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Welpe hat vor allem Angst und knurrt

  • Guten Abend zusammen :roll:


    Wir haben am Donnerstag unseren Welpen bekommen. Er ist ein Amercian Bulldog und 11 Wochen alt. Was uns gleich aufgefallen ist, dass er sehr schüchtern ist....Er hat sich bei uns schon gut eingelebt und ist freundlich zu uns.. ABER


    Er möchte gar nicht raus gehen, man muss ihn immer hinter sich her ziehen, damit er überhaupt mal einen Meter geht. Nun locke ich ihn schon immer mit Leckerlis und das klappt einigermaßen.


    Aber ich musste nun gestern und heute mit Entsetzen fest stellen, dass er Kinder und fremde Menschen anknurrt.... Also wenn sich wer zu schnell nähert oder so, dann knurrt er..


    heute war ne Freundin mit ihrem Sohn (3 Jahre alt) zu Besuch um sich den Kleinen an zu schauen, und Ihr Sohn läuft hier rum und Murphy knurrt ihn an...Ich hab natürlich sofort AUS geschrien.


    Allen Fremden gegenüber ist er eher reserviert und ist ängstlich. Normalerweise sind Welpen doch echt freundlich und gehen auf Menschen neugierig zu. Aber Murphy hat Angst...


    Nun ist meine Angst, dass sich das nicht ändert und er evtl nachher ein Angstbeisser wird. Ist meine Angst begründet??


    Wie sollen wir uns verhalten, wenn er andere Menschen anknurrt?? und wie sollen Menschen reagieren die zu uns kommen?? Sollen sie ihn erstmal links liegen lassen und warten bis Murphy ankommt???


    ich würd mich freuen, wenn mir jemand einen Rat geben kann...


    Viele liebe Grüße
    Jessy

  • bitte das knurren nicht verbieten, denn sonst warnt er irgendwann nimmer sondern schnappt ohne warnung sofort zu.


    kinder sollten ihn ignorieren und in ruhe lassen nicht anfassen, größere kinder würde ich ihm versuchen durch leckerlies schmackhaft zu machen, generell über futter arbeiten, also nicht im napf sondern über hand, in den situationen wo er angst hat mit spiel & lecker ablenken damit er lernt das er keine angst haben braucht sondern das es toll draußen ist und wenn er schläft schlafen lassen nicht einfach anpacken etc

  • Ich glaube er muss erstmal langsam seine Umwelt kennenlernen.
    Besucht ihr eine Welpenschule.
    würde ich doch wichtig finden.
    Und zeigt ihm seine Umwelt und lasst ihn überall mal langsam alles auf sich wirken und dass er genug zeit hat sich alles anzuhören und anzuschauen draussen.
    Ich würde mit viel zeit raus gehen und mich an verschiedene Orte so jeweils 5 Minuten ca. hinsetzten und ihn alle eindrücke aufnehmen lassen.
    So kommt er auch bestimmt Menschen näher.
    Sucht euch erst ne Umgebung wo Menschen weit entfernt sind und dann Stück für Stück näher gehen und dort Pause machen.
    Wenn er sich einigermaßen akklimatisiert hat würde ich dort immer futter reichen.
    Generell auch draussen spielen und so...
    Habe ich auch so mit scooby gemacht und zu beginn war er ähnlich.

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • erst einmal herzlichen glückwunsch zu deinem kleinen :)
    du musst dem kleinen jetzt in seiner präge-phase viel zeigen, damit er die angst verliert.
    fremde leute sollten ihn, wenn er so ägstlich ersteinmal ignorieren.
    woher habt ihr denn den kleinen, wenn ich fragen darf?
    denn es ist wirklich eher ungewöhnlich, dass ein welpe so reagiert.

