    Sie dreht sich im Freilauf alle 5 Meter um und schaut, obs was auszusetzen gibt von meiner Seite oder ob sie den richtigen Weg geht.


    Sie braucht das, dass ich ihr draußen ein wenig Verantwortung übertrage.


    ist eine Situation aber unsicher, kommt sie zu mir und orientiert sich an mir.


    Eine weitere, für Missy unheimlich wichtige Aufgabe, wie ich feststellen musste, ist dass Beute- nach- Hause- Bringen.


    Wir "jagen" ja gemeinsam, fast täglich und sie macht es einfach super mit der "Beute". Hat sie die Beute im Maul, können 100 Hasen auf 50 Rehen an ihr vorbeiziehen, sie bleibt verantwortungsvoll.


    Sie ist dann super konzentriert, richtet sich aber nach meiner Stimme.


    Ich gebe quasi den Weg vor und sie passt auf die Beute auf.


    Mein Freund ist der Spiel- und Schmuse- kamerad.


    Das war mal anders.


    Es ist manchmal nicht ganz leicht für ihn, zu akzeptieren, dass sich Missy bei mir immer rückversichert, aber bin ich abwesend, übernimmt er meinen Part und Missy lässt das bedingungslos zu.


    Ich finde, wir sind alle gleichberechtigt, jeder in seinem Gebiet ein kleiner Spezialist.


    Wir "brauchen einander". Zumindest finde ich es wichtig, dass Missy auch das "Gefühl" hat, gebraucht zu werden, wenn sie uns schon ständig braucht.

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Jou, bei uns ist das auch so wie bei staffy und Vivi.
    Ich leite einen kleinen, gut funktionierenden Familienbetrieb wie den aus der Vorwerk-Werbung. :D

    Liebe Grüße von den 3 zugereisten Oberbayern
    Mensch Beate, Bordercollie Emmi und Aussiecollie Max

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



  • dem schließe ich mich auch an.

    Violence is the last refuge of the incompetent
    -Isaac Asimov-


    Most people are other people. Their thoughts are someone else's opinions, their lives a mimicry, their passions a quotation
    -Oscar Wilde-

  • Hallo,


    Ich find das interessant, dass es so unterschiedliche Sichtweisen gibt. Ich habe aber den Eindruck, dass das Wort "Rudel" irgendwie überbewertet wird.
    ein Rudel ist in meinen Augen nichts weiter, wie eine Gruppe die gemeinsam lebt,. Also wir sind ein gemischtes Rudel - einfach einige Säugetiere, die zusammen leben.


    Genauso wie das Wort Alpha so einen komischen beigeschmack zu haben scheint. Das Alphatier stellt aber doch nur die Regeln auf - ist eigentlich der Teil einer Gruppe, der am meisten Erfahrung hat.


    Im Prinzip kann man auch sagen, dass ich in einer Gruppe lebe und die Spielregeln vorgebe.


    Woher kommt diese Ablehnung zu den Worten "Rudel" und "Alpha" bei den Hundemenschen?


    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

    "Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick meiner Hunde"

  • Keine Abneigung. Rudel bedeutet soziale "Zweck"gemeinschaft, bei Hunden der menschlichen Familie gar nicht unähnlich.


    Find ich ok.


    Alpha.



    Situationsabhängig... ich glaube Alpha wird mit "derjenige, mit dem höchsten Wert" oder so assoziiert.



    Das würd ich auch so nicht unterschreiben.


    Aber Alpha im Sinne von Verantwortungsträger... find ich ok.


    Keiner von uns ist ein Permanent- Aplpha.^^

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Zitat von "Rahijana"

    Woher kommt diese Ablehnung zu den Worten "Rudel" und "Alpha" bei den Hundemenschen?


    Weiss auch nicht....scheint fuer viele einfach zu negativ behaftet zu sein (vielleicht weniger schlaue Buecher lesen :p ) und man muss sich dann krampfhaft und mit Nachdruck davon entfernen.


    Ich nenne die Hunde auch mein Rudel.....trotzdem bin ich kein Rudelhund und ich bin biologisch gesehen auch kein Alpha......verglichen zur Theorie habe ich aber die Alphaposition.
    Ich habe kein Problem damit....ich bin Tanja und die Toelen sind meine Hunde......ich stelle mich nicht als Alpha und ihre Beta- und Omegahunde vor :D

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

  • Ich bin Futterverwalter, Erzieherin und "Chefin". Was ich sage wird gemacht, Freiheiten habe sie trotzdem genug.
    Mein Freund ist eher der Spielkumpel der schon mal nicht für voll genommen wird.
    Quanto ist "Hundechef", die anderen Beiden das Wachkommando. Zwischen Chiko und Basco ist die Ordnung noch nicht ganz klar, ich vermute aber das Basco wenn er voll erwachsen ist Chikos Rang einnehmen wird.


    LG Iris + Schäfis

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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