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Kastration - Hündin

  • Hallo,


    ich weiß dieses Thema wurde schon oft angesprochen wäre aber trotzdem sehr dankbar für eure Antworten.


    Baghira ist 16 Monate und nun zum zweiten Mal läufig. Nun stehe ich vor der Frage ob ich sie kastrieren lassen soll oder nicht.
    Wenn ich richtig informiert bin spricht aus gesundheitlichen Gründen einiges dafür und einiges dagegen.


    Baghira ist einerseits ein sehr ängstlicher Hund und anderseits sehr dominant anderen Hunden gegenüber.
    Mir wurde gesagt das sich das nach einer Kastration legen KANN.


    Ich bitte um eure erfahrungen sowohl bei kastrierten als auch bei unkastrierten Hündinen.


    Vielen Dank


    EJ & Baghira

  • Ich meine mich zu erinnern, dass eine Kastration nach der 2. oder 3. Läufigkeit keinen positiven Einfluss mehr auf Gesäugetumore hat.
    Einziger medizinische Vorteil wäre, dass sie keine Gebärmutterentzündung mehr bekommen kann, wenn die Gebärmutter raus ist...
    Sollte Deine Hündin sehr unter Scheinschwangerschaften/-mutterschaften leiden, wird sich das durch die Kastration erledigen.


    Nebenwirkung bei schwereren Hunden kann eine spätere Inkontinenz sein. Bei langhaarigen Hunden kann das Fell babyhaft plüschig werden.


    Agressive Tedenzen können durch die Kastration bei der Hündin eher gefördert werden! Beim Rüden ist es meist andersherum.
    Du schreibst, Deine Hündin sei einerseits ängstlich, andererseits dominant?
    Hört sich für mich eher nach Unsicherheit an, die sie durch Agression zu kompensieren versucht. Verhaltensprobleme sollte man eher durch eine Verhaltenstherapie, als durch eine Kastration angehen.
    Ist sie tatsächlich dominant, wird das durch eine Kastration eher gefördert!


    Wenn sie nicht gern durch aufdringliche Rüden belästigt wird, ist das natürlich eine Möglichkeit ihr den Streß 2 Mal im Jahr zu ersparen.


    Du siehst: Ein klares Jein! zur Kastration! ;)

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