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Babykastration!!!

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    Hallo,
    was haltet ihr eigentlich von der sogenannntn Babykastration, also der Kastration VOR der ersten Läufigkeit?
    Das scheint ja ein ziemlicher Trend zu werden, der mal wieder aus Amiland zu uns herüber schwappt.
    Der Vorteil scheint ja wohl zu sein, dass das Risiko der Hündin an Milchleisten- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken durch diese Art der Kastration deutlich gemindert wird.
    Trotzdem finde ich diese Vorgehenseise unverantwortlich, da durch eine solch frühe Kastration und der damit einhergehenden Hormonumstellung dem Hund die Möglichkeit genommen wird jemals geistig erwachsen zu werden, er behält immer einige fast welpenhafte Charakterzüge, was viele Leute natürlich total "süß" finden.
    Ich find das echt unter aller Kanone - haben wir unsere Hunde nicht schon abhängig genug von uns gemacht - brauchen wir jetzt noch den ewigen Welpen???
    Was haltet ihr davon?

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Ich seh das genauso wie du. Eine Hündin sollte erwachsen werden dürfen - reifen in jeder Hinsicht!
    Wobei ich noch dazu sagen muss - ich bin überhaupt dagegen, eine Hündin ohne medizinischen Grund kastrieren zu lassen. Ich würd mich nicht wohl dabei fühlen, einer gesunden Hündin den Bauch aufschneiden zu lassen, nur weil mir die Läufigkeit lästig ist.
    Gabi + Cessy

  • @ Bobtailfan: Genau wie du habe auch ich mit einer Kastration ohne medizinische Indikation große Probleme. Doch gibt es ein kleines Problem, seit einem Monat haben wir einen kleinen Rüden, zusätzlich zu Emma, der jetzt 14 Wochen alt ist. Da ich es aber genauso unverantwortlich finde einfach irgentwelche Mischlingswelpen in die Welt zu setzen, oder die Hunde in der Läufigkeit über Wochen innerhalb einer Wohnung zu trennen muß ich mir spätestens in einigen Monaten wohl doch Gedanken dazu machen einen von beiden unfruchtbar machen zu lassen. Ich habe, als Alternative zur Kastration auch schon mal an eine Sterilisation gedacht, weiß aber gar nicht ob soetwas überhaupt noch praktiziert wird, da man ja nur noch von Kastrationen hört. Hat irgentjemand von euch Erfahrungen mit der Sterilisierung oder kann mir sonst irgentetwas dazu sagen?
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Also wir haben bisher alle Mädels vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen - bisher alles völlig problemlos und erwachsen sind sie auch geworden und zwar bisher alle ausnahmslos. Der einzige "ewige Welpe" den wir mal hatten war ein unkastrierter Rüde. Also von daher...

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Kann mich nur Pebbles anschliessen.... sowohl Rüden als auch Hündinnen sind bei mir alle so mit 7 - 9 Monaten kastriert worden und sind alles souveräne, erwachsene Tiere geworden.

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

    • Neu

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  • @ Sleipnir
    egal, ob Du Deine Hündin kastrieren oder sterilisieren läßt, den großen Bauchschnitt hat sie beide Male. Bei der Sterilisation wird der Eileiter durchtrennt, d.h. die Hündin wir noch läufig. Bei der Kastration werden Eierstöcke und Gebärmutter entfernt. Ich denke, wenn man die Hündin dieser Operation unterzieht, dann sollte man sie wirklich gleich kastrieren lassen.


    Meine Hündin wurde mit 8 Monaten, also "relativ" spät, aber immerhin vor der ersten Läufigkeit kastriert. Sie hat sich normal entwickelt, insgesamt könnte man sagen, etwas spätreif, aber alles im grünen Bereich.


    Was ich persönlich nicht so gut finde, wenn wirklich die Babys kastriert werden, also Hündinnen , die jünger als 6 Monate alt sind.


    Grüße Christine

  • Ich dachte, dass meine Hündin mit 9 Monaten verdeckt läufig war und ließ sie mit 13 Monaten kastrieren. Die TA sagte mir danach, dass sie noch nie läufig war, die Gebärmutter war noch jungfräulich. Aber es war schon zu spät. Es hat ihr gar nichts gemacht. Sie blieb nicht wie ein Junghund, entwickelte sich völlig normal, wurde sogar schmusiger. Vor 6 Moanaten zu kastrieren finde auch ich Quatsch, meine TA will immer eine Läufigkeit, bevor sie kastriert. Aber ich weiß vom Tierheim, dass alle Hunde, die früh kastriert wurden, sich völlig normal entwickelten, keiner wie ein Welpe blieb und erwachsen wurden.

