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was haltet ihr eigentlich von Linienzucht?

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    Hallo,
    ich finde es auch wichtig eventuelle Träger von Krankheiten nicht mehr zur Zucht zu verwenden auch wenn sie noch so schön sind! Häufig zur Zucht genommen Rüden finde ich nicht so schlimm aber wenn sie dann noch mehrmals im Stammbaum stehen finde ich schon bedenklich.


    Na ja, das ist wohl ein Heikles Thema!


    Viele Grüße


    Yankee, Cherry und Christina

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  • Hallo,


    vielleicht bin ich altmodisch, aber ich denke da an die nächsten Generationen.
    Wenn nur wenige Rüden viele Male decken, sind die meisten Welpen miteinander verwandt. Und dann...?


    Viele Grüße
    Sibylle + Annelore mit Sydney

  • Hallo,


    ich bin absolut gegen die Linienzucht. Verdirbt nicht nur den Genpool, und lässt damit Erbkrankheiten auftreten, sondern verdirbt auch häufig den Charakter, beziehungsweise, Eigenschaften, die eine Rasse charakterisieren, und die man nicht sehen kann. Solche, die auf einer Ausstellung nicht so wichtig sind werden folglich auch nicht unbedingt mitgezüchtet. Gerade bei einem Hund wie dem Border Collie hätte man von vorneherein auf diesen ganzen Ausstellungszuchtschnickschnack verzichten sollen, denn damit geht jede Menge echter Border Collie verloren. Ich möchte ja niemanden angreifen, aber die meisten denken bei Border collies an Schwarz-Weiß und langhaarig, eventuell noch braun oder Tricolor, wobei die nur noch sehr selten auftauchen, denn die gewinnen auf Ausstellungen nicht, wie ich mir habe sagen lassen.
    Ich habe mir ganz bewusst einen Bordercollie ohne Ausstellungs-Stammbaum angeschafft. Ich weiß wer die Eltern sind, ich weiß sie können sehr gut Schafe hüten und sie kommen aus einem Borderliebenden Umfeld. Und meine kleine und ihre Geschwister haben alle kurzes Fell und jeder Hund im Wurf hatte eine andere Farbe.
    :oops: also das wollte ich mal zum Thema Linienzucht und "wer sind die Eltern und haben die eine Website losewerden..."


    Liebe Grüße
    Bärbel und Lana

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  • Maren:


    Wer ist denn der Vater von Sydney? Ich konnte auf deiner HP leider keinen Stammbaum von ihr entdecken.


    @all:
    Wer genaue Infos zu Zuchthunden hat, die def. CEA-Träger sind oder sonstwelche "Anomalien" vererben - ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir evtl. diese Infos zukommen lassen könntet (gerne vertraulich).


    Da wir planen im kommenden Jahr einen Border aufzunehmen, wäre ich natürlich sehr daran interessiert, die Stammbäume zu durchforsten, auf das wir nicht noch einen dritten kranken Hund bekommen...


    Liebe Grüße
    Nicole

  • Hallo,


    sicher denkt jeder, der das Wort Linienzucht hört, sofort als erstes an Inzuchtdepression... :roll:


    Und natürlich ist gerade das ein immer wieder diskutierter Punkt, wenn man sich mal unter Züchtern umhört. :?


    Bedenklicher, als Linienzucht, finde ich die Tatsache, dass es Leute gibt, die Hunde decken lassen, ohne sich überhaupt Gedanken zu machen oder aber überhaupt ein Linienwissen zu haben. :evil: Da wird der gute alte Mendel mit dem Melitta-Mann verwechselt, rezessiv und dominant werden für ähnliche Wesen wir Karius und Baktus verkannt... :shock:


    Da wird munter , getreu dem Motto "wie hübsch die miteinander aussehen", losgezüchtet. Die Welpen gibt es dann ein paar hundert Euro günstiger und schon ist der markt daran interessiert. Man bewirbt die Welpen als "echte Kinder der wahren Liebe" und des "Harmonie-Scheißers-Herz" lacht und greift zu... :shock: :? :evil:


    Anders herum, wird da eine Sache pauschal verteufelt, die für manche Rassen unabdingbar ist! :!: Sämtliche Herdis z.B. brauchen einen Faktor von 14 %, um eben klar im Kopf zu bleiben und ihre Arbeit verrichten zu können! :? Der DSH "funktioniert" am Besten, wenn er eine Rate von 4% hat!! :!: Dann ist er am gesündesten und auch körperlich am ehesten belastbar!


    Gerade bei diesem Thema muss man sehr wohl unterscheiden und eben ganz genau darauf achten, um welche Rasse es geht und wie der Genpool sich in den letzten 10 Jahren entwickelt hat, weil genau dass die Zeit ist, in der ein Wechsel am Besten vollzogen wird und man neue Studien anstellen sollte.


