Kastration ja oder Nein?

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    Erstmal meine Allgemeine Frage:
    Wann sollte man einen Hund kastrieren lassen und wann nicht???


    Und noch eine spezifische frage:
    Eine gute bekannte Fragte mich vor kurzen um Rat. Es handelt sich um einen unkastrierten Jack Russel und er ist (bestimmt auch Rassebedingt) sehr aufgekratzt. Er wirkt manchmal sehr betrübt wenn zum Beispiel die Nachbarshündin läufig ist und er nicht zu ihr kann, in dieser Zeit isst er auch nicht sehr gut. Dieser Hund zittert auch oft in Ruhephasen und scheint mir sehr unausgeglichen. Ist in diesem Fall eine Kastration ratsam?

  • Hallo,


    also eine Kastraton ist sinnvoll und legal, wenn für die Kastraton ein medizinischer Grund vorliegt.
    Auch wenn viele Trainer, Tierärzte und die weitläufige Meinung etwas anderes wiederspiegelt.


    Wegen deines Bekannten; auch kastrierte Rüden bekommen die Laufigkeit einer Hündin mit und leiden gegebenfalls genauso weiter wie ein unkastrierter Rüde.


    Auch das mit dem Aufgekratz sein muss sich nicht ändern, also meiner ist genauso ein Wirbelwind wie vor der Kastration.

  • Also aus Tierschutzgründen bin auch ich für die Kastration auch weil ich kaum Nachteile finden kann.
    Aber ich möchte trotzdem ihr nicht meine Meinung aufträngen und noch viele andere Meinungen von erfahrenen Hundehaltern suchen. Auch habe ich ihr geraten sich bei ihrer Tierärztin beraten zu lassen.
    Was könnte man denn sonst für die lösung des Verhaltens bei diesem Hund evtl. tun

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  • Hallo,


    ja gut aus Tierschutzgründen auch noch, das hab ich vergessen, hab ja selber meine kleine daheim die aus diesem Grund kastriert wurde ;)

  • Kastration aus medizinischer Notwendigkeit find ich ok. Auch verstehe ich so manches Tierheim, das seine Insassen kastrieren lässt.
    Aus Bequemlichkeit einen Hund zu kastrieren käme für mich nicht in Frage.
    Die Frage ist ob es den Hund wirklich so sehr stört oder ob es nur das Frauchen stört.
    Und ich kenne Rüden die auch nach der Kastration immer noch Wirbelwind sind.


    Viele Tierärzte raten leider zu schnell zu einer Kastration, besonders in Mode ist ja die Frühkastration mit 6 Monaten.


    Naja, jeder soll es für sich entscheiden, bei mir kommt es nicht in Frage.


    lg


    steve

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    Als ich zu Frauchen kam war ich schon entmannt, ich war so ca. 1-2 Jahre und ich war trotzdem ein total verrückter aufgedrehter Kerl.
    Frauli war ganz überrascht das ich so ein wilder Frauenheld bin und sie fragte den Doc wie das sein kann, denn ich sei ja entmannt, da meinte er, tjaaaaa Männer sind Hormongesteuert und einmal gepoppt, nie mehr gestoppt
    ;)

  • Heikles Thema, in der Suche findest du jede Menge Threads mit Meinungen und Erfahrungsberichten.


    Ob Kastra erlaubt ist oder nicht, seih in den Raum gestellt. Man sollte sich immer vor Augen halten das es in der Regel, ein nicht medizinisch notwendiger Ergriff ist. Wie und ob sich der Hund nach einer Kastra verändert kann niemand vorhersagen. Ebenso die evtl. auftretenden Begleiterscheinungen.


    Sollte ein medizinischer Grund vorliegen - keine Frage. Aber aus Tierschutz Gründen - halte ich für sehr fraglich. Da im Normalfall bei 99,999999995% aller Hunde in Deutschland eine unkontrollierte Fortpflanzung, auch ohne Kastration durch den Halter unterbunden werden kann.

  • Zitat

    Es handelt sich um einen unkastrierten Jack Russel und er ist (bestimmt auch Rassebedingt) sehr aufgekratzt. Er wirkt manchmal sehr betrübt wenn zum Beispiel die Nachbarshündin läufig ist und er nicht zu ihr kann, in dieser Zeit isst er auch nicht sehr gut.


    Hallo,


    ein JRT wird wahrscheinlich auch nach einer Kastration nicht zur Schlaftablette. Die Kastration ändert lediglich ein Verhalten, was ausschließlich homronell bedingt ist.


    Wenn der Hund betrübt wirkt, weil er nicht zu der läufigen hündin kann, damit kann er sicherlich leben. Schlimmer wäre es, in meinen Augen, wenn er ständig auf Achse wäre und dadurch Gefahr läuft, von einem Auto überfahren zu werden etc.
    Dass er nicht frisst :???: wird er überleben und sicherlich nicht verhungern.


    Da es sich nicht um eine medizinische Notwendigkeit wie z.B Prostataentzündung handelt, würde ICH den Rüden nicht kastrieren lassen.


    Man sollte es gut abwägen, ob man einer Kastration zustimmt oder nicht.
    Die Nachteile sind nicht außen vor zu lassen. Die da wären:
    Der Kastrat wird von intakten Rüden nicht mehr als Rüde gesehen, oftmals beddrängt und bestiegen, weil er statt des Testosterons vermehrt Östrogen bildet. Demzufolge riecht er wie eine Hündin.
    Das Verhalten kann sich verändern, er könnte aggressiver Artgenossen gegenüber werden.
    Der Stoffwechsel verlangsamt sich, das könnte zu Gewichtsproblemen führen.


