Welcher Hund passt: Spanische Wasserhund- Besitzer hier?

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    Lolalotta hat einen wunderbaren Lagotto. Vllt kann sie auch ein bisschen erzählen.

    was hat der jetzt mit einem Perro de Agua Español zu tun? Das sind doch unterschiedliche Rassen



    -hätten gern einen Hund, der nicht so groß ist

    Rüden werden bis 52cm gerne auch mal etwas größer. Das sind keine kleinen Hunde. Jedenfalls nicht kleiner als ein Bordercollie


    -sind gerne aktiv (kann er eine kleine Runde- 5,6km- mit joggen kommen? Oder ist das zu viel für einen ja doch eher kleinen- mittelgroßen Hund?)

    das schafft sogar meine Zwergpudelhündin mit 9 Jahren. Mach dir da mal keine Sorgen, das bisschen sollte jeder gesunde Hund können



    -lieben Wasser (Schwimmen, SUP, Segeln). Es wäre natürlich toll, wenn der Hund das auch liebt und klein genug ist um mit drauf zu passen!)

    die Persönlichkeit eines Hundes kann dir niemand vorraussagen. Meine Pudel lieben Wasser aber es gibt massig die das nicht tun. Von Beginn an heranführen und auch auf schaukelnde Wassergefährte setzen dann stehen die Chancen sicher gut.



    -brauchen einen kinderlieben Hund, der sich nicht gleich aus der Ruhe bringen lässt

    das ist eine Erziehungsfrage. Hund immer vor Kindern schützen und nie unbeaufsichtigt lassen.



    -würden ab und zu gern mal allein wegfahren, er müsste also offen für „Oma/Opa-Ferien“ sein

    wenn sie Oma und Opa sonst auch regelmäßig sehen und man das auch immer mal über Stunden macht dann wird das sicher was werden



    -muss vormittags allein bleiben können

    Trainingssache. Da seid ihr gefragt



    -sich über Besuch (der ihn natürlich in Ruhe lässt wenn er nicht von selbst kommt) grundsätzlich freuen

    na das wird der sicher nicht tun. Das sind keine Everbodysdarling Hunde, die sollen ja schon etwas distanziert sein. Mir persönlich ist ein neutraler Umgang mit fremden Menschen tausendmal lieber als ständiges rumgefreue und Dauergewusel



    -sich mit den meisten anderen Hunden verstehen

    tun sie in der Regel nicht. Tun aber wenige erwachsene Hunde. Auch hier neutraler, freundlicher Umgang reicht doch komplett aus und ist normal


    -vielleicht trotzdem Bescheid sagen, wenn ein Dieb kommt? Zu Boden ringen muss er ihn nicht

    das wäre ein rassetypisches Verhalten

  • was hat der jetzt mit einem Perro de Agua Español zu tun? Das sind doch unterschiedliche Rassen

    Der Lagotto wurde als Alternative in den Raum geworfen, schätze ich mal.

    Und komplett unterschiedlich finde ich die Wasserhunde-Rassen jetzt nicht.

  • cereza Ich kenne spanische Wasserhund auch eher als reserviert Fremden gegenüber. Von daher, falls ihr da keine Abstriche machen könnt und wollt, fände ich auch den English Springer Spaniel sehr passend für euch. Eure Beschreibung trifft zumindest 1:1 auf Hunter zu.


    Er ist wahnsinnig freundlich zu jedem Menschen, ohne aufdringlich zu sein. Und er lässt sich auch gerne von fremden Menschen streicheln OHNE dabei irgendwelche Beschwichtigungssignale zu senden. (Manche Hunde lassen sich streicheln, aber finden es eigentlich gar nicht sooooo toll... Mein Labbi ist so ein Kandidat. Er lässt sich auch von Jedem streicheln, hat dabei aber doch eher Stress als dass es ihm taugt.)

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  • was hat der jetzt mit einem Perro de Agua Español zu tun? Das sind doch unterschiedliche Rassen

    Entschuldige, ich verbinde irgendwie mit "Wasserhund" alles aus der Richtung.


    Aber dann trifft das doch auch zu hier:

    Der Lagotto wurde als Alternative in den Raum geworfen, schätze ich mal.

    Und komplett unterschiedlich finde ich die Wasserhunde-Rassen jetzt nicht.

    Und wenn kein Interesse an einem Lagotto, dann eben nicht :ka:

  • Ich kenne nur einen Perro (mein Gassihund) und der ist auch erst 18 Monate alt, also noch nicht „fertig“.


    Was die Outdoor-Geschichten angeht würde er sich bei euch sehr wohl fühlen, er ist sehr gerne draußen und macht auch sehr gerne Sport.


    Allerdings stimmen die anderen Punkte nicht so: er verbellt Fremde wenn man ihn lässt und benötigt da eine gute Führung. Hat er das Gefühl, der Mensch ist grade in Gedanken versunken oder hat einen schlechten Tag, dann übernimmt er draußen die Bodyguardrolle und verbellt auch andere Spaziergänger. Wenn man souverän auftritt und er Vertrauen hat, dass der Mensch die Situation regelt verhält er sich vorbildlich und hört richtig gut. Aber er ist definitiv kein Nebenbei-Hund, den man einfach laufen lassen kann, man muss schon mit der Aufmerksamkeit sehr beim Hund sein. Er hat viel WTP, lernt super schnell und gerne und wird anstrengend, wenn er geistig nicht ausgelastet ist. Inzwischen schafft er an guten Tagen ca. 2 Stunden alleine bleiben, an schlechten nur eine, und das wird von Anfang an trainiert. Er ist super erzogen, aber muss eben auch richtig geführt werden; einer unerfahrenen Person könnte man ihn nicht in die Hand drücken.

