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Angst bei euren Hunden!

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    Hallo!
    Wie ja viele von euch wissen habe ich eine sehr unsichere, ängstliche Hündin aus dem Süden, deren Problematik bis heute nicht ganz beseitigt ist und mir schon viel Kopfzerbrechen bereitet hat!
    Seit zwei Monaten haben wir ja Zuwachs- Janosch, 4 Monaten.
    Sensibilisiert durch Emma ist es mir natürlich sehr wichtig, dass sich bei Janosch erst gar keine Unsicherheiten einstellen. Eigentlich sind auch alle Vorraussetzungen perfekt. Er wurde von der "Züchtern" sehr gut sozialisiert, in der Welpenspielgruppe wurde mir von Anfang an bescheinigt, dass er über einen sehr stabilen Charakter verfügt und man kann mit ihm auch in das dichteste Menschengewühle und er zeigt keinerlei Anzeichen von Unsicherheit!
    Nun sind mir aber einige Sachen dennoch aufgefallen, so fühlt er sich sichtlich unwohl, wenn er in ein Auto einsteigen soll (da ich Student bin und kein eigenes Auto habe kam das buisher noch nicht sehr häufig vor. Heute ist er z.B. einem Einkaufswagen sichtlich weit ausgewichen und uns entgegenkommende Reiter sind ihm auch noch nicht ganz geheuer.
    Nur zum Verständnis, das sind alles keine Situationen in denen er wirkliche Angst zeigt, sondern nur Unsicherheit und er lässt sich auch sehr gut an diese Situationen heranführen. Doch weiß ich ja durch Emma wie schnell aus Unsicherheit Panik wrden kann.
    Wahrscheinlich bin ich in solchen Situationen wirklich übersensibel, aber wie ist das bei euch, vor welchen Dingenhaben eure Hunde Angst?
    Oder haben eure Hunde vor gar nichts Angst? Gibt es solche Hunde überhaupt?
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Klar hat mein Hund vor Sachen Angst.Leo kriegt bei unseren Autos ne regelrechte Panikattacke. Er fängt an zu zittern und sabbern und noch viel mehr. Bin immoment dabei etwas dagegen zu unternehemn. Wie z.B. das Auto in jeden Spaziergang mit einzubesziehen(den Tipp hab ich von beate :freude:) Bis jetzt zeigts noch keine Wirkung aber ich hab ja uch gerade erst angefangen.
    Busse gehören auch dazu, mittlerweile kann er locker dran vorbei gehen aber reingehen, ne. Da muss ich ihn reintragen sost geht nix.


    Und vor singenden Vögeln hat er Schiss (kein witz), Sonntag war bei uns so schönes Wetter, auch vögel haben gesungen direkt neben uns.Leo hatte so eine Angst. Aber ich glaube das kam mehr vom Geräusch als von den Vögen selber... :freude:

  • Huhu,


    ein Lebewesen, das vor gar nichts Angst hat, wäre wiedernatürlich. "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste." Und das gilt auch für Hunde. Mir persönlich ist ein Hund, der ersteinmal vorsichtig auf neue Situationen zugeht lieber als einer, der sich Hals über Kopf reinstürzt.


    Da fallen mir zwei meiner Lämmer vom letzten Jahr ein. Die waren so unvorsichtig, dass sie ohne Mama fröhlich über die Wiese - ja sogar ausgebrochen sind - ohne mit der Wimper zu zucken. Wäre ich Mensch als sichernder Faktor nicht da gewesen, wären die beiden die ersten "Opfer" gewesen!


    Die Frage ist viel mehr wie ein Hund mit seiner Angst umgeht. Ist es ihm z.B. überhaupt noch möglich die Situation "richtig" zu beurteilen oder hängt er in seiner Angst fest. Das ist für mich die zentrale Frage.


    Meine Teak ist so ein klassischer Angsthasenhund. Wir haben nach nun gut vier Jahren Arbeit an dem Problem ihr persönliches Optimum erreicht. Ich kann die Dinge, die in ihrer Prägephase ganz bestimmt falsch gelaufen sind, nicht mehr ändern. Und das merkt man jeden Tag.


    Chill - sie hätte sich das als junger Hund leicht abschauen können - ist ein ganz anderer Typ Hund. Sie verfügt in meinen Augen über genau das richtige Maß an Vorsicht und Neugier. Mit ihr macht es richtig Spaß. Mit meinem Oldie übrigens auch... Teak dagegen tut mir schon häufiger mal leid (nein - natürlich zeige ich ihr das nicht!), weil sie ohne meine Hilfe aus ihrer Angst nicht mehr rauskommt und die Situation nicht realistisch einschätzen kann. Aber so ist sie nun mal :freude:


    Viele Grüße
    Corinna

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  • Huhu!


    Bei uns sind beide Hunde da sehr unterschiedlich.


