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Hundeführerschein oder Begleithundprüfung

  • Hallo Ihr


    Ich hätte da mal eine Frage. Kann mir jemand den Unterschied zwischen Hundeführerschein ind Begleithundprüfung erklären? :?: Dachte bisher der Unterschied wäre der Theorieteil, aber eine Bekannte musste auch bei der Begleithundprüfung einen Theorieteil machen. :!: Gibt es überhaupt einen Unterschied außer der Bezeichnung? :help:
    Viele Grüße Yvonne

  • Hallo,


    ich denke, dass mit Hundeführerschein, der so genannte Sachkundenachweis gemeint ist. Ob der Sachkundenachweis jedoch sinnvoll und hilfreich ist, sei dahin gestellt.


    Die Begleithundeprüfung ist für mich eine einstudierte Zirkusnummer, die jedoch benötigt wird, wenn man mit seinem Hund z.B. im Turniersport etc. etwas machen will. Ob der Hund jedoch wirklich hört, wenn er die BH gemacht hat, ist fraglich, weil viele wirklich nur auf dem Platz funktionieren aber draußen im Alltag trotzdem nicht hören.


    LG
    agil

  • Hallo Yvonne,


    doch, dass sind zwei verschiedene Paar Schuhe - falls Du reitest: ein bisschen wie der Unterschied zwischen Reiterpass und einer A-Dressur :wink: Bei beiden gibt es einen Gehorsams- und einen Wesentestteil, und ich glaube mittlerweile auch eine Sachkundeprüfung (meine letzte BH-Prüfung liegt 14 Jahre zurück, ich erinnere mich nicht mehr wirklich dran...).


    Beim Hundeführerschein wird der Grundgehorsam des Hundes überprüft, mit grundlegenden Kommandos wie Sitz, Platz, Fuß (wobei das nur in lockerer Leine besteht und nicht den gleichen Anforderungen wie bei der BH-Prüfung genügen muss), Bleib. Die Abrufbarkeit und die generelle Verbindung zwischen Hund & Mensch wird überprüft. Hinzu kommt ein "Wesenstest" (boah finde ich dieses Wort seit Sugar problematisch...). Hier http://www.bhv-net.de/hfuehr/schein.htm findest Du eine genauere Beschreibung.


    Eine BH-Prüfung ist im Unterordnungsteil eine richtige "Kür", deren Ablauf vorgeschrieben ist und den man hier http://www.aktiv-mit-hund.de/Texte/PruefungsordnungBH.htm ganz gut nachlesen kann.


    Grundlegend kann man wohl sagen: Den Hundeführerschein sollte jedes Hunde-Mensch-Paar bestehen können (meinetwegen auch mit Üben vorher :wink: ) und ist "Gehorsam für ein friedliches Miteinander", die BH-Prüfung ist Vorbereitung (oder schon selbst) "Leistungs-"Sport mit dem Hund, der über Gassigeh-Gehorsam hinaus geht (aber sehr lohnend ist! :wink: ).


    Guck Dir einfach mal die beiden Seiten an, da kriegt man einen guten Einblick.


    Lieben Gruß,
    caramamba

  • Hallo Caramamba,


    das kannte ich so gar nicht. Da sieht man mal wieder, wie schön es ist hier im Forum zu sein, da bekommt man täglich neue und klasse Ratschläge.


    Der Hundeführerschein hört sich ja richtig sinnig an.


    Toll erklärt und sehr aufschlussreich :gut: .


    Danke für die Tolle Erklärung.


    LG
    agil

  • Hallo Yyonne,


    der Unterschied besteht darin, dass die "Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest" nur von einem VDH-anerkannten Verein abgenommen werden kann. Du musst also Mitglied in einem solchen Verein sein, damit Du überhaupt an dieser Prüfung teilnehmen kannst. Sie besteht aus einer theoretischen Prüfung, dem Teil auf dem Hundeplatz und einer "Außenübung" - also in der realen Welt.
    Mit einer BH/VT darfst Du z.B. beim Agility starten.


    Hundefühererscheine werden von verschiedenen Verbänden, Vereinen und Interessengemeinschaften angeboten.
    Derjenige, von dem gemeinhin gesprochen wird, wird auch beim VDH abgelegt. Man muss dafür allerdings kein Mitglied in einem Verein sein. Auch hier gibt es Theorie (die sogenannte Sachkunde), den Übungsteil auf dem Hundeplatz und der Außenteil. Hier wird - im Gegensatz zur BH - mehr Wert auf das Verhalten des Hundes gelegt, weniger auf einen perfekten Gehorsam. Dieser Hundeführerschein ist auch derjenige, der von Anlagehunden verlangt wird.


    Ansonsten gibt es noch Hundeführerscheine von anderen Gemeinschaften wie dem BHV, den IG-Hundeschulen usw... alle haben ihr eigenes Reglement aufgestellt.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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