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Mein Hund hat angst vor Fremden!

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    Ich habe ein Entlebucher Sennenhund Rüden, er ist 6 Monate alt.
    Ich habe ihn mit 3 Monaten bekommen. Am Anfang hatte er gar keine Angst, er konnte von jedem angefast werden und er ging noch auf die Leute zu.
    Über nacht hat sich sein Verhalten geändert.
    Jetzt kläfft er die Leute an und lässt sich nicht von Fremde anfassen.
    Es wird besonders schlimm, wenn ihn die Menschen noch ansprechen, da versucht er soweit, die Leine reicht auszuweichen und bellt dabei kräftig.


    Er macht nichts, wenn Leute ihn in Ruhe lassen, da läuft er einfach dran vorbei, beobachtet sie aber andauernd.
    In der Stadt, zieht er ständig und will flüchten, bellen tut er nicht, dort ist er ständig in Stress!


    Wir gehen täglich mit ihn in die Stadt, damit er seine Angst verliert und in eine Hundeschule.
    Wir wissen nicht, warum er so auf Fremde bzw. Spaziergänger reagiert, würden gerne wissen ob sich das Verhalten wieder nomaliesiert und ob er Fremde nicht mehr anbellt.
    Was kann man machen?

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  • Hallo!


    Also erstens - es ist in dem Alter fast normal, dass das Wesen sich etwas ändert. Ihr habt halt jetzt keinen Welpen mehr, sondern einen Hund in den besten Flegeljahren *gg* (stellts Euch 14jährige Teenager vor.. auch nicht besser..)


    Mit Leckerchen ablenken schätz ich funktioniert nicht, wenn er mal am Bellen ist. Und unter Stress geht sowieso gar nix. Auch klar - ist ja beim Menschen nicht anders. Wie schaut bei Euch die "Stadt" aus? Richtig Großstadt? Dann könntet Ihr mal in einer kleineren Stadt, bzw. Vorort/Dorf üben. Da sind zwar auch viele Ablenkungen, aber es geht doch ein bissal ruhiger zu. Der Hund muß erst wieder das nötige Selbstvertrauen gewinnen - das dauert. Wir sind auch grad mit Hoover in der Phase, aber es wird immer besser, also gebt die Hoffnung nicht auf.
    Das "Fremdeln" könntet Ihr vielleicht mit Euch aber dem Hund nicht bekannten Personen üben. "Fremder" geht vorbei, ohne muh und mäh und schmeißt leckerchen in die Richtung von Eurem Hund und geht weiter. Nur nicht stehen bleiben und erst weitergehen, wenn der Hund bellt, dass wär dann Bestätigung, weil er den "Eindringling" ja vertrieben hat. Wenn das auf die Entfernung schon gut klappt (wirklich gut..) kann der Fremde ja ein bissal näher kommen.. so lang, bis er zu Euch kommen kann, mit Euch reden... Am Besten mit sovielen verschiedenen Leuten probieren wie geht. Vielleicht könnt Ihr sowas uach mit den andren Leuten in der HuSchu vereinbaren?


    sodale, hoffe, ich konnte ein wenig helfen.


    lg
    schnupp & Rasselbande

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  • Hi Dogmaster
    Die Entlebucher sind dafür bekannt, dass sie mit Fremden nicht so können! Allerdings sollte sich das nur darauf beschränken, dass der Hund ihnen aus dem Weg geht. Ich würde dem Welpen diesen Stress ersparen, damit er nicht noch mehr schlechte Erfahrungen macht. Lieber in kleinen Schritte anfangen. Vielleicht in der Hundeschule. Dort könnt ihr es gezielt üben mit Leckerli, Streicheln usw. Dazu passiert es in einer doch etwas stressfreieren Atmosphäre. Lasst die Stadt sausen. Meine KLeine hatte auch Panik am Anfang. Es hat zwei Jahre gedauert bis sie sich einigermaßen im Griff hatte. Und nun lässt sie sich von Fremden gerne mal streicheln. Auch in der Stadt. Baut erstmal ein Vertrauenverhältnis zueinander auf! Auf dieser Basis kann man besser an dem Problem arbeiten. Nach und nach und in keinen Schritten!
    LG Maren und Sydney

    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


    (Roger Caras)

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