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Hund wird von Kater terrorisiert

  • Hallo Zusammen,


    ich habe hier ein zunehmend schlimmer werdendes Problem, und hoffe jemand hat einen Tipp.
    In unserer Nachbarschaft leben mehrere Katzen, was bislang problemlos war.
    Ein Kater hat nun aber wohl beschlossen, unsere Maddy (6 1/2 Monate) zu terrorisieren.
    Wann immer er sie erwischen kann, schleicht er sich an, und schlägt zu.
    Maddy ist sowieso ein eher unsicherer Hund, und seit gestern ist es so, dass sie sich nicht mehr alleine in den Garten traut.
    Ich bin total stinkig deswegen, weil ich auch keine Ahnung habe, wie ich das Problem lösen kann.
    Der Kater ist unseren Nachbarn vor einigen Monaten zugelaufen, und ich kann doch nicht von denen verlangen, ihn nicht mehr raus zu lassen, zumal es mit anderen Hunden in der Gegend keine Probleme gibt, weil die sich von dem Kater nicht ins Boxhorn jagen lassen, und ihm Paroli bieten.
    Ich hab´s schon mit einer Wasserpistole versucht, weil ich gehört habe, dass Katzen Wasser hassen, aber ich habe halt noch mehr zu tun, als den ganzen Tag um´s Haus zu schleichen, und nach dem Kater ausschau zu halten.
    Sobald Maddy allein im Garten ist, startet er die nächste Attacke, als würde er irgendwo auf der Lauer liegen, und nur auf die Gelegenheit warten.
    Über Ratschläge von euch wäre ich total dankbar.


    LG
    Belana

  • Hallo Belana,
    ich werde mir jetzt vermutlich nicht viele Freunde machen, mit dem was ich schreibe, aber ich sag' jetzt einfach mal, was ICH machen würde:
    zum einen finde ich es nicht schlimm, wenn der Hund nicht alleine unbeaufsichtigt im Garten rumturnt. Und wenn Du schreibst, daß er sich alleine nicht raustraut, schließe ich daraus, daß wenn Du mitgehst, er mutiger ist und auch der Kater dann nicht sofort an die vorbeistürmt um Deinen Hund zu verprügeln?
    Ich könnte mir vorstellen, daß Dein Retriever/Collie-Mix rassebedingt ja nicht zum Katzenkiller mutiert, also würde ich es folgendermaßen probieren:
    wenn mein Hund wieder reinkäme, weil er Angst vor der Katze hat, würde ich zusammen mit ihm rausgehen und zusammen mit ihm der Katze klar machen, daß sie in meinem Garten nichts verloren hat! Einfach durch direktes Draufzugehen und laut beschimpfen. Ich rede jetzt nicht davon, den Hund auf die Katze zu hetzen! Aber ich würde meinem Hund zeigen, daß ich nicht mit diesem Gast einverstanden bin und ich bin sicher, daß mein Hund das auch schnell kapieren würde und nach kurzer Zeit ein Auftreten zeigt, daß in Richtung selbstbewußtes Verscheuchen geht, was ich dann sogar sehr belohnen würde.
    Das kapieren auch Katzen, die gehen untereinander ja auch ziemlich territorial orientiert zur Sache.
    Selbst wenn Dein Hund nur kläffend um den Kater rumtanzen würde, hätte der bald die Faxen dicke und würde sich ein anderes Herrschertum suchen.


    Du wirst Deinen Hund ja auch einschätzen können, ob das so funktionieren könnte - sprich das aber auch bitte vorher mit den Nachbarn ab, nicht daß Du mal ein Messer im Rücken hast, weil die dafür kein Verständnis haben :-)

  • Hallo Dani,


    vielen Dank für deine Antwort.
    Also mit den Nachbarn ist das kein Problem. Denen ist es selbst unangenehm, wie ihr Felix sich aufführt, und greifen wenn immer sie es sehen ein.
    Maddy ist absolut nicht dazu zu bewegen mit in den Garten zu kommen, wenn der Kater in der Nähe ist. Sie verkriecht sich mit zurückgelegten Ohren, eingezogenem Schwanz und hechelnd in die letzte Ecke. Von daher ist es schwierig, den Felix gemeinsam zu vertreiben.
    Ich bin da echt ratlos.


    ... und wegen dem Punkt, den Hund alleine im Garten rumlaufen zu lassen. Ich wüsste nicht, warum ich das nicht erlauben sollte. Unser Garten hat keinen Berührungspunkt zu öffentlichem Gelände, und ist sicher eingezäunt. Alle Personen (3 Nachbarfamilien), die mit Maddy Kontakt aufnehmen können, sind mir bekannt.


    LG
    Belana

  • Hallo Belana,
    ich habe deinen und den Beitrag von dani gelesen und ich muss sagen das es mich sehr an meinen Kater erinnert. Der kann Hunde auch überhaupt nich ab und ich habe sogar schon ein paar beschwerden bekommen. Nur mit dem Unterschied das sich die Hunde meiner nachbarn dagegen wehren...
    Vielleicht solltest du deinen Hund im garten füttern. setz dich einfach mit dem Futternapf in den garten und warte ein bisschen. wenn er nicht kommt würde ich es nach einer halben stunde oder so noch mal probieren. Vielleicht denkt er ja das er das essen nur noch im garten bekommt und das er sowieso irgendwann essen muss und kommt. dann würde ich allerdings beim essen dabei bleiben und wenn die katze kommt sie einfach ´verscheuchen.

  • Hi Belana,
    Wasserpistole ist schon mal nicht schlecht :gut: Aber wie wärs mit dem Gartenschlauch- Katzen hassen nämlich Wasser !!!! Aber dass heißt dann wirklich auf die Lauer legen. Ich denke mit Gartenschlauch hätte sich dieses Problem nach 2 Tagen erledigt.


    Liebe Grüße- Bianca

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also, dass alle Katzen Wasser hassen ... da kann ich leider nicht zustimmen.
    Unser Kater liebt es sich im Regen zu tummeln, da kann es schütten wie aus Eimern.


    Ich bin ehrlich und sage, da kann mal wohl wirklich nichts ernstes gegen diesen Zustand unternehmen. Vielleicht kommt aber auch noch der Tag, wo dein Hund den Spieß umdreht und sich gegen diese Attacken wehrt.

    Viele Grüße


    Cecily & die Chaotengang

  • es gibt sprays und öle, die katzen hassen, solche duftsperren könnte man um den garten heruma nbringen. hilft aber auch nich bei jeder katze.

  • Hallo Zusammen,


    vielen Dank, dass ihr den Thread noch mal aus der Versenkung geholt habt, und mir Tipps gebt.
    Glücklicherweise hat sich das Problem von selbst gelöst.
    Vor einigen Monaten zog eine neue Familie + kapitalem Kater in unsere Nachbarschaft. Seit dem bekämpfen er und besagter Felix sich. Anscheinend bleibt da keine Energie übrig, um Maddy zu verhauen.
    Sie ist inzwischen generell sicherer geworden, und geht wieder gerne in den Garten.


    LG
    Belana

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