    Pebbles hat vor den merkwürdigsten Sachen Angst (z. B. Bettdecken und Chipstüten). Aber auch z. B. vor Pferden hat(te) sie mächtig bammel. Bei Pebbles ist das ein Problem, denn wenn ich nicht rechtzeitig reagiere und sie festlege - ist sie weg. Das führt dazu, wenn sie auf Spaziergängen in Angst-Situationen gerät, daß sie nach Hause läuft - komme was wolle. Gott sei Dank ist es mittlerweile so, daß wir z. B. die Angst vor Pferden im Griff haben und wenig Bettdecken oder Chipstüten im Wald rumlaufen. Also sie ist da absolut alltagstauglich geworden jetzt mit 3 1/2 Jahren.


    Face ist typ "und die Neugier siegt doch". Face hatte z. B. Panik vorm Staubsauger - heute frisst sie ihn auf. Face hatte Angst vor meiner Waschmaschine, heute muß ich aufpassen, daß sie sich nicht vor der sich drehenden Trommel festglotzt. So gehts eigentlich immer bei ihr. Ist ihr was unwohl zeigt sie das deutlich über Körpersprache und Grinsen, man kann sie dann aber an bisher alles mit Leckerlie, Lob und Zureden heranlocken.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Unser Kleiner hatte vor so gut wie nichts Angst. Er geht mit Vorsicht an Sachen ran, die er nicht kennt, oder die ihm merkwürdig erscheinen, ist aber nicht wirklich ängstlich sondern ganz schnell vorsichtig-neugierig.
    Als erste Hündin (Ellwood ist mein zweiter Hund) hatte ich eine absolute Angsthäsin. Ich erinnere mich noch an einen unserer ersten Spaziergänge, sie war ungefähr seit einer Woche bei uns. Ich mit Zazou an der Leine durch eine ruhige Spielstrasse, alles im grünen Bereich, und plötzlich geht RATSCH ein Rolladen runter (halt abends um 6, man kennt das ja!!) Der Hund in wilder Panik so losgerast, daß sie mir die Leine aus der Hand gerissen hat und was gibst du was hast du schnurstracks auf eine Hauptstrasse zugerannt ist. Ich sah schon meinen Hund unter einem Auto!! Gott sei Dank habe ich dann instinktiv richtig reagiert und habe, einmal laut ihren Namen rufend, einen Spurt in die Gegenrichtung gemacht. Ihre Angst, mich zu verlieren, war dann doch größer. Ic h war Schweißgebadet sag ich Euch, nicht vom Laufen, vor Angst um meine Maus. Sehr viel besser wurde das wochenlang nicht - Mülltonnen, gelbe Säcke, Plastikbeutel auf dem Weg, eine scheppernde Getränkedose - alles löste Panik aus. Die Maus kannte leider fast nix, war zwar sehr liebevoll aber auch seeeehr ruhig von einer Züchterin auf dem tiefsten Land aufgezogen worden. Keine Kinder, kaum Besuch, kein Radau.
    Ganz das Gegenteil mit unserem Ellwood - der kommt aus einem Zuhause, wo der Bär tobte. 5 erwachsenen Hunde, 4 Kinder, dauernd Besuch, Fernseh, Radio, immer was los! Die Züchter haben die ganze Rasselbande als sie ca. 7 Wochen waren, mitgenommen auf eine goldene Hochzeit - sie mußten da halt hin, und fanden es gleich ganz praktisch zum sozialisieren. Dementsprechend hat der Junge Mann Nerven wie Drahtseile. Sicher ist er auch ein anderer Typ. Ganz wichtig war aber, denke ich auch, das für uns das zentrale Thema der ersten Wochen war, ihn an uns zu BINDEN. Ich habe ganz oft den Eindruck, sein Grundlebensgefühl ist : "solange meine Leute bei mir sind, kann mir nix passieren".
    Eine Situation gab es mal, in der er Angst hatte. Ich mußte kurz in unseren Geräteschuppen (ex-Schweinestall, riecht sicher noch ganz spannend) in dem sich in loser, unordentlicher Schüttung unsere Gartengeräte stapeln. Mein Aufenthalt dort hat sich dann unerwartet in die Länge gezogen. Der Kleine stand "bibbernd" vor der Tür, und fand das doch alles sehr unheimlich. Ich habe dann ruhig und langsam alle Gartengeräte begutachtet (ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie interessant so eine Harke sein kann :wink: ) bis die Neugier/Langeweile siegte und er mir doch nachkam - und dieses Grundprinzip hat sich bewährt. Wenn er jetzt mal (selten) etwas verbellt, geh ich hin und untersuche es gründlich, auch wenn es manchmal Zeit kostet und aufhält.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Pebbles: stelle mir gerade eine durch den Wald laufende Chipstüte mit zwei kleinen dünnen Beinen drunter vor :freude: :freude: :freude:

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