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Wünsche mir einen Hund

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    Sali Zusammen


    Ich hätte ein paar Fragen. Ich bin eine absolut grosse Tierfreundin, mit Hunden und Katzen aufgewachsen.


    Nun bin ich vor 3 Jahren ausgezogen, wohne jetzt in einer 3 Zimmerwohnung mit zwei Katzen zusammen, arbeite 100% um alles zu finanzieren. Nun war ich letzte Woche mit einer Kollegin bei einem Hundetrainer und da ich mir schon sehr lange einen Hund wünsche, fragte ich diesen Herr, ob es möglich ist, ein Hundchen in meiner jetztigen Lebenssituation zu halten. Er meinte dazu, dass wenn man den Hund genug früh an das Alleinsein gewöhnt, wäre dies kein Problem. Hat der Hundetrainer recht?


    Wie wäre das, der Hund müsste ca. 9 Stunden alleine sein, hätte aber noch meine zwei Katzen zum Spielen, würde das gehen?


    Vielen Dank für eure Antworten



    Grüsschen

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  • Hallo!


    Natürlich kann Dir ist es im Endeffekt Deine Entscheidung, ob Du einem Hund das zumuten möchtest, aber da Du nach unseren Meinungen gefragt hast....


    :saddev: NEIN NEIN NEIN :saddev:


    Das Maximum, was Paule allein bleibt, ist 7 Stunden. In absoluten Ausnahmefällen, sehr selten. Und dann zähneknirschen wir auch schon vor schlechtem Gewissen.


    Dein Hund ist ein Tagtier. Seine aktive Zeit ist, wenn es draußen hell ist. Das wäre dann aber wohl genau die Zeit, in der Du bei der Arbeit wärst, oder? Und dann: Kannst Du garantieren, dass Du die nächsten 8-14 Jahren JEDEN Feierabend ganz dem Hundi widmest? Er muss ja schließlich raus und braucht Bewegung für die Pfoten und den Kopf.


    Was machst Du, wenn Du einen Hund bekommst, der sich NICHT damit zufrieden gibt, den ganzen Tag in der Wohnung zu verbringen? Der nicht so lange die Hinterbeine zusammenkneifen kann und vielleicht auch anfängt, Deine Wohnung zu zerlegen?


    Gaaaaaaaaaaaaaanz spannend wäre dann auch die Frage, wie schnell Dein Hund anfängt, Dir in der Zeit, die ihr zusammen habt, Probleme zu machen... weil er unausgelastet und nicht glücklich ist.
    Und was passiert dann? Gibst Du ihn wieder weg, weil er sich nicht an Deinen Zeitplan anpassen kann?


    Auch hast Du, wenn Du jetzt schon arbeitest, keine Zeit, den Hund an das Alleinsein zu gewöhnen - wahrscheinlich müsstest Du ihn vor vollendete Tatsachen stellen, gelle?


    Dein Hund braucht Natur. Wenn man auch im Winter die normalen Arbeitszeiten hinter sich bringen muss, und erst nach Feierabend eine längere Gassitour machen kann, muss man bereit sein, auch mal dort durchs Dunkle zu stapfen, wo es keine netten Straßenlaternen gibt....


    Deine Katzen sind kein Rudelersatz - genau, wie ein zweiter Hund es nicht wäre. Außer, Deine Katzen wäre bereit, mit Hundi nachmittags zwei Stunden auf die Hundewiese zu fahren.... eher nicht, oder?


    Ich weiß ehrlichgesagt nicht, was sich der Tiertrainer bei seiner/ihrer Aussage gedacht hat. Und ich frage mich, warum es unbedingt ein eigener Hund sein muss, denn die Zeit für ihn hast Du anscheinend nicht wirklich...


    Ich kenne den Wunsch, einen eigenen Hund zu haben, soooooo gut, glaub mir! Ich selbst habe mich wegen Job entschlossen, KEINEN eigenen Hund zu haben, sondern mache Dog-Sharing. Vielleicht ist das für Dich ja auch erstmal eine Idee? Zumindest könntest Du ausprobieren, wie es sich anfühlt, jeden Abend in der Woche nach dem Büro bei jedem Wetter noch mal in den Wald zu stapfen und Einladungen zum Absacker und zum Kino auszuschlagen.


