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Ab wann kann ich die Trächtigkeit feststellen lassen?

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    Hallo,
    ich bin neu in diesem Forum und habe mich eben mal oben vorgestellt. :)


    Ich würde gern wissen, wann man feststellen kann, ob unsere Hündin Georgia (ein Bardino-Labrador-Doggen-Mix) trächtig ist.


    Georgia ist innerhalb sehr kurzer Zeit 2x läufig gewesen (Oktober/Anfang November und Anfang Februar).
    Dazwischen war sie sehr krank (Magen-Darm-Infekt) und wurde sogar Ende November notoperiert, weil der TA einen Darmverschluß erst sehr spät entdeckt hatte. (Georgia ist super hart im Nehmen und zeigt sich kaum schmerzempfindlich, selbst Fieber hatte sie nicht) Die OP hat sie jedoch super überstanden und auch der Darm konnte komplett gerettet werden, und innerhalb von zwei Wochen war sie wieder fit.


    Allerdings hatten wir durch diese Faktoren keine Zeit über eine Kastration nachzudenken.


    Als Georgia zum 2. Mal in der Standhitze war (am 1.Wochenende im Februar), hatte mein Mann beim Gassigehen mit Georgia eine Begegnung mit dem Nachbarshund (2-jähriger Dalmatiner-Mix), der kam ohne Leine angerannt und ist direkt aufgestiegen. Die beiden haben auch circa 10 Minuten gehangen.


    Wir haben dann erst mal an die Spritze danach gedacht, aber uns bewußt dagegen entschieden, da wir von verschiedenen Seiten vor den Risiken und Nebenwirkungen gewarnt wurden.


    Jetzt wüßte ich gern, ob es sich empfiehlt, zum TA zu gehen um Georgia auf eine mögliche Trächtigkeit untersuchen zu lassen.
    Oder sollen wir noch etwas warten? Was wäre im Falle einer Trächtigkeit (außer besonderer Ernährung) zu beachten? Ich kann keine Literatur finden speziell über Trächtigkeit und Geburt.
    Wenn Georgia wirklich Welpen kriegt, wäre das zwar nicht gerade ideal aber wir könnten uns schon gut um sie und ihre Jungen kümmern. Auch der Nachbar ist sich seiner Verantwortung bewußt und würde helfen.

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  • :hallo:


    worauf willst du warten?
    Ich wuerde baldmoeglichst nen Termin beim TA machen.


    wie alt ist deine Huendin denn? Ich kenne mich nicht aus, habe aber schon des oefteren gelesen, dass sie mind. 2 Jahre sein sollten, wenn nicht soagar aelter...aber da koennen andere sicher genauers zu sagen.


    ja, und geh zum TA, der kann dir sicher auch Lektuere geben im Bezug auf Fuetterung, Geburt etc.
    ....das is jedenfalls meine Meinung.


    zD

  • Worauf ich warte? Auf Tips von erfahrenen Hundehaltern die mir vielleicht ein paar Fragen vorab beantworten können! :wink:
    :)
    Nun, nach allem was ich in Erfahrung bringen konnte läßt sich die Trächtigkeit erst ab der 3.oder 4. Woche überhaupt feststellen. Daher meine Frage, ob man sich besser noch in Geduld übt.


    Das mit dem optimalen Alter ab 2 Jahre stimmt schon, insbesondere wegen des Wachstums, Georgia ist ja quasi noch ein Teenie mit ihrem 1 Jahr. Allerdings ist sie gesund, kräftig und weitgehend ausgewachsen.


    Aber nun ist es wie es ist, und wem sollte ich nun einen Vorwurf machen? Vor allem wo es ja nix bringt...


    Meine Frage war vor allem, ob und wie der TA die Trächtigkeit schon erkennen kann und insbesondere ab wann man Anzeichen einer Trächtigkeit bei der Hündin beobachten kann.


    Ernährungstechnischer Handlungsbedarf besteht ja anfangs eh noch nicht, und an Georgias Verhalten läßt sich bislang noch keinerlei Veränderung beobachten, daher überlege ich schon, ob es z.Z. irgendweinen Vorteil bringt, wenn wir zum TA gehen. Wenn selbst die Gewißheit schwanger-nicht schwanger noch nicht gegeben werden kann....

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  • Hallo liebe Georgiasleute,


    einen Trächtigkeit lässt sich per Ultraschall ab dem 20. Tag nachweisen. Bei so einer jungen Hündin würde ich mir auch überlegen, ob Du möchtest, dass sie ihre Welpen bekommt.


    Es gibt zwei Richtungen die Du einschlagen kannst, wenn Du nicht möchtest, dass sie die Welpen bekommt.


    1. Kastration
    Die ist aber nicht zu empfehlen, da durch den Östrogeneinfluss im Östrus eine erhöhte Blutungsneigung besteht und das Gewebe sehr brüchig ist.



