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rumpöbeln an der Leine

  • Hallo!
    Unser Finn ist jetzt 5,5 Monate alst und benimmt sich, solange wir alleine sind, vorbildlich.
    Sobald wir aber beim Spazierengehen jemanden treffen, fängt er an sich in die Leine zu hängen und zu bellen. Ganz schlimm sind kleine Kinder. Autos und Fahradfahrern will er am liebsten hinterherrennen.


    Ich finde dieses Verhalten erxtrem nervig, zumal er jetzt beinahe 20kg wiegt und ich Angst habe, dass er iregndwann doch mal abgeht.


    Finn ist an sich eher ängstlich, aber warum macht er dann kleine Kinder an und will Autos jagen? Die sind doch aus seiner Sicht auch was, vor dem man Angst haben müsste... :???:


    Hat jemand von euch eine Idee, wo ich ansetzten muss, um ihm dieses Verhalten abzutrainieren?


    LG, Dina

  • Hallo,


    5,5 Monate ... es scheint sich eine (normale) Angstphase etwas mit aufkeimender Pupertät zu paaren .. :D


    Wenn Du nun penibelst darauf achtest niemals auf die "Aussetzter" einzugehen (stur ignorieren) und im gegenzug jeglichen Ansatz des ruhigen verhaltens zu belohnen ( Klickertraining wär' hier schön) vergeht diese Phase ohne sich zu etablieren meistens relativ schnell .

    Malimix



    Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum. (Carl Zuckmayer)

  • das heißt also, wenn er kläfft einfach weitergehen, Hund kurz nehmen und ggf mitziehen?


    Hab mich heute für die Stadtrunde mit jeder Menge LEckerchen bewaffnet und hab ihm solange welche reingeschoben, wie er still war. Nach drei Personen hat er das Spiel kapiert und hat mich immer angeschaut, sobald jemand in Sicht kam. hab dann ein "bei Fuss" drauß gemacht, Aufmerksamkeit hatte ich ja, und dann liefs ganz gut...


    Autos waren heut komischerweise gar kein Problem :???: und Kinder...Die müssen nciht mal rennen oder so, wir gehen an zwei Erwachsenen vorbei, kein Ding, er zieht nicht mal. Es kommt ein Kind...und das Theater geht los! Was soll ich da dagenen machen? Warum reagiert er so? So ein Kind sieht doch nicht anders aus wie ein kleiner Erwachsener...HELP!


    Dina

  • Hallo Dina ,


    ein Kind bewegt sich aber anders , ist ungestümer und Finn kann es nicht einschätzen . Ich denke , genau dies verunsichert ihn .


    War da mal irgendeine blöde Kleinigkeit , daß Finn sich erschrocken hat oder ähnliches ?


    Liebe Grüsse,


    Katzentier

  • @ katzentier: nicht dass ich wüsste. kann natürlich sein, dass er irgendwann mal im garten war, er hat sich erschrocken und in dem moment ist draußen ein Kind vorbeigerannt...was weiß ich.
    Letztens waren wir auf einem Gartenfest. Da war ein kleines Mädchen. Finn war ganz begeistert von ihr, sie durfte ihn überall streicheln und alles mit ihm machen...ich werd morgen mal in der Hundeschule das Thema ansprechen, vllt wissen die auch noch n Rat. UNd wenn euch noch was ienfällt, her damit!


    LG, Dina

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo dina,


    also (meistens) habe ich mir abgewöhnt darüber nachzudenken, warum macht der Hund jetzt dies oder das.
    Ich habe einen "Gebrauchthund" aus dem Tierheim, ich weiß ja nicht was er schon alles erlebt hat/Kennengelernt hat und wie dann die Vorbesitzer darauf reagiert haben.


    Ich wirke ein.


    ich mache deutlich: das will ich nicht!
    Bandit zeigt bei jeder Hundebegegnung erst einmal hohes Angriffsverhalten.
    Darf er dann feststellen: das ist ja eine Hündin, oh prima spiel ist angesagt.


    Rüden geht gar nicht.


    Auch heute noch, nach bestandener BH, zeigt er dies Verhalten.


    Nur selten ist es dann möglich, das er bei Fuß an dem anderen Rüden vorbeiläuft, ohne zu stänkern.
    Wobei er einen klaren Unterschied macht:
    Hundeplatz / Straße, Wald, Feldwege.


    Für mich gibt es hier nur eine Möglichkeit:
    Ich nehme ihn ins Sitz, stelle mich fast von vorne vor iihn.
    Dabei blockieren ich seine Sicht und sein nach vorne stürzen.
    Einerseits mit einem strammen Kommando, aber auch mit der Aufforderung mich anzusehen - dafür gibt es manchmal Leckerlie.


    So klappt es.


    Was ich dann aber gar nicht brauche sind andere Hundebesitzer, die schon von weitem sagen:
    Lassen sie ihn ruhig - meiner tut nichts!


    Die würden sich wundern!


    Also, noch mal von vorne:
    Ich weiß nicht warum Bandit soooo aggressiv gegen Rüden ist -
    ich will das nicht!!!!




    lg

  • Hallo!
    Danke für eure Beiträge!
    Gestern hatten wir ein kleines Erfolgserlebnis. Auf unsrer Abendrunde kommen wir immer an einem Spielplatz vorbei, dawaren gestern abend ein paar Kinder. Finn hat sie gesehen, war angespannt , aber ruhig, bis wir direkt davor waren. Dasnn zwei Wuffer, Schwanz eingeklemmt...und dann sagt ein kleiner Junge: "ich hab keine Angst! Mich kannst du nicht beeindrucken!"
    Da ging Finns Schwanz hoch und auf einmal war die Spannung weg. Erlebnis: Kinder sind auch nur Menschen! Die fressen einen nicht, die wollen nix von einem...Und als dann die Eltern auch noch auf ner Bank saßen war das alles ger kein Ding mehr!


    Wir sind sicherlich noch nicht am Ende mit dem Leine-blöd-tun. Aber es war ein positives Erlebnis für den Hund und vor allem für uns.


    Das musste ich einfach mal erzählen!
    LG, Dina

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