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Wie kommt meine Welpe zur Ruhe?

  • Hallo,


    wir haben seit letzter Woche unser kleine Mischlingsdame bei uns. Letzte Woche haben wir erst mal ganz kuschelig Urlaub im Wohnwagen gemacht und seit gestern ist sie bei uns eingezogen. Sie ist jetzt zwölf Wochen alt und ziemlich lebhaft.


    Da ist dann auch schon unser Problem. Im Wohnwagen ging es einigermaßen aber seit Gestern kommt sie kaum zur Ruhe obwohl wir versucht haben bewusst einen Ruhigen Tag zum Eingewöhnen einzurichten. Welpen überfordern sich ja schnell, aber wie erkläre ich ihr, dass sie sich und uns ;-) etwas mehr Ruhe gönnen sollte. Sie war gestern Abend nach vier Stunden Fahrt mit Pausen erst mal sehr aufgedreht und war kaum davon zu überzeugen abends in ihrer Box zu schlafen. Soweit kann ich dass ja auch verstehen.
    Aber heute Morgen war dann schon sehr früh um sechs Uhr die Nacht für sie zu Ende. Vorher hat sie meist bis um 7:30 Uhr geschlafen. Sie wieder in die Box bringen und ignorieren (wir hätten gern auch noch was geschlafen) half nur wenig. Vormittags hat sie dann insgesamt ne Stunde und am Nachmittag auch noch mal ne Stunde geschlafen. Den Rest der Zeit muss sie ständig dringend raus und wenn wir wieder drin sind muss sie wieder dringend nach draußen. Und rein möchte sie dann auch nicht, weil es ja so viel Interessanteres zu Entdecken gibt. Drinnen tobt sie dann wild herum, rennt mit ihrer Decke quer durch die Wohnung spielt mit ihren Spielsachen kaut auf ihren Knochen etc.


    Heute Abend war es dann ganz schlimm. Sie musste ständig raus immer nach ca. fünf Minuten wieder in der Zwischenzeit tobt sie in der Wohnung rennt von Ecke zu Ecke legt sich über all mal kurz hin und wechselt dann wieder ca. alle zehn Sekunden ihren Platz. Also hinlegen aufstehen weiterrennen, ständig Schütteln zwischendrin und schnüffeln als ob sie mal muss... Wir haben versucht sie zu ignorieren, selbst ganz ruhig zu sein ihr einen Schlafplatz auf unserem Schoß anzubieten, dass hat letzte Woche ein paar mal geholfen. Irgendwann lag sie dann doch mal in ihrem Körbchen hat sehr schnell geschnauft und sehr unruhig geschlafen. Wir dachten schon, dass sie irgendwas hat und hatten überlegt den Tierarzt zu rufen. Jetzt ist sie nach 1 1/2 Stunden wieder wach und turnt mit ihrem Kauknochen herum, jedenfalls wirkt sie wieder etwas normaler.


    Nur was können wir den machen, dass sie etwas runterfahren kann? Sie mit toben müden zu machen funktioniert nicht, dann ist sie immer mehr aufgedreht. Und so wenig Schlaf kann auch nicht gut sein, das ist ja mir schon zu wenig.


    Für einen Tipp wären wir jedenfalls sehr dankbar.


    Liebe Grüße, Isolde

  • Wie alt ist die Kleine? Wie sieht ihr Alltag aus? Wie lebte sie bevor sie zu euch kam? Wie benahm sie sich dort?
    Sie hat in wenigen Tagen sehr viel erlebt. Mag sein, dass sie die vielen Eindrücke nicht verarbeiten kann.
    Vom Gefühl her würde ich, wenn es meine Hündin wäre, versuchen, mit ihr abwechslungsweise physische Tätigkeiten (Spazieren, Spiel, kleine Suchübungen) mit ruhiger Beschäftigung (Kuscheln, auf dem Schoss liegen, gebürstet werden, Denkaufgaben) durchzuführen. Ich würde ihr rohe fleischige Knochen zu nagen geben, weil dies einmal gerade für Welpen ernährungstechnisch sehr interessant ist, aber auch Konzentration und Beharrlichkeit fördert. Ich würde sie bewusst bei gewissen SItuationen ignorieren und mich in irgend was vertiefen. Kurze Aufenthalte im Box mit Beschäftigungsmöglichkeit könnten auch hilfsreich sein.
    In der kurzen Zeit, wo sie mit euch zusammenlebt, hatte sie wahrscheinlich noch keine Chance, sich an einem Lebensrythmus zu gewöhnen.