    Linienzucht war ja ursprünglich mal gedacht, um Rassen gesünder zu machen, um "Fehler" auszumerzen, man darf es eben - wie fast immer - nur nicht übertreiben! :!: :idea:


    Liebe Grüße Julia & Meute

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Nicole,


    http://db.kennel.dk/ Dies ist eine sehr große Border Collie Database dort kann man wenn man sich den Stammbaum der einzelnen Hunden anschauen überprüfen ob Augenkrankheiten, HD oder auch das CL das in vielen Australischen Border Collies vor kam mit einem roten Punkt erkennen.
    Na ja, aber eine Garantie hat man nie!


    Viele Grüße


    Yankee, Cherry und Christina

  • Hallo Julia,


    Was sind das für Zahlen? Kannst Du uns bitte erleuchten :?:


    " ... Anders herum, wird da eine Sache pauschal verteufelt, die für manche Rassen unabdingbar ist! Sämtliche Herdis z.B. brauchen einen Faktor von 14 %, um eben klar im Kopf zu bleiben und ihre Arbeit verrichten zu können! Der DSH "funktioniert" am Besten, wenn er eine Rate von 4% hat!! Dann ist er am gesündesten und auch körperlich am ehesten belastbar! ..."


    Liebe Grüße
    Sibylle mit Sydney

  • Hallo,


    die Zahlen ergeben sich aus den Rechnungen, die man anstellen kann, um den Inzuchtfaktor - oder eben die Linienzucht - zu errechnen... :wink:


    Sie sind in der neuesten Studie zur Genpoolforschung an unseren Haushunden herausgefunden und veröffentlicht worden.


    Ich habe freundlicherweise die Weise die dazugehörige Diskussion im Fachforum zur Verfügung gestellt bekommen, da ich relativ viel mit Herdis arbeite und diese eben doch anders "ticken"...


    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich in der Lage bin, dass richtig zu erklären, also mich verständlich zu machen... :roll:


    Wenn du dir einen Stammbaum anguckst, können da ja 100% Linienzuchten vorhanden sein, also alle sind irgendiwe vom selben Stamm, oder eben o%... dann wären alle Tiere komlett unabhängig voneinander in ihrer Genetik und dann kann man mit einer Art Dreisatz den Prozentsatz rausrechnen, in welchem Verhältnis die Linienzucht vorliegt.


    Gedacht war sie, wie oben angeschnitten, um eben die gesündesten Tiere und die "schönsten" Tiere miteinander zu verpaaren und bestimmte Merkmale zu manifestieren. Anfangs fiel auch nicht auf, dass die Tiere darunter leiden könnten, weil eben bei manchen Rassen erst recht spät die Inzuchtdepression auftritt... :? Die Tiere wurden erst nur kleiner und schmaler und eben etwas anfälliger für Infekte... das führte niemand auf die Inzucht zurück. Erst als die groben Mängel da waren, kam man darauf , dass es daran liegen muss. Und genau seit diesem Zeitpunkt gibt es viele viele Studien, die angestellt wurden und werden, um dahinter zukommen, wann fängt es an, der Rasse, dem einzelnen Tier, zu schaden... :?


    Diese Studien sind allerdings natürlich so wandelbar, wie der Genpool der Gesamtpopulation auch. So dass die "Haltbarkeit" einer solchen Studie immer nur begrenzt ist...


    LG Julia & Meute

  • @ Julia


    Wie gut, daß ich als Biologien etwas mit den Begriffen Mendel, rezessiv und dominant anfangen kann und noch mit jeder Menge Begriffen, die darüber hinaus gehen. :D
    Hoffentlich fängt nicht "nochmal" jemand an an Menschen Linienzucht betreiben zu wollen, wir wissen ja wo das endet. Da können wir ja alle froh sein, daß unsere Eltern sich in aller Freiheit verpaaren durften, obwohl der Papa eventuell einen Bierbauch hat und die Mama Segelohren. Und siehe da, die Menschheit lebt noch.... Nur der Adel, der sich die letzten paarhundert Jahre über Linienzucht vermehrte hat arg gelitten, was Erbkrankheiten und Gendefekte angeht....
    Tiere vermeiden es in der Natur und in freier Wildbahn im Allgemeinen sich inzestuös zu vermehren. Dafür gibt es spezielle Verwandtschaftserkennungsmechanismen. Hat die Natur sich nicht umsonst ausgedacht. Aber wer meint er ist schlauer als die Evolution soll ruhig Linienzucht betreiben.


    Liebe Grüße


    Bärbel und Lana

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