    Aber das sind nur Prognosen. Ob es definitiv dazu kommt, kann man im Vorab nicht sagen. Es kann sein, muss aber nicht.


    Die TÄ und auch manche Hundetrainer raten oftmals zu Kastrationen. Bei den TÄ ist es sicherlich die finanzielle Seite, bei den Trainern :???: ...keine Ahnung, vielleicht die Bequemlichkeit innerhalb der Gruppe.


    Dieser schritt will gut überlegt sein.


    Nachdenkliche Grüße
    Conny

  • hier nochmal meine Antwort aus einem anderen Thread !


    Also, jetzt will ich doch auch mal meinen Senf dazu loswerden.


    1. Wenn ein HH mit seiner läufigen Hündin rumrennt, hat er darauf zu achten, daß sie nicht bestiegen wird. Ansonsten, PECH gehabt.
    Auch hier gabs mal so einen Spinner, der ist mit seiner Hündin aufs Feld ohne Leine. Alle Hunde natürlich der Dame am Hintern gehangen augen rollen
    Alle Rüdenbesitzer recht verwundert, daß Ihre Hunde da gar nicht mehr weg zu bekommen waren. Bis der Kerl, de ca 20 m weiter vor lief, auf Nachfrage sagte, daß seine läufig wär kopf gegen wand


    2. Habt Ihr Kastrationsbefürworter eigentlich schon mal gesehen, wie beim Spielen ohne Leine, Eierlose Hunde gemobbt werden ? Mit dem Geruch kann eigentlich kaum ein Rüde umgehen. Ich kenne zig Hunde, die kommen mit Rüden und Hündinnen ohne Probleme aus. Beim Kastradog drehen die Rüden immer richtig auf. Da wird dominiert, gerammelt unterworfen.
    Frage mich wirklich, was für den entmannten Hund schlimmer ist. Nicht an die Hündin zu dürfen, oder von anderen Jungs gemobbt zu werden.


    3. Die armen sexuell frustierten Hunde. Jaulen und winseln. Viel zu sehr menschliches Denken, oder kommen da etwa Erinnerungen an die eigene Jugend zurück ? Jaulen und winseln war da baggern und anmachen. Wenn kein Erfolg-> sexuelle Frustation. Gut, daß unsere Eltern wußten, daß man da nicht zum Schnitt ansetzen muss............


    4. Das OP-Risoko. Da wühlt man sich Abend für Abend hier durch Forum, guckt was man machen muss, wenn der Hund mal Flitzekacke hat, sieht zu, daß er auch ja genug Vitamine und Spurenelemente bekommt, traut keinem Tierarzt, wenn er zu Nervengift zwecks Zeckenbekämpfung rät, vertraut ihm aber dann, wenn eine kostspielige OP ansteht, damit der arme Hund es hinterher, nach eigener Gefühlslage, besser hat irre


    Fazit: Wenn ein Hund scharf wird, weil eine läufige Hündin in der Nähe ist, ist er gesund augen rollen
    Wenn er vom Balkon springen will, laß ich die Balkontür zu. So einfach ist das big grin

  • Ich kann eher sagen, das die kastrierten Rüden hier her in Ruh gelassen werden, weil sie wohl keine Gefahr mehr darstellen. Dagegen wird mein kleiner intakter Rüde viel mehr gemobbt.


    Ich habe auch immer gesagt, so lange er sich gut entwickelt und nicht zu den typischen Aggressionen neigt, darf er so bleiben wie er ist.
    Allerdings habe ich mich nun auch eines anderen entschieden. Zum einen weil es immer wieder diese Halter von Hündinnen gibt, die einfach mal in den Auslauf kommen und es darauf anlegen. Aber der Hauptgrund ist der, das mein Hund nur noch ein Wrack war, wie die Hündinnen in der Nachbarschaft läufig waren. Klar würde er nicht sterben und natürlich kann ich ihn auch händeln, aber warum soll ich ihn leiden lassen? Mein Betreuungshund ist ein sehr souveräner Kastrat. Der geht nur ab wie Zäpfchen, wenn die läufige Hündin vor ihm steht, ist aber in der Wohnung ganz entspannt und auch auf de Spaziergängen, wo meiner mit der Nase nicht mehr vom Boden hoch kam und ständig der Spur der läufigen Damen folgen wollte, war dieser sehr gelassen.


    Ich denke, das sollte jeder selber entscheiden, was das richtige ist oder was er für das richtige hält. Man sollte sich aber auch im Vorfeld klar sein, das es das Verhalten nicht unbedingt ändern muss, auch wenn es häufig der Fall ist. Das Risiko hat man immer, egal wie man sich entscheidet. Für mich sind es zwei Gründe, einmal der Tierschutz, denn ich will nicht, das mein Hund seine Gene weitergibt und damit die Sturheit der Menschen unterstützt, die ja einmal Welpen wollen - Mein Borderlabbi ist halt kein Deckrüde, auch wenn er gerne wollte - und zum anderen, will ich nicht, das er unter seiner Hypersexualität leidet, so wie es jetzt schon der 3 Monat in Folge ist. Allerdings warte ich noch 2 Monate, dann ist er ein Jahr. Das ist zwar auch noch sehr früh, aber für ihn - meiner Meinung - nach besser.

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