  • Hallo,
    wir haben einen Cockerwelpen seit sechs Wochen, am Anfang war sie auch so aufgeregt und aufgedreht, dass sie sogar vergass zu essen.
    Ich musste sie die ersten Tage zum Napf schleppen und dann mit der Hand füttern, sonst waer sie vom Fleisch gafallen.
    Nach ca einer Woche hat sich alles normalisiert, jetzt ist sie auch jeden Morgen sehr aufgedreht und will ab ca. acht Uhr spielen, aber das liegt wohl am Alter.
    Ich würde ein paar Tage abwarten, denke wenn die erste Aufregung vorbei ist, legt sich alles!

  • Hallo, :hallo:


    ihr hattet sie ja mit im Wohnwagen, dieser ist ja zum Vergleich zu eurer Wohnung sehr klein. Sie hat sich jetzt eine Woche auf den engen Raum einstellen können und jetzt hat sie die ganze Wohnung für sich zu erobern.
    Habt noch ein bischen Geduld, wir haben festgestellt, das unsere Sky auch dieses Benehmen gezeigt hatte.
    Sie meinte morgens um fünf ist die Nacht vorbei und jetzt wird eine Runde mit uns und dem Kater getobt. Nach ein paar Wochen legt sich das Verhalten von ganz alleine, schickt sie nur ab und an in ihr Körbchen, wenn sie zu wild wird.


    Unsere Kleine liegt jetzt morgens bis sieben und noch später auf der Decke und muss überredet werden so früh rauszugehen. Dann liegt sie wieder artig auf ihrer Decke, bis es ihr erstes Fressen gibt.


    Da heißt es halt Geduld haben, wie bei allem was wir von den Tieren verlangen, es dauert halt alles seine Zeit.


    Sie wird es schon irgendwann verstehen. :gut:


    LG
    Sky
    :teddy:

    Ein Aussie wird immer mit viel Potenzial geboren!
    Nur um dieses richtig anzuwenden
    liegt in deiner Verantwortung! ( von T.K.)


    LG
    Claudia & Sky & Icy

  • Ihr Lieben,


    vielen Dank für Eure Antworten. Da bin ich ja doch etwas beruhigt, dass das bei anderen Hunden auch so sein kann. Immerhin isst sie noch.


    Heute ist es schon viel besser. Die Nacht war diesmal erst um 6:30 Uhr zu Ende. Und auch Tagsüber hat sie mehr geschlafen. Wir haben sie ganz bewusst gar nicht erst so stark aufdrehen zu lassen. Nur ganz kurze Spaziergänge es sind ja sowieso schon ganz viele ;-) auch wenn sie nachher gar nicht rein wollte war dann eben trotzdem schluss.
    Drinnen etwas spielen und dann kuscheln, so dass sie dabei meistens eingeschlafen ist. Einen Koog zur Beschäftigung hat sie auch schon. Einen richtigen Knochen besorgen wir morgen mal. Suchspiele macht sie mit sich selbst. Sie vergräbt ihre Kauknochen im Körbchen oder unter einer Decke und sucht sie anschließend wieder. Grad versucht sie ein Kissen wegzuziehen um an den Knochen darunter zu kommen, dass geht aber nicht, weil sie selbst drauf sitzt. :freude:


    Zur Frage von Libra: Sie ist jetzt 12 Wochen alt. Ihren Alltag muss sie hier wohl erst finden, wir sind jedenfalls ein ganz normaler Haushalt und haben zur Zeit Urlaub. Sie kommt aus einem Wurf der Hündin meiner Eltern. So kennen wir sie schon seit der ersten Woche. Bis zur Fünften Woche lebte sie mit ihren Geschwistern mit im Haus in einer Wurfkiste. Danach waren sie zumindest Tagsüber im Garten und zwischendurch immer mal wieder im Haus, besonders wenn wir da waren und als ihre Geschwister ausgezogen waren. Unter ihren Geschwistern ist sie wohl die Lebhafteste. Sie ist immer als letzte von allen eingeschlafen wenn sie getobt haben, eben dann, wenn mit den Geschwistern wirklich nichts mehr los war.


    Oh, Eben ist sie doch prompt nach einer wilden Toberunde eingeschlafen.
    :) Es wird also wirklich besser.


    Liebe Grüße, Isolde

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo Isolde!


    Schön, dass es auch mal ruhige Momente gibt ;-) Freu mich schon so drauf, die Kleine kennenzulernen! Viel Spaß noch und wir sehen uns nächste Woche.


    lg
    schnupp & Rasselbande

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