  • Wir haben uns bei unserer Hündin auch zu einer Frühkastration entschieden (vor ner Woche, mit 8 Monaten). Kastrieren lassen wollten wir sie sowieso und die Frühkastration erschien uns am besten, weil es sich um eine wesentlich kleinere OP handelt.


    Hier ein Zitat unserer TÄ (hab ich schriftlich):
    "bei der Frühkastration werden nur die Eierstörcke entfernt, da die Gebärmutter, wenn sie noch nie hormonell angesteuert wurde, reaktionslos im Körper bleibt und so der Schnitt wesentlich kürzer gemacht werden kann"


    und


    "Als Argument gegen eine Frühkastration wird immer wieder angeführt, dass die Skelettentwicklung der Hündin vorzeitig gestoppt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen widerlegen jedoch diese verbreitete Fehlmeinung und bestätigen, dass frühkastrierte Hündinnen genau gleich groß werden wie ihre nicht kastrierten Wurfgeschwister.
    Auch die Vorstellung, dass frühkastrierte Hündinnen psychisch infantil bleiben, ist nicht korrekt." (tierschutz-lingen)


    Ich bin froh, dass wir`s gemacht haben. Emma war am ersten Tag etwas "benommen", aber am nächsten Tag war schon wieder alles gut. Sie hatte 4 Tage ein T-Shirt an, damit sie nicht an die Narbe geht (die übrigens wirklich winzig ist!). Inzwischen ist es, als sei nix gewesen - außer, dass wir sie beim Spielen ständig bremsen müssen :wink:

    "I'm just trying to buy that stairway to heaven Jesus sang of."


    ... but when I wind up in the hay, it`s only hay - hey hey!


    LG, Liz&Emma

  • @Liz&Emma: Wenn die Gebährmutter im Körper bleibt, besteht dann trotzdem ein Gebärmutterkrebsrisiko, oder fällt das weg, weil sie noch nicht hormonell angesteuert wurde?


    Ansonsten hab ich auch noch gar nix negatives über die Kastration vor der ersten Läufe gehört...
    LG, Emma-Luna

  • Nicht alles, was aus dem Amiland kommt oder dort gemacht wird, muß zwangsläufig gut sein.
    Daß besonders Frühkastrationen dort bevorzugt durchgeführt werden, hat m.E. nichts mit Geburtenregelung zu tun.
    Im Gegensatz zu besipielsweise Deutschland werden dort massenweise überflüssige Tiere euthanisiert. Wie kann das sein, wenn die Frühkastration so effektiv ist?


    Die Amerikaner haben eine sehr -nett ausgedrückt- merkwürdige Anschauung der Sache an sich.


    Wenn es keinerlei Auswirkungen auf die Psyche der Tiere hat, warum werden bei uns z.B. Blindenhunde nicht frühkastriert?
    Und warum sind Experten, wie Günther Bloch, gegen diesen Eingriff und behaupten genau das, daß es Folgen auf die Reifung der Psyche hat?
    Beim Menschen ist es auf subtile Weise jedenfalls so!



    Was das Risiko der Mammatumore angeht, nach Statistiken von Tierärzten sind 26% der Hündinnen betroffen, irgendwann einmal zu erkranken. Tierschutzorganisationen, die auf Kastration drängen, runden diese Zahl übrigens gerne auf, unseriöse Quellen verbreiten Panik mit Phantasiezahlen.
    Wenn die 26% aber richtig sind, es gibt auch Stimmen, wonach eine Kastration darauf keinerlei Einfluß hat, dann bedeutet es im Umkehrschluß, daß bei drei von vier Hündinnen dieser schwerwiegende Eingriff unnötig erfolgt und ausschließlich der finanziellen Verbesserung der Veterinäre dient.


    Frühkastrierten Rüden wird übrigens nachgesagt, daß sie im Verlauf ihres Lebens sogar unverträglicher und aggressiver werden.
    Ein Rüde kommt als Rüde auf die Welt. Den zur Rüdenwerdung nötigen Testosteronschub erhält der Embryo bereits im Mutterleib.
    Das läßt sich also nicht so einfach wegschnippeln.


    Und es ist ja nicht so, daß eine Kastration nicht auch sehr unerwünschte Nebenwirkungen hätte - mehr für das Tier als für den Halter natürlich!


    Was in diesem Zusammenhang vielleicht interessant ist.
    Als es in unserer Kultur noch Eunuchen gab, also kastrierte Männer, entwickelten die als Kind kastrierten durchaus eine Libido, weil ihre Nebenniere auf die veränderte Situation reagierte und vermehrt Testosteron produzierte.
    Dieser Effekt bleibt bei einer Kastration nach der Geschlechtsreife aus, was so oder so sehr negative Folgen haben kann.


    Aus meiner Sicht ist diese "kleine" Operation in jedem Fall vermeidenswert!




    Linus.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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