    2. Nidationsverhütung, also das Verhindern der Einnistung der befruchteten Eizellen


    Das habe ich vor wenigen Tagen in einem anderen Thread geschrieben:



    Du kannst so also noch den Ultraschall abwarten und dann entscheiden was Du machen möchtest.


    Zum Glück hast Du von Dir aus schon von der Behandlung mit Östrogenen abgesehen.


    Im Endeffekt kann Dir niemand die Entscheidung abnehmen, aber ich drücke Euch die Daumen.

  • Hallo Diana,
    danke für deinen Rat, der ist Gold wert! :gut:


    Ich werde es so machen wie du sagst, und nach Karneval einen Ultraschall beim TA machen lassen.
    Gut zu wissen, dass es außer der Östrogengabe noch andere Möglichkeiten gibt. Das Alizin klingt ja um einiges harmloser. Das mit dem Geld ist eh nicht der Faktor, nicht dass ich davon viel hätte, aber unsere Georgia ist uns das allemal wert.


    Dann entscheiden wir ggf. mit dem TA gemeinsam was wir tun. Vielleicht ist ja auch gar nichts passiert. :flehan:


    Noch eine Frage einer Ahnungslosen: was ist eine Pyometra :?:


    Möchtest du deine Lucy nicht kastrieren lassen? Mein Mann und ich sind uns diesbezüglich noch nicht sicher, denn keiner der Hunde, die Mann in seinem Leben schon hatte wurde ohne dringende medizinische Indikation kastriert und alle lebten damit gesund und lang (bis auf eine, die leider an Rattengift starb)....


    Also DANKE! :)


    P.S. Ich habe mich eben mal zu deiner Homepage geklickt und gesehen, dass du bei Frau Feddersen-Petersen hörst, die mir wiederum durch Günther Bloch ein Begriff ist und soweit ich weiß, Fachfrau für Ethologie bei Hunden ist. Bin ja zugegeben etwas neidisch darauf. Gibt es denn Literatur von ihr, Skripte oder so, die man erwerben kann mit dem Thema Verhaltenskunde?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    Zitat von "georgiasleute"


    P.S. Ich habe mich eben mal zu deiner Homepage geklickt und gesehen, dass du bei Frau Feddersen-Petersen hörst, die mir wiederum durch Günther Bloch ein Begriff ist und soweit ich weiß, Fachfrau für Ethologie bei Hunden ist. Bin ja zugegeben etwas neidisch darauf. Gibt es denn Literatur von ihr, Skripte oder so, die man erwerben kann mit dem Thema Verhaltenskunde?


    Es gibt von Dorit Feddersen-Petersen wirklich gute Literatur. Das wohl mit Abstand beste und bekannteste ihrer Bücher ist "Hundepsychologie", dass letztes Jahr in einer Neuauflage erschien. Das Buch ist recht wissenschaftlich geschrieben und vereint wie kein anderes wahnsinnig viele Informationen zur Ethologie des Hundes. Auf jeden Fall eine Anschaffung wert!!!
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • :hallo:


    na, ich bin ja froh, dess es hier Fachleute gibt zu dem Thema :flehan: :gut:


    ihr koennt ja doch mehr weiterhelfen als solche Laien wie ich, gut so :)
    finde das Forum super!


    schoenen sonntach


    zD

  • Hallo Georgiasleute,


    also eine Pyometra ist eine Gebärmuttervereiterung - sorry...


    Ich habe Lucy damals nicht kastrieren lassen, weil die Erkrankung eben durch die Hormongabe entstanden ist. Das war eine ganz blöde Sache. Meine rollige Katze hat nämlich dem Rüden die unabgeschlossene Tür geöffnet als ich nicht zu Hause war. Man sollte kaum glauben, dass so etwas passieren könnte, aber Tiere sind manchmal unglaublich. (Danach wurden die Türen immer abgesperrt :) )


    Da ich ja wusste, warum sie erkrankt war, sah ich keinen Grund zur Kastration. Ausserdem war ihr Zustand dermaßen schlecht, dass die OP ein extrem großes Risiko war (41°C Fieber, Durchfall, Erbrechen, Seitenlage, kaum Stehvermögen, Nieren angegriffen durch die Toxine)
    Wir haben sie dann mit Alizin, Antibiotika und sehr vielen Infusionen behandelt und nach zwei Tagen ging es ihr wieder schlagartig besser.


    Im Nachhinein bin ich froh, dass ich diese Erfahrungen durchgemacht habe, so kann ich sie an andere Betroffene weiter geben.


    Von Dr. Dorit Fedderson-Peterson gibt es sehr viel Literatur. Einfach mal bei Amazon nachschauen. Sie ist die absolute Expertin auf dem Gebiet Ethologie

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