  • Das klingt, als habe der Hund nicht gerade die beste Sozialisierung genossen und bislang eher nichts wirklich kennengelernt. Das ist zwar nicht optimal, aber der Hund ist erst 11 Wochen alt, gerade ein paar Tage in seiner neuen Familie - da läßt sich natürlich einiges nachholen. Eine gute Welpengruppe wäre schon mal eine Idee und dazu noch eine Portion Gelassenheit und Geduld ;). Der Kleine hat sich noch gar nicht richtig einleben können und ist verunsichert von all den neuen Eindrücken - da ist es kein Wunder, dass er noch keinen Spaß am Gassi gehen hat (ist bei vielen Welpen anfangs so) und in für ihn fremden Situationen ängstlich reagiert.
    Knurren ist übrigens Kommunikation - ich würde das nie verbieten! Es kann böse enden, einem Hund das Knurren abzugewöhnen. Ich kenne selbst einen Hund, der nicht mehr knurrt, sondern gleich zur nächsten Warnstuffe übergeht und dann "aus heiterem Himmel" zuschnappt.
    Natürlich soll ein Hund Menschen nicht anknurren, aber das heißt nicht automatisch, ihm das Knurren zu verbieten. Vielmehr sollte der Hund lernen, dass er keine Angst zu haben braucht und Knurren deshalb gar nicht notwendig ist. Das kann man üben (z.B. indem der Besuch Leckerlies in die Hand gedrückt bekommt und sich Schritt für Schritt dem Hund nähert), etwas Geduld ist da aber erforderlich. Und nicht vergessen - ein 11 Wochen alter Welpe ist quasi noch ein Baby!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Herezlichen Glückwunsch! Ahh ich liebe American Bulldogs... Hast echt einen tollen Hund!


    Ich würde halt sehr oft rausgehen mit ihm, da er sich dann schneller an die Umwelt gewöhnt. Auch an befahrene Strassen (also nicht auf die Strasse gehen, sondern ich meine halt am Gehsteig daneben)... So weiss er nach einiger Zeit, dass dies nichts gefährliches ist


    Mein Hund war es auch nicht gewohnt alleine zu schlafen, hat geheult, gebellt usw. aber jetzt ist er es gewohnt und es ist einfach normal.

    MfG
    Loona

  • Hallo Ihr Lieben....


    Erstmal Danke für die schnellen Antworten.. Wir haben Murphy auch schon richtig ins Herz geschlossen und er liebt unseren Sohn, den hat er noch nicht einmal angeknurrt und schlabbert ihn ab.. Aber allen anderen gegenüber ist er ängstlich..


    Der Hund kommt aus einer kleinen Privatzucht. Seine Mama sollte einmal geworfen haben und wird jetzt sterilisiert... Ich denke, dass die Leute versäumt haben, den Hund richtig zu sozialisieren.


    Eine Hundeschule haben wir bisher nicht besucht, da er erst seit Donnerstag abend hier ist... Wir möchten das aber gerne machen, damit er mit seinen Artgenossen zusammen sein kann....

  • Also ich hab ja zuhause auch so einen Angsthasen Fall (bloss ohne Knurren) auch 11 Wochen alt Rotti und mir wurde von Hundeplatz trenner gesagt ich soll das Angstverhalten ignurieren und ohne kommentar weidergehen auch wenn er hinter mir einen salto machen sollte und auch die besucher sollten ihn völlig ignurieren erst wenn er zu ihn geht streichel aber nicht angucken.



    Ein bild von deiner Maus wäre toll.



    lg. Jenny

    Man kann vieles kaufen, das Schwanzwedeln eines Hundes nicht.


    Eyla & Alano befinden sich im Userhundethread auf Seite 1

  • Zitat

    gesagt ich soll das Angstverhalten ignurieren und ohne kommentar weidergehen auch wenn er hinter mir einen salto machen sollte


    Angst nicht durch gutgemeintes Zureden etc. zu bestärken ist ja richtig, aber den Hund wie einen Sack Mehl ohne Rücksicht auf Verluste weiterzuschleifen kann es ja nicht wirklich sein, oder? Dadurch wird er wohl kaum zu der Erkenntnis kommen, das Spaziergänge Spaß machen.
    Ein wenig Geduld gehört schon dazu, einen ängstlichen Welpen vom heimischen Grundstück zu bekommen. Da muß man aber nicht den Hund hinter sich herschleifen.


  • Murphy ist unsicher....nicht aggressiv. Indem Du laut "Nein" oder "Aus" schreist bestaetigst Du sein verhalten lediglich und wirst seine Unsicherheit verstaerken.


    Bellt oder knurrt er Fremde an, zeig' ihm einfach das es da gar nichts zu fuerchten gibt indem Du dich verstaerkt positiv und ausgeglichen und ruhig verhaeltst.......und was fremde Kinder angeht, auch diese muessen sich dem Welpen anpassen und nicht nur andersrum.
    Kleine Kinder sind oft fuer Hunde etwas furchteinfloessendes wegen ihrer Gangart, ihrem Verhalten etc.....dein Welpe weiss nicht das dies ein Kleinkind ist von dem keine Gefahr ausgeht....das muss er erst lernen.


    Habt Geduld mit ihm und bestraft vor allem solches Verhalten nicht.

    “O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
    bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
    etwas sagen zu muessen.


    Erloese mich von dem großen Leiden
    die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.


    Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
    hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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