    Ich habe seit 20 Jahren "halbe Hunde", bei denen sich Besitzer und Tier über die regelmäßigen Spaziergänge, Grundausbildung und Agility&Co. gefreut haben. Häng einen Zettel an eine Laterne - die erste Reaktion auf Dein Angebot hast Du wahrscheinlich schon auf dem AB, bevor Du wieder zu Hause bist. :freude:


    Versteh mich bitte nicht falsch, ich will nicht herablassend oder bevormundend klingen, aber "9 Stunden allein zu Hause" regt mich einfach richtig auf. Für mich ist das ein hundeunwürdiges Dasein.



    Lieben Gruß,
    Caramamba

  • Hi Du!


    Caramamba hat eigentlich schon alles gesagt, das kann ich so mal unterschreiben...
    Ich hab auch gewartet, bis die Situation für einen Hund wieder so war, dass ich dabei kein schlechtes Gewissen haben muss...!


    Ich weiß nicht, wie es bei euch im Betrieb ist, aber oft ist es nicht mit 8 Arbeitsstunden getan, da kommt noch Pause dazu, bei mir wäre ohne Überstunden zu gehen fast unrealistisch gewesen und ich war dann teilweise nicht 9 sondern manchmal bis zu 12 Stunden in der Arbeit und da kam dann noch jeweils eine halbe Stunde Fahrt dazu... Das muss ja nun nicht jeden Tag sein, aber es könnte vorkommen!


    Bei uns sind für einen Hund geradezu optimale Bedingungen... Wir arbeiten von daheim, weil wir selbstständig sind, können uns die Zeit frei einteilen und Ronja muss nicht alleine sein. Wenn sie dann mal allein ist, dann, damit sie es kann, sollte es mal nötig sein! Wenn wir ins Kino wollen oder im Sommer Einkaufen, wenn es zu heiß ist etc.


    LG murmel

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  • Wir haben wirklich Jahre gewartet bis wir endlich einen Hund zu uns holen konnten, eben genau aus dem Grund, dass er einfach zu lang alleine gewesen wäre.


    Man kann zwar niemals wirklich sagen was die Zukunft der nächsten 10-15 Jahre einem bringen wird; wenn man sich allerdings in einer unabsehbaren Ist-Situation befindet, die ein solch langes Alleinesein für ein Tier - und gerade einen Hund - bedeuten würde, denke ich sollte man davon Abstand nehmen. Aber auch wenn es sich in der Zukunft irgendwann einmal so entwickeln sollte, dass der Hund längere Zeit alleine sein würde, würde ich mich darum bemühen jemanden zu finden, der Leila 'sitten' kann - sei es zum Gassigehen, spielen oder einfach nur damit sie nicht alleine ist.


    Ich hab ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn Leila mal 2 oder 3 Stunden alleine ist, obwohl sie in dieser Zeit meistens am pennen ist.


    Ein Hund ist nunmal ein Rudeltier; man kann ihm zwar beibringen eine gewisse Zeit alleine zu sein - aber nicht 9 Stunden und schon gar nicht 5 Tage die Woche. Bin leicht schockiert, dass der Hundetrainer mit dem Du gesprochen hast, da anscheinend keinerlei Bedenken hat.

  • Ich mein, am besten für einen Hund ist es immer niecht oder so wenig wie möglich allein sein zu müssen...
    Aber mal ehrlich: Die meisten Hunde sind alleine und normalerweise arbeitet man halt nicht drei Stunden pro Tag sondern acht bis neun. Also denke ich, dass man den Hund gleich daran gewöhnen kann und dann ist das für ihn selbstverständlich täglich neun Stunden alleine zu sein.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Neee, also von mir auch ein klares "nein"!


    Die meisten Leute, die ich kenne, gehen, wennder Hund nicht anderweitig betreut wird in der Mittagspause nach Hause und machen einen Spaziergang oder haben den Hund auf der Arbeit dabei.


