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Eingewöhnungstipps??

  • Hallo!!
    Mein Mann und ich haben seit letzten Sonntag einen Jack Russell Terrier :) . Wir sind superhappy und wollen natürlich, dass es ihm gut geht. Tagsüber ist er fit und tollt mit uns herum und weil die Vorbesitzer sagten, dass er nachts immer in seinem Bettchen geschlafen hat (sie haben es uns mitgegeben) haben wir es ihm schön in unser Wohnzimmer gestellt. Aber Pustekuchen!! Er hat gestern (ohne Übertreibung) eine Stunde gejaunert bis wir ihn zu uns ins Schlafzimmer geholt haben. Überhaupt folgt er uns auf Schritt und Tritt und jault wenn wir weggehen, selbst wenn er andere Gesellschaft hat. Versteht mich nicht falsch!! UNS gefällt das richtig gut. Deswegen wollten wir ja einen Hund! Wir spielen den ganzen Tag mit ihm gehen Gassi usw., aber ich habe Angst, wenn wir mal abends z. B. ins Kino möchten und er bei meiner Mutter ist vor Sehnsucht stirbt (okay, das war übertrieben, aber ich denke, ihr wisst was ich meine). Er will einfach immer bei uns sein. Wir haben spaßhalber mal nur für eine halbe Minute die Küchentür hinter uns zugemacht, da hat er gekratzt, gejaunert usw. Wie gesagt, wir würden am liebsten immer mit ihm zusammensein, aber ich fürchte fast, er muss sich auch mal an das stundenweise alleinsein gewöhnen. Habt ihr Tipps???

  • Huhu! Und willkommen im Forum! :)


    Ich für meinen Teil hab meinen Hund immer bei mir auch nachts im Schlafzimmer! Warum auch nicht? Ronja gehört bei uns zur Familie und wird deshalb auch nicht "ausgesperrt". ;)


    Ich weiß natürlich nicht, ob euer Hund das Alleinesein jemals gelernt hat... Ich kenne allerdings auch zwei Hunde, die das Alleinbleiben bei den Vorbesitzern ohne Probleme gemacht haben aber da der Bezug nicht so richtig da war zwischen Hund und Halter.
    Bei euch kommt vermutlich hinzu, dass für euren Hund alles neu ist, er ist ja auch erst seit ein paar Tagen bei euch... Neue Umgebung, neue Menschen etc. Wenn ihr das aus der Sicht des Hundes betrachtet, dann fällt euch sicher auf, dass er aus seinem "alten" Leben komplett herausgerissen wurde, von heute auf morgen und jetzt ein "neues" beginnt.
    Für das Allein sein üben ist für den Anfang vielleicht schon das Schließen der Küchentür zuviel. Es gibt sicher Situationen, in denen er schläft oder beschäftigt ist (vielleicht mit einem ganzen Karton voll Papier, in dem Leckerchen versteckt sind ;)) in denen ihr einfach das Zimmer verlasst und gleich wieder rein kommt, damit er merkt, dass sowas ganz und gar völlig normal ist. Wenn er das begriffen hat, könnt ihr auch mal die Küchentür zumachen... Aber auch sofort wieder auf machen, wenn er gejault hat oder krazt war es zu lange. Beim Rausgehen vor die Haustüre das gleiche: Jacke anziehen, Schlüssel in die Hand und alles wieder ausziehen, wenn er das kennt, könnt ihr die Tür aufmachen, rausgehen und gleich wieder reinkommen... Wenn er jault müsst ihr wieder einen Rückschritt machen. So könnt ihr die Zeit dann langsam von Minute zu Minute steigern, aber passt auf, dass ihr nicht kontinuierlich steigert, weil es Hund gibt die dann Angst bekommen ihr könntet irgendann nie mehr wieder kommen, weil ihr immer länger weg bleibt. Wenn ihr also bei z.B. einer Halben Stunde angekommen seid, die der Hund allein sein kann auch mal nach 5 Minuten wieder kommen.
    Beim reinkommen (ich weiß es ist schwer, wenn sich der Hund ein Loch in den Bauch freut...) aber auf keinen Fall überschwänglich begrüßen, weil der Hund so das Gefühl bekommt: "Oh Nein, für Frauchen war es genauso schlimm allein zu sein!" Wenn er das Alleinsein kennt und weiß ihr kommt wieder, dann könnt ihr ihn freilich begrüßen.
    Vielen Hunden hilft es auch, wenn sie vorher ausgiebig spazieren waren und etwas leckeres bekommen, wie z.B. ein Stück Trockenpansen oder einen getrockneten Fisch... am besten etwas, womit der Hund ein paar Minuten beschäftigt ist.


    Wie alt ist euer Jacky denn?


    LG murmel

  • Erstmal: Genau meine Meinung: Unser Hund gehört zur Familie!! Wir haben ihn meeeeegalieb. :love:
    Er darf auch in alle Räume, überall hin, wo wir auch sind. Es tut mir nur so leid, wenn er jault. Ich hätte das nicht ausgehalten, die ganze Nacht. Richtig herzzerreißend! :frown:
    Es fällt uns auch richtig schwer, ihm was zu verbieten (Bsp. im Bett schlafen), wenn er dann immer so guckt .... hach... aber Regeln müssen auch sein!!
    Er ist knapp 6 Monate, also noch ein Baby. Du hast sicher recht, dass das einfach zuviel war.
    Wir werden aber deine Tips mal ausprobieren. Vielen Dank.
    :gut:

  • Hey Du!


    Was ich für so ein Powerpaket wie einen Jack Russel immer gut finde, wäre zum einen (vielleicht mehr für euch...) eine Junghundegruppe und danach vielleicht ein Clickerkurs oder ähnliches. Vielleicht auch Agillity, wenn er sich eingelebt hat und ein bisschen die Grundsachen kennt... Das macht den meisten Hunden richtig Spaß und sie haben etwas zu tun... ;)
    Mit dem Clicker z.B. kann man dem Hund tolle Kunststücke beibringen und auch sonst ist der Clicker eine tolle Sache. ;)


    LG murmel

  • Hallo,
    wir haben jetzt auch die 2. Jack-Russel-Hündin. Unsere Erste ist leider überfahren worden. Euer Problem kannten wir aber auch. Wir haben dann immer das Körbchen im Flur eingerichtet, wo sie uns tagsüber sehen kann. Am Anfang einen alten Kopfkissenbezug mit unserem Geruch reingelegt. Schlafzimmertür zu. Das nächtliche anfängliche Jaulen mussten wir sozusagen überhören. Ging dann nur 1-2 Nächte, dann wurde ruhig im Körbchen geschlafen. Ins Schlafzimmer darf sowieso bei uns kein Hund, da wir auch noch ein Baby haben.
    Die Trennung von Mensch und Tier für ein paar Stunden haben wir langsam begonnen, anfangs ein paar Minuten rausgehen (auf keinen Fall beim Jaulen wieder rein kommen). Dann etwas länger usw. Man darf leider nicht nachgeben, sonst wird es nie etwas, auch wenns schwer fällt.
    Wir haben nun leider aber auch ein Problem bei unserer 2. Hündin mit der nächtlichen Stubenreinheit. Na ja, Hoffnung nicht aufgeben.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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