    Fremdbetreuung durch mich funktioniert von Anfang an gut, er bleibt auch bei mir entspannt zu Hause einen Tag lang. Die ersten paar Male war er natürlich noch sehr aufmerksam und hat alles gemeldet, aber inzwischen kennt er die Geräusche des Hauses gut und meldet nur noch ungewöhnliche Sachen.


    Um ihn mit Fremden bekannt zu machen geht man am besten raus, geht mit Abstand spazieren und führt ihn langsam an die fremde Person heran. Dann klappt es ganz gut, aber er hat zB auch schon meinen Mann angebellt als der nach Hause kam, obwohl er ihn schon 5x gesehen hat und sich gerne von ihm durchkraulen lässt. Fremde können ihn nicht anfassen, er muss eine Person erstmal einigermaßen gut kennen, bevor man ihn streicheln kann. Bei mir war beim zweiten Treffen ein kurzes Handschnüffeln möglich, seit dem dritten Treffen lässt er sich auch stundenlang durchkraulen, wir spielen gerne auch mit Raufen und Zergeln miteinander. Er ist sensibel was die Stimmungen der Menschen angeht, wenn man ihn souverän führt kann er aber trotz des Misstrauens ggü Fremden auch entspannt im Cafe unter einem Tisch liegen und schlafen.


    Also zusammengefasst kommt es bei diesem einen Hund zu 95% auf die Führung an, zu 5% auf Tagesform/Genetik/äußere Umstände. Über Fremde wird er sich allerdings nie freuen, höchstens ruhig bleiben in dem Vertrauen, dass er da nichts mit zu tun haben muss.


    Mir macht der Hund riesig Spaß, weil er einfach so intelligent ist, man kann alles mit ihm machen und ihm alles beibringen. Er ist ca. kniehoch und hat ca. 17-18 kg (alles Muskeln), als „kleinen Hund“ würde ich ihn nicht bezeichnen, er ist mittelgroß (wenn ein Havaneser klein und ein DSH oder Ausstralien Shepherd groß ist). Wenn er mal in die Leine knallt, weil wir zu lange unterwegs waren und die Murmeln nicht mehr sitzen, muss man ihn schon gut halten. Da er aber nicht trampelig sondern sehr umsichtig ist, ist das Gewicht normalerweise kein Problem.


    Jagdtrieb hat er, ist aber super abrufbar. Er ist draußen wach, aktiv und hat ordentlich Pfeffer, aber durch die Lust zur Zusammenarbeit und den hohen WTW und WTP ist das alles gut händelbar. Er hat eine innere Ruhe, im Gegensatz zu zB den hüpfigen Großpudeln die ich bisher getroffen habe. Er geht meist überlegt vor und denkt darüber nach was er macht. Er achtet sehr auf den Menschen und ist am liebsten möglichst nah dabei, wenn man es ihm erlaubt kommt er immer mit und legt sich in die Nähe, selbst wenn man zB nur vom Sofa 10 Meter weiter an den Esstisch wechselt.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • wir hatten bis letztes Jahr einen Perro, 52cm und 25 kg schwer, er wurde fast 15 Jahre. Perros sind eigentlich Hütehunde, meiner Meinung nach kann man sie gut mit Schäferhunden vergleichen. Fremden gegenüber war unserer ausgesprochen misstrauisch, besonders als junger Hund, mit viel Schutztrieb. Sie sind sehr intelligent und lernen schnell, benötigen aber viel Beschäftigung, da sind sie schon anspruchsvoll. 20 Kilometer am Rad waren für unseren kein Problem. Er hat jegliche Aufgaben geliebt, nie hatte er keine Lust mehr oder hätte nicht mehr mitmachen wollen.

    Auf andere Hunde konnte unser Perro komplett verzichten, ebenso auf den Besuch von unbekannten Personen, Kinder eingeschlossen. Unsere Familie einschließlich kleinen Kindern hat er aber geliebt und war absolut zuverlässig. Er war sehr unempfindlich, hat in seinem ganzen Leben niemals gejault oder gejammert wenn er sich weh getan hatte.


    LG

    Sabine

  • Ich habe eine Bekannte, die Perros züchtet, und kann sie gut mit meinen und den mir bekannten Pudeln vergleichen. Perros waren ja mal vielseitige Arbeitshunde, haben Rinder getrieben, den Hof bewacht, Fremde verbellt usw.

    Die Perros, die ich kenne, sind laut, recht grobmotorisch für einen Lockigen, wollen von mir wenig wissen und neigen zum Hüten meiner Hunde. Sie sind sehr aktiv, klug und würden für ihren Menschen alles tun. Das sind so absolute Kumpeltypen. Klein ist der Perro auch nicht, sie sind zwar nur 5-10cm größer als meine Pudel, aber eine ganze Ecke mehr Hund. Breiter, gedrungener, länger. Meine Hunde wirken wie Püppchen gegen die (und ich habe für meine Rasse keine schmalen Hemdchen).


    Möchtet ihr einen eher sensibleren, aufgeschlossenen Familienhund, der prinzipiell Spaß daran hat, mit anderen Menschen zu interagieren und ernsthaft mit ihnen zu arbeiten, würde ich da eher einen anderen Hund sehen. Ich würde da auch eher Richtung Lagotto oder Pudel gucken. Barbet ist zu groß mit bis zu 65cm. Den Cao de Agua gibt es ja auch noch, aber auch da werden die Hunde um die 20kg schwer. Da kenne ich nur einen (oder auch nicht) und der war quasi immer weg weil Jagdtrieb wie nix gutes.

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