    Ich finde es ziemlich egoistisch, sich unter solchen Bedingungen einen Hund anzuschaffen. :bindagegen:

  • Es hat Tausende von Leuten, die voll berufstätig sind und einen Hund halten. Es kann, muss aber nicht gehen. Auf der anderen Seite hat es auch Tausende von Leuten, die nicht berufstätig oder teilberufstätig sind, und die Hundehaltung klappt oder klappt eben nicht...


    Als junge Züchterin verkaufte ich nie einen Hund an vollberufstätige Leute, es sei, sie hätten einen Dogsittingsystem organisiert oder konnten den Hund am Arbeitsplatz haben. So erhielt eine junge Frau einen kleinen Pyrenäenschäfer von mir. Die Nachrichten waren immer gut. Wir sahen uns zwei Jahre später. Der Hund war wunderschön, fröhlich, ausgeglichen, gut erzogen. Wer die Rasse kennt, weisst, dass es nicht immer so ist!! Die Besitzerin erzählte mich dann zaghaft, dass sie kurz nach der Ankunft vom Welpen den Job wechseln musste und den Hund nicht mitnehmen durfte. So blieb er gut 9 Stunden allein. Probleme gab es nie. Sie ging morgen früh mit ihm spazieren, eine Nachbarin war beauftragt zu gucken, was aber nie notwendig war. Die Frau sagte mir, dass sie kaum zu Hause viel mit dem Hund und nichts ohne ihn unternahm.


    Am besten in deinem Fall wäre ein erwachsener Hund (auch ein junger Erwachsene) zu nehmen, der schon an Alleinsein gewohnt ist. Dieser Hund sollte sehr wesensfest, ausgeglichen, (auch ein unkompliziert sein. Also nicht ein Hund mit Angstzuständen... Dann musst du, wie die geschilderte Frau, deine ganze Freizeit dem Hund widmen. Kannst du das?


    Vielleicht findest du auch eine Person, die den Hund halbtagsweise hüten kann, vorzugsweise am Nachmittag, da die Hunde am Vormittag zu dösen pflegen.

  • Zitat von "nalun"

    Aber mal ehrlich: Die meisten Hunde sind alleine und normalerweise arbeitet man halt nicht drei Stunden pro Tag sondern acht bis neun.


    Ich kenne die statistischen Erhebungen über das Alleinsein von Hunden nicht...kann ich also nicht unterschreiben das 'die meisten' über einen so langen Zeitraum regelmäßig alleine sein müssen.


    Hat auch keiner behauptet, dass man im allgemeinen nur 2-3 Stunden arbeitet - aber man sollte sich halt auch die Gesamtsituation betrachten. Da gibt es Hunde die in den Mittagspausen nicht alleine sind; die mit zur Arbeit dürfen - ganz zu schweigen von Hunden die mit mehr als einer Person in einem Haushalt leben und die Leute abwechselnd für das Tier da sind.


    Als eine Selbstverständlichkeit würde ich das einem Tier nie zumuten wollen - alleine wenn ich daran denke, ich sollte 9 Stunden am Tag rumliegen und meine Blase einhalten....nein danke! :bindagegen:

  • Ich Gehe mit meiner Hündin täglich drei mal raus. Morgens, Mittagspause und Abends. Sie ist aber auch insgesamt 8 Stunden pro Tag allein 4x die Woche. Mag sein, dass der Hund ein Tagtier ist, aber ein Hund schläft auch viel. Meine Hündin pennt fast den ganzen Tag wenn sie allein ist.
    Ehrlich gesagt, hätte ich natürlich auch gern mehr Zeit für meine Hündin. Wenn du dir wirklich einen Hund anschaffen willst, nimm einen, der lang allein sein gewohnt ist. Meine ist ausm Tierheim und war von da wo sie her kommt dies (angeblich) gewohnt. Ich hab auch sehr mit mir gerungen, ob ich mir wirklich nen Hund anschaffen soll. Aber wenn man vernünftig ist und sich wirklich um sein Tier kümmern will, gibt es immer Mittel und Wege es gut zu arrangieren und organisieren. Es gibt ja auch Dogwalking-Services in fast jeder Stadt oder such dir halt wen privat, der mit deinem Hund raus geht.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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